Apple: iOS-App-Economy soll in Deutschland 400.000 Arbeitsplätze unterstützen

Laut Apple brummt es bei den Apps. Die iOS-App-Economy habe sich auch im Jahr 2021 als ein Motor für wirtschaftliches Wachstum und eine Quelle für Chancen erwiesen. Sie unterstützt in Deutschland mehr als 400.000 Arbeitsplätze — ein Plus von 11 Prozent seit 2020. Dieses Wachstum spiegelt einen ähnlichen Trend in Europa wider, wo die iOS App-Economy auf 2,2 Millionen Arbeitsplätze gewachsen ist — ein Anstieg von 7 Prozent seit dem letzten Jahr, so Apple. Laut des Unternehmens würden vor allem kleinere Entwickler profitieren, dies seien jene, die unter einer Million Dollar jährlichen Umsatz machen würden. Spannend, dass man eine deutsche Gratis-App als Beispiel nennt.

Vectornator ermöglicht es Anwendern Illustrationen, Layout-Mockups und Schriftzüge zu erstellen. Der Gründer Vladimir Danila ist ein Gewinner des Student Scholarships zur Worldwide Developer Conference (WWDC) von Apple gewesen, und die App ist in einer Keynote von Apple vorgestellt worden.

„Apple hat uns geholfen, die ersten Kund von der ersten Minute an zu erreichen, in der wir Vectornator in den App Store hochgeladen haben – und das bis zum heutigen Tag, an dem wir jeden Monat Hunderttausende von neuen Nutzer gewinnen“, sagt Danila. „Das App Store Team erstaunt uns immer wieder, wie die Auffindbarkeit noch weiter verbessert wird, indem es unsere App nicht nur dem richtigen Publikum auf der ganzen Welt präsentiert, sondern auch wertvolles Produktfeedback gibt und uns in jeder Hinsicht unterstützt.“

Mal schauen, wann bei Vectornator zukünftig Geld verdient wird. Vor Jahren schon wurde von Business Angels investiert, die App daraufhin kostenlos angeboten. Da gab man noch nicht bekannt, wie man genau Geld verdienen wolle. Nutzerbasis aufbauen war das große Thema.

Update: Text angepasst, dass Arbeitsplätze unterstützt werden.

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6 Kommentare

  1. Aha.
    Also schaffen Apps im Apple-Universum 100.000 MEHR Arbeitsplätze als z.B. unsere hochgerühmte Automobilindustrie bei ihren Zulieferern. (400.000 vs. 300.000).
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/30700/umfrage/beschaeftigtenzahl-in-der-automobilzulieferindustrie-seit-1990/#:~:text=Die%20Statistik%20zeigt%20die%20Besch%C3%A4ftigtenzahl,der%20Automobilzulieferindustrie%20rund%20290.800%20Mitarbeiter.

    Interessant.
    Aber ist das auch belegbar?

    • Die Überschrift ist so formuliert, als gäbe es 400.000 Leute, die in Deutschland von der App Entwicklung leben – alleine für Apple-Apps. Im Text heißt rs dann „unterstützt“. Darunter verstehe ich alles Arbeitsplätze die mittelbar mitverdienen, vom Reinigungspersonal im Büro über Zulieferer bis zum Pizzadienst. Völliger Bullshit.

  2. Pennymenny says:

    Finde ich traurig, dass der Entwickler sich für den Erfolg bei Apple zu solchen Aussagen hinreißen lässt. Wo es genug Gegenbeispiele gibt und Apple nach wie vor bemüht ist, ihre 30 Prozent Gebühr im App Store zu rechtfertigen. Wie werblich kann man als unabhängiger Entwickler eigentlich klingen? Bzw. wie unabhängig bist du wirklich, wenn du dich bei Apple derart einschleimst. Finde ich nicht gut und werde ich nie unterstützen den Typ, nachdem ich das gelesen habe.

    • derlinzer says:

      Was für ein Blödsinn. Ist es bei Google kostenlos? Oder nascht Google auch mit 30% mit?

      Unabhängig davon, ob die Höhe der Gebühr ok ist, oder nicht: Lass doch bitte dieses billige Apple-Bashing.

  3. Etwas mehr Kritik an den Zahlen wäre Wünschenswert. Laut Bitkom wurden 2021 2,9Mrd € in Deutschland in den AppStores erwirtschaftet, und damit sind alle mobilen AppStores gemeint, nicht nur der von Apple. Nehmen wir an auf Apple entfallen 2Mrd € welche 1:1 an die Entwickler gehen und es keine weiteren Abzüge gibt. Selbst dann würde jeder der 400k Entwickler im Jahr ganze 5000€ verdienen. Da es aber doch einige Abzüge gibt bei den 2 Mrd € wird es noch eine ganze Ecke weniger. Das sind also für den größtenteils bestenfalls Nebeneinkünfte und keine Jobs.

  4. Hmm. Steht da nicht „unterstützt“ ? Arbeitsplätze unterstützen und schaffen is doch noch ein Unterschied oder bin ich falsch informiert ?

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