Apple vs. Spotify: Cupertino antwortet auf die Vorwürfe

Apple_logo_black.svgApple und Spotify sind sich aktuell nicht besonders grün: Spotify wirft Apple derzeit vor, App-Updates zurückzuhalten, um seinem eigenen Dienst Apple Music Vorteile zu verschaffen. Außerdem gibt es Zoff um die In-App-Abonnements für Spotify. Die Abos sind außerhalb des Apple App Stores und damit auch abseits der Gebühren, die Apple einnehmen möchte, deutlich günstiger. Spotify warf Apple Wettbewerbsverzerrungen vor und schaltete auch einen Anwalt ein. Mittlerweile hat Apple wiederum ebenfalls mit anwaltlicher Unterstützung reagiert. In Cupertino wirft man Spotify vor Gerüchte und Halbwahrheiten in die Welt zu setzen.

Apples Anwalt  Bruce Sewell habe Spotify enorm von Appes App Store profitiert: 160 Mio. mal sei Spotify über Apples Plattform bezogen worden. Spotify nehme sich nun aufgrund des Erfolgs heraus Ausnahmen von den Regeln zu fordern, die für alle Entwickler gelten, welche ihre Apps über den App Store anbieten. So kritisiert Sewell, dass Spotify mit dem neuen Update die In-App-Käufe habe entfernen wollen, um Abonnements vorwiegend außerhalb des App Stores zu verkaufen. Damit umgehe Spotify jedoch die Vorgaben des App Stores. Statt wie jeder andere Entwickler die Gebühren für In-App-Verkäufe / -Abonnements zu zahlen, wolle Spotify die Nutzer auf die eigene Website umleiten. Via E-Mail sollen die Nutzer aus dem App Store dann zum externen Abschluss der Abonnements ermuntert werden.

Apple habe Spotify auf die Kritikpunkte hingewiesen, nachdem Ende Mai das strittige Update vorgestellt wurde. Anschließend reichte Spotify laut Sewell am 10. Juni eine neue Version der App ein, die aber ebenfalls die bemängelten Aspekte aufwies. Daher lehnte Apple sie erneut ab. Abermals habe Spotify die Nutzer zur Angabe ihrer E-Mail-Adresse verleiten wollen, um via E-Mail zu Abonnements anzuregen und den App Store zu umgehen. Spotify behauptet, man habe nur mit Kunden kommunizieren wollen. Das sei laut Sewell jedoch lediglich ein Vorwand. Es gehe klipp und klar darum die Kunden zu Abonnements anzuregen und gezielt die Gebühren Apples zu umgehen.

Genau genommen verletze selbst die aktuelle Spotify-App Apples Richtlinien, mahnt der Anwalt Apples. Spotify hat übrigens auf Anfrage Buzzfeeds bereits auf das Schreiben geantwortet und bestreitet die Aussagen aus Cupertino. Ich gehe also sehr stark davon aus, dass ein Ende des Zoffs lange nicht in Sicht sein dürfte.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

62 Kommentare

  1. Skandal Apple! Das ist Spotify! Da sollte man auf den eigenen Anteil verzichten, schließlich hat Apple doch schon genug Geld!!!!!111

    😉

  2. Ein riskantes Spiel von Spotify. Leute die voll auf Apple setzen und dann kein inapp Abo mehr abschließen können, könnten dann eventuell Apple Music testen und dabei bleiben.

  3. Hier geht es doch um Kartelle.
    Apple ist besitzer des Appstores und es gibt keine andere Möglichkeit (wie bei Android) Apps zu verteilen.
    Zudem stellt Apple sein eigenes Streamingprodukt in den Vordergrund und verzerrt durch die (übertriebene) Provision den Markt, da es einen erheblichen Wettbewerbsvorteil für Apple gibt.

    Ich hoffe die Behörden werden dagegen etwas unternehmen. Allein schon, dass Apple den Unternehmen untersagen will, dass sie nicht auf die Webseite erweiseb dürfen…

  4. @Dominik Apple macht das schon seit Jahren so. Es ist deren AppStore, also auch deren Regeln. Es gab damals eine große Auseinandersetzung zwischen Apple und MS, da MS nicht wollte, dass Apple an dem Skype inapp käufen etwas mit verdient. Ein Gericht hat das damals für rechtens erklärt. Und warum sollte auf einmal Spotify Sonderrechte bekommen? Und welches Wettbewerbsvorteil hat Apple nun? Erzähl mal? Für den Kunden kosten beide Produkte gleichviel. Ups vergessen, das stehlt Apple also muss man gegen Apple bashen… jedesmal die Kinder die ihre Meinung vertreten müssen… Spiel weiter mit deinem stofftier Pony.

  5. killerkom says:

    @Ashoka Soweit ich weiß schlägt Spotify die Gebühren auf den preis auf. Heißt. In App 12 Euro und über die Webseite 9 Euro.
    Und klar handelt es sich hier um ein Kartell Problem. Nur weil man eine Plattform erfunden hat darf man ja auch keine Wettbewerbsverzerrung betreiben. Wie es sich jetzt genau in diesem Fall verhält weiß ich nicht, aber grundsätzlich muss sich hier an geltendes Wettbewerbsrecht gehalten werden.

  6. Natürlich kommt Apple nun mit den Juristen: „Meine Plattform, meine Regeln“.

    Aber genau das zeigt doch gerade das Problem: Apple hat iOS als geschlossene Plattform konzipiert, in der Entwickler und Kunden keine Wahl mehr haben und Apple vollkommen unterworfen sind.

