Apple Pay: Ein Erfolg für die Sparkassen-Finanzgruppe

Ihr erinnert euch noch an die Arbeit, die die Sparkassen damals gegen Apple Pay betrieben haben? Klagen standen im Raum, jede Menge Energie hat man verbraten, auch in eigene Insellösungen, die kaum einer nutzte. 2022 sieht die Lage nach außen hin anders aus. Die Sparkassen-Finanzgruppe zieht eine erfolgreiche Zwischenbilanz ihrer Zusammenarbeit mit Apple Pay im Jahr 2021 und baut die Funktionalitäten sowie das Einsatzspektrum von Apple Pay für ihre Kunden weiter aus, wie man heute bekannt gab.

Laut Meldung der Gruppe nutzten 2,5 Millionen Sparkassen-Kunden im Jahr 2021 Apple Pay zum Bezahlen mit ihrer Sparkassen-Card (girocard) oder Sparkassen-Kreditkarte. Dies sei eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert (2020: 1,5 Millionen Nutzer). Seit Ende November 2021 können Kunden der Sparkasse ihre girocard auch auf einem Mac digitalisieren. Fürs Bezahlen per iPhone, Apple Watch oder online vom Mac aus muss die Karte dann nur noch einmalig in der App Sparkasse aktiviert werden. Das ist auf einem anderen Apple-Gerät oder im Online-Banking am Desktop möglich.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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78 Kommentare

  1. nur blöd dass deren Apple-Pay-Girocard aka EC-Karten Lösung im Gegensatz zur Deutschen Bank (eine Art virtuelle Kreditkarte) nicht im Ausland funktioniert

    • Bitteschön? Ist das wahr?

      • Ja, weil sie kein Co Branding hat. Vereinzelt gibts auch in DE damit Probleme wenn das Terminal darauf setzt.

        • …oder genauer: es geht nur dort wo Girocard akzeptiert wird. Das sind halt nicht 100% aller Kartenakpeztanzstellen in Deutschland, sondern.. 95%?

          • Keine Ahnung. Ich glaube diese neue von zettle und sump gehen zB nicht. Ich hatte es bisher aber nicht.

      • Schon mal im Ausland mit Girocard bezahlen können?
        Girocard ist eine Sparkassen-Kreation für die sich außerhalb Deutschlands keiner interessiert.
        Das einzige was der „Sparkassen-Karte“ im Ausland ihre Zahlungsfähigkeit verliehen hat, war Maestro.
        Das gibt bzw. gab es aber nur auf der physikalischen Karte.

        Ergo:
        Ja, das ist wahr.

        • Quark die Girocard ist von der ganzen Ast. Banklsndschaft, nicht nur die Sparkasse.

          • Ja das stimmt, aber nur innerhalb Deutschlands. Ein Fuß raus aus der Deutschen Komfortzone und sie würde ohne ihre Maestro Fähigkeit komplett nutzlos sein.

    • Anders herum muss man allerdings auch sagen, dass man die Apple-Pay-Girocard innerhalb Deutschlands weitaus häufiger einsetzen kann als eine Kreditkarte in Apple Pay. Gerade Friseure, Bäcker, Schlachter, kleine Außer-Haus-Essensverkäufern können mit einer Kreditkarte nix anfangen. Da funktioniert nur die Girocard.
      Eine Kombination ist daher in der Praxis der beste Weg: Wenn die EC-Karte nicht geht, swipe ich einfach auf die Kreditkarte.

    • Naja, wenn man ein Gemeinschaftskonto bei der Deutschen Bank hat kann man ApplePay nicht mit einer virtuellen Karte nutzen. Sanne darf man sich eine teure Kreditkarte zulegen.

    • Naja, wenn man ein Gemeinschaftskonto bei der Deutschen Bank hat kann man ApplePay nicht mit einer virtuellen Karte nutzen. Da darf man sich eine teure Kreditkarte zulegen.

