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Apple M1: Erster ARM-Chip für Macs vorgestellt

Und so beginnt es. Apple läutet eine neue Ära im Bereich Hardware ein und startet den Übergang von Intel zu Apple Silicon. Auf dem heutigen „One More Thing“-Event startet Tim Cook nach einer kurzen Zusammenfassung der in diesem Jahr vorgestellten Geräten mit der Präsentation des neuen Macs mit ARM-Chips.

Man entwickelt nicht nur einen, sondern eine ganze Chip-Familie. Der erste Apple-Prozessor wird den Namen M1 tragen, im 5nm-Verfahren produziert und nicht nur energieeffizient sein, sondern auch genug Kraft für Desktop-Anforderungen mitbringen. Ein SoC vereint CPU, GPU, Neural Engine und Co. Auch der RAM wird im Chip liegen. Keine Delays beim Transfer zwischen Inhalten, so Apple.

8 CPU-Kerne wird der M1 mitbringen, aufgeteilt in 4 energieeffiziente und 4 hochperformante Kerne. Der High-Performance-Core soll der schnellste am Markt sein. Insgesamt soll der M1 die beste Performance pro Watt bieten. Apple liefert also, zumindest auf dem Papier.

Auch im Bereich Grafik will man nicht kleckern, sondern klotzen. Performant und effizient auch hier die Devise. Die im Chip integrierte GPU hat ebenfalls 8 Kerne, die knapp 25.000 Threads prozessieren können. Sie soll wesentlich schneller sein, als bisherige Laptop-GPUs. Angeblich die schnellste integrierte GPU. Auch das wird der Test in er echten Welt zeigen müssen.

Die Neural Engine hat 16 Kerne, eine Secure Enclave für Sicherheitsprozesse ist natürlich auch dabei. Thunderbolt 4 und USB-C wird ebenfalls unterstützt.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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29 Kommentare

  1. RAM im SoC? Byebye Aufrüstung. Naja, sind die Appler ja eh schon gewohnt.

    • Das Thema Aufrüstung ist längst nicht so wichtig, wie viele meinen. Für die Masse der User hat heute im Grunde jeder Rechner mehr als ausreichend Performance, und das für Jahre.

      • Richtig! 8GB RAM reichen 90% aller User für die nächsten 4-5 Jahre und weiteren 9% reichen 16GB. Der Rest ist überhaupt nicht die Zielgruppe.

        • Bei einem PRO Gerät braucht die Zielgruppe nicht mehr als 16GB RAM? Okay, dann ist Apple schlicht nichts für Pros – vielleicht sollten sie ihre PRO-Serie dann in Semi-PRO umbenennen. MacBook Semi-PRO wäre dann definitiv passender.

          • Es gibt ja immer noch das 16″ Macbook Pro mit bis zu 64 GB RAM, oder hat Apple dieses gerade gestrichen?

            • Nein, aber hat das den M1-Chip? Nein? Dann brauchen wir das nicht vergleichen. Ich habe da so den Verdacht, dass Apple es im Moment nicht schafft mehr als 16GB in den SoC zu quetschen. Machts aber halt nicht besser.

              • Naja, aber das ist jetzt mit dem Air auch erstmal nicht ein Gerät was auf Leute zielt die mehr als 16GB brauchen.
                Für Videoschnitt und co nimmt man halt ein MacBook Pro (oder Desktop) – und da warten wir doch erst mal ab – wenn das der Markt verlangt dann dürfte das doch jetzt keine große Hürde mehr sein da 32 oder 64 GB einzubauen.

          • Am Ende muss es sauber laufen. Beim iPhone/iPad das gleiche. Ist mir doch egal, ob 4GB oder 6Gb RAM drin sind. Wenn alles butterweich läuft und das über Jahre….aber klar, mehr ist immer besser und bei den Preisen sowieso. Aber das ist eben auch Apple…da konnte man sich vor über 30 Jahren schon aufregen (128K Macintosh).

            Zudem sind das jetzt die ersten Geräte. Im Sommer/Herbst 2021 gibt es bestimmt schon Modelle mit bis zu 64GB RAM.

            • Das ist eine typische nicht-Pro Aussage, was ja absolut Ok ist. Aber damit bist du eben der Casual User, der nicht vor hat, seinen Laptop leistungstechnisch auszureizen. Bei Gaming, Video- und Bildbearbeitung, wissenschaftliche Berechnungen etc. hilft es mir nichts, wenn das Notebook auf dem Desktop flüssig läuft.

              • Jenes, danke. War schon müde, das unter jeden dieser „aber Apple braucht viel weniger RAM als Windows/Android. Schau dir nur mal das iPhone an“-Posts zu schreiben.

