Apple Pad Air 2022: Nutzer bemängeln dünne Rückseite

Apple hat am 8. März das neue iPad Air vorgestellt und verbaut nun auch dort einen M1-Chip, der für so ziemlich alle Tasks verwendet werden kann. Mit dem Upgrade verschwimmt die Grenze zum iPad Pro noch ein wenig mehr. Doch so wie es aussieht, hat das neue Air mit Qualitätsproblemen im Gehäuse zu kämpfen, respektive scheint der Konzern aus Cupertino dort an Material zu sparen – so vermuten es Benutzer.

Mehrere Nutzer auf Reddit berichten davon, dass die Rückseite sehr dünn sei und man gewissermaßen durch die Oberfläche die internen Komponenten „fühlen“ könne. Weiterhin macht das Tablet teilweise knarzende Geräusche, das Verhalten wurde auch im Video festgehalten. Solltet ihr ein neues iPad Air erworben haben, würden wir uns über eure Meinung in den Kommentaren freuen. Ansonsten wird sich wohl spätestens im iFixit-Teardown zeigen, was da genau los ist.

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

46 Kommentare

  1. Das ist der eingekaufte Beitrag zu mehr Greenwashing. It’s just the beginning…

  2. Man kann es kaum fassen, immer wieder die gleichen Fehler bei Apple. Hauptsache der M1 ist verbaut und der Kunde findets geil. Das Display ist auch nicht wirklich gut.

    Gestern habe ich Mal einen Fehler an die Pappnasen gemeldet. Die Bildschirmzeit kann Problemlos umgangen werden, man löscht einfach die App und installiert sie neu. Mein Sohn hat anstatt 1.5 Stunden, die eingestellt sind, unendlich YouTube Zeit. Da ist Family Link von Android ein völlig anderes Level und funktioniert einwandfrei. Ein weiterer Megafail von Apple. Das geht eigentlich schon seit Einführung der Bildschirmzeit. Wer jetzt denkt das dass nicht macht der hat keinen Kinder. Man kann nicht immer die Hand über den Geräten haben und immer alles kontrollieren.

    • Man kann auch für so einen Fall das löschen oder installieren von Apps ebenfalls sperren.

    • Einfach bei bildschirmzeit einstellen, dass man keine Apps löschen darf. Problem behoben.

    • Moin Legomio, du kannst in den Einstellungen der Bildschirmzeit > Beschränkungen z.B. festlegen dass keine Apps gelöscht werden können. Ebenso kannst du das installieren von Apps unterbinden. Ein Blick in die Beschränkungen lohnt allemal da sich dort sehr granular diverse Dinge beschränken lassen, um dem Sprössling ein Kindersicheres Gerät zu überlassen.
      Vielleicht hilft dir dies ja um mer Kontrolle zu bewahren 😉

    • Dann stell bei Beschränkungen unter Bildschirmzeit ein, dass keine Apps gelöscht (bzw. keine installiert) werden können. Problem wäre in beiden Fällen gelöst. Der erste Fall erklärt sich von selbst, im zweiten wird die App Store app ausgeblendet.

    • Was mich jetzt etwas überrascht, da bei dem Mobiltelefons meines Sohnes Youtube gar nicht installiert ist, aber in den App-Limits trotzdem explizit aufgeführt wird, also nach einer (erneuten) Installation eigentlich weiterhin beschränkt sein müsste. Ich werde das aber mal testen.

      Wobei das bei uns ein theoretisches Problem ist, da Apps bei uns eh eingestellt das die Installation einer App einer Zustimmung bedarf, ein solche Trick wäre also direkt aufgefallen.

      • Ich habe das jetzt probiert. App-Limit für YouTube eingerichtet, App-Limit ausgereizt bisder App-Zugriff gesperrt wird, YouTube-App deinstalliert. Der Eintrag der App bleibt dann aber weiterhin in Bildschirmzeit erhalten.

        Danach App wieder installiert und gestartet, Zugriff wegen Überschreitung der Zeit wird weiterhin verweigert. Also zumindest unter iOS 15.4 funktioniert der Trick nicht.
        Das Limit greift dann im Übrigen sogar, wenn ich versuche über den Browser und nicht die App auf YouTube zuzugreifen.

        Der von Ihnen beschriebene Fehler ist also unter der aktuellen Variante nicht allgemein reproduzierbar.

