Apple spendet in der Corona-Krise 20 Mio. Schutzmasken

Das Coronavirus tangiert aktuell nicht nur viele Länder und entsprechend deren Einwohner, sondern natürlich auch die Wirtschaft und die Unternehmen. Viele Firmen leiden einerseits unter der Krise, versuchen aber andererseits Hilfe zu leisten, um die Eindämmung des Virus zu beschleunigen. Dazu gesellt sich auch Apple, die laut Aussagen des Geschäftsführers Tim Cook 20. Mio Schutzmasken über ihre Zuliefererkette haben fertigen lassen.

Apple will die Masken an die Länder spenden, welche die Masken am dringendsten benötigen. Zusätzlich will man weitere Schutzschirme an Mitarbeiter des Gesundheitswesens verteilen. Es handelt sich aber offenbar nicht um medizinische Masken, sondern eher einfache Schirme zum Schutz des Gesichts. Schon das kann aber hilfreich sein.

Andere Unternehmen handeln derzeit ähnlich – auch Xiaomi hat etwa Gesichtsmasken an diverse Länder gespendet. Laut Cook wolle man nun noch einmal Gas geben und vor Ende der Woche 1 Mio. Gesichtsschirme an Pflegekräfte und andere Mitarbeiter des Gesundheitswesens liefern. Danach solle eine weitere Mio. folgen. Derzeit verteile man jene Schirme nur in den USA, wolle aber möglichst bald auch weiteren Regionen Schützenhilfe geben.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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23 Kommentare

  1. Apple hat die Wirtschaftskraft eines osteuropäischen Landes. Die sollten klotzen und nicht kleckern – und erst am Ende darüber sprechen, was sie Gutes getan haben.

    • Sie könnten auch damit Anfangen, Arbeiter in Afrika, China und anderen Ländern so zu bezahlen, dass diese Leben können. Aber das passiert weiterhin nicht, obwohl sie abartige Margen auf Ihren Geräten haben. Ich weiss, das ist nun mal im Kapitalismus so, aber bei Apple halt einfach in extremen Dimensionen.

      • ja, das ist Quatsch.

      • Jeder entscheidet sich was er kauft, die einen haben das Geld, dann dürfen die auch genug davon an Apple abdrücken. Andere entscheiden sich für Andorid, meinst die sind Besser?
        Es gibt Fair Phone und glaub das ein oder andere das dem weit abgeschlagen nacheifert, den Rest kannst also vergessen aus der Perspekive betrachtet.

        Das aktuelle was man hat, egal was, ist immer am Günstigsten, man muß nicht noch was kaufen. Dazu weitaus Umweltverträglicher als neue Resourcen zu verschwenden. Es gehört endlich mal eine 10 Jahr Update Pflicht für Phones + Wechselakkus. Dazu soll jeder mit 2 linke Hände die Komponenten ganz leicht mit Schraubverbindungen wechseln können außer Akku + SimCards + Speicherkarten die über Akkudeckel zugänglich sein sollen.

        Persönlich fehlt mir sogut wie nix und bin immer noch mit W10 unterwegs…

      • War klar dass wieder ein Kleingeist aus seinem Loch kommt und Dünnes labert.

      • Konstantin says:

        Was hat das den wieder mit Kapitalismus zu tun? Im Sozialismus war alles besser, siehe mal CCCR 😉 und diejenigen die ich kenne und Links wählen sind größtenteils viel unmenschlicher und dazu noch am meckern..

        Was tust du den gutes in Zeiten von Corona?

    • 15 Mio $ sollen sie auch gespendet haben.

  2. inb4

    AbEr WaRuM DeNn NiChT 200 MiLLiOnEn

  3. Schirme? verteilt jetzt Apple Sonnenschirme mit dem apfellogo? Kann man sich ja auch gut hinterversteccken vor dem „bösen Virus“. Soll jetzt nicht sarkastisch klingen, aber ich hab schon immer Klopapier usw. auf Vorrat gehabt.. Auch selbst gekaufte Schutzmasken, da ich mit sehr alten kranken Menschen beruflich zutun habe und die „Standart FPP2“ Masken mich als Brillenträger ehr stören hab ich mir FFP2.5 „Stoff-Aktivkohle-filter“ Masken gekauft die halt sich mit Nasenbügel vernünftig tragen lassen.

    Was nutz die Maske wenn se nicht vernünftig sitzt.