    Das ist ungefähr so, als ob ein Diktator wie Kim Jon Un in seinem Land das Internet abschaltet. Weil er das eben kann. Oder Erdogan in der Türkei Twitter sperrt und sich dabei auf türkisches Recht bezieht.

  7. Wenn überhaupt, dann wäre es ein Monopol, kein Kartell (mit wem hätte Apple sich denn in einem Kartell zusammengetan?)
    Ist aber auch kein Monopol, weil
    a) der Kunde Alternativen zu Apple hat
    b) der Apple-Kunde jede Menge Alternativen zu Spotify UND Apple Music hat
    c) die Regeln im Appstore für alle gleich gelten
    d) die Regeln keine Benachteiligung für Spotify gegenüber anderen bedeuten (auch nicht Apple)

    Da Apple aber hier einen Appstore für Apple-Geräte betreibt, die eben auch nur von Apple hergestellt werden, wüsste ich jetzt nicht, was welche Behörde auch immer hier tun muss!?

  8. Im Prinzip leiden die bereits zahlenden Spotify-Kunden aufgrund der ausbleibenden Updates für Fehlerbehebungen und Verbesserungen…

  9. Tja Dr. Pedersoli hätte den Konflikt .schlagkrätiger gelöst 😛

  10. @Killerkom was hat das bitte mit Wettbewerbsverzerrung zu tun? Dann müsste ich mich ja auch über jeden Supermarkt aufregen, da dieser die Produkte teurer verkauft, als der Hersteller selber. Apple bietet seine Plattform zu gewissen Konditionen an, diese MUSS man aber nicht nutzen.

    Amazon hat z.B. auch eine Regel, bei der man Produkte die man über Amazon verkauft, auf der Herstellerseite (Eigener Webshop), NICHT günstiger verkaufen darf. Wenn dann einem nicht passt, dann MUSS man es nicht nutzen.

    So etwas nennt sich freier Wettbewerb. Und wenn Spotify sich nicht an die Regeln von Apple hält, die so schon seit dem bestehen des AppStore existieren, dann ist es eben ein Problem von Spotify.

    Und wenn die „Menschen“ so Dumm sind und 12€ Zahlen anstatt die 9€ über andere Wege, dann kann man Apple nicht dafür die Schuld in die Schuhe schieben.

    Oder soll ich mich aufregen, weil mein Supermarkt auf der anderen Straßenseite ein Produkt XY teurer verkauft als der Real ein paar Straßen weiter?

    Und das was Spotify machen möchte ist, in einem Supermarkt ihr Produkt aufstellen, und wenn man dieses dann kaufen möchte, bekommt man einen Zettel mit der Info: Nicht hier im Laden erhätlich, sondern bei XY.

  11. Für solche Statements muss man Apple doch echt hassen. So tun als ob sie der Messias sind und die Entwickler schützen wollen, weil ja für alle Devs die gleichen Richtlinien gelten sollen. Dabei geht es Ihnen nur darum andere Anbieter in ihrem eigenen Ökosystem nicht konkurenzfähig zu den eigenen Produkten zu machen.

  12. Alexander says:

    Nie wieder Apple. Ich bin froh, dass ich vor einem Jahr endlich geschafft habe, aus diesem geschlossenen Knast auszubrechen. Endlich freie Wahl bei Android. Ich bedaure eigentlich nur, dass ich das nicht schon früher gemacht habe.

  13. Das Gelaber von Spotify wäre ungefähr so als ob Samsung von Media Markt verlangen würde, ihre Smartphones zu verkaufen ohne dass Media Markt seine Marge draufschlägt.

    Spotify wird scheitern wie die anderen zuvor auch. Da kann man noch so krampfhaft mit negativen Attributen wie „Monopol“, „Wettbewerbsverzerrung“ oder „geschlossene Plattform“ um sich werfen. In der echten Welt hat dieser Bullshit keine Relevanz.
    Fakt ist, ohne die Plattformen Dritter von Apple, Google und Microsoft gäbe es Spotify nicht mal. Über 50% nutzen den Service auf Smartphones, über 10% auf Tablets, der Rest nutzt Browser und Desktop. Wenn nur letzteres ginge würde wohl kaum einer den Service nutzen. Und wenn die Plattformen nicht da wären hätte Spotify Null Umsatz.

    Davon abgesehen gelten die gleichen Regeln in anderen Stores wie dem vom Microsoft auch. Da labert keiner von euch Dünnschiss. Geht ja auch nicht um Apple.

    https://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/apps/dn764944.aspx?f=255&MSPPError=-2147217396

    Financial Transactions
    10.8
    If your app includes in-app purchase, billing functionality or captures financial information, the following requirements apply:
    10.8.1
    You must use the Microsoft in-app purchase API to sell digital items or services that are consumed or used within your app.

  14. Apple’s Geschäftsmodell basiert eben auf Abschottung und Einschränkung. Wenn die Opfer erst mal eingesperrt sind, kann man sie nach Belieben gängeln und auspressen. Die Entwickler haben keine Wahl. Und die User haben keine Wahl, weder bei der Hardware noch bei der Software.

    So ein Geschäftsmodell hat 2007 beim ersten iPhone noch funktioniert, ist aber heute nicht mehr zeitgemäß. Die User wollen heute freie Wahl von Hardware und Software. Und die bekommen sie auch: bei Android.

