Apple: Tim Cook mit offenem Brief zum Datenschutz

Apples Phil Schiller wies via Twitter auf eine Nachricht auf den Apple Webseiten hin, auf einen offenen Brief von Tim Cook, der das Thema Datenschutz zum Inhalt hat. Das Vertrauen sei für Apple alles, so Cook. Behörden sollen auf keinen Fall Zugang zu Geräten wie iPhones oder iPads erhalten, sofern iOS 8 installiert ist, auch nicht durch die Hilfe von Apple.iPhone 5s

Man habe selber keine Möglichkeit, für Behörden an irgendwelche Daten zu kommen. Apple stellt besonders heraus, dass man nicht mit Werbung Geld verdiene, im Gegensatz zu anderen Diensten. Apple verdiene sein Geld mit dem Verkauf von Geräten:

„We sell great products. We don’t build a profile based on your email content or web browsing habits to sell to advertisers. We don’t “monetize” the information you store on your iPhone or in iCloud. And we don’t read your email or your messages to get information to market to you. Our software and services are designed to make our devices better. Plain and simple.“

Interessanterweise greift nun auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung in der iCloud. Weiterhin hat Apple etwas in Sachen Passwortsicherheit nachgebessert. So werden Nutzer, die ihren Account online verwalten wollen, direkt darauf hingewiesen, wenn sie ein schwaches Passwort verwenden.

Änderungen im Account lassen sich nicht vornehmen, bevor man zu einem sicheren Passwort gegriffen hat – selbst wenn man die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert hat. Finde ich gut – alle Dienste dieser Welt sollten Kunden nicht nur mit großartigen Diensten abholen, sondern auch mit großartiger Sicherheit. Das sollte für viele Anbieter die oberste Priorität sein.

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caschy

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47 Kommentare

  1. wer’s glaubt

  2. Tja, wenn’s wahr wäre, würde ich nur noch Apple kaufen! Ist aber nicht…

  3. Dann werde ich jetzt wohl doch zu Apple wechseln.

  4. ist ja laecherlich und peinlich, was die so absondern. definitiv geht JEDES us-amerikanische unternehmen vor der us-amerikanischen regierung und ihren diensten in die knie, wenn es drauf an kommt. ich erinnere hier mal an lavabit.

    und ich erinnere auch an das aktuell laufende verfahren, wo die amerikanische regierung zugriff auf microsoft cloud daten will, die microsoft in europa liegen hat und die europaeischen nutzern gehoeren.

    und wer heute noch dran glaubt, dass abkommen wie „safe harbor“ das papier wert sind auf dem sie stehen, der glaubt auch noch an den osterhasen ;-)!

  5. Jesus Maria
    klar ist es ein Amerikanisches Unternehmen, aber
    wo keine Daten gespeichert und gesammelt werden kann man nichts weitergeben -> Apple Pay
    steht doch irgendwo – ohne Passwort ectpp also ohne Mithilfe des User kommt man nicht an die Daten!
    und es gilt wie immer – solange bis keine (absichtliche) Lücke im System gefunden wird.
    Aber in Summe ist dies Aussage glaubwürdig.
    Oder was tut Google gegen Wlan Tracking?

  6. HerrRolltgern says:

    Naja, ich vertrau der ganzen Sache erstmal, mir bleibt sowieso nicht viel anderes übrig, solange nicht das Gegenteil bewiesen wird. Google und Microsoft äußern sich ja nicht wirklich zu der ganzen Sache. Ich bin immer sehr zufrieden mit meinen Apple Geräten gewesen. Haben immer lange gehalten (Macbook 6,5 Jahre, iPhone 5 bis jetzt 2 Jahre) und wenn mal was war, dann gab es nie Probleme mit dem Support oder ähnlichem. Andere haben in der Zeit wo ich 2 Macs hatte (8 Jahre) 4 Notebooks durchgebracht.

  7. Für ein paar Moneten auch das letzte Bisschen Ehre verkaufen, ist das der neue Apple-Lifestyle? Dafür kaufe ich doch gerne imagegeladene i-Produkte.

    @Micha: Networklocation, deine Webseitenaufrufe, alle Daten in der iCloud etc. das bekommt die NSA alles auf Abruf. Bei Apple Pay kann die NSA/CIA/FBI Apple zu Backdoors zwingen, dann wird eben ein total super awesome Feature entwickelt, welches Uploads der Daten auf Apple-Server benötigt.
    Was hat Google damit zu tun? Google ist ebenfalls unglaubwürdig, aber das macht Apple nicht besser,

  8. Also entweder es stimmt was der liebe Tim Cook sagt und Apple verstößt damit gegen US Recht oder wir bekommen feinste Heuchelei geboten.

