Die letzte neue Maus von Apple gab es vor 5 Jahren, auch für ein solches Produkt ein durchaus langer Produktzyklus. Eine Apple Patentbeschreibung aus dem Jahr 2013 zeigt, wie Apple sich eine künftige Maus vorstellt. Die Besonderheit ist, dass die Maus haptisches Feedback geben kann, wenn Aktionen durchgeführt werden. Das wird dazu genutzt, um der Maus mehrere Funktionen für einen Klick beizubringen. Ein leichter Druck wählt zum Beispiel ein Element aus, während ein stärkerer Druck dafür sorgt, dass eine App gestartet oder ein Ordner geöffnet wird.
Das Feedback wird in der Patentbeschreibung durch Vibrationsmotoren erzeugt, die entsprechend der durchgeführten Aktion ein unterschiedlich starkes Vibrationsmuster abgeben. Die Oberfläche der Maus hat Touchsensoren, so wie man sie auch in der Apple Magic Mouse vorfindet. Diese sorgen dafür, dass die Position der Finger erkannt wird. So wird verhindert, dass Klicks (stark oder schwach) falsch erkannt werden, da die Lage der Finger mit einbezogen wird. Diese Erkennung kann durch weitere Sensoren unterstützt werden.
Wie eingangs erwähnt, stammt das Patent bereits aus dem Jahr 2013, es dient keineswegs als Vorlage für eine konkrete neuen Apple-Maus. Da die Magic Mouse aber schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, wäre diese Form einer Maus eigentlich gar nicht so abwegig. Ob und wann eine solche Maus allerdings das Licht der Welt erblicken wird, ist völlig unklar.