Apple patcht ältere macOS-Versionen

Wer noch mit einem älteren Mac unterwegs ist, der setzt vielleicht auf macOS Big Sur oder macOS Catalina. Für beide Systeme hat Apple Updates veröffentlicht, nachdem man bereits in der letzten Woche die aktuellen Systeme mit sicherheitsrelevanten Updates versorgte. Sicherheitsrelevante Updates gibt’s in Form von macOS Big Sur 11.6.4 und dem Security Update 2022-002 Catalina. Laut Installationsinfo handelt es sich um Sicherheitsupdates, welche Lücken konkret angegangen wurden, ist bislang noch nicht bekannt. Wie üblich, aktualisieren wir bei Kenntnis den Beitrag.

  1. Wähle im Apple-Menü in der Bildschirmecke die Option „Systemeinstellungen“.
  2. Klicke im Fenster „Systemeinstellungen“ auf „Softwareupdate“.
    Wenn die Systemeinstellungen die Option „Softwareupdate“ nicht enthalten, verwende stattdessen den App Store, um Updates zu erhalten.
  3. Klicke auf „Jetzt aktualisieren“ oder „Jetzt Upgrade durchführen“:
    • „Jetzt aktualisieren“ installiert die neuesten Updates für die aktuell installierte Version, z. B. ein Update von macOS Big Sur 11.5 auf macOS Big Sur 11.6.
    • Mit „Jetzt Upgrade durchführen“ wird ein Upgrade auf eine größere neue Version mit einem neuen Namen, z. B. macOS Monterey, durchgeführt.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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17 Kommentare

  1. Ich werde solange es geht auf der Vorversion bleiben, da das aktuelle macOS Sprache gendert.

    Ich war völlig fassungslos, in den Systemeinstellungen was von „Benutzer:innen“ zu lesen und habe erstmal ein Downgrade gemacht.

    Wenn ich auf dem Arbeitsrechner updaten muss, dann werde ich das System auf englisch umstellen. Privat bin ich zu Windows gewechselt und schreibe diesen Beitrag schon auf meinem HP Laptop.

    • Ich war völlig fassungslos, in deinem Beitrag was von „Downgrade“, „updaten“ und „Laptop“ zu lesen.

      Solche Worte verschandeln unsere schöne Sprache, bitte benutze doch z.B. „Herabstufung“, „aktualisieren“ und „Klappcomputer“.

      Mal Spaß beiseite, das Gendern in den Apple Betriebssystemen finde ich sehr dezent.
      Da finde ich es schlimmer, wenn im Wahn des zwanghaften hip seins falsch gegendert wird (z.B. Gäst:innen).

      • Grundsätzlich kann man zu allem und jedem (ausser dem Klimawandel) sagen: Davon geht die Welt nicht unter. Und natürlich geht die Welt davon nicht unter. Mir ist es aber wichtig, und ich empfinde es aus Kundensicht als unangenehmes Aufdrängen und versuche, bei solchen Unternehmen dann nicht zu kaufen.

        Und da wir aus Umfragen wissen, dass die Mehrheit in diesemLande das ähnlich sieht, ärgert mich das dann auch, wenn eine eher kleine Gruppe „an der richtigen Stelle“ dem Rest der Welt ihre Meinung aufzwingt.

        Ich möchte noch eines ergänzen: Das wir in Deutschland, anders als unsere Nachbarn, gerade 40% mehr oder weniger hartnäckige Impfverweigerer haben, hat m.E. auch sehr viel damit zu tun, dass wir seit 100 Jahren ein falsch tolerantes Klima haben, in dem Homöopathie, Horoskope, „Handystrahlungsangst“ und „Hausmittelchen“ immer geduldet wurden nach dem Motto „Jaaaaa… funktioniert zwar offiziell nicht, aber schadet ja auch nix, wenn die Leute ihr Geld dafür raushauen wollen, lass sie doch…“ — und jetzt haben wir ein System, in dem ausgerechnet die „Meinungsbildende Mittel- und Oberschicht“ gepflegt auf Wissenschaft scheisst, und viele gehen nicht mehr Impfen. Wegen weissnicht.

