Apple iPad: iPad Pro 10,5 im Jahr 2017, AMOLED-Bildschirme 2018?

Apple_logo_black.svgWährend die Nexus-Gemeinde schon über Konkretes spricht – nämlich die Optik des neuen Nexus 2016, geht es bei Apple – ausgenommen das iPhone 7 – noch etwas ruhiger zu. Da wird über die Tablet-Reihe gemutmaßt, mal wieder von Analysten bei KGI Securities. Die haben sich in der Vergangenheit als recht treffsicher erwiesen, wenn ich die Archive unseres Blogs durchlese. Dennoch muss man natürlich bedenken, dass man, sofern man viel spekuliert, auch unter Umständen mehr Treffer landen kann. Und was sagen die Analysten so? Angeblich kommt ein neues iPad. Das ist nichts besonderes, das ist sicher – aber der Formfaktor ist es dann wohl, der den Unterschied machen soll.

Es könnte eine weitere iPad-Größe die Bühne betreten und aus dem Pro-Duo ein Trio machen. So soll neben dem 12,9 Zoll und dem 9,7 Zoll großen iPad noch ein drittes geben, welches 10,5 Zoll groß ist. Dieses iPad soll sich an den Bildungs- und Geschäftskundenmarkt richten. Mit einem Erscheinen ist nicht dieses Jahr zu rechnen, stattdessen soll das neue iPad 2017 vorgestellt werden. Doch das ist nicht die einzige Nachricht, so soll es noch ein weiteres 9,7 Zoll-Modell geben, welches als „günstiger“ vorhergesehen wird.

We expect three new iPads (12.9” iPad Pro 2, new size 10.5” iPad Pro & low-cost 9.7” iPad) to be launched in 2017, though this may not drive shipment growth amid structural headwinds; 2017F shipments to fall 10-20% YoY. If the iPad comes in a larger size, such as a 10.5” model, we believe it will be helpful to bid for tenders within the commercial and education markets. As a result, we expect Apple to launch a 10.5” iPad Pro in 2017. In addition, we estimate the 12.9” iPad Pro 2 and 10.5” iPad Pro will adopt the A10X processor, with TSMC being the sole supplier using 10nm process technology. The low-cost 9.7” model may adopt the A9X processor, which is also exclusively supplied by TSMC.

Günstig steht hier wahrscheinlich in direktem Vergleich zur Apple-Produktpalette, sicherlich nicht als Bewertung im direkten Wettbewerb mit anderen Herstellern. Beim neuen iPad mit 9,7 Zoll soll ein A9X-Prozessor zum Einsatz kommen, gefertigt von TSCM.

Sollte sich das neue iPad Pro 10,5 bewahrheiten, so wird es sicherlich bei der anvisierten Zielgruppe Abnehmer geben. Auch wenn der generelle Trend zum iPad rückläufig ist, so soll bei Unternehmen die Nachfrage steigen.

Revolutionary iPad model likely to be introduced in 2018F at the earliest, with radical changes in form factor design & user behavior on adoption of flexible AMOLED panel. We believe iPad will follow in the footsteps of the iPhone by adopting AMOLED panel in 2018F at the earliest. If Apple can truly tap the potential of a flexible AMOLED panel, we believe the new iPad model will offer new selling points through radical form factor design and user behavior changes, which could benefit shipments.

Auch einen weiteren Ausblick in die Zukunft erlaubten sich die Marktforscher. 2018 könnte Apple „radikale“ Änderungen an Formfaktor und Design vornehmen, doch viel wichtiger: man könnte eine neue Display-Technologie einführen und auf (flexible) AMOLED setzen. Ob die Vorhersagen so stimmen, werden wir im nächsten Jahr dann wohl sehen.

(via macrumors)

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

12 Kommentare

  1. 10,5 Zoll Tablets mit Spitzen-AMOLED-Displays gibt’s von Samsung seit Jahren.

    Nicht erst 2018. 😉

  2. @David

    Das ist ja toll. Habe ich etwas verpasst und packen die da mittlerweile iOS drauf? Leute wie du werden es wohl nie verstehen, dass man ein Apple Produkt nicht unbedingt wegen der Hardware kauft. Das ist bei Samaung anders. Und Andoid für Tablets ist selbst für Android Fanboys eine Zumutung.

  3. So sehe ich das auch! Ich kaufe eine Ökosystem. Die Geräte sind mit fast egal! Außerdem was ist den der Unterschied zwischen einem Apple Display und einem AMOLED? Also auf meinem Handy ist schwarz schwarz und weis weis. Und irgend welche Effekte wie Clouding etwas habe ich auch noch nie gesehen… weder bei Apple noch bei einem anderen Hersteller.

