Apple Mac Studio: Speicher-Upgrade wird anscheinend softwareseitig geblockt

Apple hat mit dem Mac Studio nie dagewesene Rechenleistung in ein kleines Gehäuse gepackt. Wer in der Präsentation die Ohren gespitzt hat, der wird auch das Wort „modular“ vernommen haben, doch das ist der Mac Studio so gar nicht. Wie in einem Teardown herausgefunden wurde, kann man den Flash-Speicher selbstständig erweitern, denn im Gegensatz zu anderen Macs, ist der Speicher hier nicht fest verlötet. Doch das Upgrade ist zwar theoretisch möglich, jedoch (aktuell) in der Praxis nicht umsetzbar. Apple blockt die Änderung durch den User anscheinend softwareseitig. Leider trifft der Konzern nach wie vor solche nicht nachvollziehbaren Entscheidungen. Mal sehen, ob hier noch eine Reaktion aus Cupertino kommt. Schaut euch das Video mal an, wer sich das Auseinander- und Zusammenbauen sparen möchte, kann ab 9:30 starten.

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20 Kommentare

  1. Wundert das wirklich einen? Mann soll gefälligst auch den überteuerten Speicherupgrade bei der Konfiguration kaufen.

    • Apple halt, verkaufen Haushaltgeräte und keine Allzweckcomputer.

      Bei dem Speicherhunger von Applicationen basierend auf Electron dürfte ein Fehler bei der Speicherkonfiguration ein teurer Fehler werden.

  2. Es ist nicht so einfach. Das sind keine handelsüblichen SSDs. Das sind M.2 Boards mit dem „blanken“ Flash. Der Speichercontroller sitzt im M1 Chip.

    Bin auch kein Fan davon, dass die Büchsen Null aufrüstbar sind, aber u.A. die Speicherbandbreite wäre mit den aktuell verfügbaren RAM-Riegeln halt nicht möglich. Bei Grafikkarten meckert schließlich auch niemand über verlöteten VRAM.

  3. Der Mac Studio muss einfach nach dem SSD Tausch über den Apple Configurator 2 Wiederhergestellt werden, damit wird die neue SSD initialisiert und mit dem M-Chip gekoppelt. Ist das gleiche Spiel beim aktuellen Mac Pro und dem T2 Chip.

  4. solche Entscheidungen sind echt nicht nachvollziehbar und zeugt von grenzenloser Überheblichkeit. Solche Aktionen werden jetzt eine Herrschar an Weisen Ritter erzeugen, die sich berufen fühlen den Mac Studio Besitzer genau diese Freiheit zu geben, ohne links und rechts zu schauen was sie dabei an Tor und Tür im OS neben bei mit öffnen.

  5. „…solche nicht nachvollziehbaren Entscheidungen.“
    Absolut nachvollziehbar. Auch bei Apple gilt seit jeher „you get what you pay for“.

  6. „Nachvollziehbar“ finde ich die Entscheidung durchaus (die Gründe für die Entscheidung sind ja offensichtlich). Sie ist halt nicht kundenfreundlich…

  7. Etwas mehr Hintergrund was hier wirklich passiert: https://twitter.com/marcan42/status/1506022589357260801?s=21

  8. Ich kann damit leben. Meine Bestellung: M1 Ultra – 64 GB RAM – 2 TB SSD. Für meine _aktuellen_ Bedürfnisse ist die Kiste total überdimensioniert. Aber sie wird mich jahrelang begleiten, wird nie langsam erscheinen und am Schluss vielleicht noch einen guten Verkaufspreis einbringen.

    Leute, die zu doof sind, um ihre Bedürfnisse über die nächste Woche hinaus abzuschätzen, verdienen kein Mitleid.

    • Stefan Hefner says:

      Ich persönlich finde eher Leute d00f die Hellsehen, insbesondere in Bezug auf Hardwareschäden, für eine reale Fähigkeit halten.

    • Mit 2 TB komme ich JETZT schon nicht weit.
      Und wird wohl kaum jemand, der die Kiste nutz, wie sie gedacht sein soll.

      • Bei meinem Mac mini M1 sind von den 512GB der SSD gerade einmal ca. 40GB belegt. Denn alles, was Platz braucht (Musik Mediathek, Fotos Mediathek, TV Mediathek, Abeitsdateien) ist auf externen SSD/Festplatten abgelegt. Das funktioniert einwandfrei. Die hohe Geschwindigkeit habe ich auf diese Daten natürlich nicht, brauche ich aber auch nicht.
        Aber mir reicht auch der Mac mini, da er meinen vorherigen Mac Pro 2013 locker in die Tasche steckt.

  9. @Oliver Posselt: Kannst du mal diese Ente richtig stellen? Das ist keine SSD sondern ein Raw Storage Module. Das kann man da nicht einfach so reindrücken. Der Prozess zu Initialisierung ist aber bekannt. Hier bekommen aufgrund deines Beitrags einige schon wieder Schaum vor dem Mund!

  10. Was ist an diesen steckbaren Modulen sehr gut finde, ist daß es sie überhaupt gibt!
    Denn so wird der Mac Studio in einigen Jahren nicht zu Elektroschrott, wenn das Flash einmal defekt sein sollte. Bei allen anderen aktuellen M1-Rechnern ist das leider anders. Dort kann man nur das komplette Board wegwerfen und ein neues einsetzen.

  11. Hahaha – und es gibt immer noch Leute, die diese Politik verteidigen und gutheißen. Man könnte fast vermuten die stehen einfach darauf so stark wie möglich gegängelt zu werden…

    • Du hast vielleicht aufgrund der anderen Kommentare, die lange vor deinem abgegeben wurden, schon mitbekommen, dass die Meldung nicht stimmt? Eine Erweiterung ist durchaus möglich, jedoch aufgrund der Tatsache, dass es sich um Storage Module und nicht um eine klassische SSD handelt, ist der Vorgang etwas aufwändiger, als einfach ein weiteres Modul einzuklipsen. Ich empfehle dir den Link von Julian zu lesen!

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