    @Micha
    wie will man Applepay umsetzen ohne etwas irgendwo zu speichern ?
    Das man die mithilfe der Benutzer braucht ist einfach nur lächerlich, da gibt es Technisch sehr viele andere Möglichkeiten, die Problemlos und schnell deine mit sonstwas verschlüsselten Daten zugreifbar machen.

  9. Naja, ein bisschen übertrieben ist die Aussage schon – ich denke, dass Apple (im Gegensatz z.B. zu Google) in der Tat kein Geschäftsmodell hat, das auf der Auswertung der Benutzerdaten aufbaut. Es ist aber nicht möglich, ein klare Grenze zu ziehen – wenn dein Gerät z.B. Infos abrufen muss, um mir zu sagen, wie lange ich bei der aktuellen Verkehrssituation für den Weg zur Arbeit benötige, dann ist diese Abfrage kaum vollständig zu anonymisieren. Es bleibt an diese Stelle tatsächlich eine reine Vertrauensfrage, ob die Daten nicht genutzt werden. Allerdings ist die Strategie sicherlich sinnvoll aus Marketing Sicht – Google kann hier kaum mit irgendwas gegenhalten… 😉

  10. ist doch egal says:

    „We sell great products. We don’t build a profile based on your email content or web browsing habits to sell to advertisers.“

    Wofür ist dann der Eintrag „Ad-ID“ unter Datenschutz? Wofür werde ich gefragt ob ich Daten zu Diagnose und Nutzung an Apple schicken will etc.pp…

    Schlechter kann man eine Lüge nicht verpacken…

  11. Geht’s eigentlich noch? Anstatt hier wieder alles zu verteufeln was aus Cupertino kommt, sollten wir uns lieber kritisch hinterfragen, was die anderen Anbieter für ihre User in Sachen Datenschutz tun. Von denen habe ich nämlich noch nichts positives dahingehend vernommen.

  12. Manche Leute hier, die auf dicke Hose machen, aber nebenbei vermutlich Nachrichten ins WhatsApp tippen, den Status bei Facebook aktualisieren oder googlen, was das Zeug hält.

    Mir fallen jedenfalls keine Gründe ein, warum ich einem „fahnenflüchtigen“ Typen, der mittlerweile bei Putin lebt, mehr glauben soll, als dem CEO eines Milliardenunternehmens, der eine Menge zu verlieren hat…

  13. Die Aussage ist doch, dass Apple kein Interesse an den Daten der Nutzer hat. Beim Navigieren mit den Apple Maps wird man nicht verfolgt, Apple wertet nicht den Inhalt der Nachrichten und Emails aus, verhindert nach Möglichkeit die gewerbliche Nutzung der Gesundheitsdaten, Rechte von Apps kann man nachträglich ändern, Apps können ihre Rechte nicht unbemerkt ändern und bei Sicherheitslücken gibt es Updates zeitgleich für alte und neue Geräte.
    Und das Apple die Verschlüsselung so umgesetzt hat, dass sie selbst keinen Zugriff auf die Daten der Nutzer haben, muss man glauben, bis das Gegenteil bewiesen ist.
    Klar ist, dass andere Firmen ein völlig gegenteiliges Geschäftsmodell haben. Sie versuchen die Daten ihrer Nutzer möglichst umfangreich auszuwerten damit Geschäfte zu machen. Das ist nicht verwerflich, das weis man ja. Aber darin unterscheidet sich halt Apple von anderen und das ist die Aussage von von Tim Cook.

  14. Das war für mich schon immer eines der Hauptargumente für Apple und gegen andere Hersteller, das wurde meiner Meinung nach bisher viel zu wenig beachtet.

    Ansonsten an die Zweifler: Wenn Apple eine solche Aussage trifft und sie nicht wahr ist, dann würde das irgendwann rauskommen, so wie alles irgendwann rauskommt, wenn Leute involviert sind. Und dann könnten die dicht machen, und das werden sie kaum riskieren – dann würden sie lieber nichts zu dem Thema sagen.

    @zhet,
    ich glaube nicht, dass dene Einschätzung da sehr akkurat ist. Woher nimmst du das?

