Apple MacBook Pro: Design-Fehler sorgt für das Stage-Light-Problem

Aktuell sorgt ein Apple-Produkt mal wieder für Schlagzeilen, wenn auch leider nicht für positive: So klagen einige Besitzer der Apple MacBook Pro mit Touch Bar über den sogenannten Stage-Light-Effekt. Dabei zeigt sich plötzlich am unteren Bildschirmrand eine ungleichmäßige Ausleuchtung. Oft ist das dann nur das erste Anzeichen, bevor die Beleuchtung komplett versagt. Offenbar steckt dahinter ein eigentlich leicht vermeidbarer Design-Fehler.

Zugunsten des schlanken Designs verwendet Apple sehr dünne und etwas lose Kabel, die bei jedem Öffnen des Notebooks gebogen bzw. stramm gezogen werden. Das strapaziert das Material natürlich und als Ergebnis stellen sich dann die erwähnten technischen Probleme ein, wenn die Kabel Abnutzungserscheinungen zeigen. Das Problem mit diesem Design betrifft offenbar alle MacBook Pro ab dem Jahr 2016. Um das Gehäuse so schlank wie möglich zu halten, entschied sich Apple für die neuen Kabel und den entsprechenden Aufbau. Das erweist sich im Nachhinein wohl als fragwürdiger Kompromiss.

Bei älteren MacBook Pro verliefen die Kabel im Gehäuse anders. Nicht nur, dass die Kabel schon per se dicker gewesen sind, durch eine andere Führung, musste sie nicht derartig gebogen werden, wie bei den neueren Notebook-Modellen von Apple. Leider sind die Kabel aber nun auch nicht so leicht austauschbar, weil sie quasi ein fester Bestandteil des Displays sind. Hinter das Problem sind im Übrigen die Kollegen von iFixit gekommen. Laut ihnen sei der Aufbau „ein Desaster„.

Zum einen hätte Apple das Problem wohl vermeiden können, wenn man sich weniger auf das extrem dünne Gehäuse versteift hätte und zum anderen wäre wenigstens der Austausch leichter, wenn der Aufbau der Kabel bzw. des Displays modular wäre. Offenbar gesteht Apple diesen Fehler auch nicht allgemein ein, denn bisher bezieht man zum Thema keine konkrete Stellung. Eventuell könnte dabei auch das neue MacBook Air von einem ähnlichen Problem betroffen sein, denn auch bei jenem Gerät verlaufen die Kabel um das Display-Board und sind leider nicht modular austauschbar. Noch gibt es dazu aber keine großflächigen Meldungen zu ähnlichen Fehlern.

In einer Petition mit über 4.500 Unterzeichnern setzten sich einige Apple-Kunden nun dafür ein, dass Apple den Stage-Light-Fehler eingesteht und die Kosten für entsprechende Reparaturen übernimmt. Ob dieses Vorhaben von Erfolg gekrönt sein wird, muss die Zeit zeigen. Bei einem hochpreisigen Notebook wie dem Apple MacBook Pro sollte man derartige Probleme natürlich nicht erwarten oder hinnehmen. Fehler können wiederum auch geschehen und manches zeigt sich eben leider erst bei der Langzeitnutzung. Nun hängt es von Apple ab, was aus dieser Situation wird.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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50 Kommentare

  1. Rossmann ist ein professioneller Dummschwätzer. Die Geschichte ist der gleiche Unsinn wie die mit den Keyboards. Die hatten auch vorher schon eine Ausfallrate. Aber weil’s ein Redesign gab fallen die wegen dem Redesign aus und nicht weil das bei mechanischen Komponenten eben so ist.

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Zum Glück ist dein Beitrag viel, viel qualifizierter und schlauer 🙂

    • Und bei Kalle’s Kommentaren stellt sich hier immer die Frage: Ist Kalle ein professioneller Schönschwätzer im Auftrag von Apple – oder einfach nur ein aggressiver Ultra-Apple-Fanboy (von PR-Profis auch „Nützlicher Idiot“ genannt)? Bei seinem schlechten Pöbel-Stil tippe ich eher auf letzteres.

