Apple Music: Lossless Audio nicht mit AirPods, HiRes Lossless nur mit DAC

Apple hat heute Neuerungen zum Service Apple Music bekannt gegeben. So gibt es 3D-Audio mit Unterstützung für Dolby Atmos und Lossless Audio ohne Aufpreis. Hierbei gilt es auch, das Kleingedruckte zu beachten.

Um Lossless Audio zu hören (20 Millionen Songs in verlustfreiem Audio zum Start und die vollen 75 Millionen Songs bis Ende des Jahres), können Kunden, die die neueste Version von Apple Music verwenden, die Funktion unter Einstellungen > Musik > Audioqualität aktivieren.

Hier können unterschiedliche Auflösungen für verschiedene Verbindungen wie Mobilfunk, WLAN oder für den Download ausgewählt werden. Die verlustfreien Formate von Apple Music beginnen bei CD-Qualität, die 16 Bit bei 44,1 kHz beträgt und reichen bis zu 24 Bit bei 48 kHz und ist nativ auf Apple-Geräten abspielbar. Für wahre Audiophile bietet Apple Music auch „Hi-Resolution Lossless“ bis hin zu 24 Bit bei 192 kHz.

Hi-Resolution Lossless und auch Losless ist aber nichts, was ihr mal so eben nebenbei über eure kabellosen Hörer wie die AirPods Pro oder die AirPods Max hören könnt. Apple schreibt in seiner FAQ: Aufgrund der hohen Dateigrößen und Bandbreite, die für Lossless und Hi-Res Lossless Audio benötigt werden, müssen Abonnenten diese Option aktiv auswählen. Hi-Res Lossless erfordert außerdem externe Geräte wie einen USB-Digital-Analog-Wandler (DAC). Auch die HomePods können das nicht wiedergeben, dafür aber Atmos und Spatial Audio.

Die volle Bandbreite erfordert spezielle Hardware, da auch Apples Hörer auf den Bluetooth-AAC-Codec setzen. Die allerhöchste Qualitätsstufe über den ALAC (Apple Lossless Audio Codec) ist also nicht nutzbar. Klingt nach einem Dongle, der da kommen müsste, um das zu bewerkstelligen. Nichts, was Audiophilen fremd sein dürfte.

Während die AirPods, AirPods Max und AirPods Pro also über Bluetooth 5.0 kein verlustfreies Audio unterstützen, unterstützen sie, wie oben erwähnt, Spatial Audio mit Dolby Atmos und standardmäßig wird Apple Music automatisch Dolby-Atmos-Titel auf allen AirPods und Beats-Kopfhörern mit einem H1- oder W1-Chip abspielen.

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60 Kommentare

  1. Wird Zeit, dass sich Apple von AAC verabschiedet. Sony hat LDAC schon seit Jahren ohne Lizenzkosten zur Verfügung gestellt und jedes Android Handy ab Android 8.0 unterstützt dies.

    • Ja wird nun endlich mal Zeit.

    • Volle Zustimmung, so recht passen hier Hardware und Software nicht zusammen.
      Und natürlich ist es bei Telefonen ohne Kopfhörerbuchse witzlos mit Lossless zu werben wenn es noch nicht mal mit den hauseigenen Kopfhörern wireless klappt. Ich werd mich bestimmt nicht wieder mit Kabeln herumschlagen.

    • Ich fürchte, die werden „nur“ auf bluetooth 5.2 gehen mit den nächten iPhones.
      Denn da ist im Standard LC3 und wohl auch LC3Plus dabei, welches auch für HighRes Audio entwickelt wurde.

    • Nützt nur wenig, wenn es nur eine Handvoll von Kopfhörer gibt, welche LDAC unterstützen.

    • Wäre dumm von Apple. LDAC bietet keinen Mehrwert und AAC- und Apple Lossless-Decode ist seit Jahren in Apple’s Silicon eingebaut und hardwarebeschleunigt (weniger Rechenleistung/Batterie.

