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Apple stellt neues MacBook Air mit M1-Chip vor

Nach dem M1-Chip fehlt noch das Gehäuse und der Rest drum herum. Apple stellte soeben ein neues MacBook Air mit Apple Silicon vor. Das Design des 13-Zoll-Gerätes mit Retina-Display hat sich nicht wirklich geändert. Man entfernt lediglich die CPU, GPU und den RAM und ersetzt diese Komponenten durch den M1, der nun mit 8 Kernen zum ersten Mal zum Einsatz kommt. Das Air wird damit bis zu 2,5 Mal schneller und soll bis zu 5 Mal mehr Grafikleistung bieten als das bisherige Modell. Auch Video-Editieren von 4K Pro-Res mit mehreren Streams soll kein Problem mehr sein.

Die Neural Engine kommt natürlich auch zum Einsatz und soll 9 Mal schneller als das bisherige Air sein. Die SSD ist bis zu 2 Mal schneller, durch den neuen Storage-Controller des M1. All das, vollkommen leise, ohne Lüfter. Much wow 🙂

18 Stunden Video-Playback – 6 Stunden mehr als bisher – sollen möglich sein. Sogar bis zu zweimal so lange Laufzeit als bei bisherigen Modellen je nach Einsatz. Außer, wenn man Chrome benutzt 😉

Eine bessere Webcam ist auch mit dabei, wie genau diese auflöst, ist aber unbekannt. Zum Entsperren könnt ihr Touch ID benutzen. Preislich liegt das Gerät bei 999 US-Dollar und mehr, je nach SSD etc. (Verfügbarkeiten, genaue Spezifikationen und deutsche Preise reichen wir nach!)

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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22 Kommentare

  1. Laufen da alte Apps oder muss JEDE App neu geschrieben werden?

  2. chilibrenntzweimal says:

    Wenn das MacBook Pro und Air denselben Chip verwenden, warum sollte man den pro nehmen? Wegen der touchbar?

    • Der Pro hat einen Lüfter und wird damit trotzdem leistungsstärker sein bzw. länger Top-Performance liefern können. Wie stark dies bemerkbar ist werden sicher Benchmarks bald zeigen.

    • Das Pro wird aktiv gekühlt und dürfte damit mehr Leistung liefern bzw. Peak-Load über einen längeren Zeitraum.

  3. Ganz schön viele „up to“s, da wurde für diese mal wieder nebulösen Vergleiche natürlich das allerschäbigste Vergleichsmodell rausgekramt.

    • Nope. Schauste einfach auf die Seite, da stehen die genauen Specs.

      • Mit den „genauen Specs“ kann man aber auch nicht mehr anfangen. Es kommt schon auf die tatsächliche Leistung in bestimmten Situationen an. „up to 5x“ kann alles und nichts bedeuten, wenn man nicht weiß, was genau damit gemeint ist. Im normalen Alltag ist die CPU vielleicht sogar, aber in irgend einem bestimmten Szenario, auf dass du nie im Leben stoßen wirst, ist die CPU dann halt „up to 5x“ schneller, als irgend eine andere CPU.

  4. Max. 16 GB RAM bei allen 3 neuen Geräten geht gar nicht!

    • Die beiden MacBooks hatten in der Einstiegsvariante (die hier jeweils ersetzt werden) bisher auch nur maximal 16GB. Lediglich der Mac Mini wird hier etwas „beschnitten“.
      Ich gehe fest davon aus, dass die Geräte, die heute schon das obere Ende der Palette abdecken, auch entsprechend mehr RAM bekommen (können).

    • Und du weißt, dass 16GB RAM nicht mehr mit 16GB wie vorher zu vergleichen sind? Ein iPhone hat 4-6GB und stellt nahezu alles in den Schatten. Jetzt stell dir ein iPhone mit 16GB vor. Du hast deine Antwort 😉

      • Es geht nicht nur um OS-Speed. Bearbeite 4k-Videos in After Effects und deine 16GB RAM sind im Nu voll. Die RAM-Preview frisst ebendiesen zum Frühstück. Man könnte jetzt sagen – das ist ein Anwendungsgebiet für die PRO-Serie. Aber das M1-PRO bietet ebenfalls nur 16GB RAM. Fail.

  5. Freue mich! Vielleicht schicke ich damit mein MacBook Air aus 2017 in Rente. @Froyo: Warum nicht? RAM Management bei Apple ist das beste, was ich je sah. Wo Windows 32GB RAM braucht, kommt Apple mit 16GB bestimmt gut aus.

    • Anwendungsgebiet-abhängig. Auch Apple kann keinen RAM herzaubern, wo keiner mehr ist. Video-Compositing, VMs, Compilation von viel SourceCode -> RAM nicht zu ersetzen. Nur wo keiner mehr ist, kann keiner mehr hergezaubert werden. Und aufrüsten ist hier auch nicht.

      • Mein Gott, oder bist du es sogar?!
        Das ist der Anfang von Geräten mit einer neuen Chip-Architektur. Du erwartest jetzt, das für alle Fälle und noch wichtiger: für JEDEN damit alles an eigenen Bedürfnissen abgedeckt wird. Noch gibt es doch Alternativen. Wenn jetzt noch nichts für deine eigenen Bedürfnisse dabei ist, muss das ja nicht so bleiben. Und was hindert dich daran, dein jetziges Arbeitsgerät, wenn es genau deine Ansprüche erfüllt, noch zu benutzen? Der Markt regelt das, da kommt auch Apple nicht daran vorbei. Wenn die Geräte so unbrauchbar sind, wer soll und wird die sich dann kaufen? Es gibt Leute, die damit wirklich ihr Geld verdienen (müssen). Und die entscheiden nach anderen Kriterien als nach „Namen“.

  6. Sebastian Reifferscheid says:

    Kann ich dann endlich auch meine App Lumafusion am Macbook verwenden? Das wäre ja genial!!

  7. Warum ist das MacBook Air eigentlich immer noch so schwer?
    Ein ThinkPad X1 Carbon mit 14 statt 13,3″ Display, mit richtigen Anschlüssen, m.2 Steckplatz usw. ist deutlich leichter.

  8. „Apple stellte soeben ein neues MacBook Air mit Apple Silicon vor.“
    Steh ich auf dem Schlauch oder was ist Apple Silicon?

    • Silicon, zu deutsch Silicium, ist ein Halbleiter Material und wird zur Herstellung von elektronischen Bauteilen genutzt. Silicon wird daher auch als Begriff für Chips genutzt.
      Das ist jetzt der erste Chip „von“ Apple der in Macs genutzt wird, seitdem jahrelang ausschließlich Intels Chips genutzt wird.
      => Apple Silicon

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