Apple lotst mit iBeacon Käufer durch die Stores

Seit heute setzt Apple seine Indoor-Ortsbestimmung iBeacon in allen 254 Apple Stores in den Vereinigten Staaten ein. Hierzu muss der Shop-Besucher nur die Apple Store-App installiert haben und dem Tracking durch die App zugestimmt haben. Apple kann so, abhängig davon wo man sich gerade im Laden befindet, Produktinformationen zu Geräten anbieten, die man sich zum Beispiel gerade anschaut.

Schlendert man zum Beispiel an einem Tisch mit iPhones vorbei, könnte die App einem mitteilen, dass ein Upgrade möglich wäre und gleichzeitig auch ein Trade-In-Angebot für das Altgerät machen. Die iBeacon Technologie erlaubt eine sehr feine Abstimmung, was die Reichweite angeht. Es sollte demnach nicht passieren, dass man beim Betrachten von iPads plötzlich Informationen zum Mac Pro bekommt.

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[werbung] Apple demonstrierte der Presse iBeacon bereits diese Woche im Apple Store in der 5th Avenue in New York. Dort wurden rund 20 iBeacon-Sender eingesetzt. Durch iOS 7 ist es möglich, dass diese Sender einfach iPhones oder iPads sind. Die Ortsbestimmung und das Aussenden der Nachrichten geschieht über Bluetooth, wer sich genauer über die Funktionsweise informieren will, wird bei Apple fündig.

Während Apple vermeldet, dass die Bewegungen der Nutzer innerhalb der Stores nicht aufgezeichnet werden, ist dies generell mit der Technologie möglich. Nutzen zum Beispiel andere Apps diese Technologie, sollte man genau schauen, ob man die Funktion erlaubt, wenn man ein Problem damit hat, dass die Bewegungsdaten in einem Geschäft aufgezeichnet werden.

Die Möglichkeiten durch iBeacon sind sehr umfangreich. Neben Geschäften könnten auch Museen oder jegliche anderen öffentlichen Einrichtungen, die Informationen an Nutzer geben, davon profitieren. Die Micro-Location-Services bieten einfaches Mittel, das sowohl den Sendern, als auch den Empfängern einen Mehrwert bieten kann.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

4 Kommentare

  1. Spiele gerade selbst mit der Technik, allerdings unter Android (ja iBeacon lassen sich problemlos mit Geräten ab Android 4.3 nutzen). Baue gerade eine App welche die Dinger nutzt. Ist recht simple. Allerdings habe ich seit Langem viel mit NFC zu tun und habe von vielen immer wieder heftige Sicherheitsbedenken gehört und da iBEacon noch „versteckter“ nutzbar ist bin ich sehr gespannt wie hier die Reaktionen der besorgteren Nutzer sein wird.

  2. Habe gerade „iBacon“ gelesen. Bin erleichtert, dass ich doch nicht zu Apple wechseln muss, weil die Bacon in ihren Stores haben.

    Nette Technik, aber das gibts ja schon ewig. Kennt man ja von Apple 😉

  3. damit kann apple genau bestimmen wer und wie oft was anschaut. Super für Marketing.
    Gut bei Apple user spielt ist eh datensicherheit keine Rolle hauptsache kult. 😉