    • Es ist schon sehr amüsant, wie bestimmte Fanboys immer gleich meinen für „ihr Unternehmen“ in die Bresche springen zu müssen. Nur um Fakten zu verharmlosen oder schön zu reden.
      Irgendwie sind es auch immer die selben Leute. Um so lächerlicher, dass es natürlich auch gleich der 1. Kommentar ist. Als ob sie irgendeinen Schlagwortalarm aktiv haben. 😀

      • Aber bei diesen „Fakten“ muss man es auch immer ins Verhältnis setzen. Es ist ja eben auch ein „Fakt“, dass Keyboards schon immer und überall mit der Zeit mal kaputt gingen.

        Ich habe absolut kein Problem damit, Apple an den Pranger zu stellen. Aber häufig wird da jedes Verhältnis und jeder Vergleich zu anderen Produkten ausgelassen.

        Mit anderen Worten, wir haben überhaupt keine konkreten Zahlen. Jemand behauptet etwas und einige springen unreflektiert auf den Zug auf.

        Wie häufig ging sowas denn in der Vergangenheit kaputt? Wie häufig insgesamt?

        • Soll ich das jetzt beantworten?
          Ich habe mich gar nicht darauf bezogen, sondern nur auf das Fanboy Problem…

        • Ein anderer Jan says:

          Ich kann mich in den letzten 15 Jahren an keinen Keyboard Defekt erinnern. Nicht einmal als ich Cola über meine sehr dünne Microsoft Tastatur geschüttet habe ging sie nicht kaputt. OK, anfangs schon, dann habe ich mich 2 Tage später aber getraut das Ding unter Wasser zu halten (schlimmer konnte es ja nicht werden) und jetzt funktioniert sie wieder. Das ist ca. 4 Jahre her und die funktioniert immer noch.
          Mein MacBook Pro hingegen ist jetzt ein Jahr alt und ich brauche eigentlich bereits den 2. Austausch. Und das obwohl ich hauptsächlich an einer externen Tastatur arbeite.

          • Naja solche Probleme haben schon alle Hersteller gehabt, Bei Apple wird es aber gleich voll ausgenutzt. Ich bin kein Apple Fan Boy und finde die Dinger auch einfach zu Teuer. Hässlich finde ich sie aber auch nicht. Ich bin bei sowas ehr neutral aber sicher in PC bereicht Bekomme ich die gleiche Hardware für die hälfte wenn ich noch etwas mehr ausgebe bekomme ich auch ein Ähnlich hübsches Design. Ja es gibt auch gut aussehen PC´s nicht nur Apple kann das und das auch bei fast allen Herstellen. Ich meine es sollen alle ab 2016 betroffen sein wir haben jetzt 2019 hat doch locker die Garantie gehalten verstehe das Problem jetzt nicht. Und innerhalb der Garantie oder Care Pack lässt man es halt reparieren ansonsten kauft man sich als Apple Nutzer doch sowieso ehr was neues.

            • Und nach der Garantie soll man die Geräte dann wegschmeißen? Ich kaufe trotz Garantie mit der Erwartung, dass das Gerät etwas länger hält. Genauso wie ich einen Fernseher nicht nach zwei Jahren wegschmeißen soll. Das Problem bei den Apple-Tastaturen ist, dass diese bei ganz normalem Gebrauch – ohne Cola oder Kartoffelchips zu verschütten – nach einiger Zeit so viel Staub fressen, dass Tasten nicht mehr reagieren. Das ist schlicht und ergreifend ein

    • Also mein Macbook Air 2012 hat bis 2017 durchgehalten und es hat auch nie auch nur eine Taste geklemmt. Bei meinem Macbook Pro 2017 hingegen, ist es so dass bereits ein paar Tasten hin und wieder klemmen. Der Pfeil nach rechts, klemmt bei mir sogar komplett und hat einen anderen Druckpunkt, dabei nutze ich diesen selten.

    • Kalle du bist ja lustig. Interessanterweise bin ich als Besitzer eines MBP 2016 sowohl vom hier genannten Ausleuchtungsproblem als auch von den nachlassenden Tasten als auch vom Knackgeräusch betroffen.

  2. Da behauptet Apple von sich selbst immer es sei ein grünes Unternehmen und tue alles für die Umwelt.
    Mitnichten es geht eigentlich nur Gewinnmaximierung. Anstatt ein defektes Kabel zu auzutauschen muß das komplette Display gewechselt werden. Von fest auf dem Motherboard verlöteten CPUs, Arbeitsspeicher und neuerdings auch SSD ganz zu schweigen.

