
So will Apple angeblich nicht nur den Großteil seiner iPhone-Hardware selbst entwickeln, auch das MacBook und das iPad sollen davon „betroffen“ sein. Welche Chips am Ende wirklich alles von Apple produziert werden sollen ist noch nicht ganz klar, derzeit gibt es hierzu noch kein offizielles Statement.
TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing) – der weltweit größte Chiphersteller auf Vertragsbasis – gilt hingegen als einer der großen Gewinner von Apples Plänen. Seit 2015 ist Apple dessen größter Kunde, dieses Jahr beispielsweise entstammen die Kern-Prozessoren des iPhone X jenen Fabriken. Und auch für die im nächsten Jahr ganz sicher anrückende neue Generation von iPhones habe man das Unternehmen bereits verpflichten können.
Parallel betreibt Apple stetig weiter personelle Wilderei in Dritt-Unternehmen, um sich selbst ausschließlich hochklassiges Personal zu sichern. Broadcom, Texas Instruments oder auch Imagination Technologies – alles Unternehmen, denen Apple inzwischen schon Mitarbeiter abringen konnte. Im Dschungel der Industrie überlebt eben nur das Raubtier, scheint das Motto zu sein.
Ich denke, dass es ein durchaus sinnvoller Schritt für Apple ist. Heutzutage will kein Unternehmen von einem anderen abhängig sein, wenn es das nicht zwingend muss. In Cupertino hat man sicherlich die nötigen Mittel und Ideen, selbstständiger zu werden. Auch wenn das auch noch ein paar mehrere Tausend zusätzliche Mitarbeiter benötigen dürfte…