Apple Studio Display im Test: 5K für fast 2K

Apple hat ein neues Display vorgestellt. 27 Zoll groß und auf die Bezeichnung Apple Studio Display hörend. Das habe ich in den letzten Tagen ausgiebig genutzt, verbringe ich doch die meiste Zeit beruflich vor dem Rechner. Für wen das Display etwas ist und für wen nicht, versuche ich einmal aufzudröseln.

Das Studio Display bietet euch ein 27 Zoll großes 5K-Retina-Display (68,29 cm Diagonale) mit 5.120 x 2.880 Pixeln bei 218 ppi. Der Thunderbolt-3-Upstream-Anschluss ist für einen Host (96 W zur Host-Aufladung). Dazu gibt’s drei USB-C-Downstream-Anschlüsse (bis zu 10 Gbit/s) für den Anschluss von Peripherie­geräten, Speicher und Netzwerken.

Ab 1.749 Euro geht’s preislich los. Der Preis ist viel diskutiert worden, weshalb ich gleich sagen kann: Ja, er ist definitiv hoch. Apple setzt eigentlich immer hohe Margen auf Zubehör. Schaut einmal zu den Hüllen, Tastaturen oder Mäusen rüber. Glücklicherweise für den Nutzer gibt’s da jede Menge Alternativen.

Wie viele Hersteller bieten ein Display an, wie es im Studio Display ist? Da gibt’s nur LG mit dem UltraFine. Apple hat also einen Markt ohne große Konkurrenz bei diesem speziellen Produkt. Da langt man dann hin. Wer mehr Display-Fläche benötigt, vielleicht ein Gerät mit guter Windows-Unterstützung möchte, wem Design und Verarbeitung dahingehend egal sind und wer kein Display mit dieser Auflösung benötigt, der findet tatsächlich günstigere Alternativen. Da passt ein Studio Display einfach nicht. Das ist voll in Ordnung – und wäre damit die Diskussion eigentlich beendet.

Fest, höhenverstellbar und VESA

Apple verkauft das Studio Display in mehreren Konfigurationen. Einmal in fester Höhe für 1.749 Euro, dann ohne Fuß mit VESA-Halterung und der höhenverstellbare Fuß will mit satten 460 Euro bezahlt werden. Das ist eine Ansage. Wer den iMac mit 27 Zoll kennt, der wird ohne höhenverstellbaren Fuß auskommen. Für die, die es nicht übertreiben wollen mit den Ausgaben, gibt’s aber noch alternative Tische für Monitore.

Verarbeitung des Apple Studio Display: Da kann ich Apple nichts Schlechtes nachsagen. Das Gerät ist hervorragend verarbeitet und passt exzellent zu den anderen Apple-Geräten. Designtechnisch ist der Monitor in meinen Augen gelungen. Er ist unauffällig auffällig und wirkt nicht so geraffelig, wie es viele Oberflächen von Hardware tun. Ich halte Kunststoff per se nicht für eine schlechte Materialwahl, aber vermutlich hätte Apple sich den Einsatz bei diesen Preisen nicht erlauben dürfen. Die Verarbeitungsqualität mit dem verwendeten Aluminium schlägt alle Monitore, die ich so „berühren“ konnte. Kein Vergleich zu meinem LG.

Nun einmal ein paar Beobachtungen zum Monitor, die ich während meiner Arbeitszeit mit ihm machte – und ein paar generelle Dinge: Über die Anschlüsse habe ich bereits berichtet. Es gibt keine Möglichkeit, parallel ein zweites Gerät anzuschließen, um schnell auf dieses umzuschalten. Das ist schade.

Wer vielleicht noch den Target-Display-Modus alter iMacs kennt, hätte sich vielleicht gefreut, wenn man da flott ein zweites Gerät anstecken könnte. So müsst ihr umstecken, falls ihr euer iPad an den Monitor klemmt. Wahrscheinlicher sind vermutlich MacBooks.

Der Monitor hat keinerlei Bedienelemente. Ihr regelt alles über die Software, über euer System. Das wirkt vielleicht auf Menschen komisch, die bisher mit „normalen“ Monitoren gearbeitet haben und keinen iMac kennen. Ich hatte hier in der Vergangenheit auf Monitor Control hingewiesen. Ein fantastisches Werkzeug, um einen Monitor in Sachen Helligkeit und Lautstärke seiner Lautsprecher vom Mac aus zu regeln. Denn ganz ehrlich: Am Monitor rumfuhrwerken ist großer Mist, der viel Zeit im Menü kostet – zumindest beim LG 5K UltraWide Monitor 34WK95U, den ich schon lange im Einsatz habe. Über die Tastatur am MacBook / Mac geht’s wesentlich schneller.