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Ich teile deine Kritik, aber für immer schmalere Geräte bauen auch andere Hersteller nicht mehr reparierfähige Geräte. Macht ja wirtschaftlich gesehen Sinn: man bedient einen Trend, hat dadurch höhere Umsätze, die Geräte sind kaum reparierbar und dadurch hat man noch höhere Umsätze…
      Leider ist es nicht nur Apple…

      • Korrekt. Guck dir mal ein Surface an. Das Gerät hat keine Schrauben und ist komplett verklebt. Da kann man noch nicht einmal mehr den Akku oder das Display tauschen ohne es komplett zu zerstören.

        Ich weiß nicht wie es bei den hab neuen DELL XPS Modellen ist.

      • Genau deshalb bin ich bei Lenovo gelandet, die Laptops schauen nicht extrem schön aus, aber die halten was aus und wenn irgend ein Teil kaputt ist, bekomme ich dafür auch noch Ersatzteile (die nicht gleich hunderte Euro kosten).

        • FriedeFreudeEierkuchen says:

          Leider gilt das auch nicht mehr für alle Geräte. Meine alten Kisten lassen sich aber prima warten und mit der zugehörigen, kostenlosen Anleitung von Lenovo wird man direkt zum Selbermachen eingeladen. Für mich ein wichtiges Kaufkriterium.

    • Das hat Prinzip und ist Teil von Apple’s Geschäftsmodell. Apple kämpft z.B. seit Jahren mit Lobbyisten gegen das „Recht auf Reparatur“ der Nutzer. Einfach mal googeln.

      • Und wessen Geschäftsmodell ist es nicht? Welches Unternehmen freut sich, wenn alle versorgt sind und keiner mehr neue Geräte braucht?
        So funktiert unsere ganze Wirtschaft.

    • Apple ist kein Verein oder Club sondern ein Unternehmen. Die daraus resultierende Gewinnmaximierung ist völlig normal für ein Unternehmen.

      Apple folgt einem Trend, der Trend der sämtliche Geräte schmaler und kleiner werden lässt. Trends entwickeln sich durch die Nachfrage. Unsere Wirtschaft fragt nach solchen Geräten, folglich reagiert das Unternehmen darauf und bietet solche Geräte dem Markt an.

      Apple und auch andere Hersteller sind sich dessen bewusst das man Kompromisse eingehen muss wenn der Trend nach sehr schmalen und kleinen Geräten immer größer wird. Folglich werden Komponenten nicht mehr Modular sondern Systematisch gebaut um eben dem Trend nachkommen zu können.

      Ich sehe die Schuld nicht unbedingt beim Hersteller, vorausgesetzt das der Hersteller keine billigen Komponenten verwendet, sondern sehe ich die Schuld im Trend. Die Verbraucher verlangen danach, sind sich aber deren Konsequenzen nicht bewusst.

      • Also sollten wir Verbraucher uns bei den Herstellern entschuldigen,das wir sie zwingen uns teure Hardware die schnell kaputt geht zu verkaufen!? Auch habe ich mit meiner gestörten Wahrnehmung immer geglaubt, das gerade die Elektronik Branche uns Verbrauchern immer versucht uns neue Trends zu verkaufen, von denen wir vorher nicht wussten das wir sie brauchen. Danke für die Aufklärung.

        • Nö, aber der „Markt bekommt, was der Markt will“.
          Das Problem ist eher, dass das Internet als Informationsquelle weit davon entfernt ist, repräsentativ zu sein – eher im Gegenteil. Es scheint eher so, dass die Mehrheit der Nutzer mit den Produkten zufrieden ist, egal ob Apple, VW, Telekom, Samsung, …, sonst würden diese von der Mehrheit nicht mehr gekauft werden. So etwas funktioniert tatsächlich, wie damals Nokia zu spüren bekam.
          Und aktuell ist bspw. bei Dieselfahrzeugen zu sehen, dass der „Markt“ regulieren kann, wenn das „Problem“ groß genug ist.