    • Naja, es ist halt auch eine Giro-Karte.
      Man kann aber sowohl Giro-Karte als auch Kreditkarte (Mastercard) hinzufügen – dann klappts auch mit dem Bezahlen im Ausland

  2. Das Hinterlegen der giroCard in AppleWallet für ApplePay ist ein echter Krampf bei den Sparkassen. Zig PINs und TANs für mindestens 2 eigene Apps vonnöten, die sich auch noch alle paar Monate ändern. Ein einziger Horrortrip.

    • Kann ich so nicht bestätigen. Online Banking und PushTAN eingerichtet und die Karte freigeschaltet und keine Probleme gehabt inkl. Geräte Wechsel.

    • Kann ich ebenfalls nicht bestätigen. Im Gegensatz zu DKB und ING war das Hinzufügen von Kredit- und Girocard in mein Apple Wallet ein Kinderspiel.
      Das gilt im übrigen auch fürs Online-Banking, wo sich DKB (und insbesondere ING) eine fette Scheibe von der Sparkasse (in meinem Fall die in Hannover) abschneiden können.
      Die Sparkasse ist richtig teuer und verträgt sicherlich eine Erneuerung im Filialgeschäft. Aber online lass ich auf die nix kommen…

      • Quatsch… DKB und ING ist das hinzufügen total easy. Im Gegensatz zu anderen Banken geht das da sowohl über die Wallet-App als auch über die Banken-App

      • Gummibärchengrab says:

        Was stört dich denn beim Online-Banking bei der ING?
        Ich finde das eigentlich ganz gut.

  3. Fast 40 Millionen Girokonten in Deutschland werden von der Sparkassen-Gruppe verwaltet. Da kommt man natürlich auf die Idee, etwas abgehoben zu sein. Aber letztlich haben sie begriffen, daß es den Leuten egal ist, wo ihr Geld liegt – sie wollen darauf zugreifen können: in der Bar in Havanna ebenso wie auf den Malediven oder der Toskana. Gut so! Jetzt bitte noch einen Schwenk zu G-Pay machen!

    • Ich schreibe meine Sparkasse auch jährlich zu G-Pay an, aber bisher passiert leider nichts obwohl ich über die Jahre eigentlich fast alles weg migriert habe zu ING und N26… Merken die das in ihrem Reporting nicht, dass die Kunden da langsam keinen Bock mehr haben?
      Ich warte ja gerne noch 1-2 Jahre aber irgendwann seh ich das dann auch nicht mehr ein.

      • Was gefällt dir an der Girocard-Android-Lösung der Sparkassen nicht? Die wird auch von über 1 Mio Kunden genutzt.

        • Wer hat denn gerne von jedem Müll eine eigene App? Noch dazu eine extrem schlechte im Vergleich zu GPay mit allen Karten in extrem einfach an einem Ort? Wenn dann die Sparkassen Karte in PayPal und das in GPay bevor eine weitere Bloatapp aufs Handy kommt der man nicht trauen kann.

          Einfach ekelhaft Apple Kunden so zu bevorzugen, aber naja, ich bin direkt zu N26 und es war die beste Entscheidung überhaupt. Endlich 24/7 Support, keine Kontogebühren und eine einfach schöne App die mit allem funktioniert. Einfach 2022.

          • Der App der Sparkasse kann man nicht trauen aber Googles App schon? Logisch.
            Wer ist eigentlich man?
            Über den Support von N26 lese ich auch einiges Negatives.

            • Google hat die Daten eh, da brauche ich nicht noch eine weitere Datenkrake. Ist mir sehr recht wenn die Sparkasse nicht mitbekommt was ich kaufe. Also ja, einerseits traue ich lieber einem Unternehmen vom Fach (IT) als einer Fachfremden Sparkasse, andererseits hat Google, wie eben gesagt, eh die Daten und eine Sparkassen App würde nur noch einem weiteren Unternehmen meine Daten bereitstellen. Wieso sonst sollte die Sparkasse unbedingt ihre hässliche App dem Kunden aufzwingen wollen? Aus Nächstenliebe? Sicherlich nicht.