Damit dürfte auch schon beantwortet sein, ob sich ein Studio Display am Windows-PC nutzen lässt. Ja, aber ihr könnt wenig bis gar nichts justieren derzeit. Wollt ihr nicht, glaubt mir. Wer parallel mehr Geräte anschließen möchte, inklusive DisplayPort, HDMI und so, der greift weiterhin zu einem LG mit 4K- oder 5K-Auflösung. Die sind auch günstiger.

Von den Lautsprechern hatte ich mir nicht so viel erwartet, meistens sind die in Monitoren verbauten eher schlecht bis mäßig. Apple verbaut ein Lautsprecher-Array, welches tatsächlich gut klingt. Ich bin weit davon entfernt, das Ganze mit meinen Ansprüchen an den Sound befriedigt zu wissen, doch ich konnte im Test damit gut arbeiten. Beim LG-Monitor habe ich immer den HomePod als Lautsprecher genutzt, das machte ich beim Studio Display nicht.

Die Lautsprecher im Studio Display klingen gut, verfügen über brauchbaren Bass und gute Höhen. Kurzum behaupte ich, dass Apple mit diesem Lautsprecher-Array wohl die meisten Lautsprecher in Monitoren hinter sich lässt. Das mit den Lautsprechern bekommt Apple generell gut hin, das sehe ich daran, dass ich bei der Arbeit am MacBook Pro draußen auf der Terrasse nicht mehr eine Sonos-Box zuschalte, stattdessen die integrierten Lautsprecher nutze.

Das Bild des Monitors würde ich grundsätzlich als sehr gut bezeichnen. Wobei Apple auf viele in Monitoren mittlerweile machbare Technologie verzichtet. Es gibt keine offizielle HDR-Kompatibilität, es ist IPS, 120 Hz Pro Motion fehlt auch, statt 10-Bit gibt’s 8-Bit + Dithering. Auf der anderen Seite erreicht der Monitor dafür eine Farbgenauigkeit mit Delta E < 1 und rund 98 Prozent bei der Abdeckung von DCI-P3 und eine Helligkeit von bis zu 600 Nits. Die jeweiligen Modi lassen sich schnell über das System regeln:

Apple Display (P3 600 Nits)
HDTV Video (BT.709-BT.1886)
NTSC Video (BT.601 SMPTE-C)
PAL und SECAM Video (BT.601 EBU)
Digitales Kino (P3-DCI)
Digitales Kino (P3-D65)
Design und Druck (P3-D50)
Fotografie (P3-D65)
Internet und Web (sRGB)

Kurzum: Ein für meine Augen fantastisches Bild, selbst bei seitlichem Lichteinfall. Ich habe viel mit meinem LG verglichen und bin der Meinung, dass das Studio Display knackiger bei Wechseln des Blickwinkels bleibt. Doch mal Hand aufs Herz, die meisten von uns schauen direkt auf das Display und stehen kaum so rum, dass man kaum was erkennen würde.

Die Webcam: Tatsächlich derzeit weniger Qualität als gedacht, allerdings auch etwas weniger schlecht als in manchen Reviews behauptet. Grundsätzlich funktioniert Center Stage, also der Verfolgemodus, sehr gut. Das macht Laune, wenn man im Bild bleibt und fühlt sich natürlich an. Ich bin Fan von internen Lösungen und kein Mensch der nun kristallklar und knackig rüberkommen muss in irgendwelchen Calls. Und es gibt auch keine Pros, die ihre Filme mit einer Webcam aufnehmen.

Dennoch wäre es schön, wenn Apple noch ein paar Stellschrauben drehen könnte, denn die Erwartungen, die geschürt wurden, sind etwas höher als meine Ergebnisse. Das Ganze wirkt farblos, rauschig – da sollte was passieren. Bei dieser Kamera und diesem Monitor will ich nicht wie eine Kartoffel aussehen. Hier mal ein Vergleich zwischen MacBook Pro 2021, der Cam aus dem iPhone 13 Pro und dem Studio Display. Spannend dabei: Die Qualität wirkt auf mich schlechter bei Screenshots, nicht aber beim Gegenüber oder in der Vorschau.