    • Dann sperre einfach den Download von Apps.

    • Workaround: Installation neuer Apps nur mit Freigabe von dir zulassen. Würde das Problem erstmal pragmatisch lösen, oder?

    • Fliegender_Toaster says:

      Dann nimm deinem Sohn doch die Berechtigung Apps zu deinstallieren. Wo ist da das Problem?

    • Mit Family Link stimme ich überein. Die einzige Kinderschutzsoftware, die mein autistischer Sohn bislang nicht innerhalb von 30 min geknackt hat. Läuft stabil bei vier Kindern und wird ständig weiterentwickelt und erweitert. Top!
      Das Apple da nicht mithalten kann ist merkwürdig, allerdings scheint ja auch Apples Schulsoftware der Konkurrenz von Googles Classroom meilenweit hinterher zu laufen. Zumindest wenn man einschlägige Bildungskanälen aus den USA trauen kann.

    • Zehn Leute schreiben die gleiche Lösung. Wenn es doch schon 1-2 Leute geschrieben haben, bedarf es doch keiner 8-fachen Wiederholung. Alterrrr

      • Alle innerhalb von 20 Minuten. Da die Posts erst freigegeben werden müssen und das Blog-Team das natürlich nicht sofort machen kann, dürften die späteren Posts von Leuten kommen, die die ersten Antworten noch gar nicht lesen konnten, weil die noch nicht sichtbar waren.

    • Das ging bei FamilyLink aber auch! Löschen/Re-Install und die Zeit per App war ausgehebelt…

    • Wieso dürfen deine Kinder überhaupt youtube schauen, geschweige denn so lange unbeachtet ans iPad? Stell dir einfach eine Küchenuhr und nimm dem Kind das iPad weg. Wenn dein Kind schon nach solchen Tricks sucht wie Bildschrimzeit App löschen und co. dann musst du überlegen ob diese nicht schon hoffnungslos süchtig sind, so wie es die Amerikaner wollen. Schau dir Mal das (mittlerweile aus youtube gelöschte) Parodie Video von dem größten Youtuber ,,pewdiepie“ zu cocomelon an, dann weißt du was youtube mit deinen Kindern anrichtet (https://streamable.com/fy5anp) Und das sage ich als 24 jähriger

      • Dein Alter spielt keine Rolle. Entscheidend ist, ob es das eigene Kind ist oder nicht. Konsequenz funktioniert nur bei fremden Kindern wie gewünscht und ist das erste, was bei eigenen Kindern über Board geht. Von „einfach“ mal ganz zu schweigen.

    • @Legomio
      Das muss ich mal bei uns überprüfen, da sind 3 Kinder mit Bildschirmfreigabe verwaltet.
      Ich verwalte das so:

      – App-Limits: Dort sind „Alle Apps & Kategorien“ aktiviert, sprich alle Apps sind von vornherein erst mal gesperrt und werden durch das Zeitlimit gesteuert.

      – Immer Erlauben: Hier trage ich die Apps ein die jederzeit erlaubt sein sollen unabhängig der Sperrzeiten. -> hiermit umgehe ich wahrscheinlich dein Problem mit dem reinstallieren der Apps, da jede App erst mal „gesperrt“ wird und erst durch meine händische Freigabe freigegeben wird.

    • Man kann aber den Geräten per Bildschirmzeit verbieten (oder nur nach expliziter Genehmigung) Apps zu installieren. Das liegt dann daran, wenn Eltern keine Medienkompetenzen besitzen.

  3. War gerade noch am Überlegen, ob ich es mir zulege. Will aber das iPad eigentlich nur zum Video schauen und eBook-lesen nutzen. Da reicht doch wahrscheinlich auch das absolute Einsteiger-iPad, oder?

    • In diesem Fall ist das Standard-iPad noch immer die beste Wahl. Anders als das Air oder Pro bietet es einfach ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis und ist anders als Android-Tables noch dazu sehr lange mit Updates versorgt.

      Wer nicht ständig darauf zocken oder sehr umfangreiche Apps laufen lassen will ist mit dem Standard-iPad gut beraten.

    • Auf jeden Fall. Oder du besorgst dir günstig das Air von vergangenem Jahr. Dann hast du das randlose Design 🙂

    • Rock_n_Roll_Panda says:

      Das ist dann vielleicht auch noch Overkill.
      Da reicht dann unter Umständen sogar so ein Amazon Fire Tablet.

