Apple iPad Air vorgestellt: alle Informationen

Das Design des großen iPads hat sich nie wirklich geändert, trotzdem konnte man bereits 170 Millionen davon verkaufen. Erst mit der neuesten Generation der Mutter aller Tablets wagt man sich an ein neues Aussehen und an einen neuen Namen. Schmalere Ränder an den langen Seiten sorgen dafür, dass das iPad Air sehr viel kompakter daherkommt. Technisch hat man sich natürlich auch nicht lumpen lassen. Der A7-Prozessor sorgt für zweimal mehr Leistung, wenn man das Tablet mit dem Vorgänger vergleicht. Das Display hat sich hinsichtlich der Auflösung nicht verändert.

iPad_Air

[werbung] Der Preis des iPad Air geht bei 499 Dollar los, für LTE- und Speicher-Upgrades werden die bekannten Abstufungen fällig. Erhältlich ist das iPad Air ab 1. November.

Die technischen Details (so weit von Apple verraten) im Überblick:

  • 9,7 Zoll Retina Display
  • A7 Prozessor (64-Bit)
  • 43% dünner als der Vorgänger
  • 454 Gramm
  • MiMo-Technik für WLAN (mehrere Antennen)
  • Zwei Mikrofone
  • 5 Megapixel iSight Kamera
  • 10 Stunden Akkulaufzeit
  • weiß, spacegrau

Kompakter und lange Akkulaufzeit, das iPad Air ist sicher ein würdiger Nachfolger für das alte Modell. Lohnt sich ein Upgrade oder ist man mit einem iPad der vierten Generation immer noch gut bedient?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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25 Kommentare

  1. „43% dünner als der Vorgänger“
    Glaube damit war der Displayrahmen gemeint, nicht die Gerätedicke (vermittelt der Punkt mir irgendwie)

  2. Extrem peinlich, dass man das iPad 2 im Angebot lässt und nicht wenigstens das 3er. Dazu dämliche Seitenhiebe auf die Konkurrenz, die es längst besser macht. Peinlich Apple.

  3. Was ist mit TouchID? Ohne dem sicherlich für viele uninteressant ^^

  4. Jop, bezel = Rahmen (z.B. vom Monitor)

  5. Ich nenn das Air einfach iPad RT
    Aber das Mini ist schon gekauft 🙂

  6. Touch ID fehlt, Design ist cool

    Aus meiner Sicht lohnt sich das Upgrade nicht

  7. @Maverick seh ich genauso!

  8. Nach dem vollmundigen“biggest step ever“ hatte ich irgendwie mehr erwartet als „bisschen dünner und bisschen schneller“…

  9. Naja. Zumindest mal der Touch ID Sensor wäre fällig gewesen. Mindestens.

  10. Ab wann kann man es denn bestellen?

  11. @sascha
    warum guckst du nicht kurz mal auf apple.de was das ding in euro kostet? ich sags dir: 479,- euro also 20 euro weniger als bisher.

  12. 479 war auch schon der preis für der 4rer Wifi

  13. So viele iPad 2 sollten die doch gar nicht mehr auf Lager haben. Was ist mit den „neuen“ 4er? Wer will ein 2er? Unglaublicher Fail!

  14. Der Preis für das iPad 2 hätte geringer sein müssen!

    Einziger augenscheinlich nachvollziehbarer Grund es im Sortiment zu behalten ist, dass es das letzte iPad OHNE retina-Display war und somit über dieselbe Auflösung wie das iPad mini (1), 1024×768 Pixel, verfügt.

    Aber dass nun für eine Einsparung von 100$/100€ ganze 2 Generationen ausgelassen werden ist schon ein fragwürdiger Schachzug…das iPad2 ist von März 2011. Es werkelt ein A5-Chip darin…kein A5X, kein A6, kein aktueller A7.
    Wie ist denn die Performance von iOS 7 auf dem iPad2?

    iPad Air ohne TouchID könnte ich noch verstehen. Es ist ein Gerät, das aufgrund des Formfaktor hauptsächlich zuhause verwendet wird und damit meist gar überhaupt nicht durch einen Pin o.ä. geschützt wird.

    Das iPad Mini wirkt ohne TouchID ist nach der Vorstellung des iPhone 5S als „super innovatives Gerät“ schon mit dem Release veraltet.
    Gerade da es ein mobileres Gerät als das 9.7″ iPad ist. Es konkurriert u.a. mit eBook Readern, die beliebte Reisebegleiter sind.