  2. Simon Klever says:

    Interessant wäre, ob die Neuerungen auch über ein Stereopaar des großen HomePods hörbar werden

    • Auf dieser Seite steht, dass Homepods Lossless unterstützen werden: https://www.t3.com/news/airpods-max-and-airpods-pro-dont-support-apple-music-lossless-apple-confirms

      Die Frage ist nur, ob man das hört, ich tippe auf „nö“.

      Lossless ohne Aufpreis ist aber eine echte Kampfansage an Tidal, Qobuz und Co. Mal sehen, wie sich die anderen High-Res-Anbieter dadurch positionieren.

      • Ach ja, und High-Res-Lossless wird natürlich nicht unterstützt, da die Homepods ja per BT angesteuert werden. Obige Seite sagt dazu:

        „Apple has already noted that listening to the ‚Hi-Res Lossless‘ tracks will definitely require wired hardware such as an external DAC“

        Das hat caschy ja auch bereits in seinem Artikel erwähnt. Mobile wird das noch schwieriger, selbst mit DAC, da Android z.B. den Output bereits runtercodiert. Außer man verwendet spezielle Apps.

        • Dennis K. says:

          Der Homepod kann auch ohne iDevice Musik über WLAN abspielen, also müsste es funktionieren 🙂

          • Hat der Homepod einen High-Res-DAC eingebaut? Gibt es WLAN-Kabel? Wenn nicht, dürfte wie gesagt Lossless funktionieren, High-Res-Lossless jedoch nicht. Grund: „Hi-Res Lossless‘ tracks will definitely require wired hardware“. Das dürfte eine eindeutige Aussage sein. 😉

            • WLAN-Kabel? …. Nicht dein ernst 😀
              ansonsten ist mit wired hardware gemeint, dass mein einen externen DAC verwendet über USB. Das hat nichts mit WLAN/LAN-Verbindung zu tun.

  3. Vielleicht dann ja mit iOS 15?

    • Richard Rosner says:

      Höchstens in Kombination mit neuen iPhones. Oder wie stellst du dir das vor? Über Kabel brauchst du ohnehin einen DAC. Über BT brauchst du erst einmal entsprechende Codecs, die dann vermutlich in Hardware unterstützt werden müssen. Sonst wird die Effizienz zu gering und die Latenz zu hoch sein.

      • Und kann BT5 nicht maximal 2 Mbps übertragen? Das dürfte doch rein quantitativ schon nicht für High-Res-Lossless reichen.

        • Richard Rosner says:

          Es ist sogar noch schlimmer. Audio wird nur mit BT 3.0 aka BT Classic übertragen. Alles was danach kam sind nur Änderungen an BT LE. Classic wurde nicht mehr angefasst. Erst mit BT 5.2 wird die Audioübertragung über BT LE standardisiert.

  4. Apple TV?

  5. Gummibando says:

    Was Apple für diesen Qualitäts-Tier im Vergleich zu den Wettbewerbern leider fehlt, ist Hardware-Integration. Die HQ/HighRes-Angebote von z.B. Qobuz oder Tidal sind direkt in Equipment bis hinauf in den High-End-Bereich verfügbar – also dort, wo die Qualität wirklich Sinn macht. Bei Apple Music ist das maximale der Gefühle der Sonos 5.

  6. Mich wundert es das Apple keine passende Hardware anbietet. Keiner der aktuellen AirPods unterstützt Apple Lossless und ob die HomePods es können ist derzeit auch noch unklar. Mal sehen vielleicht kommt ja noch was.

    • Ich habe es so verstanden, dass die AirPods (bzw alle Geräte mit H1 und W1) lossless -also bis 24/48 unterstützen.
      Nur HIghRes also 24/96 und 24/192 nicht.

      Für HighRes werden die sicher auf BT 5.2 mit LE Audio bauen. Das erlaubt (glaub ich) 5 Mbit/s für Audio.
      Und dort ist der LC3 Codec im Standard, der in der Plus Version genau für HighRes gedacht ist,
      Laut Gerüchten vom Letzten Jahr haben die AirPod 3 dann LE Audio auch schon verbaut,

      • So habe ich das auch verstanden. Lossless für alle AirPods und Hi-Res Lossless nur mit Kabel.