          • Es gibt auch unbelehrbare Kunden.
            Mein Nachbar, ehemaliger Golf Plus Fahrer, jammerte über den Austausch von zwei DSG-Getrieben und einen hohen Verschleiß der Reifen, weil die Spur nicht stimmte.
            Als es um ein neues Auto ging, meinte er „nie mehr VW“. Fuhr dann Sportversionen anderer Hersteller und fand die Federung zu hart. *augenroll*
            Am Ende wurde es ein Golf Sportsvan, Begründung, die Tests sagen doch das er gut wäre. Er hat schon wieder ein neues DSG nach ca. 40.000 km und hat im letzten Jahr als Zweitwagen ein Beetle Cabrio gekauft.

  3. Genau das Gleiche ist meinem Asus Zenbook 3 Deluxe (und anderen Nutzern) auch passiert. Also besitzt nicht nur Apple diesen Fehler.

    • Mechanisch beanspruchte Teile gehen auch mal defekt, das liegt in der Natur der Sache. Wichtig ist hier die Ausfallrate, aber die kennt keiner. Das hindert aber trotzdem niemanden daran Flexgate zu fabrizieren. Also jetzt nicht bei Asus, darüber würde keiner berichten. Ein paar Hobbyisten mit eigenen geschäftlichen Interessen haben aber mehr Wissen und sie sind auch die bessere Ingenieure.

    • Ist nicht Apple und interessiert deshalb keinen.

      Es Streiken auch überall mal Tastaturen aber beim MacBook steht jeder Fall direkt in den Blogs.

      • Mir ist noch nie eine streikende Tastatur untergekommen. Ich glaube Mac-Kunden müssen einfach die Konkurrenz schlecht reden, damit sie sich besser fühlen.

        • Ich drehe es mal um, bei mir gab es noch nie eine streikende Tastatur. Weder zu meinen PC Zeiten noch zu meinen heutigen Mac Zeiten.

          Ich glaube, nicht-Apple-Nutzer müssen bei jedem „Gate“ gleich ihren Senf dazu geben, damit sie sich besser fühlen.

          Aber ich kann mir schon vorstellen, dass die aktuelle butterfly Tastatur anfälliger für Schmutz ist. Dafür sieht sie toll aus.

          Eventuell benötigt sie einfach ein wenig mehr Pflege? Ab und zu mal absaugen oder auspusten?

        • Mir ist untergekommen:
          Display nicht plan bei einem Surface Book (kann ich mit leben),
          Ghosting beim XPS 12 (wurde innerhalb der Garantie getauscht)

          und aktuell gerade echt nervig:
          Aussetzer bei Funktastatur und -Maus, sobald ein USB 3.0 Stick eingesteckt wird (Desktop-PC)

          Diese Probleme muss man im Internet suchen. Für deren Bekanntwerden kümmert sich keine Firma drum, die sich auch per Werbung finanziert oder ein Youtuber, der Klicks generieren will. Will sagen: Die kochen alle nur mit Wasser. Es hat oder es kennt jeder mit Sicherheit Leute, die mit ihrem Gerät entsprechende Erfahrungen gemacht haben.

  4. weiß nicht so recht was ich dazu sagen soll. auf der einen Seite klingt es mega-ärgerlich wenn alles genau so ist wie beschrieben … auf der anderen Seite bin ich mittlerweile schon recht „taub“ was irgendwelche x-Gates bei Apple angeht. Ich glaube, bisher hat jedes Apple-Produkt was ich oder Bekannte besessen haben irgendeines dieser gates gehabt (scuffgate, bendgate, crescentgate, staingate, antennagate, yellowgate was auch immer …) und ich hab nie selbst Probleme mit den Geräten gehabt. Bei meinen Ausflügen in die Surface- und HP-Spectre-Welt jedoch so haarsträubende Probleme gehabt, dass es mich wieder zu den Macbooks verschlagen hat. Ich weiß, ich bin nur ein Einzelfall … aber trotzdem … ständig wird der Teufel an die Wand gemalt (aus dem iFixit-Artikel: „the nail in the coffin for these laptops“) aber gesehen habe ich ihn persönlich noch nicht …

  5. Form follows function. Das war Mal ein Designgrundsatz. Heute steht die Form im Vordergrund und die Funktionen dürfen sich irgendwie reinquetschen. Sowas kommt dann davon. Da werden himmeldämliche Notches erfunden, Kopfhöreranschlüsse weg-designed und SSDs und anderes aufgelötet, der Form als Selbstzweck wird so einiges an Funktionen geopfert. Dass randlose Bildschirme dann wieder Fehlbedienungen bedingen und beim kleinsten Sturz im Eimer sind ist die nächste absehbare Pseudonym Innovation.