  4. Genau das ist ja das Problem der Apple-Opfer: Man ist Gefangener im kastrierten iOS und hat keine freie Wahl der Hardware mehr. Und dann muss man halt als Apple-Fan schlucken, was man von Apple vorgesetzt bekommt. 10,5″ AMOLED wäre super, aber dann müssen sie eben bis 2018 warten.

    Und weil Apple kein echter Hersteller ist, muss Apple eben einkaufen, was ihnen der Markt hergibt. Die iPad-Displays kauft Apple von Samsung, LG oder Sharp/Foxconn und lässt sie in China in die iPads einkleben.

    Wäre ja toll für die Apple-User, wenn Samsung seine super AMOLED Displays endlich auch an Apple verkauft. Oder wenn Sharp/Foxconn das im Jahr 2018 endlich auf die Reihe kriegt.

  5. @Hans
    Wegen was kaufst du dann neue Apple Produkte wenn nicht wegen der Hardware? Viel Nachgedacht haste über dein posting wohl kaum.

  6. Sepp, das wird zukünftig wohl anders sein, siehe http://www.techtimes.com/articles/116396/20151215/apple-secret-lab-developing-new-display-technologies-for-iphone-and-ipad-in-taiwan.htm
    Vermutlich werden die Geräte ab 2017 die Früchte sein, deren Samen man gerade sät.
    Aber auch jetzt kauft Apple nicht einfach „von der Stange“.

  7. @ShyAngel

    Weil die Hardware theoretisch mit jedem neuen Gerät besser ist als vorher?! Meine Aussage bezieht sich darauf, dass man nicht händeringend darauf wartet, dass Apple OLED Displays verbaut. Das ganze hat ja auch nicht nur Vorteile.
    Also nochmal in einfach, ich kaufe KEIN Tablet, da es ein OLED Display hat, sondern weil das Gesamtpaket stimmt und in meinem Fall, weil es iOS hat. Deshalb kann ich eben nicht heute einfach ein Samsung Tablet kaufen und habe dasselbe, wie dann eventuell ab 2018 bei Apple. Ist doch auch eigentlich klar.

    @Sepp

    Das Apple Opfer fährt aber eventuell ganz bewusst mit deinem „geschlossenen“ System. Das hat ja auch Vorteile wie zum Beispiel sehr geringe Fragmentierung oder das nicht angewiesen sein auf Updates der einzelnen Hersteller, die meistens gerade mal 12 Monate auch bereitgestellt werden. Zudem gegensätzliche Einstellungen zum Datenschutz.

    Und richtig, Apple hat keine eigenen Fabrikhallen, aber deshalb Blättern sie ja nicht einfach einen Katalog durch und bestellen die passenden Teile. Sie entwicklen viele der Teile selbst und lassen sie dann von verschiedenen Herstellern fertigen. Wo da nun der Nachteil sein soll, weiß ich auch nicht. Selbst Samsung stellt bei weitem nicht alles selbst her und kauft zum Beispiel bei Qualcomm ein. Selbst herstellen ist ja nun auch nicht unbedingt ein Garant für extrem gute Qualität. Wobei das „Selbst Herstellen“ sowieso schwierig ist, wenn man von riesigen Konzernen spricht und nicht vom Tischler von nebenan.

  8. @Hans: Also wo du bei Android für Tablets eine Zumutung sehen willst, müsstest du mir mal erklären. Ich hab ein Nexus Tablet und kann da keine Zumutung erkennen. Das Teil bekommt regelmäßig seine Updates von Google, läuft flott ohne Ruckler auch bei sehr vielen offenen Browser-Tabs und tut klaglos einfach das, was man eben so mit einem Tablet macht.

  9. Der Sepp kennt sich aber aus!

    Kopfschüttel…

  10. DMMaschine says:

    Muss mich da dem Hans anschliessen….
    Und
    amyristom :bekommt regelmässig seine Updates von Google..,
    sagt schon einiges.
    Meine Meinung ansich :
    Ein iPad mit Nexus vergleichen – sagt noch viel mehr..
    Was soll man da dann noch sagen.

  11. i (am) Sheep says:

    Ich will jetzt kein 10,5″ iPad. Aber 2018 will ich dann unbedingt eins! Awesome!
    Ich will jetzt kein 5″ iPhone. Aber 2018 will ich dann unbedingt eins. Das wird alles verändern!

    Apple weiss schon, welche Größe für mich gut ist. Das war schon beim 3,5″ iPhone so. Freie Auswahl würde mich nur überfordern.

    Haupsache es ist von Apple. Määäh!

  12. Echt jetzt? 2018 kommt ein 5″ iPhone? Endlich!

    Die aktuellen iPhones haben entweder ein zu mickriges Display oder passen nicht mehr in die Hosentasche. Zu viel Rand oben und unten und zu viel Platzverschwendung. Und keine vernünftige Zwischengröße im beliebtesten Bereich (Display über 5″, Länge unter 15 cm).