Studio Display Tageslicht:

Studio Display künstliche Beleuchtung:

Studio Display, Vorschau der Webcam, aufgenommen mit dem iPhone:

iPhone 13 Pro:

MacBook Pro 2021:

Empfehlungen:

Will man zum höhenverstellbaren Gerät greifen und besonders flexibel sein, dann sollte der Griff vermutlich zum VESA-Modell des Studio Displays gehen, da es so an jedem VESA-Arm angebracht werden kann – und das zu einem guten Preis.

Es gibt eine teurere Variante mit Nanotextur-Glas, wie auch bei Apples Pro Display XDR. Eine wirklich gute Antireflexions-Technologie, vermutlich aber die Mehrausgabe für viele nicht wert, außer, die Arbeitsumgebung hat wirklich extreme Lichtbedingungen.

Ebenso sollte man als professionell arbeitender Mensch daran denken, dass der Monitor, sofern er eure Voraussetzungen bezüglich des Bildes erfüllt, bezahlt werden will. Und ihr löhnt hier auch für Funktionen, die professionelle Bildarbeiter für gewöhnlich nicht in Studios benötigen – eben die Lautsprecher, die Webcam, die Mikrofone.

Apple stellt hier wirklich einen hervorragenden Monitor hin, der jedoch einen hohen Preis hat. Schaut man sich allerdings um, haben Leute, die auf Auflösung achten, nicht wirklich viele Alternativen zur Auswahl. Sofern Aspekte wie Sound, Webcam, Design und Verarbeitung nur sekundär sind, kann man auch bei LG und deren 5K-Modell schauen. Wer aber auf das genannte Lust hat und ein Paket aus einem Guss möchte, dazu auch etwas für das Auge außerhalb des eigentlichen Panels wünscht, der macht mit dem Studio Display alles richtig. Wenn die Reibung zwischen Daumen und Zeigefinger passt, dann sollte man zuschlagen.

Top: Bild, Sound, Verarbeitung, Design, Integration ins System, einer der wenigen 5K-Monitore auf dem Markt. Sieht besser aus als ein LG.

Ohne Wertung: Der integrierte A13-Chip und die eingebettete iOS-basierte Firmware sorgen vielleicht zukünftig dafür, dass der Monitor noch Software-Tricks kann. Welche auch immer das sein mögen.

Nicht so top: Proprietäres Netzkabel nicht durch den Nutzer zu entfernen, das macht es schwer, bei Defekt des Kabels „mal eben“ schnell zu tauschen. Hoher Aufpreis für den höhenverstellbaren Fuß. DisplayPort wäre toll gewesen, HDMI auch.

Sobald das Update kommt, welches die Webcam-Qualität noch verbessern soll, lege ich hier noch einmal nach.

Daten:

  • 27″ 5K Retina Display (68,29 cm Diagonale)
  • Auflösung: 5120 x 2880 Pixel bei 218 ppi
  • 600 Nits Helligkeit
  • Großer Farbraum (P3)
  • True Tone Technologie

Apple Studio Display bei Apple

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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47 Kommentare

  1. „Proprietäres Netzkabel nicht durch den Nutzer zu entfernen“. Da gibt man 2000€ für einen Monitor aus und kann bei einem Kabel-Defekt(!) nicht einfach weiterarbeiten, sondern hat Ausfallzeiten, weil Apple das Kabel tauschen muss? Die Apple-Welt wird einfach immer verrückter, sorry.

    • Das Kabel ist tatsächlich zu entfernen, man muss jedoch ziemlich stark daran ziehen. Bei Youtube gibt es erste Videos dazu.

      • Behält man dann die Garantie oder darf man von Apple aus das Netzkabel gar nicht selbst tauschen?

    • Ich denke auch jedes Mal, wenn mir wieder mal ein Kaltgerätekabel defekt geht: Gut, dass ich das austauschen kann!

      • Meint ihr nicht, dass es etwas mit der Gerätetiefe zu tun haben könnte, dass kein herkömmliches Kaltgerätekabel verwendet wurde?
        Und mal Hand auf’s Herz: Wie viele Kaltgerätekabel sind euch in den letzten 30 Jahren so kaputt gegangen? Mir exakt Null.
        Man kann natürlich auf der anderen Seite nicht einfach eine andere Kabellänge verwenden …

        • Geht ja nicht nur um das kaputt gehen ich habe bei meinen Monitore auch ein längere Kabel dazu gekauft.