    • Deshalb hab ich mir einfach von nem Einhänge-Heftstreifen (Metallvariante) diese + die Metall-Deckschiene dafür verwendet. Hab gar 2 Metallheftstreifen genommen um doppelte Nasenbügel zu machen der an den Enden parallel mit Tape zusammengeklebt wird und im 90 Grad dazu die Deckschine über die Nase zum Mund entsprechend gebogen damit eine kleine Luftblase entsteht. Da ich nicht nähen wollte habe ich ein Stoffschlauch (Buff ist ne Marke die sowas hat, gibt diverse) hergenommen und in der Mitte 1-2 Mikrotücher doppelt (also gefaltet) eingelegt und den Schlach umgestülpt das er eben die halbe länge hat. Das quasi dann über den Kopf ziehen und vor dem Gesicht das Teil mit dem Mikrofasertuch tragen. Wer die Bügel hat kann diese in die mitte des Mikrofasertuches einbauen. Auch Hustentest 1A bestanden, da fliegt nix voll raus sondern wird durch die Stoffdichtheit stark gesträut im Stoff selbst, so bleibt vieles auch beim Husten/Niesen hängen was etwas hilft. Wer viel Hustet wegen z.B. Allergie kann noch davor ein Karton oder ideal Plastik.
      Hab auch eine Variante davon damit ein Versuch mit einer Eisschachtel gemacht die ich an einem Ende abgeschintten hab so das von über der Nase bis Kinn reicht und dann quasi primär die meiste Luft von und nach unten geht. An der Nasenpartie 4 Schnitte gemacht und 3 Teile etwas weggebogen damit es besser um den Nasenrücken passt und mit Tape in Form geklebt. In dieser Variante habe ich dann 3 Mikrofasertücker 3fach gelegt und dorft mit einem Drahtgitter (wer sowas nicht hat auch an den Seiten rundum mit Tape ankleben) damit die Tücher nicht rausfallen. Darüber hab ich den Buff gespannt und hält 1A und man bekommt noch besser Luft aber wird alles durch die Tücher gefilter in beide Richtungen. Sieht aus als ob Vader mein Maskenpapa währe, n kleiner Sturmtruppler 😉 die Freunde fanden es recht lustig.

  4. Kritik mag ja angebracht sein, aber bevor man selbst nichts geleistet hat, würde ich lieber die Finger still halten. 😉

    • woher willst du das beurteilen können?

    • @ Maceo meintest du mich?

      • Vermutlich, manche finden den Atwortbutton nicht, x-fach schon gesehen hier im Blog.

        • Nö, bewusst offen gelassen. Der oder diejenige wird sich schon angesprochen fühlen. Es ist nur immer wieder das Gleiche. Da macht eine Firma etwas Gutes, ob nun teilweise aus Eigennutz oder gar ohne, und schon kommen die ganzen Schreihälse aus ihren Nestern und schimpfen, es sei nicht genug.

          • Es ist NIE genug, aber das nur nebenbei.
            Apple kann sich mehr leisten, aber was sich einer leisten mag entscheidet man selbst. Die werden sicher auch noch in Zukunft spenden… werden aktuell aber auch für die eigenen Mitarbeiter einiges machen müssen. Es sind eben zusatzkosten die man nicht auf Rechnung hatte… nicht nur bei diesen.

            Man sollte ideal Richtung Wiederverwendbar umsteigen, durch waschen/aufkochen oder was weiß ich diese weiderverwendbar machen, dann braucht man für den Anfang nicht so viele und könnte man mehr Leute damit versorgen.

  5. deoroller says:

    Um die Bevölkerung bei Maskenpflicht eindecken zu können, werden gigantische Stückzahlen, die in die Milliarden gehen benötigt. Die 20 Mio. reichen gerade mal für einen Tag, damit für jeder Hasuhalt in Deutschland einer einkaufen gehen darf. Die Menschen müssen ja irgendwann wieder raus und den Mindestabstand kann man nicht überall einhalten.
    Spätestens Ende diesen Monats werden Länder mit einer Exit-Strategie anfangen, bei der das Tragen von Masken eine entscheidende Rolle spielt.

    • Na ideal waschbare, da braucht halt jeder ein mal 10-20 Stück und gut ist, zumindest für ne Weile bis die durch zu viel waschen kaputt gehen.

  6. Meckern dass andere nicht genug tun ist halt einfacher als zum Beispiel selbst welche zu nähen und denen die sie brauchen zur Verfügung zu stellen. Auch die Ausrede das hilft nicht ist Quatsch denn:

    ALLES IST BESSER ALS NICHTS!

  7. Man stelle sich vor, Apple, google, Microsoft und Amazon würden Steuern zahlen, wie jeder Mittelständer.

    Nicht nur die USA könnten sich das beste Gesundheits- und Bildungssystem der Welt leisten.

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