  6. Soso, Designfehler. Ich wage mal zu behaupten, daß die höhere Ausfallrate bewußt in Kauf genommen wurde (hier Apple, betrifft aber nicht nur die), denn ein drei Jahre alter Laptop ist keine Einnahme für das Unternehmen.
    Kenne das von meiner elektrischen Zahnbürste eines namhften Herstellers bri der durch verschiedene Baureihen zwischen 2 und 2,5 Jahren die Geräte mit den gleichen Fehlern ausfallen: schaltrn sich selbstständig ein, sind nicht zu deaktivieren, rattern durch bis Akku leer welcher dann nicht mehr zu laden ist.

    • Auffällig ist der Ausfall erst nach der Garantiezeit, somit sieht es weniger nach einem ungewollten Fehler aus, sondern nach geplanter Obsoleszenz.

      Cook hat sich beim iPhone ja schon beschwert, dass die Geräte zu lange genutzt werden. Die Akkudrossel ist ja aufgefallen, mal schauen wie sie demnächst den Kunden für einen Austausch bewegen wollen.

      • Was bringt einen Nutzer wohl eher dazu ein neues Gerät zu kaufen?
        Eines, das sich bei Kälte nach 3 Jahre ständig abschaltet.
        Oder eines, das langsamer wird aber immer eingeschaltet bleibt?

        Ich denke das Gerät, das sich abschaltet.
        Und genau das hat die „Akkudrosselung“ damals wie heute verhindert. Einzig das noch kommunizieren sehe ich da als Problem.

        Das Problem mit abgenutzten Akkus haben im übrigen auch alle anderen Hersteller. Nur meistens werden die Geräte nicht so lange genutzt.

        • Das Problem der abgenutzen Akkus, nach einem Jahr haben NICHT die anderen Hersteller. Die meisten haben genügend Reserven, dass die Prozessoren auch nach längerer Zeit noch genügend Strom bekommen.

          Die Drossel ist auch nicht nach 3, sondern nach einem Jahr eingebaut worden! Somit halten die Apple-Akkus nur ein Jahr.

          Und weißt du was der Unterschied zwischen Abschalten und Langsamer werden ist? Beim Abschalten geht er von einem Defekt aus, der eben auch vorliegt. Beim Drosseln geht der Kunde zunächst nicht von einem Fehler aus, sondern meinte das Gerät wäre einfach alt.
          Der Hauptgrund, bei dem Ausschalten ist der Kunde verärgert und wechselt eher die Marke.

          • Die Geräte werden nicht nach einem Jahr gedrosselt.

            Es wird nur per Update möglich gemacht. Erst wenn der Akku dafür sorgt, dass es Abschaltungen gibt, wird gedrosselt.
            Bei manchen nach einem Jahr. Bei anderen nach 4 Jahren. Je nach Nutzung und Anzahl der Abnutzung.

            Einfach vorher mal informieren.

  7. Bob (der andere) says:

    Ich hab es hier ja schon öfter geschrieben, wenn auch im Zusammenhang mit Smartphones:

    Der Trend zu immer dünneren Geräten ist m.M.n. völliger Schwachsinn. Er bringt praktisch keine Vorteile, aber auf jeden Fall Nachteile. Bei Smartphones wird dadurch automatisch der Akku kleiner. Und jetzt hier die Sache mit den Kabeln.
    Ist halt zuerst bei bei den MacBooks aufgetreten, hätte aber auch bei jedem anderen Hersteller passieren können. Denn diesen Schwachsinn mit Smartphones/tablets/Notebooks die (am besten) dünner als ’ne Bild-Zeitung sind, machen sie ja alle mit.
    Bleibt zu hoffen (vermutlich aber vergeblich), daß die Hersteller ihre Designs und Konstruktionen wieder etwas mehr auf Langlebigkeit (Nachhaltigkeit) auslegen.