        • Ich leider nicht. Verstehe es so das kein Apple Bluetooth Gerät wie z.B. die AirPods Pro Lossless geschweige denn HiRes unterstützt. Nur Atmos und Spacial Audio wird da unterstützt.

          • Ja, leider scheint es so zu sein.
            Ich hoffte wirklich, dass die irgendwie noch was in der Hinterhand haben, dass sie über ihre eigenen Chips etwas ausserhalb des normalen BT Core Standards arbeiten können.

            Also dann doch auf BT 5.2 warten, mit dem wir uns fast alles neu kaufen müssen, um davon zu profitieren.
            In der Zwischenzeit muss ich halt mein Earstudio hin und wieder als kabelbebundenen DAC benutzen…

  7. Hi-RES erfordert eine dahinterstehende (teure) Technik-Kette, sonst macht das Ganze keinen Sinn. Ausserdem werden 99 % aller User keinen Unterschied hören.

    • This. Genau das. Unabhängig ob die Hardware es kann oder nicht. Das ist auch Augenwischerei bei Sony und Co.
      Entsprechende Hardware kostet mehr Geld, als der Mainstream jemals bezahlen würde. Selbst wenn an einem BT-Kopfhörer von Sony das Hi-RES-Siegel klebt… Das macht Apple wieder charmant. Auch wenn es genug Leute gibt, die Apple dafür zerreißen werden, dass die eigenen Kopfhörer und Ohrenstöpsel das gar nicht unterstützen.

    • Hi-Res ist Schwachsinn, zumindest im Consumer-Bereich. Sinn macht es höchstens in der Produktionskette. Hier der Standard-Link zu Thema:
      https://web.archive.org/web/20140416014622/https://xiph.org/~xiphmont/demo/neil-young.html

      Hauptsächlich der Teil über Signalverarbeitung und Abtastrate. Alles über Nyquist-Frequenz lässt sich ohne Verluste wieder herstellen. Das ist ganz simple Mathematik.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Nyquist-Frequenz

      Aber simple Wissenschaft stösst bei Audio-Esoterikern auf taube Ohren. Gut, die kaufen auch sauerstoffarme Kabel und Netzteile für tausende Euro. Such mal nach Nordost Odin für Preise.

      Lossless ist das gleiche Thema. Empfohlen für die Archivierung aber in Blindtests hört keiner einen Unterschied.

      Das Angebot gibt’s um den anderen Diensten mit teureren vermeintlichen Mehrwertbullshit den Wind aus den Segeln zu nehmen. Von wegen „höre Musik wie vom Künstler gedacht.“ Ein cleverer Marketingschachzug von Apple. Jede Wette, nicht lange und Spotify kommt wieder mit dem üblichen Gejammer um die Ecke.

      • Einen kleinen – indirekten – Vorteil hatte HighRes bisher aber oft:

        Das Mastering ist nicht das manchmal „brickwalled“ für CD und Radioauswertung, sondern ist oft das dynamischere Studio Master oder das für die SACD oder Vinyl Auswertung

        Nicht wirklich bei Apple Music, da dort dank Mastered for itunes bzw. Apple digital masters das schon länger so ist, dass die Musik da dynamischer ist und „weniger knallt“

        Das ist auch der Grund, warum viele bei Vergleichen von Apple Music vs Spotify usw. Apple Music weniger mochten, weil halt oft noch die Meinung bei einigen ist Lauter=Besser.

  8. Da wäre es ja schön gewesen man könnte seinen DAC direkt an das Apple TV anschließen. Aber ohne optischen Ausgang wird das schwer. USB oder Spdif würde auch gehen.
    Wäre für mich auch wünschenswert wenn der Sonos Port oder Connect Apple Lossless unterstützt.
    Wenn es weder AirPods Pro, Apple TV noch externe Player wie Sonos unterstützen, wird es eng.
    Bin mal gespannt wie man es dann nutzen kann.