    Fragwürdiger Schritt nur um hier 15-20$ pro Gerät einzusparen.

  15. Ich find’s schade, dass es mittlerweile von Apple nur noch Evolution, aber keine Innovation mehr gibt. Wieder keine Uhr, kein TV oder etwas anderes tolles Neues.

  16. Warte ab…das Angleichen des „großen“ iPad Air an das MacBook Air signalisieren den Weg.

    Meine Prognose (da würde ich fast Wetten drauf abschließen):
    Der Mac OS X Nachfolger (vll. nach 2-3 Modellpflege Versionen mit Städtenamen) wird iOS und Max OS zusammenführen. MacBook Air und das große iPad verschmelzen.

    iPhone und das iPad Mini verschmelzen zu einem Gerät.
    Viele empfinden schon jetzt das iPhone Display als zu klein.

    Das MacBook Air ist das Consumer-Gerät, während sich das MacBook Pro an die beruflichen Nutzer und (über)ambitionierte Privatleute richtet.
    Dem Überwiegenden Teil der Consumer-Nutzerschicht reichen Tabletfunktionen in den meisten Fällen völlig aus, speziell wenn es um Inhalts-Consum geht. Wenn diese intelligent erweitert werden (Convertible?) und man damit auch gelegentlich produktiv arbeiten kann, dann wäre das das perfekte Gerät.

    Ja Windows macht es derzeit schon, aber Hardware und Software klaffen dort noch zu weit auseinander. Der Schritt war zwar mutig und innovativ, aber vielleicht zu radikal.
    Vielleicht weiß Apple dies besser umzusetzen? Hoffentlich.

    Zusammengefasst:
    Mit dem MacBook Air hat man die Nutzer in den letzten Jahren auf Cloud, Flash-Speicher und DVD-loses Computing eingestimmt und die Messlatte was der Verhältnis aus „Größe“, „Akkuleistung“ und „Leistung“ betrifft in eine neue Liga geschoben.
    Mit der Änderung des Mindsets hin zur Ultramobilität unterstützt man damit das ewige Ziel Steve Jobs…das iPad als Computer für Jedermann. Einfach zu bedienen und Nutzer freundlich.
    Es ist fast an der Zeit dass klassisches Computing und Tablet-Nutzung sinnvoll verschmelzen.

    🙂

  17. Interessante Ideen, die der @nym da entwickelt.

  18. @Macdefcom
    wenn du dich mal näher damit beschäftigst, wirst du erfahren dass die entwicklung vom iphone/ipad (beide haben ja die gleiche basis) viele viele jahre gedauert. vor diesen beiden geräten gab es auch nicht alle 3 jahre eine revolution, sondern eher alle 5 jahre. imac: 1997, ipod 2001, iphone 2007 und das ipad mit dem gleichen betriebssystem 2010.
    für ende 2014 wird dann eine uhr und ein tv erwartet… warten wir es ab.

  19. @nym
    Auch wenn mir diese Idee gefällt, in der Windows Welt kommen ja immer mehr solcher Geräte. Aber nach Tim Cooks Seitenhieb gestern, dass die Konkurrenz krampfhaft vergeblich versuche aus Tablets Notebooks zu machen, rechne ich zumindest mittelfristig nicht damit. Schon gar nicht, solange sich deren Macbook Air gut verkaufen.

  20. Das sehe ich anders 🙂

    Das iPad war seit jeher Steve Jobs Vision. Technik soll uns in allen Lebenslagen unterstützen und es uns das Leben eigentlich nicht verkomplizieren. Eigentlich ein edler Grundsatz.

    Der PC-Markt hat längst Sättigung erreicht und es geht uns nicht mehr um Leistung, der Spec-Run ist vorbei. Andere Werte haben sich in der letzten Zeit manifestiert: Einfachheit der Bedienung, Sorgenfreiheit (Backups, Mobilität, Akkulaufzeit), schnelle Einsatzbereitschaft.

    Systeme, die einem Steine in den Weg legen, die es erfordern komplizierte User Interfaces zu erlernen sind nicht mehr zeitgemäß und sprechen wenn überhaupt nur einen sehr kleinen Teil der Nutzergruppe an.
    Ich lehne mich damit nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich sage, dass diese Leute (Profi-User) egal mit welchem System arbeiten würden und könnten.
    Alles darüber hinaus ist persönliche Präferenz.

