Apple Quartalszahlen: Das brachte das erste Quartal 2018

Microsoft, Facebook, Samsung, LG und Co – sie alle haben bereits ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Nun zieht auch Apple blank und zeigt für Interessierte und Aktieninhaber detaillierte Einblicke. Die Erwartungen sind wie immer hoch, jedes Gerücht wird von Kursschwankungen begleitet und letzten Endes ist Apple immer „doomed“.

Kommen wir nun aber zu den Zahlen des ersten Quartals 2018 – Apple ist aber nicht etwa seiner Zeit voraus, sondern gibt die Umsatzzahlen für das Fiskal-Quartal an. Als Vergleich kann man hier natürlich erst einmal auf das erste Quartal der Vorjahre schauen, so bekommt man vielleicht einen kleinen Einblick, falls man sich noch nicht damit beschäftigt hat.

iPhone:

Q1 2016: 74,779 Millionen
Q1 2017: 78,290 Millionen

iPad:

Q1 2016: 16,122 Millionen
Q1 2017: 13,081 Millionen

Mac:

Q1 2016: 5,312 Millionen
Q1 2017: 5,374 Millionen

Services:

Q1 2016: 6,056 Milliarden US-Dollar
Q1 2017: 7,172 Milliarden US-Dollar

Andere Produkte (Beats, Apple WatchApple TV, etc.):

Q1 2016: 4,351 Milliarden US-Dollar
Q1 2017: 4,024 Milliarden US-Dollar

Umsatz:

Q1 2016: 75,872 Milliarden US-Dollar
Q1 2017: 78,351 Milliarden US-Dollar

Gewinn:

Q1 2016: 18,361 Milliarden US-Dollar
Q1 2017: 17,891 Milliarden US-Dollar

Vor der Brust hatte Apple man das gewohnt starke Weihnachtsgeschäft, in welchem man Kunden nicht nur mit den neuen iPhones lockte, sondern auch mit der Apple Watch, dem iMac, Ohrhörern, MacBook und natürlich Apple Music und weiteren Diensten.

Apple nahm im abgelaufenen Quartal rund 88,293 Milliarden US-Dollar ein, was einen Gewinn von 20,065 Milliarden US-Dollar bedeutet. Im gleichen Quartal des Vorjahres konnte man 78,351 Milliarden US-Dollar einfahren, die 17,891 Milliarden US-Dollar Gewinn in die Kassen des Unternehmens aus Cupertino spülten. Beide Zahlen sind neue Rekord-Werte.

Während Umsatz und Gewinn vielleicht für viele uninteressant sind, sind die nackten Zahlen der Geräte doch um einiges interessanter.

Weiterhin der Umsatzträger des Unternehmens aus Cupertino: Das iPhone. 77,316 Millionen iPhones konnte das Unternehmen im abgelaufenen Quartal an den Mann bringen, 1 Prozent weniger als im Vorjahresquartal – aber mit 13 Prozent mehr Umsatz. 61,576 Milliarden Dollar Umsatz alleine aus iPhone-Verkäufen.

iPhone-Absatz der vergangenen Jahre:
Q1 2018: 77,3 Mio.
Q1 2017: 78,3 Mio.
Q1 2016: 74,8 Mio.
Q1 2015: 74,5 Mio.
Q1 2014: 51,0 Mio.
Q1 2013: 47,8 Mio.
Q1 2012: 37,0 Mio.
Q1 2011: 16,2 Mio.
Q1 2010: 8,7 Mio.
Q1 2009: 4,4 Mio.
Q1 2008: 2,3 Mio.

Auch gut sieht es bei den iPads aus, diese haben allerdings auch einen längeren Lebenszyklus als das typische iPhone. 13,170 Millionen iPads konnte Apple absetzen, 1 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, da konnte man 13,081 Millionen iPads verkaufen.

Bei den Macs gab es sowohl in Sachen Gerätezahlen als auch beim Umsatz einen Verlust im Jahresvergleich. Man konnte 5 Prozent weniger Geräte absetzen, nämlich 5,112 Millionen – diese sorgten für 5,862Milliarden Dollar Umsatz. Im Vergleich zum Vorjahr sind das minus 5 Prozent.

Mit Services, darunter fallen Umsätze mit iCloud, Apple Music, Apple Care, iTunes, Apple Pay und andere, konnte Apple 8,471 Milliarden Dollar erwirtschaften, 18 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Und die beliebte und oben erwähnte Sparte „Other“? Die hat 5,489 Milliarden Dollar Umsatz auf der Uhr, was ein Plus von 36 Prozent bedeutet.

Übrigens: Nach den USA ist Europa der größte Apple-Markt. Auf unserem Kontinent machte Apple 21,054 Milliarden Dollar Umsatz.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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20 Kommentare

  1. Ankündigung zum Start von Apple Pay in Deutschland gabs nicht? :/

  2. Für mich sind diese Zahlen längst nicht mehr greifbar. Es könnten auch m&m’s sein. Unfassbar.

  3. Kein Apple Pay in DE

    • Ich frage mich ja, wer seit Jahren ständig diese super Insider Informationen streut. Ständig steht Apple Pay in Deutschland angeblich kurz bevor. Dann passiert nichts.

  4. Na wer soll das denn auch nutzen, wenn es prozentual gesehen auf die Masse der Käufer immer weniger iPhones werden?
    Gibt es nicht schon genug Bezahldienste?