        „Geschlecht“ bestimmt die Biologie als Naturwissenschaft. Nicht Psychologie, nicht Gender Science, nicht irgendwelche Geisteswissenschaften, und schon gar nicht Twitter. Oder eben Apple.

        Schwierig.

        • „„Geschlecht“ bestimmt die Biologie als Naturwissenschaft.“

          Wow … du hast ja mal sowas von keine Ahnung. Außerdem ist meine Frau dann beispielsweise immer noch „Benutzerin“ und nicht „Benutzer“.

        • Bei „Geschlecht“ hast du eines vergessen:
          aktuelle „Lust&Laune“, Geisteshaltung, Geisteszustand bzw, Hype-folgend! Und wenns mal nicht passt, wird einfach schnell eine neue Bezeichnung erfunden…

        • Geschlecht im Deutschen ist eben ein unklares Wort. Sex und Gender im Englischen sind da deutlich besser geeignet. Sex ist biologisch bestimmt und auch da gibt es ja mehr als Mann und Frau. Gender hingegen ist das gesellschaftlich bzw. sich selbst zugeschriebene Geschlecht. Kann man jetzt ewig drüber streiten, ob man das einsieht. Aber wissenschaftlich (und auch historisch) kann man sehr wohl sagen, dass es eben nicht nur zwei Geschlechter gibt. Das wird sprachlich nicht repräsentiert. Und da fängt dann die (linguistische) Debatte an, aber wissenschaftlich gibt es da nichts zu rütteln, dass es mehrere gibt, sowohl biologisch, als auch geistig gesehen.

          • André Westphal says:

            Im Deutschen gibt es da viele komplexe Probleme: Etwa ist die deutsche Sprache ohnehin ungleich komplexer als das Englische und das Gendern macht schlichtweg viele Texte schwerer lesbar. Dazu kommt, dass eben das grammatikalische Geschlecht grundsätzlich etwas anderes ist als das biologische oder soziale Geschlecht.

            Darum heißt es auch „der Tisch“, obwohl der Tisch weder sozial noch biologisch männlich ist. Oder es ist „die Kommode“, die ebenfalls weder biologisch noch sozial weiblich ist. Letzten Endes gibt es aber natürlich einen Zusammenhang zwischen sprachlicher und gesellschaftlicher Repräsentation, denn das beeinflusst sich durchaus gegenseitig. Man kann es aber nicht erzwingen und daraus ergeben sich dann viele Konflikte – sowohol Sprache als auch Gesellschaft entwickeln sich eher fließend. Sobald zu viel Druck ausgeübt wird, ergibt sich Widerstand. Und daraus ergeben sich die Konflikte zwischen Verfechtern und Gegnern der gendergerechten Sprache.

            Wir hier im Blog verzichten darauf in unseren Texten, womit wir aber kein politisches Statement setzen wollen. Wir haben schlichtweg mal darüber gesprochen und sind es pragmatisch angegangen: Wir sind der Meinung, die Texte werden dadurch schwerer zu lesen, also lassen wir es aktuell.

          • > Geschlecht im Deutschen ist eben ein unklares Wort.

            Darum spricht man auch von Genus (Sprache) und Sexus (Biologie).

            Die deutsche Sprache hat genau drei Genera: Maskulinum, Femininum und Neutrum.

            Menschen haben genau zwei biologische Geschlechter, mehr nicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Gonosom#XY/XX-System

          • Nein. Das einzige relevante, was wir brauchen, ist Geschlecht in der Bedeutung von englisch „sex“.

            Mit diesem Kriterium „Gene“ können wir die Welt in zwei Gruppen einteilen und dafür sorgen, dass jeder in seine Umkleide und sein Sportteam geht. Um mehr geht es nicht.
            Und diese Kriterien sind fest, eindeutig und keinesfalls veränderbar. Wer sich den Dödel wegoperieren lässt, macht trotzdem nicht Sport mit meiner zwei Köpfe kleineren Tochter, sondern mit den anderen Männern seiner Größe.

