Apple: iPad Pro mit M2-Chip angeblich im Herbst

Mark Gurman von Bloomberg ist kein Unbekannter, wenn es um gute Informationen im Apple-Bereich geht. In seinem Power-On-Newsletter spricht er nun darüber, dass der Konzern aus Cupertino zwischen September und November dieses Jahres ein iPad Pro mit M2-Chip vorstellen wird.

Gurman untermauert seine Behauptung damit, dass Apple das iPad Pro zuletzt 2018 mit einem größeren Update versehen hat, 1,5 Jahre nachdem das iPad Pro 10.5 vorgestellt wurde. Bleibt Apple bei diesem Vorgehen, dann würde zwischen dem M2-iPad-Pro und dem letzten Modell mit M1 dieselbe Zeitspanne liegen. Weiterhin muss der Abstand zwischen dem Air und dem Pro wiederhergestellt werden, da das Air jetzt auch einen M1-Chip besitzt.

Ehrlich gesagt, frage ich mich, wie weit Apple mit dem iPad noch gehen will. Aktuell gibt es nicht wirklich viel (wenn überhaupt), dass die Rechenleistung der aktuellen Generation ausreizen würde. Wäre schöner, wenn Apple iPadOS weiter ausfeilen und endlich solche Dinge wie Profile etc. ermöglichen würde.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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25 Kommentare

  1. Naja, das iPad Pro bekommt halt den dann aktuellen Stand der Technik, das wird ja reichen, um es noch weiter vom iPad Air abzusetzen. Ob sich Apple noch mehr einfallen lässt, wird man sehen. Was iPadOS angeht, bin ich ganz bei Dir, auch wenn Apple es natürlich bevorzugt, dass jedes Familienmitglied sein eigenes iPad bekommt. 🙂

    • Peter Brülls says:

      Klar, den Wunsch danach stört nicht, aber ich finde es immer noch erstaunlich, dass ihn anscheinend so viele haben.

      Ich finde das „iPad teilen“ so absurd wie „Smartphone teilen“ oder „Schreibzeug teilen“ oder „Kleidung teilen“.

      Zugegeben, ich teile dafür ein Auto mit meiner Frau, aber das scheint ja auch ein ziemliche Nische zu sein, wenn ich mir so all unsere Nachbarn und fast alle Kollegen ansehe.

      • Warum soll das absurd sein? Smartphones werden auch daheim regelmäßig allein schon durch Messaging in die Hand genommen. Da man auch unterwegs mobil erreichbar sein möchte, ist es normal, dass ab einem bestimmten Alter jedes Familienmitglied eines besitzt.

        Ein Tablet wird dagegen eher zum Medienkonsum, Spielen oder Surfen im Netz verwendet; das sind in der Regel Tätigkeiten, die länger andauern und „optional“ sind, wenn man halt Zeit und Lust hat, daher kann man sie auch gut teilen. Und wenn dann auch noch die Privatsphäre aller Familienmitglieder dadurch geschützt wird, indem man Profile verwendet, wäre das klasse, denn werde möchte z. B. schon auf dem Tablet einen E-Mail-Account einrichten, wenn er von allen gelesen werden kann?

        • Dachte ich auch gerade. Den Office-Rechner hat man sich in der Kindheit ja auch mit seiner Mutter, seinen Geschwistern und allen anderne geteilt, die mal ins Internet wollten oder was schreiben mussten und ich habe darauf gezockt zu gut es ging. War gar kein Geld da für mehrere Geräte. Ist beim iPad bestimmt auch so. Ein gutes iPad für alle. Die eine macht mal Hausaufgaben, die andere schaut einen Film, der Bruder zockt irgendwas und die Eltern sitzen abend auf der Couch im Internet daran.

        • Peter Brülls says:

          Natürlich geht es. Ich finde es eben nur höchst unpraktisch. Selbst innerhalb des Hauses. Will eben kochen und Rezepte aufrufen, muss die Frau bei E-Mail-Lesen unterbrechen? Dann spielt das Kind, aber ich brauche das Tablet um eben die Bankgeschäfte zu machen?

