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Apple: Preiserhöhungen im App Store

Wechselkursentwicklungen sind die Begründung für eine Erhöhung der europäischen Preise im App Store von Apple. Eine entsprechende E-Mail ist Entwicklern zugegangen. Die Preiserhöhung gilt für alle App Store-Apps, allerdings sind Abos, die sich automatisch verlängern, davon ausgeschlossen. Wie macht sich das beim Kunden bemerkbar? 99 Cent-Apps kosten zukünftig 1,09 Euro, 1,99 Euro wird zu 2,29 Euro, 2,99 Euro zu 3,49 Euro, 3,49Euro zu 4,49 Euro und so weiter. Eine Übersicht über die Preisstaffelung habe ich unten angefügt. Die neuen Preise werden ab der nächsten Woche aktiv.

Update! 28.4: Die Preisstufen gibt Apple vor, Entwickler können das aber für ihre Apps anpassen: “Alternate Tiers” nennt sich das, um Apps für 99 Cent, 1,99 Euro, 2,99, 3,99, 4,99 und 5,99 Euro zu verkaufen. Der Anbieter muss dafür die Preisstufe jeweils manuell ändern). Es ist auch möglich, Inhalte und Apps für 0,49 Euro anzubieten. Siehe auch: KLICK

(via iphoneaddict)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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24 Kommentare

  1. Also das Argument der Wechselkursentwicklung verstehe ich nicht wirklich. Der Dollarkurs befindet sich etwa auf dem Niveau von 2015. Und gegen Wechselkursschwankungen sichert man eigentlich anders als durch Preiserhöhungen ab. Klingt für mich eher nach fauler Ausrede. Aber wenn man die Preise am Markt für durchsetzbar hält versucht man es eben.

  2. Kleines Update im Text. Entwickler können weiterhin günstiger Apps anbieten.

  3. Ich denke nicht dass Google da so schnell nachzieht. Apple zahlt 2x mehr an Entwickler aus. Google könnte darum vielleicht psychologische Preise wie 0,99 länger halten. Piraterie ist leicht auf Android, vielleicht auch ein Grund.

    Kleiner Denkanstoss: von den Preisen für Apps gehen 70% an Entwickler. Von dem Rest werden Dinge wie Hosting/Bandbreite, Gebühren an Zahldienstleister, Mehrwertsteuer, Schwankungen der Wechselkurse, usw gedeckt. Das gilt für jeden Store.
    Wer fragt ob die Preise auch mal fallen wenn der Wechselkurs besser wird: guter Witz, der Euro kennt seit 2008 nur eine Tendenz, nach unten. Jetzt ist er wieder fast auf dem Niveau der Einführung. Es sieht wie gesagt nicht so aus als ob sich das auf lange Sicht ändern wird. Darum hat mich gewundert dass die Erhöhung so lange gedauert hat.

    Aber jo, irgendwas mit Steuertricks (obwohl alle anderen das Angebot Irlands ebenfalls dankend angenommen haben und die Praxis seit 2 Jahren vom Tisch ist). Geht ja hier um Apple. Wenn Microsoft wegen dem Brexit die Preise für Hardware um 15% erhöht wird kein Furz gelassen.

  4. Als ob das etwas ändert… Wer (gerne) für gute Apps bezahlt, wird das auch nach dieser Erhöhung weiterhin. Klar, Prozentual ganz schön heftig, aber tatsächlich betrachtet, auf 1-10 App-Käufe im Monat doch vernachlässigbar 😉

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