    Kein Wunder, dass der Marktanteil von Apple permanent sinkt und iOS zu einem geschlossenen Nischensystem verkommen ist.

  15. @Alexander Es muss ja ein harter Kampf gewesen sein, so wie Du es schreibst. Und mal eine ernste Frage, was für eine „freie“ Wahl hast Du denn bei Android? Bezogen auf die Apps? Andere Quellen außer dem Market zu nutzen? Bei dem man nicht weiß ob Viren bei den Apps vorhanden sind? Oder das Google erlaubt, dass Apps ALLE Daten auslesen können, oder meine Wege tracken können auch wenn die App geschlossen ist (Runkeeper). Das Apps sich Automatisch starten beim Booten vom Smartphone.

    Dann lieber Apple, da kann ich für jede App einstellen was sie darf und was nicht. Und mit iOS10 muss der App Entwickler angeben warum die App Zugriff auf bestimmte Sachen haben möchte und warum das wichtig für die App ist. Immer wieder toll bei Android, wenn man sich eine Taschenlampe App installiert und diese dann Zugriff auf meinen Standort, Call Log, Bilder etc. braucht.
    Meinst Du diese „freie“ Wahl…. die freihe Wahl an deine Daten zu kommen, die dann Verkauft werden…. Ja dann bist Du bei Android richtig

  16. Nie wieder Apple. Ich bin doch nicht blöd.

  17. @Tom „Kein Wunder, dass der Marktanteil von Apple permanent sinkt und iOS zu einem geschlossenen Nischensystem verkommen ist.“

    Hast Recht, eine S Klasse ist immer noch mit das beste Auto welches man sich Kaufen kann, Frage mich auch andauert warum sich Leute einen Golf, Polo, oder Corsa kaufen… Oh warte… vielleicht weil sie sich keine S Klasse leisten können? Weil es eine ganz ANDERE Kategorie Auto ist?? Neeeiiinn, daran kann es nicht liegen…. S Klasse ist halt ein Opa Auto, die Opas haben halt keine Ahnung was gut ist. Und warum muss die S Klasse überhaupt so teuer sein? Weil sie größer ist, so viel mehr wird das Material ja nicht kosten. Und die Entwickler in der Forschung arbeiten ja eh umsonst…..

  18. Bin ich froh, dass ich bei Android bin und mir mein Smartphone und meine Apps nach meinen individuellen Bedürfnissen aussuchen kann. Freie Entscheidung.

    Mit Googles Play Store hat Spotify übrigens kein Problem.

    Spotify aktualisiert seine App vergleichsweise häufig. Die Spotify-App im Play Store hat erst vergangenes Wochenende ein Update erhalten.

    Übrigens können Android-Kunden von Spotify den Premium-Dienst aus der App heraus zum Standardpreis von 9,99 Euro buchen. Dazu umgeht Spotify Googles Play Store und wickelt die Buchung über eine Webseite ab. Google ist auf diese Weise nicht an den Spotify-Einnahmen beteiligt.

  19. @Tom, sag das mal Spotifiy, die haben das mit dem unbedeutenden Nischensystem anscheinend noch gar nicht mitbekommen – dann könnten sie sich doch glatt den ganzen Aufriss sparen…

  20. Wer sich immer noch von Apple einsperren lässt ist selber schuld.

  21. Zu den Argumenten, man müsse Apple ja nicht nutzen: Natürlich geht es im Wettbewerbsrecht genau darum.

    Und deshalb sind bspw. die Automobilhersteller rechtlich damit gescheitert, Fahrer für Inspektionen und Reparaturen strikt an die eigenen Werkstätten zu binden. Hier ließe sich genauso argumentieren „meine Autos, meine Regeln, weiß ja jeder Kunde beim Kauf“. Eben nicht.

    Und deshalb wird Apple, sofern Apps allein über den AppStote bezogen werden können, ebenfalls juristisch scheitern. Wetten?

  22. alejandro says:

    Hiere geht es aber zu höhö. Wie froh ihr doch alle seid aus Apples „Knast“ ausgebrochen zu sein 😀 Nischengeschäft. Ihr Wirtschaftsgötter! Nur verdienen die Entwickler mit Apples App-Store durchschnittlich mehr als mit Googles Play Store 😉 Wo ist denn das Problem? Ab auf Spotify.com und dort den Tarif wählen, wer zwingt euch denn hier zum In-App Kauf? So Unrecht hat Apple mit de Regel-Argumentation nicht!

  23. @alejandro “ Wo ist denn das Problem? Ab auf Spotify.com und dort den Tarif wählen, wer zwingt euch denn hier zum In-App Kauf? “

    Apple zwingt Spotify dazu. Denn Spotify darf ja nicht auf seine Webseite oder Verkäufe außerhalb des AppStores hinweisen. Und das wird dann zum Problem, wenn Du dir die Bevölkerung so ansiehst, die nicht mehr mit denkt. Vielen ist es nicht klar oder zu umständlich auf die Webseite von Spotify zu gehen, um dort ein Abo abzuschließen.
    Für uns Technikinteressierte ist das schwer zu verstehen, aber wenn du mal genauer in dein Umfeld schaust, schlägst du dir nur noch die Hände an den Kopf.