          Ganz abgesehen, dass man Tablets durchaus mitnimmt. Meine Frau und ich tun das ständig, wobei meine Frau noch mal extra ein Sonderfall ist, weil sie via Tablet chattet, da sie kein Smartphone möchte.

          Ne, das ist mir eine Ersparnis von 15 Euro oder so im Monat nicht wert.

  2. Da könnte genauso gut auch ein M1 Ultra stecken. Was würde das ändern? Apple, bring endlich macOS auf dem iPad! Dafür würde ich selbst 3.000€ ausgeben

    • MacOS ist das mit Abstand DÜMMSTE was man aufs iPad packen kann ‍♂️ Was zur Hölle ist daran so schwer zu verstehen.
      Das iPad ist KEIN LAPTOP! Und soll es auch nicht sein! Kauf dir ein MacBook, wenn du MacOS willst.
      iPads sind auf Touch ausgelegt und locker 90% aller iPad-Nutzer – auch des Pros – nutzen ausschließlich den Touchscreen. MacOS ist da das idiotischste System nach Windows, was man auf so ein Gerät packen kann.

      • Ein iPad ist kein Laptop – könnte es aber sein. So soll es nicht sein? Möglich, aber wer sagt das? Doch in erster Linie der Hersteller selbst. Und vielleicht nutzen die meisten tatsächlich den Touchscreen, aber für die, die das Magic Keyboard haben, ist das eher die Ausnahme. Und die nutzen das iPad dann tatsächlich eher als Laptop – wieso auch nicht? Für die Kunden jedenfalls wäre die Idee alles andere als dumm, ganz im Gegenteil. Aber vielleicht für Apple selbst, denn damit würde man sicher viele Nutzer, die jetzt noch ein iPad *und* ein MacBook haben, dazu bringen, letzteres zukünftig nicht mehr zu kaufen – und das wiederum wäre nicht gut fürs eigene Geschäft. Aber dennoch denke ich, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es tatsächlich soweit ist, dass man MacOS-Apps auch auf dem iPad nutzen kann, vielleicht nicht mit MacOS, aber wenigstens in einer emulierten Anwendungsumgebung.

        • Peter Brülls says:

          „Und vielleicht nutzen die meisten tatsächlich den Touchscreen, aber für die, die das Magic Keyboard haben, ist das eher die Ausnahme.“

          Das bezweifle ich.

          So ein Keyboard hat für bestimmte Zwecke erhebliche Vorteile, aber wenn die Benutzung des Keyboards der Normalfall ist, dann kann doch in der Tat zum MacBook gerufen. Wo bleibt denn der Sinn des Touchscreens? Und dass man as Ding in der Hand halten kann?

          • Ja, genau, denn anders als mit einem Macbook hast Du den Vorteil der weitaus höheren Mobilität und kannst es dennoch als Tablet nutzen.

            • Peter Brülls says:

              Du hattest postuliert, dass der Touchscreen nur als Ausnahme genutzt wird.

              • Ja, in Verbindung mit dem Magic Keyboard. Das schließt doch aber nicht aus, dass das iPad dennoch auch mal „nur“ Tablet und dann eben ohne Keyboard und stattdessen mit Touchscreen genutzt wird. Generell ist ein iPad mit Magic Keyboard im Grunde sehr viel flexibler nutzbar als ein iPad oder ein MacBook allein. Die Beschränkungen in der Praxis ergeben sich meist nicht aus der Hardware, sondern eher aus dem OS.

  3. Der M1 ist doch in dem Ding gnadenlos unterfordert aus Jahre hin… Naja Marketing ist alles 😉
    Ich wünsche mir auch das sich IpadOS da klarer von IOS abgrenzt – ein Move hin zu MacOS wäre nice!