  15. Tja die Überschrift hätte wohl lauten müssen:
    ‚Tim Cook mit offenem Brief an seine Kunden zum Datenschutz‘
    .. wie man an Hand der Kommentare unschwer ableiten kann

  16. @Jon: Wieso? Es dürfte für Apple nicht schwer sein, ein Anfrage/ein Gerät zu identifizieren, wenn sie das wollten. Die Daten sind alle vorhanden, sie müssten nur kombiniert werden. (Apple-ID, UDID etc.) Bei bestimmten Services kann man das Auswerten kaum verhindern, die Frage ist halt, wie anonymisert das geschieht. Bleibt aber Konjunktiv, ich glaube nicht, dass sie das machen. Ist auch bei mir einer der Gründe, warum ich Apple-Produkte nutze… 😉

  17. @ChackZz
    Der CEO hat also mehr zu verlieren (Ruf, Unternehmen, Job,…) als der „Fahnenflüchtige“ (Freiheit, Leben,…) ???

  18. Cook sagt doch nur das Apples iAds ein Verlustgeschäft sind. Man verdient mit dem Dienst kein Geld, sondern macht anscheinend Verluste.

    Zum Thema ApplePay, da braucht man doch garnicht auf Apple zugreifen, es ist nur eine Schnittstelle für die Kreditkartenfirmen und bei diesen bekommt, man sogar höherwertige Informationen als bei ApplePay.

  19. @ChackZz
    also glaubst du eher einem CEO dessen Aufgabe es ist alles dafür zu tun das seine Firma weiterhin Gelde macht und dem es per GESETZ verboten ist darüber zu sprechen das seine Firma geschnorchelt wird mehr als jemanden der riskiert von den US Behörden zu Tode gefoltert zu werden und dessen „Daten“ bis jetzt immer gestimmt haben ?

    @Jon
    Die US Behörden haben Vollzugriff auf die Benutzerdaten bei Apple, Microsoft Google etc … jetzt zu glauben das Apple da ganz anders ist und gegen US Gesetze verstößt ist mehr oder weniger lächerlich.

    Verschlüsselungen sind keine Problem solange man die Masterkeys bzw die Logins überwachen kann. Beides ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit problemlos möglich.

  20. @Georg und namerp
    ok etwas unpräzise formuliert: besser Apple speichert und interesiert sich nicht für die Daten.
    Klar, kann man am Ende doch irgendwo wieder die Daten ziehen. Bei Apple Pay – die Kreditkartenfirmen und Banken. Aber die benötigen nun einmal die Sachen. Aber im Gegensatz zu den anderen Mitbewerbern sind bei diesem Konzept ein paar Mitspielende Datensammler weniger im Boot/ dabei.

  21. „We don’t build a profile … to sell to advertisers. … And we don’t read your email or your messages to get information to market to you.“

    Das will ich ihm wohl glauben, dass die Daten nicht an die Werbeindustrie weitergehen.
    Von Zugriffsmöglichkeiten der Geheimdienste schreibt er ja (ausdrücklich?) nichts 🙂

  22. Verlogene PR-Aktion. Die NSA führt Apple seit Jahren als strategischen Partner.

  23. @zhet,

    deine Aussage war, dass es nicht möglich ist das zu anonymisieren und das ist falsch.

    @namerp,

    das weiß ich selber, mir geht es eher um den Verkauf von Daten an andere Firmen.

  24. Abwarten wie sich die Forensik Tools in den nächsten Monaten für iOS8 entwickeln, dann kann man auch einschätzen wie viel man davon glauben darf. Ich wäre sehr skeptisch, denn von einem abgeschotteten und sicheren System haben sie schon oft gesprochen. Letztendlich sind Sicherheitsversprechen wie Waschmittelwerbung – die verspricht auch seit Jahrzehnten lupenreine Ergebnisse … bis die nächste Generation kommt. Ließt man zwischen den Zeilen kann man dem zumindest entnehmen dass es bisher nicht so sicher war wie zuvor behauptet.
    Die besten Sicherheitsmechanismen setzt man noch immer selbst, ganz gleich welches OS.

  25. @Lux: Hast du dafür eine zuverlässige Quelle?

  26. Manche haben’s nicht verstanden. Es geht nicht darum, ob Apple Pay sicher ist oder nicht. Bezahlungen sind nicht „abhörsicher“, staatliche Agenturen haben Zugriff auf Kontobewegungen, seit dem SWIFT-Abkommen haben die auch Zugriff auf Zahlungsverkehr in der EU.

    Apple’s Aussage ist, dass sie kein Interesse an persönliche Daten haben, weil sie keine Daten *verkaufen*.