    • Hans Mayer says:

      Ich könnte mir auch vorstellen, dass das schon alleine lizenzrechtlich nicht geht, dass da jetzt unverschlüsseltes High Res aus dem Apple Music Archiv auf Dein „selbstgelötetes“ DAC gelegt wird. Anders machen die ganzen Einschränkungen doch gar keinen Sinn! Da wird bestimmt noch ein teuerer Apple-DRM-ready DAC in Diamantschwarz auf den Markt kommen, den man dann mit vergoldeten Cinchkabeln und doppelt gewebter Dipolisolation an die Stereoanlage anschließen kann. Hach schön, habe doch ich meine Anlage aus den 80ern noch, mit dem alten CD Player habe ich da Lossless ohne Aufpreis schon jetzt. Man, wie sich die Dinge im Kreis drehen und die Verkaufsmaschine am Laufen gehalten wird, schon toll anzusehen. (Vinyl habe ich übrigens auch noch, gleich mal bisschen audiophiles Zeug aus meiner Jugend anhören)
      🙂

    • Hallo maCinger, „Wäre für mich auch wünschenswert wenn der Sonos Port oder Connect Apple Lossless unterstützt.“ über Airplay bzw. Airplay2 wird in ALAC , also wie FLAC , lossless übertragen. Also sollten alle Sonos-Komponenten und auch alle anderen HiFi-Komponenten zumindest Audio nach Redbook , also CD-Qualität lossless wiedergeben können. Damit bekommst Du z. B. bei Sonos über alle Airplay-fähigen Geräte das volle CD-Spektrum . Sollte dann auch funktionieren wenn Du direkt aus der Sonos App heraus AppleMusic an die Speaker sendest . HighRes kann Sonos m. W. von hause aus nicht, selbst also wenn Du lokal gespeicherte Tracks über die Sonos App ausspielst geht max. 16/48. Schade daß es die Chromecast Audio-Pucks nicht mehr gibt die konnten nativ 24 Bit mit 96 kHz über den Mini-TOSLINK -Ausgang rausgeben. Wäre ein preiswerter , per WLAN angebundener DAC gewesen smile . Google warum hab ihr die Dinger gecancelt? liefen auch unter iOS prima .

  9. Absolut unwissend im Audiobereich: Kann ich mir jetzt ein gutes paar verkabelte Kopfhörer kaufen, mit Klinke (über den Lightning-Port Adapter) ans iPhone anschliessen und bessere Qualität hören als vorher? Oder brauch ich spezielle Kopfhörer dafür?

    • Nein, nichts „spezielles“. Allerdings liefert ein Smartphone recht wenig Leistung am 3,5mm Ausgang, von daher ist es günstig, wenn der Kopfhörer eher eine geringe Impedanz hat. Ein Sennheiser HD600 mit 300 Ohm würde schon von einem separaten Kopfhörerverstärker profitieren. Ein Focal Elear mit 80 Ohm hat beispielsweise auch am iPhone richtig bumms. (Ob die bessere Qualität auch hörbar ist, hängt aber noch von anderen Dingen ab…)

    • Technisch geht das, die Qualität mit dem billigen Adapter wird aber nicht viel besser sein. Dazu ist ein externer DAC wie z.B. von „DragonFly DAC“ notwendig. Ich habe die rote Version und damit ging HiRes z.B. bei Amazon Music HD ohne Probleme und der Klang ist hörbar besser, mit einem Kabelkopfhörer.

  10. Was hier viele übersehen: die Formulierung „USB-Digital-Analog-Wandler (DAC)“ ist verdammt klobig für „Lightning-Klinke-Adapter“, denn nichts anderes ist der: ein DAC. Und in Tests sogar ein ganz guter und besser als viele „audiophile“ Produkte am Markt. Sicherlich reden wir da nicht von der Qualität die z.B. ein Dragonfly Cobalt bieten würde, das sind aber ganz andere Preisklassen (9€ vs. 299€). Und wenn ich dann am 9€ Dongle ein paar gute IEs in der Preisklasse um 300€ betreibe, für die die Performance des Apple-DAC aber ausreicht, habe ich besseren Sound als 99,98% der restlichen Nutzer mit minimalem finanziellen Aufwand.

