Apple Studio Display: Mit Einschränkungen an Windows-PCs nutzbar

Das Apple Studio Display sorgt für allerlei Diskussionen. Das liegt nicht nur an der Höhenverstellbarkeit für 460 Euro Aufpreis, sondern natürlich geht es auch um technische Dinge. Das Design wirkt auf mich wirklich gut und die Verarbeitung wird aller Voraussicht nach auch dementsprechend sein.

Beim Apple Studio Display handelt es sich um ein 27″ 5K Retina-Display (68,29 cm Diagonale) mit 5120 x 2880 Pixeln bei 218 ppi, mit welchem man Sicherheit keine HiDPI-Probleme haben wird. Zudem ist ja auch noch eine Webcam verbaut, die auch Center Stage unterstützt, sechs Lautsprecher und ein Ring aus drei Mikrofonen runden das Ganze ab.

Sollten Nutzer auf die Idee kommen, auch einmal einen Windows-PC an das Apple Studio Display hängen zu wollen, so funktioniert das natürlich auch. Allerdings hat Apple schon bestätigt, dass es Einschränkungen geben wird. Nicht überraschend benötigt der PC eine Grafikkarte mit kompatiblen Thunderbolt- oder USB-C-Anschlüssen und Unterstützung für die Auflösung.

Die Webcam soll auch wie eine gewöhnliche USB-Webcam funktionieren, so Apple in einem Statement, Center Stage, also das Verfolgen des Nutzers, ist aber nur mit einem Mac möglich. Andere Funktionen, die der A13-Chip ermöglicht, wie Spatial Audio und „Hey Siri“, sind auf Windows-Computern ebenfalls nicht verfügbar.

Für ab 1.749 Euro ein zwar optisch schickes und sicherlich auch gutes Display, aber auch ein teures. Als loser Vergleich: Monitore der Klasse LG UltraFine 4K oder 5K sind meist günstiger zu haben,  haben aber nicht die „smarten“ Funktionen. Kann man so einen Monitor steuerlich absetzen, wird man vielleicht weniger Probleme damit haben, mehr für das Design auszugeben. Bei vielen arbeitet auch das Auge mit.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Wahrscheinlich wird man es nicht erfahren, aber es würde mich interessieren ob der Monitor wesentlich besser als der Eingebaute im 27″ iMac ist (den ich als hervorragend verorte). Rein vom Datenblatt geben sie sich ja nicht viel.

  2. Ich habe noch einen älteren Arbeitslaptop den ich im Wechsel verwende. Kann ich den mit HDMI auf USB-C Adapter und niedrigerer Auflösung betreiben?

  3. Screensaver says:

    Ich bin mit meinem LG UltraFine 4K super zufrieden. Exzellente Auflösung und Farbtreue, Steuerung von Helligkeit und Lautstärke über das Magic Keyboard, harmoniert perfekt mit dem Mac mini M1. Ich kann es nur empfehlen, zumal die Displays (4K und 5K) nach langer Zeit wieder zum Kauf erhältlich sind.

  4. 27″ finde ich zu klein für 5K.
    32″-37″ wäre besser.
    Na ja, ich habe ja auch einen 43″.

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