    @Quelle
    Natürlich hat er die nicht.

  27. @Lux: dann halten wir fest: Alle sind Partner?

  28. Apple hat in der Vergangenheit schon gezeigt das sie Datenschutztechnisch den besseren Weg einschlagen. Deshalb werden ihre Systeme mittlerweile auch so entwickelt, das sie selbst überhaupt keinen Zugriff mehr darauf haben, selbst wenn sie es wollten.

    Dadurch wird es für die Geheimdienste deutlich schwerer, da Apple ihnen gar nicht helfen kann, selbst wenn sie wollten 😉

  29. Lux ist nur beleidigt, weil er sich immer über die hohen Preise von Applegeräten lustig macht und durch das oben genannte Prinzip nicht verstanden hat, warum Androidgeräte deshalb günstiger sind.
    Meiner Meinung nach müsste man noch Geld bekommen, wenn man etwas von Google benutzt.
    (Ohne weiter auf den NSL einzugehen)

  30. Nun, ein bisschen sicherer ist immer noch besser als überhaupt nicht sicher. Jeder Versuch etwas sicherer zu machen ist zu begrüßen. Früher machte man sich hautpsächlich Sorgen um Hacker u. böse Buben. Heute mehr über die NSA und Co.. Possitiv ist wenn es für beide Gruppen schwerer wird. Die Alternativen die sonst bleiben sind gering.

  31. Daten abgreifen kann jeder ISP. Nur entschlüsselt werden müssen sie dann noch. Darum geht’s hier. Das ganze oberflächlich betrachten und sich dumm stellen auch. Darin bist du Fachmann, Lux. Denn du bist der Troll.

    Erinnert mich ein bisschen an den FUD der im Umlauf war als jede Zeitung behauptet hat, dass iPhones von FinFisher abgegriffen werden können. Schaut man sich’s dann mal im Detail an, sieht’s ganz anderes aus:

    Seite 5: https://wikileaks.org/spyfiles4/documents/Release-Notes-FinSpy-Mobile-4.51.pdf

  32. Krass, wie hier „Ungläubige“ von allen Apple-Anhänger angegriffen oder terrorisiert werden.
    Es gibt eben auch Leute, die solche Marketing-Sprache hinterfragen und nicht unreflektiert glauben.
    Oben wurde ja schonmal iAd genannt, auch Apple ist in dem Profigeschäft. Zwar nur eine kleine Nummer, aber drin.

  33. @Horst Meier “Apple hat in der Vergangenheit schon gezeigt das sie Datenschutztechnisch den besseren Weg einschlagen.”

    Ich kann das Gesamtbild nicht beurteilen, finde aber z.B. iCloud-Synchronisation von Bookmarks und History problematisch. Bei Chrome kann man das alles verschlüsseln, bei Firefox muss man es sogar. Bei iCloud gibt es hingegen keine Möglichkeit einen Key einzugeben und das WLAN-zu-iCloud-Backup von iOS dürfte sowieso alles offenlegen. Kurz gesagt, wenn man nirgends einen Schlüssel jenseits des Accountpassworts angeben muss und das Accountpasswort ohne Datenverlust wiederherstellbar oder zurücksetzbar ist, dann kann auch der Anbieter alle Daten lesen.

    Andererseits habe ich bei Facebook unter Android nur die Wahl es garnicht zu installieren, wenn ich mein Adressbuch nicht hergeben will; Bei iOS kann ich einfach den Zugriff aufs Adressbuch ablehnen, zudem werde ich nach der Installation nochmal explizit um Zugriffsrechte gebeten statt dass ich bei der Installation über den Sinn der Berechtigungen nachdenken muss. Die neue Zusammenfassung der Berechtigungen (die z.B. nicht zwischen Zugriff auf SMS und versenden von SMS unterscheidet) macht eine sinnvolle Beurteilung inzwischen nahezu unmöglich. Das ist momentan der für mich gröbste Mangel bei Android… (Danach folgt das Fehlen einer out-of-the-box geräteunabhängigen Backup-Funktion.)

  34. @Gunter,

    bei iAd geht es nur um Dienste wie iTunes etc. nicht um das Auswerten von Mails, Nachrichten, Bewegungsprofilen etc..

    Wenn du etwas wirklich kritisch hinterfragen willst dann informiere dich einfach im Internet und wenn du dabei auch ernst genommen werden möchtest, dann solltest du Begriffe wie „Ungläubige“ vermeiden – Trollsprache.