              Der Support von N26 ist 24/7 top via chat. Wer altmodisch einen echten Berater braucht, der wird ihn als negativ empfinden. Ich empfinde den Sparkassensupport als Katastrophe, gerade wenn die Aussage kam „Ihr Berater ist gerade im Urlaub, er meldet sich in 2 Wochen bei Ihnen“. Absolutes nogo wenn ich in dem Moment Support will. Hoffentlich ändert das die Sparkasse endlich mal (oder hat es vielleicht mittlerweile?). Ach und außerdem ist der N26 Chat Support auch nur beim kostenlosen Konto, so etwas bietet die Sparkasse ja gar nicht. Ich bin weg, als die Sparkasse meinte, ich sollte Monatlich Geld zahlen, dafür dass die mit meinem Geld Geld erwirtschaften dürfen. Ohne einen Mehrwert für mich bin ich ja bescheuert das zu machen. Wenn ich den gleichen Betrag bei N26 zahlen würde, dann hätte ich auch klassischen Support ohne Chat.

              • Peter Brülls says:

                „Google hat die Daten eh, da brauche ich nicht noch eine weitere Datenkrake. Ist mir sehr recht wenn die Sparkasse nicht mitbekommt was ich kaufe.“

                Ämmm…

                Wenn wir hier von Google Pay reden, dann kriegt die Sparkasse natürlich mit. Schließlich zahlen sie nicht irgendwas an Google, welches das Geld weiterredet, sondern SamAppGooPay machen alle das gleiche: Die Karte „virtualisieren“ durch WMV Token mit DAN/VAN statt Karte + PIN. Die bank erfährt natürlich das wann, wieviel und wo.

          • N26 steht natürlich voll für Vertrauen.
            https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/n26-bafin-auflagen-101.html
            Zig Tracker in der App mit sehr zweifelhaftem Datenschutz.
            Vielfach berichteter mangelnder Kundensupport. Wenn’s drauf ankommt und evtl. was schief läuft, kann man sich nicht ganz auf N26 verlassen.
            Hohe Personalfluktuation.

  4. Ich bin deshalb extra zur Sparkasse als meine Bank die Gebühren erhöhte und noch nen Patzer machte.

    Aber welche insellosungen hatte den die Sparkasse die unter iOS kaum genutzt wurde und was wird jetzt weiterentwickelt?

  5. Wenn die Sparkassen es jetzt auch noch hin bekommen würden, dass man eine Visa Business Kreditkarte mit Apple Pay verwenden könnte, wäre das echt super. Verstehe eh nicht warum das nicht geht.

    Das ist aktuell noch die einzige Kreditkarte die ich nicht im Apple Wallet habe bzw. haben kann, das nervt etwas.

  6. „Mit Apple Pay hat die Sparkassen-Finanzgruppe einmal mehr ihre Innovationsführerschaft bei Mobile-Payment-Produkten unter Beweis gestellt.„

    ok wow…

    • Ja, die werden fürs Lügen bezahlt.

      • Immerhin hin sind die die einzigen mit der Girocard in Apple Pay.

        • Du verstehst den Punkt nicht – keiner außer den Sparkassen-Lemmingen will eine Girocard in ApplePay. Das ist eine deutsche Insellösung, die keiner will.

          • Mit der Girocard kann ich bei Apple Pay in Deutschland zu geschätzt 95% bezahlen, auch beim Bäcker, Friseur, Schlachter. Mit der Kreditkarte in Apple Pay vielleicht 70%.

            • Peter Brülls says:

              Also ich komme praktisch eher auf 99%. „Gar keine Karte“ kommt mir öfter unter als „Nur EC-Karte“ (sic).

              Große Ausnahme ist der Wochenmarkt, da ist nur bar oder auf Rechnung.