    • Hallo Bob, ob die Unternehmen wieder „stabiler“ bauen hängt zum Teil auch vom Kaufverhalten ab. Andererseits : Stecker können korrodieren, wackeln , Kabel brechen gern an Steckereinführungen. Also alles schön separierbar is auch nicht immer besser oder eben nur dann wenn es auch vernünftig aufgeführt wird. Sonst ist u. U. geklebt und fest verlötet sogar haltbarer … solange es geht geht es . Ne Fliege in Giessharz hält ja auch ewig … wenn man die einfach in ein durchsichtiges Plaste-Case steckt und das hin und wieder mal öffnet , ist die Fliege irgenwann hin. Das Einschachteln gegen äußere Einflüsse – keine Buchsen mehr , keine Öffnungen , möglichst viel drahtlos und ohne Steckkontakte ) hat technisch durchaus sinn. vielleicht sollte ma Displays eben nicht mehr per Kabel sondern drahtlos mit Energie und Daten versorgen – am Notebook sind die ja dicht benug am Hauptgehäuse um evtl. da was über „die Luft“ zu übertragen …

  8. Ich arbeite gerne mit meinem MacBook Pro 15 (2017) und finde die dünne Form durchaus gelungen. Insbesondere weil ich häufig 2 Geräte in Rucksack oder Tssche transportiere.

    Persönlich habe ich das Problem nicht. Kann schon sein, dass sich eine Design Entscheidung als nachteilig herausstellt. Aber recherchiert doch mal selbst, wieviele andere Geräte irgendwelche Probleme haben – und das häufig schon von Anfang an.

    Noch bin ich nicht überzeugt, das das ein Massenphänomen ist. In Anbetracht der Preise, der Reparierbarkeit und Spples Markenversprechen erwarte ich dennoch, dass eine für Kunden tragfähige Lösung gefunden wird.

    Grüße,
    Sebastian

  9. Ich war leider genau von diesem „Design-Fehler“ betroffen.
    Auf dem MB eine Mail geschrieben, zugeklappt, etwas vergessen – wieder aufgeklappt: Keine Displaybeleuchtung mehr.
    Gerät war ein Jahr und einen Monat aus der Garantie. Im Applestore wurde ich wegen der Akkutausch-Aktion drei Wochen vertröstet.
    Als ich dann einen „Genius“ hatte wurde mir ein Sturzschaden, wegen einer kleinen Macke im Aluminium unterstellt.
    Ende vom Lied waren 533,92€ Reparaturkosten für ein neues Display.
    Das zu einem Schnäppchenpreis des Macs von nur knapp 2000,- €.

    Das war nach zwei Jahrzehnten mein letzter Mac. Hier passt einfach die Qualität nicht mehr.
    Mein Macbook Retina aus 2013 ist auch nach drei Jahren einem defekten Logicboard zum Opfer gefallen – das hab ich dann einfach als Pech abgetan. Aber nun das zweite Laptop in Folge… Muss dazu sagen, ich nutze meine Macbooks nur Zuhause auf der Couch/Wohnzimmer. Den „Staingate“ hatten wir auch schon in der Familie. Ich weiß nicht. Irgendwie hat die Qualität mächtig nachgelassen, Software- als auch Hardwaremäßig. Aber die Preise kennen nur eine Richtung. Das passt einfach nicht mehr.

    • Dann kauf lieber woanders. Bin mal gespannt, was Dell, HP oder Tochiba sagen, wenn du außerhalb der Garantie mit einer Macke im Gehäuse eine gratis Reparatur willst.

      • Das werde ich tun.
        Ich habe das falsche Wort gewählt. Es ist eigentlich eher ein tiefer Kratzer,statt einer Macke bzw. Beule welche bei einem Sturz wesentlich tiefer und größer ausgefallen wäre.
        Aber herzlichen Dank für deine warmen Worte! 🙂

    • Bei mir war es genau das selbe. Film gegeschaut, kurz für ein Telefonat zugeklappt und Zack Display schwarz

  10. Hab den Fehler auch. 2016er late mbp. Täglich daheim am Schreibtisch benutzt bis im Januar der Fehler auftrat. Wird im Laufe der Zeit bei jedem mpb ab 2016 auftreten. Einfach abwarten, dann merken auch die verblendeten apple fanboys was apple für einen Mist verkauft.

  11. Diese Probleme hatte ich schon beim 2011 MBP … hätte das nicht auf Kabel zurück geführt…

  12. Ich habe das Problem, ich hätte unzählige Telefonate mit Apple bei denen jeder mal was versprochen wurde und nun heißt es ‚keine Kulanz, sie hätten leider pech‘

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