          Zum Thema Geräte tiefe: Schau dir Mal die Konkurrenz an die sind nahezu gleich tief. Der 5K LG ultra fine hat auch an der gleiche Stelle die USB c Anschlüsse.

          • Das Studio Display ist 3,0 cm dick, der von Dir genannte LG 5,4.

            • Oh nein! 2,4cm mehr, die ich nicht in der Hand halten muss, um einen 2000€-Monitor nicht zu Apple schleppen zu müssen, wenn das Kabel(!) kaputt ist? Ja, das ist schrecklich und geht gar nicht! Auch das Gehäuse nur an der Stelle dicker zu machen ist keine Option… So leid es mir für euch Apple-Jünger tut: es ist und bleibt lächerlich. 2000€ und wenn das Kabel kaputt ist darf man zu Apple fahren. Wahnsinn.

              • Du brauchst eindeutig ein Hobby, dass Dich mehr auslastet. Du scheinst nicht in der Lage zu sein, mit angemessener Energie auf so ein pienziges Thema zu reagieren, geschweige denn, alle vorliegenden Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten, bevor Du etwas postest.

  2. MeinNametutnichtszurSache says:

    Warum hat der keine matte Oberfläche?

    • Weil Caschy den Aufpreis für das Nanotexturglas nicht bezahlt hat. Das kostet nochmal 250,- Euro.

    • Weil es sch… aussehen würde und nichts zur Sache tut: Auch das Standardglas ist sehr gut entspiegelt.

      • Wenn ich mir das seitlich aufgenommene Foto im Beitrag anschaue, dann ist da gar nichts sehr gut entspiegelt.

        • Im richtigen Winkel und mit der passenden Lichtquelle spiegelt auch eine Schiefertafel. Ich habe dieses Display, rechts davon im rechten Winkel ist das Fenster, schattige Lage. Da spiegelt nix. Aber im direkten Sonnenlicht würde ich auch nie arbeiten wollen.

  3. Vielen Dank, schöner Test.

    Ich denke auch, wer einfach ein typisches Apple-Gerät haben will, dem kann man noch so sehr technische Alternativen vorschlagen, der wird mit diesen aber immer einen Kompromiss machen. Und wer spezielle Anforderungen hat, kennt mit Eizo und Co. die wahrscheinlich besseren Alternativen. Als Kritik am Apple-Display habe ich bisher die mittelmäßige Performanz der Webcam wahrgenommen. Und die geringe Höhenverstellbarkeit trotz heftigem Aufpreis.

    Für das Home Office wären für mich rein von der Ausstattung her noch der Dell U2723QE oder, wenn es im „Apple-Style“ sein soll, der Huawei Mateview Alternativen. Aber was die Qualitätskontrolle anbetrifft, könnte das Studio Display eine gute Sache sein. Denn Verarbeitung ist mir ebenso wichtig, wie ein gleichmäßig ausgeleuchtetes Bild. Und dass das Panel nicht so tief ist, sieht schon todschick aus.

    • Gibt es denn vergleichbare Geräte mit einer 5K Auflösung und mindestens 600nits?

      • Der LG hat 5k und 500 nits. Wobei man sich immer fragen muss, wozu man die Werte tatsächlich benötigt. Mir wäre 5k nicht wichtig. Ich wüsste nicht einmal, wozu ich das bei der Diagonale tatsächlich brauchen könnte. Ganz zu schweigen von den Use Cases mit 5k-Material.

        • Nächstes Jahr gibt es dann das Apple Studio Display Pro mit HDR, 160 Hz, 10 Bit Farbtiefe & 4k Webcam.

          Liegt die Begrenzung auf 8 Bit Farbtiefe & 60 Hz vielleicht an der zu geringen Geschwindigkeit von Thunderbolt 3? Das genannte LG-Display hat ja nur über Displayport 10 Bit und via Thunderbolt & HDMI nur 8 Bit.

          Wirkt der Bildeindruck nicht unangenehm wenn man das Display als zweiten Monitor zu einen MacBook mit 120 Hz verwendet wird? (oder kann Apple kein 120 Hz auf internen & 60 Hz auf externen Display?)