              Aber ich streiche auch praktisch jeden Laden, bei dem ich nicht mit MasterCard Apple Pay bezahlen kann. Eine merkliche Einschränkung ist das aber aber nicht.

              • Mache ich genau so, aber MasterCard (N26) oder VISA (Amazon) mit Google Pay. Sparkasse kommt mir nicht mehr ins Haus, alleine schon wegen Kontoführungsgebühren ohne Mehrwert (Mit Mehrwert ist das etwas anderes, aber das was die Sparkasse bietet bieten andere in besser ohne Kontoführungsgebühren).

                Ich kann auch überall damit zahlen. Ein paar Läden meide ich, wobei das auch vorher nicht unbedingt meine täglichen Anlaufstellen waren und sogar die nach und nach umstellen. Bspw. ein Döner bei uns um die Ecke, der war leider länger ein Leidtragender meiner Umstellung auf Kreditkarten only, aber auch er nimmt seit ca 2 Jahren Kreditkarten, also mein Google Pay.

                Zum Wochenmarkt, die nehmen bei uns erstaunlicherweise auch teilweise Kreditkarten, vielleicht sogar komplett alle, das weiß ich aber nicht. Die Läden, die ich hier teilweise anlaufe nehmen Kreditkarten, meist mit diesem kleinen SumUp Terminal :).

                • Peter Brülls says:

                  „Zum Wochenmarkt, die nehmen bei uns erstaunlicherweise auch teilweise Kreditkarten“

                  Bei unserem kleinen nicht, aber das ist letztlich auch egal. Da wir da also Bargeld brauchen, gibt es ein extra Portmonne , welches als Monatsanfang immer wieder aufgefüllt wird und das nur dafür benutzt wird. Die tatsächlichen Aushaben buche ich nach Ausgabe auf ein Unterkonto, das wird dann wie gesagt einfach abgeräumt und diese Barabhebung dann als „Lebensmittel“ erfasst.

          • „will keiner“? Wie kommst du auf den Unsinn? Viele wollen keine Kreditkarte, viele wollen nicht für ein Mastercard/Visa Produkt extra bezahlen, die Girocard ist hingegen bisher immer noch gratis inklusive. Die Girocard hat immer noch die höchste Akzeptanz in Deutschland.
            Ich nutze zwar im Alltag fast immer meine Visa über Applepay, habe aber zusätzlich die Girocard auch über Applepay um auch noch die restlichen 10% meiner Zahlungsvorgänge mit dem iPhone abwickeln zu können. Das war dann auch ein Grund für mich bei der Sparkasse zu bleiben.

            • Peter Brülls says:

              Sind halt verschiedene Lebensrealtäten. Bei zig Banken kostet die MasterCard und Maestro nichts, die GiroCard aber extra oder wird gar nicht angeboten.

              Wahrscheinlich gehe ich einfach nicht genug aus, aber ich habe die GiroCard in den letzten sechs Jahren vielleicht zweimal benutzt.

              Praktisch alles ist Maestro (wenn meine Frau einkauft, benutzt die Karte) oder eben Apple Pay auf das gleiche Konto. Hin und wieder ein bißchen Bargeld, wo nur Bargeld genommen wird. Wenn nur GiroCard, dann sind das auch Sachen wo man mir auch keine Rechnung gibt und ich das kurz darauf überweise.

              • Genau so ist es.

                • Peter Brülls says:

                  Hah, habe ich meinen Kommentar verhackstückt.

                  Mit „gehe ich zu selten aus“ wollte ich auf Restaurants anspielen, dort gibt es meiner Erfahrung nach oft nur GiroCard.

                  Und das letzte war eigebtich „EINE Rechnung gibt“, nicht „keine Rechnung gibt“. Meistens Handwerker oder so, aber das ist ja kein Problem mehr heutzutage, dann überweise ich eben live und fertig.

                  Kommt aber auch nur alle zwei Jahre vor.