  5. iPad:

    Q1 2016: 16,122 Millionen
    Q1 2017: 13,081 Millionen

    Da stimmt was nicht!

  6. Ich nutze seit 18 Jahren Macs und bin jetzt an dem Punkt, dass ich mir keinen aktuellen Rechner kaufen kann, weil die Hardware nicht meinen Anforderungen entspricht, die Preise explodiert sind und HighSierra praktisch unbrauchbar ist.
    Dass ich nicht der Einzige bin, dem es so geht, lese ich an den völlig unverhältnismäßigen Gebrauchtpreisen ab.

    • @Andreas: Sind die gefallen?

      • Nein,ich meine, die sind so hoch, weil so viele Leute lieber die alten Macs haben wollen.

        Zum Beispiel:
        Die 2012er 15“-MacBook Pro ohne Retina liegen zwischen 750 – 1000€ (NP ca. 1850€),
        die 2014er 15“-MacBook Pro mit Retina zwischen 1400 – 1700€ (NP ca. 2000)€,
        die 2012er 13“-MacBook Pro ohne Retina zwischen 650 – 900€ (habe ich damals für 879€ neu gekauft).

  7. Welches Quartal ist jetzt gemeint? Das erste Quartal 2018 wohl noch nicht, aber I/2017 (Überschrift) oder IV/2017 (das „vergangene“)?

    • Es ist das 1. Quartal 2018 gemeint. Die erste Grafik ist ein wenig verwirrend.

      Das Fiskaljahr bei Apple ist quasi einen Monat vorgezogen. Das 1. (Fiskal-) Quartal 2018 bei Apple ist also das „normale“ 4. Quartal 2017 gemäß Kalender.

  8. Vielleicht solltest Du erstmal richtig lesen. Es geht um das FISKAL-Quartal, nicht das KALENDER-Quartal.

    Im Übrigen kommen die Daten nicht von Xing, sondern von Apple. Denek die wissen ganz gut was sie so verkaufen. 😉

  9. @Andreas, ich glaube die Gebrauchtpreise sind so hoch weil sie sich an den aktuellen Preisen orientieren und nicht daran was sie seinerzeit gekostet haben. Ich habe auch ein 2014 15″ Retina mit 512Gb für damals 2200€, das kostet heute regulär um die 3300€ und das ist zu viel, keine Frage.

    • @3Daniel
      Die Nachfrage muss aber auch dementsprechend groß sein.
      Meiner Meinung ist ein wichtiger Grund dafür, dass die Anschlüsse fehlen und die neue Geräte nicht aufrüstbar und kaum reparierbar sind.
      Bei deinem MacBook Pro kannst du immerhin noch leicht die Fetplatte tauschen und es hat alte USB-Ports, Thuderbolt 2, HDMI und MagSafe.

      • Preise für gebrauchte Geräte waren schon immer hoch. Das war doch schon immer der Vorteil bei Apple. Das geht schon so seit dem ich in Anfangstagen Altgeräte über eBay verkauft habe, noch bevor die Plattform nach Amerika verkauft wurde. Man muss nur die Verpackung aufheben, gute Fotos machen, ordentlich beschreiben und am Sonntag Abend enden lassen, und dann kaputtlachen wie sich gegenseitig überbieten. Ich bin allerdings weg weil sich da immer mehr Asis rumtreiben. Mittlerweile gibt es ein paar professionelle Wiederverkäufer, mit denen hat man keine Probleme. Da habe ich lieber 50 Euro weniger.

        Die ersten Unibody MB Pros kamen noch 2 GB RAM und ner 5400er Platte. Da musste man ja zwangsläufig aufrüsten, oder man bezahlte Apple’s lächerliche Preise für Upgrades. Heute sind 8 GB und die schnellste SSD, die man in einem Notebook kriegen kann, Standard. Und was kann man denn bei den alten Geräten ausser Speicher und Festplatte reparieren? Auch nicht mehr. Ausserdem sind das zwei Bauteile die üblicherweise früh abkacken wenn das Gerät noch unter Garantie läuft. Google hat da für RAM-Module eine ausführliche Studie.

        Die Preise für Neugeräte waren auch schon immer gleich, Inflation eingerechnet sind sie sogar gefallen.

        • @Kalle
          Die MacBooks haben traditionell sehr häufig Probleme mit den Grafikkarten, weil Apple die Geräte oft viel zu heiß laufen läßt, dann versuchen einige Leute, das Ding im Backofen zu retten (Reflow), ansonsten ist es außerhalb der Garantie ein wirtschaftlicher Totalschaden. Manchmal hat man Glück und es gibt Sammelklagen in den USA, deren Urteile auch in Deutschland umgesetzt werden.

          Bei den Retina-Displays haben wir massenweise Staingate, weil Tesa angeblich schlechten Kleber geliefert hat.
          Der Akkutausch kostet bei einigen MacBook Pros 300€.

          Auch auf den Logicboards kommt es wegen der großen Hitze häufig zu Fehlern.

  10. Die machen bei Apple so viel Gewinn das sie nur noch Geld horten und nicht mehr wissen was sie damit anfangen sollen.
    Apple bringts nicht mal fertig mit dem vielen vielen Geld neue inovative Produkte zu entwickeln, das ist immer das alte Zeugs nur aufgemöbelt seid Steve nicht mehr da ist …

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