
Handelt es sich also um Inhalte mit einem normalen Dynamikbereich (SDR), rechnet der Apple TV automatisch auf HDR um und umgekehrt. Genauso versucht er die Inhalte an die vorgegebene Bildwiederholrate anzupassen. Eben jene Umrechnung hat zur Folge, dass Inhalte ruckeln können oder Kontraste nicht passen. Mit tvOS 11.2 wird sich dieses Verhalten nun grundlegend ändern.
Die Version 11.2 des Betriebssystems befindet sich zur Zeit noch in der frühen Beta-Phase. Dennoch wurden schon neue Features innerhalb des Systems gefunden. Dazu gehört auch eine neue Funktion, die es erlaubt, dass die Set-Top-Box in der Lage ist, Bildwiederholrate und Dynamikbereich an den abgespielten Inhalt anzupassen.
Diese Funktion ist jedoch nicht automatisch aktiviert, sondern muss in den Einstellungen manuell gesetzt werden. Ein Grund dafür könnte das kurz ausbleibende Bild beim Wechsel des Modus über HDMI sein, das der Anwender möglicherweise als Fehler verstehen könnte. Wenn der Nutzer dieses Feature jedoch manuell aktiviert, ist er sich auch dieses Phänomens bewusst.
Ich bin bisher mit dem Apple TV 4K sehr zufrieden und konnte auch noch keine gravierenden Probleme feststellen. Dennoch ist es gut, dass Apple sich nun langsam solcher Themen widmet, die das Fernseherlebnis weiter verbessern.