                  • „dort gibt es meiner Erfahrung nach oft nur GiroCard“ – ich habe noch nie ein Restaurant erlebt, welches Karten aber keine Kreditkarten nimmt und ich bin sehr oft außerhalb essen und neues ausprobieren. Durch Corona jetzt zwar etwas weniger, aber trotzdem min 2 Mal die Woche.

                    • Peter Brülls says:

                      Dann sind meine Erfahrungen halt andere. Aber ich komme nur noch auf 2 mal im Jahr, ich koche lieber selbst.

                      Habe jetzt mal die ersten 20 Restaurants bei Google Maps in der Nähe durchgesehen.

                      3 sagen explizit nur Barzahlung, 3 sagen Kreditkarten/Debitkarten/NFC.

                      Der Rest macht keine Aussage.

                    • Peter Brülls says:

                      Nachtrag: Noch mal bei Apple Maps geguckt, in der Hoffnung das Apple etwas mehr dahinter her ist als Google. Da wird mehr gelistet als Kontaktlos/Apple Pay. Hat sich also wohl einiges geadert in den letzten Jahren.

                      Wenn es denn stimmt. Denn ich sehe gerade, dass da der „Golden Wu“ mit Kontaktlos/Apple Pay steht, aber meiner Erfahrung nach ist da immer „die Technik kaputt“.

        • Nein, sind sie nicht. Die Volksbanken können das auch.

          • Nope, die können zwar Apple Pay aber nur mit Visa oder Mastercard. Glücklicherweise bieten sie aber auch die Erstellung einer kostenlosen virtuellen Debit Mastercard als Relais für Girokonten an.

            • Die Volksbank macht das zum Glück nicht und bietet den Kunden für Apple Pay und (glücklicherweise auch) Google Pay nur sinnvolle Karten an, eben keinen Giromüll.

              Diese Giro Insellösung muss endlich aussterben, braucht kein Mensch. Giroanhänger sind wie Leute, die unbedingt die Pferdekutschen behalten wollten als der Ottomotor kam.

              • Au ja. Nur noch amerikanische Bezahlkarten, die den Händler mehr kosten als die Girocard.
                Was ist an einer nationalen Lösung schlecht? Solche Insellösungen gibt es vielfach auf der Welt.
                Was noch fehlt ist eine onlinefahige Girocard. Also unabhängig von Apple pay.

                • Peter Brülls says:

                  „Was ist an einer nationalen Lösung schlecht?“

                  Nichts. Aber dann eben nicht wundern, wenn die Leute sie nicht nutzen weil sie tatsächlich hin und wieder das Land verlassen oder im Ausland bestellen.

                  • Besser hätte ich es eigentlich nicht sagen können. Auch SchülerVZ/StudyVZ war nicht schlecht, aber wenn es nicht alle nutzen können, dann wird es eben aussterben. Paradebeispiel für eine Insellösung. Insellösungen sind nicht zwangsläufig schlechter, aber sie sind (fast) immer, auf kurz oder lang, von vorne herein dem Tod geweiht. Wer das in 2022 noch nicht kapiert hat?

                    • Kleiner Hinweis: es gibt seit jeher kombinierte Karten. Nennt sich co-badge.
                      Also, von welcher reinen Insellösung sprichst du?

                    • Peter Brülls says:

                      „jeher kombinierte Karten. Nennt sich co-badge“

                      Lustiges Argument. „Klar funktioniert X auch im Ausland. Ich muss nur Y dazunehmen, welches überall funktioniert.“

                  • Schon Mal was von co badging gehört?
                    Soll’s bei der Sparkasse und anderen (nationalen und internationalen) Banken geben.

                    • Peter Brülls says:

                      Und wo ist nun der Vorteil von etwa Maestro, wenn ich genausogut Mastercard Credit oder Debit nehmen kann?

