
Apple verlangt eine Gebühr, falls ein Entwickler im App Store entweder direkt beim Kauf einer App oder beim Abschluss eines In-App-Kaufes Geld verdient. Normalerweise liegt diese Gebühr bei 30 Prozent, die spätestens seit der Story mit Epic umstritten sind. Apple reagierte neulich, indem man das App Store Small Business Programm ins Leben rief. Damit brauchen Entwickler mit einem Umsatz von weniger als eine Million US-Dollar pro Jahr nur noch 15 Prozent an Apple zahlen.
Apple erhebt diese Gebühr übrigens auch für Käufe von Tickets für Online-Kurse oder Events. Gerade in der aktuellen Zeit sind besagte Veranstaltungen nicht unwichtig, aus diesem Grund und nach einer Beschwerde von Facebook setzte Apple die Gebühr in dem Fall aus. Außerdem hatten viele Entwickler noch gar keine Kaufmöglichkeit innerhalb ihrer Apps vorgesehen. Die Deadline für die Umsetzung der In-App-Kaufoption für Online-Veranstaltungen galt ursprünglich bis Dezember. Aufgrund der Pandemie verlängert der Konzern aus Cupertino die Frist aber bis 30. Juni 2021. Das Ganze betrifft übrigens nur Gruppen-Events, 1-zu-1 Coachings und Co. können auch außerhalb einer In-App-Transaktion abgewickelt werden (App Store Review Guideline 3.1.3(d)).
- 3.1.3(d) Person-to-Person Experiences: If your app enables the purchase of realtime person-to-person experiences between two individuals (for example tutoring students, medical consultations, real estate tours, or fitness training), you may use purchase methods other than in-app purchase to collect those payments. One-to-few and one-to-many realtime experiences must use in-app purchase.