  4. Ich habe das iPad Pro mit dem M1, einen M2 brauche ich nicht wirklich.

    Was ich brauche:
    – Schliesse ich das iPad Pro an einen externen Monitor an, will ich nicht mehr diese schwarze Balken links und rechts haben.
    – Spiele ich einen Film oder Musik ab, und besuche im Safari eine Webseite – die dann eine Werbebanner mit Ton abspielt – stoppt der andere Ton. Gleichzeitiges Abspielen von Tönen wäre toll.

    und das wichtigste:
    – ich habe das Magic Keyboard Hülle in schwarz [bereits die 2., weil die alte beim iPad Pro 2021 nicht mehr passte], sie sieht nach einer Woche Nutzung wie „Hund“ aus. Total fleckig. Obwohl ich immer saubere Hände habe. Das Material zieht den Schmutz einfach nur an.
    Wenn Apple die aus Aluminium machen würde – gerne für 100 Euro extra – wäre alles perfekt.

    Keine meiner Wünsche braucht also ein M2.

    • Wenn Du ein 4:3-Display an einem 16:9 oder 16:10-Bildschirm, dann gibt’s halt Balken oder einen „gestretchten“ Bildschirm, der sehr unschön aussieht. Wie soll Apple das denn Deiner Ansicht nach lösen?

      • Quellcode in SwiftUI ist Responsive. Es passt sich automatisch der zur Verfügung stehenden Breite an. Somit müssen Entwickler nicht eingreifen.

        Gerne kann das iPad dabei auch den eigenen Bildschirm abschalten. Wenn ich „Universal Control“ in beide Richtungen verwenden kann, dann sollte auch ein externer Bildschirm kein Problem darstellen.

        Und der M1 ist auch leistungsfähig genug dafür.

        • Nur funktioniert das so schlicht nicht. Apps werden bei iPads auf das fixe Design angepasst. Deshalb müssen Entwickler auch jedes Mal selbstständig ihre Apps anpassen, wenn ein neues Format auf die iPads kommt – zuletzt beim iPad mini 6.
          Das passiert nicht automatisch. Und daran kann Apple auch schlicht nichts ändern, weil nicht jede App gleich aufgebaut ist.

  5. Immer wieder das gleiche schlicht FALSCHE Blabla, dass die Hardware eines iPads nicht ausgereizt wird. Woher kommt dieser Schwachsinn?
    WAS soll Apple bitte machen, um die Hardware „auszureizen“? Sowas liegt an den App-Entwicklern, NICHT an Apple! Und die Entwickler bringen längst Apps, die die Hardware komplett ausnutzen.
    Und nein, MacOS ist NICHT das, was Apple machen sollte. Zum Glück wissen die Leute bei Apple, was für eine abgrundtief dumme Idee es wäre, MacOS auf ein Gerät zu bringen, das von mindestens 90% aller Nutzer ausschließlich per Touchscreen bedient wird.

    • Ich verstehe immer noch nicht, wieso das eine „abgrundtief dumme Idee“ wäre … kannst Du mir das bitte mal erläutern? Für die, die sowieso nur den Touchscreen nutzen, mag das keine Rolle spielen, für die anderen aber wäre es endlich *die* Lösung, endlich alles mit *einem* Gerät machen zu können.
      Ich nutze die Geräte gerne, glaube aber nicht, dass bei jeder Entscheidung das Wohl der Kunden im Vordergrund steht. Insbesondere hier scheint es mehr eine strategische Entscheidung zu sein, denn mit MacOS auf dem iPad würde man sich ein Stück weit selbst kanibalisieren und zumindest das MacBook Air in weiten Teilen obsolet machen.

    • Ugly Electron says:

      Uff. Ach, Tim…
      Wie schon bei anderen Themen an denen du dich beteiligt hast, gilt auch hier: Der Ton macht die Musik! Ich glaube schon, dass du entsprechendes Hintergrundwissen hast (wenngleich auch nicht unbedingt immer richtig liegen musst), aber dein daueraggressiver Schreibstil („Schwachsinn“, „Blabla“, „Abgrundtief dumme Idee“), gepaart mit uns entgegen schreienden VERSALIEN, lässt einen deine Beiträge genervt seufzend bestenfalls überfliegen, aber nicht wirklich Ernst nehmen.
      Fehlen nur noch ein paar Dutzend Ausrufezeichen, und du erfüllst das Klischee eines überheblichen, auf Permanentangriff gepolten Teenagers…und das bist du doch nicht, oder?