    • Sieht wohl so aus, und überall nur 8 GB, OK, dank schneller SSD ist RAM heute nicht mehr so wichtig wie zu HDD-Zeiten, aber die richtigen Profis werden mehr wollen.
      Ich wette, der M2 lässt nicht lange auf sich warten und hat vor allem 16 GB, Der kommt dann Mitte nächsten Jahres in den 16″ Mac Book Pro, und der iMac kommt mit M1 oder M2 zur Wahl.

  2. ByeBye Hackintosh – viel schlimmer 🙁

  3. Richard Rosner says:

    Naja, bin Mal gespannt was realistische Tests zeigen. Und maximal 16 GB RAM in einem PRO Gerät klingt halt sehr nach Verzweiflung. Sonst hätte man die Pros auch erst Mal raus lassen können.

    Bleibt nur zu hoffen, dass Apple auch an sowas wie Hardware Support für VP8/9 gedacht. Ich sehe zumindest bei iPhones und iPads keinen Hinweis, dass die das können. Aber andernfalls saugt sonst YouTube und insbesondere WebRTC den Akku Null Komma Nix leer. ARM Chips sind nun wirklich nicht auf Software encoding/decoding ausgelegt, da muss man möglichst viel in Hardware umsetzen, wenn das Gerät nicht schmelzen soll.

  4. Ein aufgepumpter Smartphone Prozessor soll schneller als bisherige Notebook CPUs sein? Beste iGPU? Also bis ich da mal Applikations Benchmarks gegen zB den Ryzen r7 4800u gesehen habe hege ich mal ganz massive Zweifel.

    • Bis es soweit ist schau Dir mal diese Benchmarks an und da wurde der lediglich A14 als Grundlage genommen: https://www.anandtech.com/show/16226/apple-silicon-m1-a14-deep-dive/4
      Ich finde, das liest sich sehr vielversprechend für einen „aufgepumpten Smartphone-Prozessor“, was natürlich ein alberne Bezeichnung ist; wenn man sich den ganzen Artikel durchliest, wird man feststellen, dass Apple schon sehr genau weiß, was sie da tun: „Whilst in the past 5 years Intel has managed to increase their best single-thread performance by about 28%, Apple has managed to improve their designs by 198%, or 2.98x (let’s call it 3x) the performance of the Apple A9 of late 2015.“
      Auch wenn es jetzt natürlich nicht so weitergeht, stell Dir trotzdem mal vor, was vielleicht in zwei, drei Jahren möglich sein wird, wenn die Nachfolge-Generationen auf dem Markt kommen.

  5. 😀 Leute Leute … Mein MBP 13″ (2015) hat auch 16GB RAM und ich verdiene mit der Arbeit an diesem Gerät Geld -> Das ist mir Pro genug 😉

    Wenn die M1 auch noch effizienter mit dem RAM umgehen (wieviel RAM haben iPads nochmal? Na gut, da laufen max 2 Anwendungen nebeneinander oder noch eine dritte wie Navigation im Hintergrund) dann sollte mir das für einige Jahre genügen 😉

    Wenn Apple in all den Jahren eines bewiesen hat, dann dass solche Zahlen nicht das alleinige Maß darstellen

    • Richtig. Vor allem bedeutet „Pro“ im Produktnamen nicht, dass man nur oder überhaupt mit diesem Gerät Geld verdienen könne. Sonst wäre Office Pro früher das einzige Office gewesen, mit dem man hätte professionell arbeiten können. Und seit Office 365 kann keiner mehr Geld damit verdienen? Und wenn an der Eingangstüre einer Bank steht „nur mit professionellem MNS eintreten“, dann verdienen die Kunden mit ihren Masken Geld? Nein, Pro ist oft nur eine Marketingbezeichnung, eine Art Steigerung, die aber nicht in direktem Zusammenhang mit dem professionellen Nutzer steht. Der muss meist ganz genau kalkulieren und nimmt im Zweifel nicht die Pro-Version, sondern jene, die zum Einsatzzweck passt.

    • Ja, vor allem: das „Pro“ bei Apple ist doch eine Marketing-Bezeichnung. Die mit „Professionell“ zu übersetzen ist zwar möglich, aber das ist bei weitem nicht die einzig mögliche Bedeutung. Das führt dann immer zu dieser tollen Diskussion über „professionelles“ Arbeiten (was damit ja nicht möglich sei), obwohl das nun wirklich für fast jeden etwas anderes bedeuten kann…
      …geschrieben auf einem Macbook Pro mit 32GB RAM… 😉

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