  11. Ist es nicht sogar „noch schlimmer“?

    Wenn iOS-Geräte nur AAC als Audio-Code unterstützen, geben sie via Bluetooth doch auch kein HD-Audio wieder, oder? Das heißt auf Bluetooth-Ebene ist es egal, welche Kopfhörer ich mit einem iPhone kopple, ich bekomme niemals verlustfreien CD-Sound.

    Kabelgebunden unterstützen iOS-Geräte hingegen FLAC und ALAC, da wäre dann ein verlustfreies Hören über HiFi-Kopfhörer möglich (und HiRes eben mit entsprechendem DAC am Lightning-Anschluss eines iPhones)?

    Frage für einen Freund.

    • Für normale BT Hörer, die es aktuell gibt Stimmt es wohl so.

      Mit Ausnahme für Apple und Beats Produkte mit H1 und W1 Chips, die sollen, wenn ich die Pressemitteilung richig verstanden habe, lossless – also bis 24/48 unterstützen.
      Nur HIghRes also 24/96 und 24/192 nicht.

      Für alle anderen: es steht mit BT 5.2 und LE Audio sowieso bald eine größere Änderung bevor. Das erlaubt 500 kbit/s pro Kanal und das für (glaub ich) 5 Mbit/s insgesamt, die man auf einen oder mehrere Hörer aufteilen kann.

      Und dort ist der LC3 Codec im Standard, der in der Plus Version genau für HighRes gedacht ist,
      Laut Gerüchten vom Letzten Jahr haben die AirPod 3 dann LE Audio auch schon verbaut und ich wette, alle neuen iPhones usw. ab Herbst setzen auch drauf

  12. Das neue iPhone 13 mit revolutionären 6,35 mm Klinken-Anschluss.

  13. Apple will mir 3 Monat gratis spendieren. Da werde ich doch mal reingucken und prüfen, wieviel vom Katalog denn wirklich Hi-Res Lossless sein wird und meine Tidal-Bibliothek mal mit Applemusic synchronisieren. Sehen, ob das Angebot mithalten kann. Ansonsten bleibe ich bei Tidal mit den inzwischen zahlreichen Master-Alben. Wegen irgendwie 10 Euro mehr pro Monat brauche ich nicht anfangen im Müll zu wühlen…

    • Du hast schon gelesen, dass 20 Mio. Songs zum Start und der Rest (75 Mio.) zum Jahresende verfügbar sein sollen? Ich kenne jetzt Tidal nicht so genau, kann mir aber nicht vorstellen das dort am Ende mehr Auswahl verfügbar ist.

  14. Was man nicht vergessen sollte : es kostet nix mehr als bisher und man kann mehr bekommen. Zumindest Airplay als Ausspielweg arbeitet mit ALAC , also wie FLAC zwar komprimiert aber nicht datenreduziert. M. W. kan man über Airplay also lossless, nicht aber HighRes übertragen. Sprich CD Klangqualität ohne Verluste sollte auf alles Audio-Equipment was Airplay oder Airplay 2 unterstützt ausspielbar sein. Also eine große Zahl von HiFi-Komponenten haben Airplay oder das neuere airplay2 für Multiroom im Programm. Vom iPhone in CD Qualität ohne Kabel . Über Bluetooth , selbst AAC oder APTX gehen auch lokal auf dem Telefon gespeicherte Tracks in CD-Qualität oder höher nur verlustbehaftet auf die Hörer . Apple bietet also genau das gleiche was man hätte wenn man lokal verlustfrei , also nicht datenreduziert gespeicherte Track abspielt . Und das ohne Aufpreis. Warum also herumjammern das sei nicht zu ende gedacht? Ihr bekommt more für no more money. wenn der ganze Katalog umgestellt ist also so gut wie 70000 CDs in voller CD Qualität zum jederzeit hören. Wasw wollt ihr mehr ? Mir persönlich ist und war eine gut gemasterte CD bislang audiophil genug und wird das bleiben . Ich freue mich auf lossless im Redbook-Standard für gleiches Geld . einige hier erinnern mich an Kinder die ihr Geburtstagsgeschenk auspacken und gleich nörgeln es wären ja nur Laufschuhe und keine Markentreter . Haben hier einige verlernt sich einfach mal zu freuen etwas geschenkt zu bekommen ?