                  • „Lustiges Argument.“
                    Das ist nunmal die Realität und nichts ungewöhnliches.
                    Was ist an einer solchen Kombination schlecht?
                    Es gibt sogar ein co-badge von Girocard und Debitmastercard – auch bei Sparkassen.
                    MasterCard bietet es an. Als Alternative zu Maestro.
                    Man kann also beide Welten nutzen. Es ist im Grunde keine reine Insellösung.

                  • Ein Vorteil an der Girocard mit co badge sind die niedrigeren Gebühren der Girocard und Maestro gegenüber Kreditkarten und auch Debit Kreditkarten (Gebühren dort nur teilweise gedeckelt).
                    Und wie wäre es mit nationale Souveränität über große Teile des Zahlungsverkehrs?

                    • Peter Brülls says:

                      Natürlich ist es ein Vorteil für den Händler. Aber nur gering für den Kunden.

                      Nationale Souveränität? Du meinst also wie die Gesetzgebung, mit der die Interchange Fees gedeckelt wurden?

                      Ansonsten: Wenn jemand richtige Probleme bereiten will, dann sperrt er deutsche Banken von SWIFT aus. Dagegen sind intranationale Sperren pille-alle und vergleichsweise leicht behebbar.

  7. Und Google Pay gibt’s immer noch nicht

    • Leider, Aber zum Glück brauchst du das über den Umweg via Sparkassen-Konto in Paypal und Paypal dann mit Google Pay verknüpfen auch nicht zwingend um auch mit Android Google Pay mit Sparkassen Konto nutzen zu können.

    • Dafür gibts ja unter Android die eigene App warum dann Geld an Google abgeben und noch mehr ausgewertet werden…

  8. @Matze: weil die App mobiles bezahlen von der SPK eine reine Katastrophe ist. Ich habe sie das erste Mal vor ca. 2 Jahren über mehrere Wochen getestet und mich geärgert, dass sie nicht zuverlässig funktioniert. Vor ein paar Monaten habe ich ihr nochmal eine Chance gegeben. Aber, es war nicht wirklich besser. Im Gegenteil: vor jedem Bezahlen hatte ich Bammel, ob’s funktioniert. Einmal ist sogar das Bezahlterminal abgestürzt . Das hat mir dann endgültig gereicht. Ich schaue mir immer wieder mal die Bewertungen im Play Store an. Immer wieder die gleichen Erfahrungen bei den Leuten. Jetzt nutze ich wieder Google Pay, was tadellos funktioniert.

    • So unterschiedlich fallen halt Erfahrungen aus. Als ich letztes Jahr mal für sechs Monate ein Android hatte, hatte ich tgl damit gezahlt, lief super.

  9. Purer Hass

    Wer sich an mich an den Deutschlandstart von Apple Pay erinnern kann, wird vielleicht auch noch wissen wie sehr sich die Sparkasse gegen Apple Pay gewehrt hat und sich fast schon negativ dazu geäußert hat. Nur um deren Insellösungen wie qwitt, etc. zu pushen.

    Wollte die Sparkasse nicht sogar gerichtlich für die Öffnung der NFC Schnittstelle gegen Apple vorgehen?

    Und als sie nach 3-4 Jahren nach Start von Apple Pay endlich auf den Zug aufgesprungen sind haben die ihre Geldautomaten, Website, Printmedien und Fernsehen sowas von Werbung vollgepflastert mit Sprüchen wie „Apple Pay für alle? Ganz normal!“

    Die haben sich da hingestellt als ob die Sparkasse Apple Pay erfunden hätte.
    An Arroganz nicht zu überbieten!

    Das habe ich so noch nie gesehen.

  10. Und immernoch macht nicht jede Sparkasse mit….

  11. 2,5 Millionen klingt erst mal viel, wenn aber weis das die Sparkasse rund 50 Millionen Kunden hat darf mehr als bezweifelt werden das man das als Erfolg bezeichnen kann.

    • Ausgehend vom fortschreitenden Wachstum ist es ein Erfolg. Start war August 2020.
      Nicht jeder kennt oder möchte Apple pay mit Girocard nutzen. Viele haben auch kein iPhone.
      Was wäre für dich denn als Erfolg anzusehen?