  24. Süß, wie wieder alle von einem Apple Gefängniss reden. Also mir ist nicht bekannt, wo ich beim iPhone etwas nicht machen kann, mit Android aber schon.
    Und bei Spotify hat immer die Möglichkeit ein Abo für 10€ abzuschließen, egal ob man Spotify über iPhone oder Android nutzt. Was Apple nur verlangt, ist dass in der App die Möglichkeit gegeben sein muss, ein Abo abzuschließen, wofür Apple dann aber einen Anteil bekommt (15-30%). Wenn man es als Kunde bequem haben möchte und einem der erhöhte Preis egal ist, macht man es über Apple, ansonsten halt direkt über Spotify – man hat die Wahl.
    Wenn Google diese In-App Buchungsmöglichkeiten anbietet ohne eine Provision zu verlangen, dann ist das schön. Aber weil Apple dafür Geld verlangt dann wieder von einem Gefängniss zu reden ist Schwachsinn.

    Ich nutze übrigens Spotify aufm iPhone und zahle 8,50€.

  25. Ich wette, Peter, Naomi, Tom und Alexander ist derselbe Nutzer mit unterschiedlichem Nutzernamen. Diese Folskeln liest man hier ja unter jedem Apple Artikel.

    Bietet der PlayStore überhaupt Abos an, die direkt über Google abgewicklet werden? Ansonsten ist es ja klar, dass man dort keine Gebühren zahlt, wenn man direkt mit dem Anbieter einen Vertrag abschließt.
    Der Vorteil bei einem Abo über Apple ist ja auch, dass man dort immer ganz einfach kündigen kann. Das ist zwar bei Spotify nicht das Problem, aber es gibt ja noch tausende weitere Anbieter.

  26. @Hans: Offensichtlich hast du nicht die geringste Ahnung von Android. Deshalb mal zum Vergleich ein Blick über deinen eingeschränkten Apfeltellerrand:

    – Im Google Play Store gibt es Abos, auch über In-App-Käufe. Kann man jederzeit einfach kündigen. Nur zwingt Google Spotify nicht dazu. Bei Apple dagegen wird der Entwickler entweder gezwungen oder blockiert.

    – Im Google Play Store gibt es regelmäßig Spotify-Updates, zuletzt am Wochenende. Bei Apple nicht.

    – Android-User können frei entscheiden, welche Software sie nutzen. Sie können sich wahlweise aber auch auf den Play Store beschränken. Müssen sie aber nicht. Und auch Entwickler haben die Wahl, ob sie den Play Store nutzen oder ihre App auf ihrerWebsite anbieten. Bei Apple ist das nicht so. Wenn Apple eine App nicht in den Kram passt, dann bleibt sie dem Nutzer verwehrt und der Entwickler blockiert.

    – Android-User haben freie Auswahl bei der Wahl ihres Smartphones und des Herstellers. Deshalb können sie sich das optimale Smartphone für ihre Bedürfnisse aussuchen. Bei Apple ist das nicht so. Gefangene von iOS bekommen noch nicht mal ein wasserdichtes Phone. Oder ein Phone mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis. Oder ein Phone, dass sich drahtlos aufladen lässt. Ein iOS-User bekommt noch nicht mal ein Phone in der beliebtesten Größe um 5 Zoll.

    Fazit:

    Das Geschäftsmodell von Apple basiert darauf, dass die User keine Wahl mehr haben. Und wie man hier sieht, gilt das genau so für die Entwickler.

  27. @Jon Ich habe weiter oben schon geschrieben warum der Google Store so toll ist, und besonders welche Vorteile es hat sich Android Apps zu installieren…. (für die Entwickler NICHT für den User). Und es ist schön das es regelmäßig Updates für Spotify bei Android gibt, spricht für die Qualität der App.

  28. „Friss oder stirb“. Ich hoffe, dieses Geschäftsmodell stirbt langsam aus. Apple verhält sich arrogant, benutzerfeindlich, entwicklerfeindlich und wettbewerbswidrig.

  29. Apple? Nein danke. Sorry, wirklich nicht.

  30. Sebastian says:

    @Ashokas Sowohl im PlayStore, wie auch im AppStore gab es in diesem Jahr 12 Aktualisierungen der Spotify-App.

  31. Sehr unterhaltsam hier.
    Speziell wenn die Fanboyz an die Front geschickt werden.
    Weiter so!
    PS: freue mich schon auf den nächsten „Silicon iBumper“ und „Plastik iArmband“ Test..
    Fettes „thumbs up“
    😛 😛

  32. @Ashokas & Kalle
    Also eure Supermarkt und Media Markt Vergleiche disqualifizieren euch eigentlich schon für eine sachliche Diskussion, wenn ihr tatsächlich meint, dass das gute Vergleiche wären…

    Ashokas, hast du eigentlich mal das Statement von Apple im Originaltext gelesen und dir mal den geposteten Screenshot von Spotify angeguckt? Da ist absolut nichts deiner erwähnten Kritikpunkte zu sehen. Aber Hauptsache mal einen Hersteller verteidigen oder was? Ohne im Thema drin zu sein? Sorry, aber mit Leuten wie dir lohnt es einfach nicht zu diskutieren. Du bist viel zu sehr in einen Hersteller verliebt, als das du ansatzweise eine objektive Sicht einnehmen könntest.

  33. BeardMan says:

    Also ich finde hier jedenfalls die Kommentare der Apple-Hater besonders lustig. Ganz besonders der halbe Roman von „Jon“ und seine verquere Sichtweise…sehr amüsant.

    Schöne Samstagnachmittag-Unterhaltung, wie hier wieder mit Anti-Apple-Argumenten, die letztendlich gar nichts mehr mit dem eigentlichen Thema des Artikels zu tun haben, rumgeschmissen wird.