    • Dafür reicht auch ein Röhren-TV und ein Buch. Sei dem nächsten Trend mal voraus und tu was gegen deine Altersarmut.

  4. Ich hatte mein iPad Pro 2021 12.9“ exakt das gleiche Problem! Apple Support vermied wie immer das Wort „Fehler“ und „Problem“. Ich musste dann auch so ein Video aufnehmen und per Cloud hochladen. Man wollte nicht einsehen, dass es ein Herstellungsfehler ist.
    Ich habe es dann im Mediamarkt und bei Bekannten verglichen – dort war es nicht so. Apple wollte es nicht einsehen.

    Am Ende habe ich es mit hohem Verlust verkauft.
    Und neu gekauft.

    Danach keine Probleme mehr. Es gibt definitiv knarzende iPads. Auch wenn Apple es abstreitet.

    • Oliver Müller says:

      Statt dir direkt wieder ein neues zu kaufen hättest du mal lieber zu einem anderen Gerät gegriffen. So wird Apple gar nix ändern, die haben jetzt durch ihre Qualitätsprobleme mit dir sogar mehr Gewinn gemacht als wenn sie dir direkt ein perfektes Gerät verkauft hätten.

      So lernen die Hersteller das nie!

  5. Hab das iPad Air seit Samstag. Kann die Meldung nicht bestätigen. Fühlt sich gewohntermaßen Wertig an und knarzende Geräusche habe ich keine.

  6. Die Leute halten es falsch. Von einem Fehler seitens Apple kann hier natürlich keine Rede sein.

    • Das eventuell der Schlankheitswahn daran Schuld sein könnte, darauf kommt natürlich niemand. Mein iPad Mini 2021 das 0,2mm dicker ist, ist jedenfalls nicht davon „betroffen“.

    • Oliver Müller says:

      Exakt. Einfach nicht hinten anfassen. Problem gelöst.

  7. Will it b(l)end?

  8. Rock_n_Roll_Panda says:

    Habe gerade mein M1 iPad Air in die Hand genommen und die Rückseite mal betatscht.
    Ja, sie ist dünner und wenn ich viel Druck ausübe, mit einem Finger punktuell, dann fühlt es sich zumindest so an, als würde man die Komponenten ertasten können.
    Finde ich aber nicht schlimm. Und nur um es direkt auszuräumen: Ich bin kein Apple Fanboy. Mal so gar nicht. Ich habe aber schon eine Menge Produkte durch. Samsung, Microsoft, Xiaomi und so weiter.
    Jedoch bietet mir Apple mit seinen iPads nach wie vor das beste Tablet-Erlebnis. Mir persönlich.
    Ich betrachte die Rückseite auch gar nicht als Mangel oder Qualitätsproblen, da sie stabil genug ist.
    Man kann an wirklich jedem neuen Produkt etwas finden, das offensichtlich nicht so gut ist.
    Nehmen wir mal als Beispiel die Pixel Telefone. Ich hatte seit Erscheinen, bis letzte Woche, als Daily Driver ein Pixel 6. Tolles Telefon. Wirklich genial.
    Nur war ich einer derjenigen, der trotz oder gerade wegen der erhaltenen Software-Updates durchgehend Probleme mit dem Telefon hatte. Das darf einfach nicht sein. Trotzdem, geniales Telefon. Aber es gibt eben auch etwas zu meckern.
    Jeder sollte mit dem Produkt und dem Ökosystem glücklich werden, dass persönlich den besten Mehrwert bietet.
    Und wenn jemand schlechte Erfahrungen macht, dann nicht ziwngend jemand anders auch.
    Ich zum Beispiel bin erstmal auf lange Sicht mit Samsung durch.

    • Naja, man wechselt das sog. Ökosystem doch eher ungern. Ich habe diverse Geräte von Apple, nutze u. a. iCloud, HomeKit und wenn ich Apple grundsätzlich den Rücken kehren würde, wäre es schon sehr aufwändig und kostspielig. Natürlich begibt man sich so auch in eine gewisse Abhängigkeit, da würde man sich schon mehr übergreifende Standards wünschen, so wie sie mit Matter in Arbeit sind, um auch mal Geräte andere Anbieter nutzen zu können, wenn sie im Einzelfall besser sind als die Apple-Variante. Manchmal gibt sich auch Apple offen, wie z. B. Apple Music für Android, manchmal aber auch nicht, wie z. B. iMessage.

