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Apple iPhone 14: Doch keine Erhöhung des Produktionsvolumens

Apple hatte wohl ursprünglich gehofft, mit seinen neuen iPhone 14 (Pro) auf viel Gegenliebe zu stoßen und das ursprünglich angedachte Produktionsvolumen noch zu erhöhen. Laut Bloomberg habe sich der erhoffte Nachfrageschub jedoch nicht ergeben und daher bleibe es bei den Bestellmengen ohne weitere Erhöhungen.

Es heißt, Apple hatte Zulieferer zuvor darauf vorbereitet, die Bestellmengen um bis zu 6 Mio. Einheiten in der zweiten Jahreshälfte zu erhöhen. Jetzt visiert man aber wie gehabt 90 Mio. produzierte Geräte an. Dies würde dann in etwa auf dem gleichen Level verbleiben, wie 2021 bei den iPhone-13-Modellen. Bisher soll dabei die Nachfrage nach den iPhone 14 Pro und Pro Max größer sein, als nach den iPhone 14 und iPhone 14 Plus. Mindestens ein Zulieferer verlagere daher auch seinen Fokus auf die Premium-Modelle.

Marktforscher sehen hier keine Fehler bei Apple oder Mängel an den neuen iPhones, sondern machen vor allem das schlechte Konsumklima für die geringere Nachfrage als erhofft verantwortlich. In Europa und China könnten im Fiskaljahr 2023 generell Auswirkungen für Apple und andere Hersteller spürbar sein. Noch vor der Veröffentlichung der iPhone 14 hatte Apple seine Prognosen für die Verkaufszahlen erhöht, scheint nun aber mit einer anderen Realität konfrontiert zu werden. Offenbar ist man da in Cupertino zu optimistisch gewesen.

Weltweit sorgt die Angst vor einer Rezession in Kombination mit steigender Inflation und explodierenden Energiepreisen für Zurückhaltung bei den Verbrauchern. Da bleibt auch mancher iOS-Nutzer erst einmal seinem bisherigen Modell noch ein weiteres Jahr treu. Analysten wie die IDC gehen daher generell von einem Schrumpfen des Smartphone-Marktes in diesem Jahr aus. Zu Faktoren wie dem Krieg in der Ukraine kommen anhaltende Lieferengpässe, die noch die Nachwehen der Pandemie sind. Zumal das Coronavirus auch im Winter wieder stärker ein Thema sein könnte.

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