  12. Norbert Viehmeyer says:

    Verstehe nicht, wie man die abgekapselten kartellhaften amerikanischen Lösungen, die auch noch die dominanten Kreditkartenunternehmen unterstützen bejubeln kann. Wann werden die API für Europäische Banken geöffnet? Warum muss ein Telefonunternehmen Geld an der Zurverfügunstellung von Infrastruktur verdienen, das sollte schon bezahlt sein…

    • Peter Brülls says:

      Die API wurde doch geöffnet.

      Und womit ein Unternehmen Geld verdient es doch wohl dem Unternehmen zu überlassen. Übrigens ist Apple Pay, aber auch Google Pay, mehr als nur deren Hardware, sondern wie gesagt eine komplette Infrastruktur, die die Banken sich komplett selbst bauen müssten.

      • Wann soll Apple die API für eigene NFC Bezahlkarten geöffnet haben?

        • Peter Brülls says:

          Oh, haben sie nicht?

          (1) Ein Unternehmen, das durch technische Infrastrukturleistungen zu dem Erbringen von Zahlungsdiensten oder dem Betreiben des E-Geld-Geschäfts im Inland beiträgt (Systemunternehmen), ist auf Anfrage eines Zahlungsdienstleisters im Sinne des § 1 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 oder eines E-Geld-Emittenten im Sinne des § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 oder 2 verpflichtet, diese technischen Infrastrukturleistungen gegen angemessenes Entgelt unverzüglich und unter Verwendung angemessener Zugangsbedingungen zur Verfügung zu stellen. Die Zurverfügungstellung im Sinne des Satzes 1 muss so ausgestaltet sein, dass das anfragende Unternehmen seine Zahlungsdienste oder E-Geld-Geschäfte ungehindert erbringen oder betreiben kann.

          • Traurigerweise spielt Apple bei so etwas gerne seine Marktmacht aus um seine Nutzer zu bevormunden. Hier ausnahmsweise zum Glück seiner Nutzer, so muss der Apple Nutzer nicht die ekelhafte Sparkassenapp zusätzlich nutzen, aber das Vorgehen hat ja tradition bei Apple und ist meistens eher gegen die eigenen Nutzer und deren Freiheit. Aber viele fühlen sich mit der Bevormundung wohl, ist ja auch okay, ein Punkt weniger um den man ich kümmern muss, da man eh keine Wahl hat und nicht jeder will sich lange mit Technik beschäftigen :).

            Verhältnismäßig aktueller Artikel dazu hier im Blog: https://stadt-bremerhaven.de/eu-wettbewerbshueter-vorwuerfe-wegen-apple-pay-und-beschraenkung-der-nfc-technik/

            • Peter Brülls says:

              Und darin der folgende Kommentar von Scio nescio
              7. Oktober 2021 um 16:58 Uhr

              • Wirksam also seit 1.1.22.
                Und wo lese ich was dazu, dass Apple die API geöffnet haben soll?
                Bei Apple finde ich nur was zu Apple pay und NFC core zum Lesen von NFC Tags. Da steht explizit, dass payment nicht dazugehört.

                • Peter Brülls says:

                  Wenn Du gerade in die normale Entwicklerdoku guckst: Da steht der kleinste gemeinsame Nenner drin. Es sind durchaus Abweichungen möglich, dass wird dann aber auf Geschäftsführer-Ebene / Vorstand verhandelt. Ich kenne solche Ausnahmen persönlich, aber die sind dann eben mit NDA.

                  Springender Punkt ist aber, dass die Sparkassen derzeit anscheinend gar kein besonderes Interesse mehr daran haben, die eigene App mit eigenem NFC zu machen.

                  Vermutlich war die Lex Apple gut genug um die Provisionsverhandlung im Interesse der Sparkassen ablaufen zu lassen.

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