  9. Ich habe das neue iPad Air am Samstag erhalten und war direkt nach dem Auspacken enttäuscht, fast schon entsetzt über die schlechte Gehäusequalität. Wenn man es in der Hand hält und dreht, dann kackt es ständig. Die Rückseite gibt sehr leicht nach und wenn man es leicht biegt, gibt es bunte Stellen im Display. Es fühlt sich nicht sonderlich solide und wertig an, wie man es sonst von Apple Geräten gewohnt ist. Das geht absolut nicht in dieser Preisklasse!

    • Oh je, Kack-Witze in 3…2…1. 🙂
      Aber im Ernst, das ist natürlich übel. Ich habe auch mit dem neuen Air geliebäugelt, behalte aber wohl bis auf Weiteres mein altes Pro (2. Gen.) und werde das Air mal im Store genauer unter die Lupe nehmen.

  10. Na toll, bin unterwegs. Wenn ich zuhause angekommen bin, geht bei mir das betatschen los. Hab es am Samstag geliefert bekommen.

  11. Ich habe es auch seit Freitag. Das knarzen ist definitiv da. Aber mit dem Smart Folio (unverschämter Preis) drumherum ist es nicht vorhanden.

    Ich frage mich, was andere Nutzer mit ihrem Tablet machen. Muss man das verbiegen? Muss man mit großem Druck auf die Rückseite drücken? Ich denke, dass das man bei einem Tablet (Marke egal) auf der Vorderseite drückt. Oder sind jetzt alle Spezialisten für Materialprüfung?

    Gibt es nicht mehr die Nutzer die etwas einfach nur benutzen und damit zufrieden sind?

    • Wenn ich mein Tablet mit mir rum trage, dann liegen meist die vier Finger einer Hand hinten bis zur Mitte auf, der Daumen klemmt es von vorne.
      Und dann könnte ich es mir schon vorstellen…

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Sieh es mal so: Wenn du es in 99% der Fälle vorsichtig behandelst, ist das Risiko, dass dein schlecht verarbeitetes Gerät innerhalb der Nutzungszeit kaputt geht, immer noch sehr hoch.
      Eine ordentlich Verarbeitung gibt dir Puffer, wenn dir das Gerät aus der Hand rutscht oder es beim Transport Druck abbekommt. Mein älteres Notebook hat noch so einen richtig breiten Rand um das Display. Neulich bin ich im Ladekabel hängen geblieben, aber das Gehäuse hat den Sturz problemlos überlebt. Ein neues Gerät mit dünnem Rand wohl eher nicht…
      Ich finde, dass man bei dem Preis des iPads eine solide Verarbeitung erwarten kann. Irgendwann wird das ständig „noch dünner“ zum unsinnigen Selbstläufer. In der Praxis spürt es doch niemand, ob das jetzt leicht dicker ist… Ich habe noch nie verstanden, warum Apple so sehr darauf fixiert ist.

  12. Mal wieder ein Sturm im Wasserglas.
    Es ist seit Ewigkeiten bekannt, dass die ersten Chargen bei so ziemlich allen Herstellern noch teilweise Probleme haben, die dann behoben werden.
    Es ist jedes Mal das gleiche und trotzdem sind die Leute verwundert und bestellen zudem trotzdem immer wider vor.

  13. Tilman Otto says:

    Gerade erst mein iPad Air 5 wegen der Probleme aus dem Artikel zurückgegeben. Auf der Rückseite ist bei Berührung ein Knacken zu hören, Verkäufer vom Apple Store konnte es bestätigen und hat es ohne Probleme zurückgenommen.

  14. Bildschirmzeit hat von Anfang an nicht funktioniert. Diverse Foreneinträge -über Google zu finden- belegen das.

    Zeitbeschränkungen, App-Sperren, nichts funktioniert wie es soll. Apple scheint das Projekt längst aufgegeben zu haben, anders ist der seit Jahren unveränderte Zustand nicht zu erklären. Ein Armutszeugnis.

    Ich bin gezwungen, ein kostenpflichtiges Abo einer Drittsoftware abzuschließen, um wenigstens einigermaßen die Kontrolle zu haben.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.