Apple hat es nicht leicht in den letzten Tagen. Probleme mit einem verbuggten iOS 8.0.1 Update zwangen Apple dazu, den Stecker zu ziehen und das Update wieder zurückzuziehen. Und da war auch noch etwas mit verbogenen iPhone 6 Plus. Dass sich ein größerer Gegenstand, der dazu noch sehr dünn ist, leichter verbiegen lässt, als ein kompakteres Gerät, das sollte jedem einleuchten. Auch scheint es zwar durch die eigene Wahrnehmung sehr viele Geräte zu betreffen, bedenkt man aber, dass Apple bereits mehr als 10 Millionen iPhone 6 und iPhone 6 Plus verkauft hat, kann man objektiv wohl durchaus noch von Einzelfällen sprechen.
Über den Apple Support Chat hat The Next Web nun erfahren, dass es durchaus im Rahmen des Möglichen ist, sein verbogenes iPhone 6 oder iPhone 6 Plus austauschen zu lassen. Das betroffene Gerät muss sich einer Visual Mechanical Inspection durch einen Genius Bar-Mitarbeiter unterziehen. Fallen die Beschädigungen in gewisse Richtlinien, wird das Gerät kostenlos getaucht, andernfalls wäre ein kostenpflichtiger Tausch möglich.
Die Richtlinien konnten vom Chat-Support nicht näher beschrieben werden. Sollte sich Euer iPhone 6 oder iPhone 6 Plus also, aus welchen Gründen auch immer, spontan verbiegen, könnte sich ein Besuch des Apple Stores durchaus lohnen. Bei zu starken Krümmungen wird es zwar unwahrscheinlicher sein, aber leichte Veränderungen, obwohl das Gerät „normal“ genutzt wurde, fallen vielleicht noch in die Richtlinien des Sicht-Checks.
Und nun die spannende Frage. Von Euch werden sicher einige ein neues iPhone erworben haben, habt Ihr schon Biege-Probleme gehabt? Geht Ihr nun bewusst noch vorsichtiger mit dem Alltagsgegenstand Smartphone um?