  35. @Yu,

    da hast du tatsächlich einen (bekannten) Schwachpunkt aufgezeigt. Die Keys werden von Apple gesetzt, nicht vom Nutzer. Das hat praktische Gründe, ist aber – wenn auch nicht kritisch – nicht toll..

  36. schön wie immer der schutz vor verbrechern und der zugriff durch geheimdienste vermischt wird. also mir geht es fast ausschließlich darum, dass meine daten vor verbrechern geschützt sind. und selbst wenn die geheimdienste teilweise zugriff auf unsere daten haben, werden wohl 99,9% der bevölkerung niemals intensiv durchleuchtet werden.

  37. ist doch egal says:

    @ho…mal mit menschen aus der ehemaligen ddr gefragt? da war es dein nachbar oder dein bester freund, der dich abgehört hat, ohne das du auch nur im ansatz systemkritische dinge gesagt hast oder ähnliches!..

    @alle die sagen apple ist so super und sicher…noch vor kurzem habt ihr euch doch noch nach „the fappening“ nicht nur die hände gerieben!

    ich nutze apple, aber ihr verherrlicht es und nennt leute einen troll (komische internetsprache, die jeden normaldenkenden menschen einfach nur nervt – wir sind nicht im kindergarten. lernt mit kritik umzugehen, statt jedem, der eine andere meinung vertritt und diese auf mehreren posts „wie nachvollziehbar oder unnachvollziehbar für den einzelnen auch immer“) argumentiert zu verunglimpfen.

    wenn es für (extra für euch in infantiler internetsprache) skriptkiddys möglich war, egal wie auch immer die nacktbilder der stars aus icloud zu laden und zu veröffentlichen, hinterfragt doch bitte einmal wie sicher dieses ach so geschlossene system ist.

    das iphone ist einfach leichter zu bedienen als ein android. denn mit dem ein oder anderen tool kann man auch bei android den apps berechtigungen wegnehmen…

    generell finde ich vergleiche unangebracht…das ist wie john ist viel schöner gestorben, weil er vom hochhaus gesprungen ist. konrad war eklig, der hat sich erhängt…

    wer sagt, dass es ihm lieber ist, dass geheimdienste seine daten abgreifen, statt das diese an firmen verkauft wird, setzt falsche prioritäten…haben unternehmen oder haben regierungen menschen umgebracht, weil diese nicht ihrem weltbild entsprachen? waren es gar nicht die nazis, die juden vergast haben, sondern vielleicht doch eher haribo oder nestle?

    firmen sind schlecht, regierungen sind schlecht..daran gibt es nichts zu rütteln…denn es braucht gefestigte menschen in führungspositionen, welche aber hauptsächlich von psychisch und sozial gestörten menschen besetzt werden…

    macht mal die augen auf!

  38. ist doch egal says:

    was mir gerade noch einfällt bzgl. geschlossenem system und marketingblabla…

    betrifft zwar nicht apple, aber microsoft z.b. sagte damals immer wenn nutzer nach einem browser für die xbox 360 fragten, dass dieses nicht ginge, wegen der geschlossenen systemsoftware etc.pp….und jahre später gab es plötzlich einen internetexplorer auf der xbox 360…das heißt, dass das argument mit dem geschlossenen system einfach nur blödsinn war um den kunden, die einen browser verlangten ruhig zu stellen…

    für den einen oder anderen mag dieser vergleich hinken, doch es zeigt doch, dass unternehmen vieles sagen, um kunden zu beruhigen oder unangenehme forderungen abzuwenden..

  39. Precision ad targeting is key not only to the success of your campaign, but also to the experience of our users. Somewhere within our nearly 600 million iTunes accounts is the exact group of people you want to reach. You can use our audience insights to understand what they care about so that your message will resonate. Our targeting is built upon a foundation of registration and media consumption data that’s exclusive to iAd. Whether you need specialized insights around their lifestyle, purchase habits, or want to reach your own customers, we’ve got you covered. – Quelle: http://advertising.apple.com/experience/app-network/

  40. aha, sofern iOS 8 installiert ist. Also ab JETZT ist es nicht mehr möglich. Finde ich somit ok (den Artikel & die Ansage).