            Den ganzen Begriff „gender“ brauchen wir überhaupt nicht. Einen Rock kann jemand genau so anziehen wie eine grüne oder blaue Hose, ist mir egal.Das hat schlicht keine praktische Bedeutung mehr. Ist mir egal, ob jemand ’ne Männerhose mit Stöckelschuhe, Dauerwelle und Lederkappe kombiniert, und seine Sexualität mit Männer, Frauen, beidem oder Schafen auslebt. Aber er geht auf das Klo, das zu seinen Chromosomen passt.

            Das Schlimme daran ist die feste Überzeugung, wenn 0,001% der Leute ein Problem haben, dass man das „gerecht“ lösen müsse und 99,999% sich anpassen müssten. Einen Scheiss müssen wir.

    • Äh, okay. Jede:r wie er:sie will. Gendern muss man ja nicht toll finden, aber das ist bisschen extrem oder. Aber gut, nicht mein Geld und ich freue mich, wenn bisher unbeachtete Minderheiten in der Sprache repräsentiert werden. Hoffe auch, dass es in Android Einzug nimmt. Das aktuelle MacOS 12 ist übrigens nen guter Sprung nach vorne, im Gegensatz zu 11. Aber klar, muss man abwägen: ein besseres Betriebssystem oder die eigene Verbohrtheit bei einigen Wörtern 😀

      • https://www.hna.de/kassel/universitaet-kassel-gender-streit-noten-politik-sprache-90265076.html

        Das geht aber noch besser. Meine Schwester bekommt bei einer Weiterbildung 5 Punkte Abzug, weil sie nicht so schreibt, wie die selbsternannte Sprachpolizistin das gerne hätte. Mein Bruder (studiert ein MINT-Fach) bekommt vor wichtigen Arbeiten eine Anweisung für Formulierungen, sonnst könne es Probleme von weiter oben geben (originaler Wortlaut). Die klar denkende Mehrheit hat sich den Blödsinn viel zu lange gefallen lassen. Ab jetzt wir knallhart boykottiert. In meinem Umfeld denken immer mehr so.

    • WTF? Ist das wirklich so? Mir gar nicht aufgefallen, weil ich das System schlicht und einfach auf Englisch betreibe. Wurde offenbar dadurch vollständig von diesen absurden Unsinn verschont.

      Alles Andere wie Zahlenformate oder Uhrzeiten lassen sich ohnehin separat mit einem Klick auf hierzulande geltende Standards einstellen. Wer mit einer englischen UI klar kommt, sollte also nicht auf die neuesten Versionen verzichten müssen.

  2. Solche Probleme wie Jörg möchte ich ein Mal haben…

  3. DancingBallmer says:

    Das Update kam aber auch schon am 13. heraus, oder? Ich hatte am Wochenende zwei ältere Rechner von Mojave auf Catalina (letztes verfügbares Version für beide Rechner) aktualisiert und musste danach nach dem Neustart noch ein weiteres Update inklusive Neustart installieren.

    Ansonsten hätte ich bei der Überschrift an einen Fix für Mojave gehofft, für welches es im September noch das letzte reguläre Update gab. Apple hat soweit ich mich erinnere sowas auch schon bei iOS Versionen gemacht, d.h. bei sehr großen Sicherheitsproblemen auch noch Updates für ausgelaufenen Betriebsysteme angeboten. Das hätte mir gerade beim Mac Mini 2012 mit Festplatte eine Menge Nerven gespart, das Update hat einen halben Tag gedauert (Upgrade auf Catalina 5-6 Stunden und das zweite Sicherheitsupdate dann knapp 2 Stunden).

    Übrigens, bisher habe ich kaum etwas zur Sicherheit von Apple Mail gelesen, welches ja auch Webkit zur Darstellung von Mails verwendet. Das war für mich dann auch der Grund für die Updates auf Catalina, da einer der Benutzer unbedingt Apple Mail weiterverwenden wollte.

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