  15. Wie lächerlich. erst den Klinkenanschluß aus den Geräten verbannen und alle auf Bluetooth zwingen und jetzt geht es nicht kabellos. Erinnert mich stark an das iPhone mit 4k Video und gleichzeitig ein Apple TV mit Full HDauf den Markt bringen.

    • Da Du ohnehin einen DAC benötigst, ist es völlig egal, ob Du eine Klinkenbuchse, Lightning oder USB-C hast.

      • Auch ein Telefon hat einen DAC, vielleicht nicht in der Oberklasse, aber es kann auch ein hochwertiger DAC eingebaut sein.

        • Der vom den iPhones, als sie noch Klinkenbuchsen hatten, war sogar relativ gut.
          Und zu 30-Pin Anschluss Zeiten war die Analoge Ausgabe darüber teilweise sogar ähnlich gut wie damals verfügbare DACs die ca. ca. den selben Preis wie ein iPhone kosteten.

          • Achja, auch der (orginale) MD823ZM/A Lightening auf 30 Pin ist ziemlich gut.
            Leider gibt es mittlerweile fast nur noch nachbauten mit einem schlechteren D/A Wandler auf dem Markt

  16. Weiß jemand, was maximal von Airplay unterstützt wird? Bei Wikipedia steht etwas von 16bit/44,1khz und eine andere Seite spricht bei Airplay 2 von „various bit depths“ und 48kHz wobei die Quelle dort die Vorstellung des Protokolls 2017 auf der WWDC von Apple selbst war. Aber sonst finden sich keine verlässliche Informationen…

  17. Vielleicht wird auch passende Hardware (z.B. Apple HiRes Adapter für 199€) vorgestellt.

  18. Wie die Fanboys hier es gefeiert haben das sie das Feature „umsonst“ bekommen. Bei Apple ist nichts umsonst. Euch werden schon neue teurere Kopfhörer dafür verkauft.

    • Es ist doch umsonst.
      Auf Macs und iPads. geht normales Lossless schon so ohne Probleme per Klinke.

      Auf iPhones:
      Für Lossless und vor allem HiRes Lossless muss bei anderen, die bisher dafür Aufpreis verlangten (Amazon) oder sogar noch verlangen (Deezer, qobuz und tidal) der selbe Aufwand betrieben werden.
      Bei Tidal dank deren MQA sogar nochmal mehr für MQA zertifizierte Hardware ausgeben.

      Achja un der „3D Sound“ ist schon so nutzbar. Ohne extra hardware usw.

  19. Hallo Daniel , Airplay , auch AP 2 , nutzt ALAC Apple Lossless als codec. Der ALAC könnte auch höhere bit-Tiefen als 16 Bit und Auflösungen über 48 kHz. M. W. werden bei airplay aber nur 16 Bit und max . 48 kHz – bei Video-Streaming – und 44,1 kHz – bei Audio only genutzt , wohl auch wegen der Bandbreitenanforderungen beim Streamen.

  20. NanoPolymer says:

    Meine Ansicht nach geht es nur darum besser auszusehen als die Konkurrenz mit ihrem Produkt. Einen Unterscheid wird man nicht Hören. Das liegt ja nicht mal unbedingt an der Hardware sondern an einem selber.

    Viel interessanter als so etwas wäre wenn wieder Stereo richtig genutzt werden würde. Was wurde damit früher gespeilt. Heute hab ich eher den Eindruck Mono zu hören. Daher find ich es auch immer wieder lustig wenn es um Mehrkanal Musik geht.

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