    Ich nutze übrigens beides…sowohl Apple, als auch Android-Produkte und bin mit beidem zufrieden.

  34. @pietz Ich soll zu sehr verliebt in Apple? Naja,da ich für ein Software unternehmen arbeite die unter anderem Apps anbieten, und ich im Vertrieb tätig bin, habe ich immer Zugriff auf alle möglichen Smartphones. und diese kann ich nicht nur „kurz“ testen, sondern nutze sie sogar wochenlang. Ich kann mir sehr gut ein Bild von den ganzen Geräten machen. Das iPhone 6 habe ich ausgelassen und in dieser Zeit ist ein Nexus 5 mein täglicher Begleiter gewesen. Objektivität gehört zu meinem Beruf. Persönlich kann ich dieses Android Fanboy Gelabber aber nicht hören. Erst sind Andoiden besser gewesen weil 8 Cores schneller sind als 2… is klar. Dann hat Apple ja Technik von vor Jahren drin, wie z.B. eine 12 MP Kamera. Und nun, wo auf einmal das Galaxy S7 auch ne 12 MP Kamera drin hat, haben die Andoid Fanboyzzzzz eine Möglichkeit weniger Apple zu bashen. Und was ist bitte ein goldener Käfig? Also qualitativ bessere Apps die nur Zugriff auf Daten haben die ich auch zustimme? Ganz ganz selten App abstürze? eine bessere Auswahl an Apps. Früheren Zugang zu Apps? Also wenn das der goldene Käfig sein soll, dann soll es mir recht sein. Aber Android ist ja soooo offen. Und was bringt das einem? Wow, man kann das aussehen des Homescreens ändern. Macht man 1 bis 2 mal und dann ist es ausgelutscht. UNd nicht zu vergessen das Battarie Managment. Über Nacht mal eben 20-30% Akkuladung verlieren. Und da Android so offen ist, gibt es bestimmt eine gute und einfache Backup lösung… nein???? Wie kann das denn sein???

    Alleine die Rückmeldungen von Apps die beim Kunden unter Android probleme machen, sind nicht mal eben an einer Hand abzählen. Natürlich könnte ich unsere Programmierer dafür die verantworten, aber selbst die kriegen manchmal das Kotzen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, welche Freudensprünge unsere Programmieren gemacht haben, als es endlich mit Android 5 Design vorgaben gab.

    Ich sag nicht das Android schlecht ist, vom Technologischen Standpunkt jedoch, weit hinter Apple. Und das viele Android in den Himmel loben wundert bei unsere Gesellschaft nicht, denn das was man selber besitzt, ist natürlich das beste.

    Habe erst letzte Woche das S7 bekommen, und finde es von der Hardware richtig gut, leider hab ich ein Modell mit Qualcom CPU drin, also Arschkarte.

    Es gibt so viele Sachen die beim iPhome einfach nur funktionieren. Android hat immer etwas mit frickeln zu tun.

    Aber Du hast recht, ich bin ein Fanboy. Iphone ist übrigens das einzige Apple Produkt welches ich besitze, alles anderen ThinkPads oder Eigenbau.

  35. Bernamett says:

    Nichts für Ungut Ashokas, aber wer Apple mit S-Klassen vergleicht ist für micht allein schon ein Fanboy. Es gibt so gute Android-Geräte die weitaus mehr bieten als das iPhone. Welche großen Sprünge gibt es bei Apple denn noch, die es sonst noch nirgends gibt? 12 MP Kameras? Haha!

    Übrigens kannst du seit Android 6 auch die Appberechtigungen steuern. Nur mal so.

    Und jetzt geh ich wieder mit meinem Pony spielen…

  36. @Jon, oder welchen Namen du auch immer gerade nutzt.

    Bei Apple wird auch niemand gezwungen, sein Abo im AppStore zu kaufen. Ich nutze Spotify und Netflix und habe beides natürlich nicht über Apple bequem gekauft, sondern mir jeweils einen Account erstellt und zahle direkt an den Anbieter.
    Das ist aber natürlich unbequemer, wenn auch nicht sehr. Der Blick über den Tellerrand erfordert auch, über den eigenen Tellerrand zu blicken.
    Es geht hier nur darum, dass Spotify den In App Kauf entfernt hat und stattdessen auf eine Seite verweist, die auch sonstwas enthalten könnte. Das ist zwar bei Spotify nicht wirklich ein Problem aber die Regeln gelten ja für alle.
    Was passiert denn, wenn der unbedarfte Nutzer durch eine AppStore App auf eine phishing Seite gelangt und dort abgelockt wird? Dann geben auch alle Apple die Schuld.

    Am Ende ist es doch überhaupt nicht das riesen Ding.
    Apple hat Richtlinien, an die sich die Anbieter halten müssen, fertig. Wer das nicht will, fliegt raus.

    Deshalb wird aber kein bisschen untersagt, ein Abo außerhalb des AppStores abzuschließen. Man kann es bequem, und ohne einen weiteren Account, direkt über den AppStore machen oder man macht es direkt mit dem Anbieter und spart dabei meistens.
    Lediglich der Hinweis darauf, dass man außerhalb des Appstores das Abo günstiger abschließen kann, ist verboten und nur das ist meiner Meinung nach verwerflich.