  41. @ist doch egal
    ich finde es nicht toll, wenn mich geheimdienste durchleuchten, nur ist die wahrscheinlichkeit sehr sehr gering bei 7 milliarden menschen. und es ist was völlig anderes, wenn mich ein freund belauscht (DDR) oder ich automatisiert durchleutet werde, weil ich mich zum beispiel in islamischtischen foren im internet bewege.

    und was ich wie gesagt komisch finde, ist dass hier immer nur diese geheimdienst-sache ein thema ist und nicht der sicherheitsgewinn, was den diebstahl meiner daten angeht.
    „the fappening“ war eine üble sache für die promis und die schuld liegt zur hälfte bei apple.. aber uns normalos betrifft das sowieso nicht. aber jetzt wurde in sachen sicherheit (diebstahl von daten) noch so einiges verbessert und mit iOS 8 wurde der datenschutz (weitergabe an unternehmen) deutlich verbessert, zudem wurde mit apple pay eine zahlungsmöglichkeit eingeführt, die von der sicherheit und vom datenschutz absolut in die richtige richtung geht…. ich finde es also toll was derzeit bei apple passiert.

    und weiterhin finde ich es seltsam, dass gerade die, die unter verfolgungswahn leiden auf android setzen und einen auf apple-hater machen. muss man nicht verstehen.

    @pferdenarr
    ja, apple hat bisher aufgrund von richterlichen beschlüssen die daten von einzelnen personen geraus gegeben.. ist kein geheimnis, muss jede firma machen. nun sagt apple, dass die nix mehr heraus geben können, selbst wenn ein richterlicher beschluss vorliegt.

  42. War ja klar, dass Apples Marketinggeblubber nur halb wahr ist. Apple wird in Zukunft nur nicht mehr dabei helfen, die Geräte zu entsperren. Möglich ist das trotzdem weiterhin:
    http://www.wired.com/2014/09/apple-iphone-security/

  43. @HO: „nun sagt apple, dass die nix mehr heraus geben können, selbst wenn ein richterlicher beschluss vorliegt.“ Die Aussage kann eigentlich garnicht stimmen. Damit Apple nicht zugreifen kann, muss auch Wiederherstellung bei Passwortverlust unmöglich sein oder an irgendeiner Stelle ein zusätzlicher nicht wiederherstellbarer Schlüssel angegeben werden. Wenn Apple Zugriff ohne Datenverlust wieder herstellen kann, dann können sie das auch auf Anfrage. Und wenn sie es auf Anfrage können schützt auch nichts vor einer systematischen verdachtlosen Überwachung durch Geheimdienste.

    @ist doch egal: „das iphone ist einfach leichter zu bedienen als ein android. denn mit dem ein oder anderen tool kann man auch bei android den apps berechtigungen wegnehmen…“ Das macht genau den Unterschied, ob es ein Feature ist, das von einpaar wenigen oder auch von der breiten Masse genutzt wird. Erst dann verschwinden Geschäftspraktiken, die die Berechtigungen missbrauchen. Analog wird Massenüberwachung erst unpraktikabel, wenn alle Daten verschlüsselt übermittelt werden, sodass speichern verschlüsselter Daten bis man sie kostengünstig entschlüsseln kann (China, habe das aber auch von den USA gehört) nicht mehr sinnvoll ist oder ein Diebstahlsschutz erst Diebe abschreckt wenn er bei jedem einzelnen Gerät zu erwarten ist (-> Risiko des Verbrechens ohne Gewinnerwartung).

    Dass man mit Root Apps Rechte enziehen kann, bringt der breiten Masse so ziemlich garnichts. Die Popups bei iOS weisen hingegen aktiv auf eine Problematik hin, deren sich viele wahrscheinlich nichtmal bewusst sind.

    (PS: Ich verwende Android und iOS parallel; Beides hat seine Vorteile, aber die Permissions bei Android sind eine Katastrophe).

  44. @Zeit-Artikel / wired: Wenn die Polizei soweit geht, ein iPhone zu beschlagnamen, dann liegt hoffentlich wenigstens ein Verdacht vor. In funktionierenden Rechtsstaaten sehe ich kein Problem, wenn die Polizei die theoretische Möglichkeit hat, an die Daten zu kommen und Diktaturen können den Zugriff notfalls ohnehin durch Drohungen oder Folter erzwingen. Pauschale Kontrollen an Grenzübergängen (USA, wo noch?) sind zugegeben ein gutes Argument solche Lücken zu stopfen.

    Problematisch sehe ich eher die Möglichkeit zu pauschaler Überwachung der iCloud, und da sehe ich bisher nicht, was Apple technisch entgegenhalten kann.

  45. sie sollten besser mal die „sicherheits“fragen abschaffen, dinge wie wo gingst du zu schule sind doch für jeden leicht zu knacken. ich seh das wahre problem jedenfalls in den sicherheitsfragen.

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