Apple iPad Air 2 und iPad mini 3 vorgestellt: noch dünner und mit Touch ID

Apple hat soeben, wie erwartet, das iPad Air 2 und das iPad mini 3 vorgestellt. Während das iPad Air weit davon entfernt ist, Alterserscheinungen zu zeigen, wurde beim iPad Air 2 noch einmal eine Schippe draufgelegt, ebenso wie beim iPad mini 3. 225 Millionen iPads hat Apple bereits verkauft. 70 Millionen davon in den letzten 12 Monaten (Ende Q3). Die Nutzer können aus 675.000 für das iPad optimierte Apps im App Store auswählen. Aber kommen wir zu den Neuerungen, die das iPad noch besser machen sollen.

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Gerade einmal 6,1 mm ist das iPad Air 2 dick und somit noch einmal 18 % dünner als das erste iPad Air. Außerdem wurde das Tablet mit einer Anti-Reflexionschicht versehen, die Spiegelungen auf dem Display stark reduziert (56 % weniger Spiegelung). Auffällig ist natürlich auch Touch ID, der Fingerabdruckscanner von Apple, der nicht nur zum Entsperren des Gerätes dient, sondern auch für Apple Pay genutzt werden kann. Auf dem iPad wird dies nur für das Online-Shopping funktionieren.

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Im Inneren des iPad Air 2 kommt ein Apple A8X Chip zum Einsatz, der speziell für das iPad entwickelt wurde. Im Vergleich zum Vorgänger liefert er eine 40 % schnellere CPU, die GPU ist 2,5 mal so schnell wie der Vorgänger. Die Akkulaufzeit wird dadurch anscheinend nicht beeinträchtigt, 10 Stunden gibt Apple an. Schnelleres WLAN ist dank 802.11AC MIMO auch mit dem iPad Air 2 möglich. Das Display wurde verbessert, die Auflösung ist jedoch die gleiche geblieben.

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Die Kamera des iPad Air wurde mit 8 Megapixeln versehen. Mit ihr ist auch Full HD Videoaufnahme möglich. Auch Features wie Panorama (bis 43 Megapixel), Burst Mode, Slomo und Timelapse sind im iPad Air 2 vorhanden. Die Frontkamera wurde ebenfalls verbessert, diese ermöglicht zum Beispiel Burst Selfies.

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Das iPad Air 2 wird in den Speichergrößen 16 GB, 64 GB und 128 GB verfügbar sein, bei den Farben hat man die Wahl zwischen Silber, Spacegrau und Gold. Interessant ist, dass auch das iPad Air im Verkauf bleibt. Dieses kostet (in den USA, deutsche Preise reichen wir nach) 399 Dollar, während das iPad Air 2 bei 499 Dollar losgeht, die Modelle mit mehr Speicher kosten jeweils 100 Dollar mehr.

Das iPad mini 3 wird ebenfalls in den Speichervarianten 16 GB, 64 GB und 128 GB verfügbar sein. Es geht bei 399 Dollar los, jeweils 100 Dollar mehr muss man für die nächst größere Speichervariante zahlen. Auch das iPad mini 2 bleibt im Verkauf und wird für 299 Dollar angeboten (auch hier reichen wir die deutschen preise nach, ebenso für die LTE-Modelle der Tablets).

Hier noch einmal die genauen Maße aller Modelle:

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Ab morgen können die neuen iPads vorbestellt werden, die Auslieferung erfolgt bereits nächste Woche. Was sagt Ihr zu den neuen iPads und dazu, dass die alten Modelle weiterhin verkauft werden?

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

15 Kommentare

  1. Ist das iPad Mini 3 denn nun auch 6.1mm dünn? Das kam in der Präsentation nicht rüber bzw. wurde bewusst nicht erwähnt

  2. Gewicht des iPad Air 2?

  3. freu mich schon…

    … auf die ersten Berichte über durchgebogene iPadAir2 😉

  4. Irgendwie die „Air“ raus, oder? Ich bleib beim mini 2 und schau mir mal das Nexus 9 an.

  5. plantoschka says:

    Wow 6,1mm ist wirklich Wahnsinn. Die Leaks sagten ja 7mm. Freue mich. Ist 30g leichter als das iPad Air. SoC Leistung ist auch überragend.

  6. @ Sasch
    437 Gramm

  7. Also laut Website von Apple ist das Mini 3 bis auf Touch ID eigentlich ein Mini 2. Selbe CPU, selbe Maße etc. Also nur wegen Touch ID einen Aufpreis verlangen …. Naja muss mein Mini 1G weiter durchhalten 🙂

  8. Na dann warten wir mal ab, wann es die ersten schaffen, das IPad ‚ausversehen‘ zu verbiegen 😀
    Bei 6.1mm garnichtmal so unrealistisch

  9. plantoschka says:

    Oh man Leute. Seit doch mal kreativ. Ist es wirklich heute noch witzig über so nen Mist wie #bendgate zu witzeln?

  10. Wie langweilig. Wenn Apple wenigstens mal ein paar interessante Features der Konkurrenz kopiert hätte. Wie einen präzisen Stylus. Oder Multiwindow/Splitscreen. Oder Multi-User. Oder drahtloses Aufladen. Das kommt dann wohl erst beim iPad 9. 🙁

  11. Jau, das Mini 3 hat echt denselben A7 wie das Mini 2 und auch die Dicke ist gleich. Nur TouchID mit dabei. Schwach…

  12. @Topp: Nein das iPad Mini 3 ist weiterhin 7.5mm dick. Bin sehr sehr enttäuscht vom „neuen“ iPad Mini 3. Zum iPad Mini 2 hat sich lediglich der Touch ID Sensor und die Speichergrößen geändert, sonst absolut nichts. Und dafür verlangt Apple nun 100€ mehr. Mir ist für unterwegs das Air zu groß und hatte auf ein gleichwertiges iPad Mini 3 gehofft. Sehr schade.
    Dafür mMn ein Geheimtipp: Das iPad Mini 2 kostet in der 32GB Version nur noch 339€. Wer auf den Touch ID Sensor verzichten kann.

  13. Hmm eigentlich wäre es bei mir an der Zeit für ein neues iPad, aber was mich stört:

    – kein Multiuser (wäre super über TouchID lösbar)
    – kein USB OTG (klasse für unterwegs mit Serien usw)

    Und was mich auch wundert, kein neues AppleTV. Der Markt ist glaub tot für Apple

  14. @Zelda
    Ein neues Apple TV wird kommen und das Projekt hat auch Priorität bei Apple.

  15. Was bringt mir ein ultradünnes Design, wenn ich das Teil eh in eine Hülle stecken muss damit das Alugehäuse nicht nach zwei Wochen total zerballert aussieht.

    Ich gehe auch mal nur von 1GB Arbeitsspeicher aus, ansonsten hätte Apple das schon vollmundig als „Fortschritt“ angepriesen. So stellt man aber zumindest sicher, das trotz „unglaublichen“ A8X Prozessor, das Teil spätestens nach zwei Softwareupdates vollends in die Knie geht, wie ein IPad 2 unter IOS8.

    Ich hatte extra auf das Release gewartet um mir dann ein aktuelles Air 2 zuzulegen. Nun wurde wohl aber doch ein N9…