  37. Und außerdem hat Apple immer schon panische Angst vor freiem Settbewerb.

    Apple’s totalitäre Zensur ist sogar so selbstgerecht, dass Entwickler noch
    nicht mal erwähnen dürfen, dass sie auch eine Android-App anbieten.
    Apple hat schon mehrere Entwickler gebannt und deren Apps aus dem App
    Store geworfen, weil sie auf ihre FAQ verlinkt haben, in denen auch
    Android erwähnt war:

    https://twitter.com/mulligan/status/553236253663969282

    „Our iOS app was rejected from the App Store because a support link
    goes to a web based FAQ where we mention having an Android app
    available.“

    https://twitter.com/tylerhall/status/553353044172492801

    „To clarify. My iOS app was rejected because I linked to an FAQ which
    had a header which linked to my site which had a non-MAS OS X App.“

  38. Apple ist nur noch uncool. Man kann die Angst riechen, seitdem der Marktanteil und nun auch der Aktienkurs fällt.

  39. @Bernamett Wer keine Ahnung hat soll einfach mal die du weißt schon was. Android 6 hat App Berechtigungen, dass stimmt so weit. Aber als 0815 User weiß man halt nicht das diese Berechtigungen nicht greifen, wenn man noch nicht das aktuelle SDK nutzt. Also jeder der an deine Daten kommen will, kommt auch da ran. Auch wenn die Berechtigung gesetzt ist, die greifen nicht.

    Du lachst über 12 MP und fragst was Apple für große Sprünge machen soll. Wie gesagt, ein 0815 Mensch schaut nur auf größere Zahlen. Apple hat den technik Vorsprung in Effizienz. Oder warum schlägt ein Popeliger 2 Kern Prozessor jeden Androiden mit Dröflmillionen Cores? So etwas nennt man bessere Technik. Und warum hält ein iPhone vom Akku länger durch, obwohl vergleichbare Androiden 1000mAh mehr Akkukapazität haben?

    Aber wie gesagt, einfach nur das wiedergeben was man von online Magazine und Blogs kennt und sich zum selbsternannten Forenexperten krönen.

    Du bist ein Paradebeispiel dafür, dass „dumme“ Menschen im Internet eine Plattform gefunden haben, um ihre geistigen Ergüsse kund zu tun.

    Und wenn Du doch so viel Ahnung von der Materie hast, welche Qualifikationen hast Du? Programmierer? Studium in Informatik oder Physik? Woher kommt kein großer Fundus an Wissen? Irgendwo in der Entwicklung tätig?

  40. Bernamett says:

    IPhone das Akkuwunder.

    Ich lass dir deinen Spaß… Schönen Abend noch.

  41. Henry Jones Jr. says:

    Ich denke, die beiden Firmen täten gut daran den Streit möglichst bald zu schlichten, indem man eine Lösung findet mit der beide Parteien leben können. Käme es zu einem Bruch, wäre es für beide Firmen negativ und ich bin mir nicht ganz sicher, ob Spotify wirklich den Kürzeren dabei ziehen würde.

  42. @Ashokas

    Nichts für ungut aber das mit den Kernen ist kein Wunderwerk von Apple. Es liegt daran, dass viele Hersteller einfach mehrere kleinere Kerne nutzen und Apple meistens 2 große Kerne nutzt. Das sieht auf dem
    Papier schwach aus, aber hat eben keinerlei Aussagekraft.
    Das gilt für GhZ Angaben ebenfalls. Ein hoher Takt heißt erstmal überhaupt nicht, dass dahinter auch Rechenpower steckt.
    Bei den Kameras hat man es ja offensichtlich endlich kapiert.

    Und Colin ist doch wieder ein weiter Name für ein und dieselbe Person, die hier ständig denselben Kram ablässt. Krank!

  43. @Ashokas
    Ich weiß nicht ob deine ellenlange Rede warum du Apple liebst, wirklich deiner Argumentation hilft :/ ich meine, ich habe Android nicht mal erwähnt. Tatsache ist, dass du (objektiv wie du bist) auf keinen meiner Kritikpunkte zu deinem Statement eingegangen bist.

    Ich finde übrigens dass du mit vielen deiner offtopic Lobpreisungen absolut Recht hast. Mich wundert es aber auch bei deiner Position, wie du Android und iOS Entwicklung miteinander vergleichst. Das finde ich extrem schwer, weil man bei iOS eben sehr statisch programmieren kann. iPhones sind eben alle fast gleich. Android ist da natürlich schwerer zu entwickeln, weil es ein hundertfaches mehr Geräte gibt auf die man Rücksicht nehmen muss.

    Und nur mal so am Rande Mr. Specs-sind-nicht-wichtig: Du hast hier mit den Hardware vergleichen angefangen 🙂

  44. Ich habe noch nie so viel Bullshit hier gelesen, vor allem von Ashokas.
    Spotify ist durch Apple in der Zwickmühle!
    Durch IA-Käufe kostet das Abo ~13€ (da Apple 30% Provision abdrückt), Apple Music kostet aber nur 10€.
    Wenn ein potenzielle Spotify-Nutzer nicht bereits von anderen Zahlungsmethoden auf der Spotify-Webseite (Aufladekarten, PayPal… für *10€*/Monat) gelesen/gehört hat, wird er zu Apple Music greifen, da billiger.
    Auf die Problematik hinweisen darf Spotify aber nicht.

    Jaja, es gibt natürlich Alternativen zu iDevices. Nur: wer sich ein iPhone gekauft hat, wird sich nur wegen Spotify sicherlich KEIN neues Handy kaufen sondern zu Apple Music greifen: Apples Plan geht auf.