        • Meinst du es, im Vergleich zu 4k oder FullHD?

  4. Merkt das Display sich die zuletzt per Mac eingestellte Helligkeit?

    (Also bspw. habe ich mein privates MacBook angeschlossen und stelle mir die passende Helligkeit ein. Anschließend schließe ich meinen Dienst Lappi von Dell mit Thunderbolt an. Welche Helligkeit hat das Display dann?)

  5. Für 2k bekomme ich 2 von meinem 49″ DELL-Monitor und hätte dann 4 x 27″ Monitore auf dem Tisch stehen – und der DELL funktionier am MacBookPro hervorragend – die sind dermassen krank mittlerweile bei Apple.

    • Und jeder deiner „4“ Monitore hätte die halbe Auflösung des Apple Monitors. Das ist schon etwas Äpfel (sic) mit Birnen verglichen.

    • Hat der Dell eine 5K Auflösung? Oder min. 4k?
      Hat er 600 Nits Helligkeit?
      Hat er Powerdelivery mit 96W?
      Hat er sehr gute Lautsprecher?
      Center Stage Kamera?
      Aluminiumverarbeitung?
      Gute Bildhomogenität?

      Merkst du, dass man die absolut NULL vergleichen kann, oder? 😀

    • Für 2K bekomme ich auch 2 Macbook Air oder einen Oled-Fernseher, aber eben keinen 5K in 27 oder mehr Zoll von dieser Verarbeitungs-Qualität. Und die Pixeldichte macht das Teil ja erst so interessant. Der Dell mit 4K auf 49″ hat so ziemlich das Gegenteil: Wenn ich mit Klebezetteln als Pixel das Apple Logo an meine Wand mache, sieht das auch toll aus und da bekomme ich 2K Klebezettel für unter 100 Euro. Aber mal im Ernst: Was ist das für ein Vergleich?! Mir persönlich reicht ein 4K in 27 Zoll aus, aber Dein Vergleich hinkt – und das nicht nur aufgrund der unbezahlbaren Monitorarme, um diese beiden Trümmer übereinanderzuhängen 😉

    • Mag ja sein, das ist aber eben kein 5k Monitor. Es gibt nunmal Leute die mehr Display wollen und andere die mehr Pixeldichte wollen.

  6. Unterstützt der Monitor Dolby Atmos Sound?
    Wäre das etwas für Gaming und Kinoabende?

    • Laut Apple unterstützt der Monitor 3d-Sound über die eingebauten Lautsprecher bei Atmos-Input. Ein ausgewiesener Gaming-Monitor ist das allerdings nicht. Schon alleine wegen der Begrenzung auf 60Hz.

    • Dein Ernst?!

  7. Der Typ von the Verge hat meines Wissens dass Netzkabel einfach abgezogen.

  8. Dominic Richter says:

    @Cashy: Beim LG-Monitor habe ich immer den HomePod als Lautsprecher genutzt, das machte ich beim Studio Display nicht.

    -> Hat der nicht immer bisschen Versatz drin? War zumindest bei mir so. Play kam erst 1-2 Sekunden später an und Pause-Signale auch.

    • Das würde mich auch interessieren. Suche auch noch nach nem Lautsprecher für den Schreitbtisch.

      • Der HomePod hat Versatz. Bei Musikstreaming war mir das immer egal. Für alles andere musste halt intern oder kabelgebunden was machen.

        • Nice – bei Apple funktioniert es einfach, hmm? Kappa

          • Stimmt, das Problem der Lippensynchronität gibt es nur bei Apple und Apple hat die Physik mit all ihren Problemen erfunden. Da kann man schon erwarten, dass Apple einfach ALLES hinbekommt. Verdammt, auf manchen Unsinn kann man einfach nur mit Sarkasmus reagieren.

    • Hi, ich nutze die Sonos One per Airplay und da wartet das System mit der Wiedergabe bis der Ton synchron ist. Funktioniert super und auch mit nem Stereopaar. Dachte der HomePod kann das auch per AirPlay?

  9. MKBHD hat in seinem Video zum Studio Display ein schönes Fazit gezogen. Das Display sei nicht das Beste, nicht das Hellste, nicht das Schnellste, nicht das Schönste und habe auch nicht die perfekte Kamera. Aber wenn man dieses Paket in einem Gerät suche, sei es eben trotzdem das Gerät der Wahl. Und trotzdem irgendwie nicht empfehlenswert, da einfach zu teuer.