    Doch was ist mit der Standard-Hausfrau, der jung gebliebenen Omi, dem hart arbeitenden Vater Generation 1950/60, der nie die Zeit und nie den beruflichen Zwang hatte sich mit dieser Welt auseinander zu setzen? Das Gefühl von Beginn an den Anschluss verloren zu haben ist Abschreckung genug für einen Großteil dieser Nutzer.
    Auch diese Personen müssen irgendwo abgeholt werden.
    Was das iPad in den Segmenten erreicht hat ist phänomenal!

    Was Apple nun vor hat ist offensichtlich…
    a) Professionelle User (es sollte sich am Besten nichts ändern…außer schneller & besser)
    b) Konsumenten (10% professionelle Nutzungsambitionen müssen abgefangen werden)
    abholen.

    iTunes ist das Paradebeispiel für den Konsumenten…reiner Konsum, reine Medienwiedergabe.
    iPhoto ebenfalls…das Bestellen von Photobüchern via Apple, wie gestern vorgestellt, ist für Internet versierte Nutzer (wie uns hier) kein Kaufargument, aber Tante Elisabeth aus Detmold freut sich darüber.

    iCloud/iWork/iLife sind super Beispiele für die seltenen aber ambitionierten Anwendungsfälle der Konsumenten.
    Garage Band ersetzt niemals professionelle Aufnahmeprogramme. Das Drummer Feature ist ebenfalls eher ein Witz für ernsthafte Musiker. Dennoch als „Spielzeug“ betrachtet der Wahnsinn.
    iWork – Pages, Numbers, Keynote – Mehr braucht der Durchschnitts-Nutzer doch gar nicht. Ich kenne kaum jemanden, der mehr als 3% der Funktionen von Microsoft Excel wirklich ausreizt. Selbst bei Leuten von denen man es erwarten würde endet das Verständnis häufig beim „SVerweis“.

    Apple weiß genau, dass die „professionellen“ (und ambitioniert professionellen) User auf der nicht-OS Software Seite längst verloren sind.
    Welche der nativen Mac OS Apps nutze ich denn?
    TimeMachine, Lexikon und iTunes und Vorschau. Für fast alles andere habe ich Ersatz.
    Gar für den Finder bevorzuge ich den Aufsatz „XtraFinder“.
    Selbst die Aufgaben von Spotlight übernimmt bei mir in 90% der Fälle Alfred.

    Werde ich jemals Maps starten und nutzen?
    Vermutlich nicht…Google hat mich längst im Ökosystem.

    iBooks? Ich beziehe Bücher über Bibliotheken, fast ausnahmslos PDF basiert, da sich die jeweiligen Verlage darauf eingeschossen haben.
    Google Books ist mir da fast lieber. Oder eben Kindle mir seinen Apps und der breiten Produktpalette von amazon. Spielerei für den versierten Anwender, Komfort und Okösystem-Sicherheit von den Durchschnittsnutzer.

    Da wird mich auch Apple nicht mehr vom Gegenteil überzeugen können.
    Apple wird auch kein professionelles CAD Programm oder ein so mächtiges Tool wie die Adobe Suite herausbringen. Der Fokus liegt auf der Hardware und einem „blanken“ Betriebssystem, das die Schnittstelle zur vom professionellen Nutzer bevorzugten Software bildet und Grundfunktionen bietet: Freiheiten geben, im Rahmen der Hardware-Möglichkeiten und des gesetzten Ökosystems.

    Der Otto-Normalo-User ist vielleicht mit den Bordmitteln von Mac OS X völlig bedient.
    Alles verrichtet seinen Job ordentlich, aber aus unserer Sicht vielleicht nicht hinreichend überragend.
    Das langfristige Ziel ist es nun diese Bedienung drastisch zu vereinfachen. Die Intuitivität zu erhöhen…sich dem iPad anzunähern.

    Das Launchpad ist ein erster Schritt in diese Richtung;
    Tags im Finder in Mavericks ein weiterer. (Loslösen vom traditionellen Dateisystem)
    Cloudcomputing, iCloud-Backup und TimeMachine Backups unterstützen den Ansatz ebenfalls.

    Warum dauert es noch 2 Jahre bis ich mit einer neuen Gerätegeneration rechne?
    Weil weder die Nutzer hinreichend „erzogen“ sind, noch die Infratruktur gegeben ist (mobiles Internet, Bandbreite etc.)

    Meine 2 Cent 🙂
    Liebe Grüße

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