    Was Apple da macht, ist ganz klar Wettbewerbsverzerrung und Monopolmissbrauch im Fallobst App Store.

    Im Google Play Store darf ein Entwickler in seiner App auf PayPal, Bitcoins, eigene Zahlungsmethoden hinweisen. Auch Spotify macht das aktiv.

  45. Henry Jones Jr. says:

    „Jaja, es gibt natürlich Alternativen zu iDevices. Nur: wer sich ein iPhone gekauft hat, wird sich nur wegen Spotify sicherlich KEIN neues Handy kaufen sondern zu Apple Music greifen: Apples Plan geht auf.“

    Wenn Apple tatsächlich Spotify aus dem AppStore verbannen würde (was ich nicht glaube), wird es dadurch ja nicht gleich vom Gerät gelöscht. Ich denke aber schon, dass jeder Nutzer, der Spotify gerne benutzt, sich beim nächsten Kauf dann Gedanken machen würde, ob es tatsächlich wieder ein iPhone/iPad sein muss.

    Wir haben in unserem Haushalt zwar teilweise noch Apple-Geräte im Einsatz, aber diese werden nicht mehr durch selbige ersetzt.

  46. @Florian Was ist denn Bullshit von dem was ich geschrieben habe. Begründe bitte. Bullshit ist, dem anderen zu sagen das er Bullshit schreibt ohne eine eigene Begründung zu haben.

    Und Spotify nutz durch den AppStore einen bestimmten Vertriebsweg, somit muss Spotify auch deren Bedingungen erfüllen bzw. Vorgaben.

    Aber wie kann man Dich erst nehmen, wenn du von „Monopolmissbrauch“ sprichst, bei einem Weltweiten Marktanteil von ~15%. Vielleicht solltest Du erst einmal die Bedeutung deiner Wortwahl kennen, bevor Du hier ein auf super Intellektuell machst.

    Apple stellt nun mal ihren eigenen Shop zur Verfügung, somit gelten ihre Regeln. Die müssen die Kosten tragen um das dingen zum laufen zu halten. Serverkosten, Prüfung der Apps etc. Das alles machen die natürlich umsonst…. Gott lass Hirn vom Himmel fallen.

    Und Spotify ist mit ihren 13€ nur Gierig. Denn sie zocken die Apple User ab, indem sie den Preis im AppStore erhöen.

    Ebay bietet mir auch einen Vertriebsweg an, bei dem ich entscheiden kann ob ich zu deren Konditionen dort Verkaufen möchte. Soll ich mich jetzt dort beschweren weil Sie einen gewissen Teil für sich als Gebühr behalten?!

    Und nur weil man im PlayStore XY darf, muss das auch für den AppStore gelten. Im PlayStore gab es Jahrelang keine Kontrolle, DASS ist dem Endbenutzer gegenüber unverantwortlich! Sich Apps laden zu können die nicht anderes machen als einen aus zu spionieren.

    Aber ich gehe mal davon aus, dass Du ein Troll bist, der mit verschiedenen Acc’s hier Postet.

  47. Ich bin auch der Meinung, dass die Regeln gelten sollten, die der jeweilige Betreiber des Shops aufstellt. Dass es Gesetze oder Rechtsprechung gibt, die das auch nur im Ansatz in Frage stellen, ist komplett unsinnig. Jeder Anbieter versucht, Kunden an sich zu binden. Und vorgeworfen wird das in aller Regel dem, der damit erfolgreich ist. Das ist aber in anderen Bereichen ebenso zu beobachten.
    Android mag in vielen Bereichen freier sein, das ist aber nicht der Grund, warum die Masse der Nutzer zu eben diesem System greift. Denn genau diese vermeintlichen Freiheiten werden nicht genutzt, viele wissen nicht einmal, dass es sie gibt. Stattdessen greifen die Leute zu Smartphones, dessen Betriebssystem und Bedienung sie kennen, weil sie es vielleicht zuvor schon benutzt haben. Und neue Käufer werden oft durch die hohen Preise von Apple abgeschreckt und greifen deshalb lieber zu einem anderen Anbieter. Dinge wie „Freiheit“ spielen da in 99,9% der Fälle gar keine Rolle.

  48. Was hier jeder vergisst… Spotify könnte auch einfach im In-App-Kauf die gleichen Preise aufrufen wie auf der eigenen Webseite. Nur müssten sie dann die 30% App-Store-Gebühr (wenn es ein Abo wird, verringert sich der Betrag meines Wissens ab dem Folgemonat sogar auf 15%) aus eigener Tasche bezahlen. Will man halt auch nicht… Hier jetzt einen auf unschuldig in die Schusslinie geratenes Unternehmen zu machen, ist daher nicht so ganz richtig. Man will abkassieren und bloß nichts abgegeben, gleichzeitig aber nicht teurer erscheinen als Mitbewerber. Einen Tod werden sie aber nun halt sterben müssen.

  49. Es ist schon grotesk, wie hier von manchen iFanboys wie Hannes die Verhältnisse verdreht werden. Reality Check:

    – Spotify ist ein vergleichsweise kleines schwedisches Unternehmen aus Stockholm, das jeden Euro braucht.

    – Apple ist ein milliardenschwerer Konzern, der auf zig Milliarden von hinterzogenen Steuern in dubiosen Steueroasen hockt, um sie dem Gemeinwohl vorzuenthalten und bloss nicht versteuern zu müssen.

    Wenn also jemand „abkassieren und bloß nichts abgeben“ will, dann ist das eindeutig Apple.