    Kein User wird den Kauf wirklich bereuen, dafür ist das Gerät zu gut. Aber es ist eben auch kein Knaller

  10. Kurze Frage, weil es für mich nicht ganz aus dem Artikel klar wurde: Kann ich über Displayport das Display auch an einem Windows Laptop nutzen?

    Folgender Hintergrund: ich nutze seit Jahren nur Apple. Würde mir gerne das Display holen. Aber: ich habe vom Arbeitgeber eine 5590 Laptop von Dell mit Windows 10. Das hat [neben HDMI] auch 1 x DisplayPort über USB-Typ C.
    Wird das funktionieren?

    Klar: Kamera, Helligkeitsregler und co. wird nicht gehen – aber das brauche ich nicht.

    Frage ist nur: wird es per DisplayPort über USB-C ein vernünftiges Bild anzeigen können ?

  11. Ohne 120 Hz und ohne richtiges HDR ist der Preis viel zu hoch. Außerdem hätte man aufgrund des Einbaus eines A13 Prozessors wenigstens Apple TV OS laufen lassen können.. Dass das Kabel nicht entfernt werden kann ist das i-Tüpfelchen. Ich dachte Apple ist echt auf dem Weg der Perfektion mit der neuen Prozessorarchitektur usw. aber dieser Anschein ist, zumindest bei der näheren Betrachtung dieses Monitors hier, doch nicht der Fall. *mike drop*

    • *mike drop* geht nur, wenn man etwas gesagt hat, zu dem Zuhörer sagen können, „YEAH RIGHT!“. In diesem Fall forderst Du aber Features, die technisch aktuell nicht möglich sind. Da ist die korrekte Art und Weise, sich ganz still von der Bühne zu schleichen, während die Zuhörer zynisch „yeah right…“ murmeln.

  12. Puh, ich bin hin und her gerissen. Ich bin seit 2008 komplett im Apple Hause, sowohl privat, als auch beruflich. Ich nutze Zuhause immer noch einen Apple Cinema Display 27″ (MDP) und das gleiche als Thunderbolt Version auf der Arbeit. Die MDP Version nahm ich, weil es mit TB1 kompatibel ist und zudem mit meinem damaligen Macbook Late 2008 kompatibel war. Beide Displays nutze ich bis heute noch privat und beruflich – doch 14 Jahre mit täglich 10h SoT hinterlassen nun doch langsam auf dem TB Display in der Firma ihre Spuren. Nehme ich mal mein MacBook mit nach Hause zum Arbeiten oder HomeOffice und komme dann wieder in die Firma, muss ich erstmal paar mal Stromstecker an/ab ziehen, bis ein Bild kommt (ist es dauerhaft verbunden, ist es kein Problem und springt sofort an – vermutlich irgendein Transistor langsam defekt). Auch die Helligkeit ist deutlich niedriger im Laufe der Zeit geworden. Da aber beide noch WQHD können (damals top Notch halt), im Büro eben über TB1 immer noch alles funktioniert mit einem Kabel bin ich dabei geblieben. Aber das Neue könnte nun zusammen mit einem neuen M1 Macbook tatsächlich eine Alternative sein. Dann würde ich dies aber auch privat wollen; eben wieder nur ein Kabel bei einem Wechsel und fertig. Das Design ist für mich sehr wichtig. Gerade durch Corona, wo meine Frau nun ebenfalls ins Homeoffice musste und wir nur ein Büro haben, habe ich mich spontan in das Wohnzimmer verzogen, tatsächlich sieht ein Apple Display dort schick aus und mit nur einem Kabel stört da auch nichts groß. Der Preis wäre es mir dann tatsächlich unter diesem Aspekt auch privat noch wert. Aber ich nutze idR die Teile, bis sie zum Arbeiten zu langsam oder eben wirklich defekt sind. Vermutlich werde ich daher so lange noch warten, bis es gar nicht mehr anspringt.

  13. Immerhin bekommt man ein gratis Putztuch um 25 eur dazu, dass schreibt keiner

  14. Kein Mini LED, kein Kauf. Das dauert keine zwei Jahre, dann hat der Nachfolger das, solange hält mein iMac 27″ locker.

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