Apple: Neues iMac-Design und ein kleinerer Mac Pro

Apple soll bekanntlich große Neuerungen an seinem MacBook Pro planen, welches in diesem Jahr erwartet wird. Doch das war noch nicht alles, wie man einem Bloomberg-Bericht entnehmen kann. Da geht’s natürlich auch um den iMac, dem seit langen ein Redesign nachgesagt wird – zusätzlich zur Tatsache, dass er in Zukunft Apples eigene Prozessoren nutzt.

Die neuen Modelle werden die dicken schwarzen Ränder um den Bildschirm verlieren – an ihre Stelle tritt ein dünnerer Rahmen –  und auf den großen Kinnbereich aus Metall verzichten, zugunsten eines Designs, das dem Pro Display XDR-Monitor von Apple ähnelt.

Diese iMacs werden eine flache Rückseite haben, weg von der gebogenen Rückseite des aktuellen iMacs. Apple plant die Einführung von zwei Versionen, um die bestehenden 21,5-Zoll- und 27-Zoll-Modelle später in diesem Jahr zu ersetzen.

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Die kommenden Produkte seien Teil der radikalen Überarbeitung von Apples PC-Produktpalette. Das iMac-Redesign wird eines der größten visuellen Updates an einem Apple-Produkt in diesem Jahr sein, so Personen, die mit der Roadmap des Unternehmens vertraut sind.

Apple arbeitet laut dem Bericht auch an zwei neuen Mac-Pro-Desktop-Computern. Eine Version ist ein direktes Update des aktuellen Mac Pro und wird weiterhin das gleiche Design verwenden wie die Version, die 2019 eingeführt wird. Apple hat diskutiert, weiterhin Intel-Prozessoren für dieses Modell zu verwenden, anstatt auf eigene Chips umzusteigen.

Die zweite Version wird dann aber Apples eigene Prozessoren nutzen und sie soll weniger als halb so groß wie der aktuelle Mac Pro sein. Das Design wird ein größtenteils aus Aluminium bestehendes Äußeres aufweisen und könnte Nostalgie-Erinnerungen an den Power Mac G4 Cube hervorrufen, so der Bloomberg-Bericht weiter.

Als Teil seiner Bemühungen um eine Wiederbelebung des Mac-Desktops hat Apple wohl auch mit der Entwicklung eines „preisgünstigeren“ externen Monitors begonnen, der neben dem Pro Display XDR verkauft werden soll. Apples aktueller Monitor kam 2019 auf den Markt und kostet 5.000 US-Dollar.

Der billigere Monitor würde einen Bildschirm haben, der mehr für den Verbraucher als für den professionellen Einsatz gedacht ist und hätte nicht die Helligkeit und das Kontrastverhältnis des Pro-Displays.

Dürfte ein spannendes Jahr werden. Man mag kaum glauben, dass der Consumer-Desktop eine Renaissance erleben soll. Ist dies vielleicht der Pandemie und dem Homeoffice geschuldet?

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5 Kommentare

  1. Es ist dem Apple Silicon-Quantensprung geschuldet.

  2. > Ist dies vielleicht der Pandemie und dem Homeoffice geschuldet?

    Im letzten Jahr war das so. iMac (Pro), MB Pro und die neuen Displays sind ja nicht nur für Consumer. Eher wird’s in 2021 dank Impfung wieder mehr Business-Kunden geben und da wäre Apple mit dem Timing genau richtig. Den Pro gibt’s seit letztem Jahr auch als Rackvariante. Es gab zuletzt auch einen Aufschwung für Gaming-Hardware. Aber da war auch nicht klar wieviel davon wirklich Gaming war und wieviel beim Bitcoin-Hype dabei sein wollten. https://twitter.com/glassnode/status/1343665516351778817

  3. Auf einen neuen iMac mit Apple CPU freue ich mich wahnsinnig. Meine Apple-Sprünge waren:
    – PowerMac G5, in 2007
    – Intel Alu Unibody MacBook mit 13″, Ende 2008
    – i7 iMac 27 mit voller Hütte, Mai 2011
    – i5 iMac 27, Dezember 2015

    Mein dünner i5 Retina-iMac von 2015 hat die gleiche Leistung wie der dicke i7-iMac von 2011. Nun haben wir 2021 und ich habe seit 10 Jahren die gleiche Leistung am Desktop. Ich kann zwar in FinalCut Pro X 4k problemlos und flüssig schneiden, sobald aber Effekte oder Plugin-Einstellungen hinzu kommen, macht es keinen Spaß mehr. Auch das Exportieren dauert einfach zu lange. Der Sprung auf einen iMac mit Apple-CPU muss der Wahnsinn sein, im Verhältnis zu meiner aktuellen Leistung.

  4. Aber die Größen sollten sich auch ändern. 21″ ist einfach zu klein geworden und 27 Zoll sollte durch 32″ ersetzt werden. De Redesign ist überfällig… inzwischen wirkt der iMac irgendwie aus der Zeit gefallen.

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