    Hinzu kommt, dass Apple schon lange versucht, den Konkurrenten Spotify kaputtzumachen, seitdem sie selber ins Streaming-Geschäft einsteigen wollten. Zum Beispiel macht Apple massiven Druck auf die Musikindustrie, den werbefinanzierten Streamingdienst von Spotify nicht mehr zu beliefern. Siehe z. B. oben den Link aus dem Kommentar von Heiner.

    Solche wettbewerbswidrigen Machenschaften von Apple werden hier von den Fans hartnäckig ignoriert. Apple versucht die Mitbewerber kaputt zu machen.

  50. @Boris Du bist also so ein Gutmensch von dem alle reden. Die großen können ja ruhig etwas abgeben, die haben ja genug davon. Und das arme kleine Spotify ist so schlimm dran das es jeden € braucht. Wie meinst Du ist Apple so groß geworden? Weil sie immer schon so groß gewesen sind? Oder weil sie Produkte Herstellen die die Leute haben möchten? So etwas nennt man Konkurrent. Und wo wir gerade dabei sind, warum geben wir nicht Napster und Deezer auch noch den € extra…. einfach so…

  51. Bernamett says:

    Und wer zahlt dein Physik-Studium Ashokas? Apple? 😉

  52. @Boris: Solange es nicht verboten ist, Steueroasen zu nutzen, ist es keine Steuerhinterziehung. Und das würdest du auch nicht anders machen, wenn du die Möglichkeit hättest.
    Und so abwegig sind die geäußerten Gedanken nicht, wenn gesagt wird, Spotify möchte nichts abgeben. Na klar, wer möchte schon gerne etwas abgeben, gerade ein relativ kleines Unternehmen, das vielleicht auf jeden Euro angewiesen ist. Auf der anderen Seite aber ist es zumindest äußerst kundenunfreundlich, Gebühren, die durch die Nutzung eines Vertriebsweges entstehen, auf die Kunden abzuwälzen. Sowas ist eben ein Stück weit auch Service, und Service kostet eben Geld.

  53. Eisenheim says:

    Diese ganzen Fandroiden in den Kommentaren wieder. Als ob Android so offen und frei wäre. Und Apple-Jünger geben vielleicht mehr Geld aus, dafür verkaufen Fandroiden ihre Daten.

    Was ist des Fandroiden liebstes Motto? GEIZ IST GEIL!

  54. Eisenheim says:

    @Bernamett: Effizienz > Leistung
    Und die ist beim iPhone zu anderen Herstellern ungeschlagen. Guck dir alleine mal die Benchmarktests an. Trotz leistungsärmerer Hardware, bessere Ergebnisse.

  55. Ist „Eisenheim“ ein Synonym für „Gefängnis“? Dort scheinst du dich als iFan ja wohl zu fühlen. 😉

    Apple hat das System „Geiz ist geil“ doch für sich selbst perfektioniert, wenn man sich deren schlechtes Preis/Leistungsverhältnis (aka Gewinnspanne) ansieht. Die zahlen ja nicht mal ihre Steuern in den Ländern, in denen sie ihre Milliarden scheffeln. Das ist schon mehr als asozial.

  56. Der App Store und Abo geht finanziell einfach nicht … und 30% vom Abo Preis erst recht nicht. Wenn das Apple nicht einsieht haben sie eben Pech und man sucht sich andere Wege.

  57. Wer Fallobst bestellt, bekommt halt Fallobst geliefert.

  58. Spotify kann es sich erlauben sich mit Apple anzulegen.

    Es hat als Nischensystem keine allzu große Relevanz mehr.

    Auf die paar Schafe kann man ruhig verzichten.

  59. Apple missbraucht eindeutig seinen App store um ordentlich abzukassieren. Das ist nichts Neues. Missbrauch seiner Marktstellung. Apple hat aus meiner Sicht auch eine Sonderstellung vor US-Gerichten. Mit was Apple schon alles durchgekommen ist, ist sagenhaft.

  60. Apple missbraucht hier einfach sein Machtmonopol innerhalb seines geschlossenen Systems.

    Dass es auch anders geht, zeigt Google in Android. Da gibt es nämlich keine Blockade und Gängelung von Spotify.

  61. @Boris
    Verdreht ist eigentlich noch mehr deine Sichtweise, indem du Fakten ignorierst.
    Was hat es denn damit zun, welches Unternehmen wieviel Geld hat?
    Wer sich nicht an die App Store-Regeln hält, was Spotify offensichtlich macht, bekommt eben Probleme.
    Die Links von Heiner und die Artikel beruhen auf GERÜCHTEN, was sich ja gerne NIcht-iFanboys zur Argumentation zu Nutze machen.
    Absolut lächerlich und ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich solche Kommentare und eine solch verquere Argumentation lese.

  62. @BeardMan: Tja Spotify versucht eben so weit es geht für seine Kunden da zu sein und nicht vorrangig als Melkkuh für Apple.

    Dabei ist es so einfach für Spotify, einfach jegliches Bezahl-Abo aus der App entfernen. Dann einfach ein kostenloses 7Tage Abo ermöglichen was sich automatisch kündigt. Wer die Kündigung nicht will kann per eMail oder Website ein >>neues<< Abo machen.

    Da kann Apple gar nichts machen und es ist App Store konform.

    Das ist zwar ein wenig nervig für die Kunden aber wenn man ihnen mit 30% Ersparnis kommt gehen die ab wie Schitts Katze.