Apple Maps: Neue Version nun flächendeckend in den USA verfügbar, weitere Länder folgen in 2020

Apple hat im Juni dieses Jahres viele Neuerungen in den eigenen Betriebssystemen und Services verkündet. Zu diesen gehört auch Apples Kartendienst, der dieses Jahr nicht nur verbesserte Apps erhalten hat, sondern mit dem Umsehen-Feature auch ein Street-View-Pendant besitzt. Auch die Details sollten wesentlich zunehmen, dazu schickte Apple Kamera-Autos durch die USA, aber auch hierzulande ist man unterwegs. Wie erste Nutzer berichten, scheint die Verteilung der neuen Version nun in einem Großteil der USA abgeschlossen zu sein.

Das heißt, dass Apple nun wie versprochen den Rest der Welt angehen wird. Üblicherweise ist Apple recht Deutschland-freundlich und führt Neuerungen auch hierzulande ziemlich zeitnah ein, wenn nicht irgendwelche Regularien dagegen sprechen. Der Konzern hat die Bild- und Datenerfassung bis Oktober 2019 in Deutschland abgeschlossen, was ein weiteres Indiz für eine frühe Einführung des höheren Detailgrades ist, das Umsehen-Feature werden wir wohl vorerst nicht zu Gesicht bekommen. Stand heute ist Apple Karten bereits ein recht brauchbarer Dienst und ist ab und an auch in meinem Auto für die Navigation zuständig. Mal schauen, was sich nächstes Jahr hier tut.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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15 Kommentare

  1. Ich glaube das Apple nicht mehr allzu Deutschland freundlich sein dürfte nach dem ganzen Circus um Apple Pay.

    • Das eine hat mit dem anderen nun rein gar nix zu tun. Und das mit Apple Pay wird sich erst zeigen, ob es wirklich negative Auswirkungen für Apple hat, evtl ist das nur heiße Luft, da die alles abwehren dürfen, was die Sicherheit des System beeinträchtigt.
      Und bei Apple Maps geht es nicht um Geschenke an Deutschland sondern um wirtschaftliche Aspekte. Wenn die den kostenlosen Karten-Markt komplett Google überlassen wollen, dann hat Apple auch nix gewonnen.

      Und generell sage ich weiterhin, dass niemand so schnell an Google Maps heran kommt, dafür ist dieses Produkt zu gut und wird zu schnell weiterentwickelt. Daher nutze ich Apple Maps nie.

      • P.S.
        Die Suche bei Apple ist weit hinter Google Maps, also wie gut die App eine Adresse oder einen Ort findet. Dazu sind die Sprachhinweise bzw die Navigation bei Apple viel schlechter. Neue Funktionen finden sich bei Google auch teilweise Jahre früher ein. Und die Kartenqualität ist ja hier im Artikel das Thema, die ist derzeit halt in DE deutlich hinter Google.

        • Peter Brülls says:

          Kann ich nicht bestätigen. Bei POI mag Google voraus sein, aber Adressen funktionieren gleichwertig. Wobei POI bei Google inhaltlich oft ebenso falsch sind – stelle ich oft bei Öffnungszeiten fest – aber deutlich lahmer beim korrigieren wenn man was meldet.

          Verkehrslage ist mal so, mal so. Meistens wissen beide aber das gleiche.

          Google ist besser bei ÖPNV, ist für mich aber uninteressant. Aber natürlich das Killerargument wenn man diesen regelmässig nutzt. Hier in Oldenburg bringt es nix, in echten Ballungsräumen sieht es sicherlich anders aus. Radfahren haben sie nominell, ist aber auch kaum besser Fußweg bei Apple Maps zu nehmen.

    • Peter Brülls says:

      Den Zirkus um Apple Pay gibt es auch in anderen Ländern. Apple hatte sich etablieren können, selbst wenn sie die Schnittstelle öffnen müssen, werden sie sich nicht zurückziehen. Was hätten sie davon?

  2. Vermutlich wieder/immer noch keine Fahrradnavigation?

  3. Was mir immer noch fehlt ist vernünftige ÖPNV-Integration, da ist Google-Maps schon seit längerer Zeit erheblich weiter.

  4. „deutschlandfreundlich“, weshalb man z.b. viereinhalb jahre auf „apple news“ wartet.

  5. Die Posse um Google Street View dürfte Apple nicht entgangen sein. Sie werden es in Deutschland nicht einmal versuchen, denn die Reaktionen sind absehbar: “Eine Umsehen-Funktion?! Sofort verbieten, das ist des Teufels, ich will nicht, dass fremde Leute meinen Schrebergarten im Internet sehen – oder wie ich dort mit aufgesetztem Aluhut gärtnere!”

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