  6. Das iPad teilen ist in Familien durchaus ein Wunsch. Es braucht dafür nicht viel, im wesentlichen Zugriff auf die eigene Messaging Welt (inkl. Mail, Facebook und Messages). Ich erhoffe mir dies durch den nächsten Chip basierend auf ARMv9. Dort gibt es getrennte Speicherbereiche, quasi einer containerized Memory. Ab dann wäre es einfacher dieses Feature umzusetzen. Setzt man das Ganze als „globale“ Option, wäre eine Nutzung entweder als Shared-Device oder Single-User möglich. Hätte natürlich für Apple mehrere Vorteile:

    – Man könnte die Funktionen durchrieseln lassen…beginnend beim Pro bis zum Standard
    – Familien würden zu iPads mit größerem Speicher greifen, um so diesem Anspruch gerecht zu werden. Speicher lässt sich Apple ganz gut bezahlen.

  7. Ich finde es wird zurecht an den iPad gemeckert. Da steckt so viel Power inzwischen drin, dass diese wirklich nicht ausgereizt wird. Das OS beschränkt die Möglichkeiten gewaltig. Apple könnte problemlos Programme von MacOS dafür freigeben oder dafür sorgen, dass ein externer Bildschrim vernünftig angeschlossen werden kann. Natürlich haben die Entwickler dann wieder mehr Arbeit alles anzupassen, aber dafür bezahle ich inzwischen ja oft auch bei (semi-)professionellen Apps. Multitasking ist immer noch in den Kinderschuhen. Genauso fehlt eine Möglichkeit des Teilens zwischen mehreren Benutzenden und eine vernünftige Dateiverwaltung. iPadOS ist immer noch besser als Android in dem Bereich und ich würde mein iPad Pro nicht mehr hergeben wollen, aber die Software ist schon sehr limitierend.

  8. Beide Seiten haben Recht!

    Es ist nichts schlimmes daran, wenn Apple alle 1,5 Jahre das iPad Pro mit einem neuen M-Chip auf den Markt bringt. Es ist wie mit der Henne und das Ei, was war vorher da? In dem Fall kommen doch erst die Apps wenn die Hardwarebasis vorhanden ist.

    Was mir beim iPad fehlt:
    – erweitertes Multitasking in form von „Ich kann Fenster frei hin und herschieben“ wie bei Windows bei den Sticky Notes. Da wird nix fest vorgegeben (Position).
    – MultiUser Bedienung.
    – Widgets: Wieso kann ich zb nicht direkt in den Widgets Sachen ändern? Oder wenn ich ein Notizen Widget habe, wieso kann ich nicht einstellen dass er mir den Inhalt einer Notiz anzeigt?
    – Wieso gibt es keine Docking Station? Einfach iPhone oder iPad daran anschließen und ich hab iOS auf dem Bildschirm?
    Gibt noch mehr Sachen die mich an iOS nerven, zb die Foto-App…..
    – Das was mir am meisten fehlt: Wieso kann ich nicht VPN im Kontrollzentrum hinzufügen? Jedesmal wenn ich mich einloggen will, muss ich erst in die Einstellungs-App… das nervt….

    • Viele Kritikpunkte betreffen das Betriebssystem und gelten oftmals auch für iOS (VPN, Widgets). Vielleicht tut sich ja was mit iOS/iPadOS 16, das würde ich mir auch sehr wünschen. Derzeit verzichte ich noch – bis auf das Wetter – auf die Nutzung von Widgets auf dem HomeScreen.

  9. Würde sofort mein MacBook ersetzten, wenn das Ding normale Apps starten könnte. So fehlen mir aber meine Sachen zur Programmierung, die ich seit zehn Jahren auf Mac verwenden und nicht wechseln werde, selbst wenn es Ersatz auf iPad geben würde, was ich nicht glaube.

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