Apple iMac (Retina 5K, 27 Zoll, 2019) ausprobiert

Wer seinen Computer beruflich einsetzt, der wird diesen sicherlich alle paar Jahre einmal aktualisieren. Man hat ja nichts zu verschenken. Bei mir stand jetzt eine Aktualisierung an, nachdem ich diese eigentlich lange herausgezögert hatte. Lief ja eigentlich alles – und die Frage steht sicher für viele Menschen im Raum: Braucht man noch einen Rechner auf dem Schreibtisch, wenn man doch ein Notebook hat?

Fragen, die ich natürlich nicht beantworten kann. Letzten Endes reicht natürlich ein potentes MacBook und auch ein entsprechender Monitor für mich – Kollege Ostermaier hier aus dem Blog ist anders unterwegs und arbeitet lediglich mit einem MacBook (derzeit das MacBook Air 2018).

Geworden ist es nach kurzer Testphase der neue iMac 2019. In 27 Zoll mit einer Auflösung von 5120 x 2880 Pixeln und 500 Nits Helligkeit, da brauchte ich nicht lange überlegen. Eher war ich ein bisschen betrübt, dass es diesen nicht noch größer gibt. Ein zweites Display auf dem Schreibtisch wollte ich mir nicht antun. Ich mag Ordnung auf dem Schreibtisch und da würden mich zu viele Dinge nerven.

Der neue iMac sieht aus wie mein altes Modell. Das hatte ich damals als erstes Retina-Modell gekauft. Ende 2014. Machte auch alles, was ich wollte. Aber ich habe noch gute Hände für ihn gefunden. Nicht alle Entscheidungen trifft man, weil man etwas muss, sondern weil man etwas möchte. So wie ich beim Mac.

Ja, natürlich hätte ich nichts dagegen gehabt, wenn er weniger Rahmen gehabt hätte. Aber ganz ehrlich: Der Rahmen störte mich in den ganzen Jahren nicht, das Display ist weiterhin phänomenal – ich habe keine schmerzenden Augen oder gar schlechte, auch wenn ich seit vielen Jahren fast jeden Tag über 10 Stunden am Schreibtisch sitze.

Auf der anderen Seite muss Apple sich die Frage gefallen lassen, ob man nach all den Jahren das Ganze nicht etwas anders hinbekommen hätte können. Ikonisches Aussehen hin oder her. Aber seit 2012? Würde ich dem iMac dadurch einen Punktabzug geben? Ja, etwas. Und warum ist der Fuß weiterhin so beschränkt? Etwas anheben oder absenken wäre sicherlich auch eine willkommene Geschichte. Man will sich keine albernen, überteuerte Design-Untersteller kaufen. Ich jedenfalls nicht.

Natürlich sind nicht nur die Innereien seit Ende 2014 um einiges schneller geworden, auch in Sachen der Schnittstellen sieht es anders aus. Da ich den iMac auch wieder mindestens vier bis fünf Jahre nutzen will (ich kenne Leute, die nutzen noch ihren 2012er sehr glücklich), ist es das Modell mit 3,6 GHz Intel Core i9 und 32 GB RAM geworden (3.319 €). Allerdings habe ich eine Änderung im Vergleich zum alten Mac vorgenommen, denn ich bin auf eine SSD gewechselt und habe nicht beim Fusion Drive zugeschlagen. Bei einem Fusion Drive werden normale Festplatten mit der Leistung von Flash-Speichern kombiniert.

Dadurch werden Aufgaben wie das Öffnen von Apps, Fotoimporte oder der Systemstart gemeinsam mit häufig genutzten Programmen auf die modernen SSDs ausgelagert und weniger häufig verwendete Objekte auf der Standard-Festplatte gesichert. Jedenfalls habe ich eine SSD mit 512 GB, was in meinem Falle völlig ausreichend ist, da ich Dinge wie Videos und Musik extern lagere. Ich selber nutze ein NAS von Synology, allerdings kann man natürlich auch eine externe Festplatte nutzen, wenn es flotter sein soll – die entsprechenden Anschlüsse liegen ja an.

Was der iMac in Sachen der Anschlüsse bietet?

3,5 mm Kopfhörer­anschluss, SDXC-Karten­steckplatz, vier USB-3-Anschlüsse, zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse (USB-C) mit Unterstützung für DisplayPort, Thunderbolt (bis zu 40 Gbit/s), USB 3.1 Gen 2 (bis zu 10 Gbit/s), Thunderbolt 2, HDMI, DVI und VGA mit entsprechenden Adaptern (separat erhältlich)und 10/100/1000BASE-T Gigabit Ethernet (RJ45 Anschluss). Drahtlos gibt es 802.11ac WLAN und Bluetooth 4.2 – warum auch immer.

Was natürlich weiterhin etwas Käse ist, das ist die Tatsache, dass die Anschlüsse hinten liegen. Für meinen alten Mac hatte ich mal so ein klemmbares Zubehörteil, dass für USB-Anschlüsse vorne sorgte, aber das kann man auch aufgrund Geschwindigkeit und Optik vergessen. Gut, wer alles anstöpseln kann und nicht dauernd hinten zugange sein muss. Bei mir ist es so, dass ich keine Geräte aufladen muss und große Datenmengen schaufle ich auch nicht. Alles andere erledigt AirDrop. Hinten am iMac habe ich das Stromkabel und den Klinkenstecker, der in den Sub meines Motiv 2 von Teufel führt. Der iMac hat natürlich Lautsprecher und diese klingen sogar recht gut, aber ich brauche halt ne Ecke mehr.

Und ansonsten? Es gibt wahrscheinlich nicht viel, was ich sonst über den neuen iMac erzählen kann oder muss. Es gibt neue 21,5er und eben neue 27er in verschiedenen Konfigurationen. Der iMac ist immer noch ein sehr schicker All-in-One-Computer mit allen Computerkomponenten, die in einem wirklich dünnen Gehäuse hinter dem Display untergebracht sind.

Für mich persönlich und meiner Auffassung von Ästhetik ist der iMac der ideale Computer, den man nicht in der hintersten Büroecke verstecken muss. Der macht fast überall einen guten Eindruck – und als Familien-PC taugt er auch noch, Benutzerkonten und so sind ja seit Jahren kein Thema mehr bei den unterschiedlichen Betriebssystemen. Und so wird der iMac in manchen Wohnungen eben nicht nur Arbeitsmaschine für einen Benutzer sein, sondern vielleicht auch TV und Spaßmaschine für andere Mitbewohner.

Dennoch bleibt festzuhalten – nach der ersten Zeit der Benutzung: Das Upgrade fühlt sich nicht so an, wie es im Bereich der iPhone und iPad geschehen ist. Der mobile Bereich bewegte sich wesentlich schneller und dies merkt man irgendwie bei der iMac-Symbiose aus Design und Hardware. Doch dies bedeutet nicht, dass das Upgrade als solches nicht willkommen ist. Die neuen Prozessoren und Grafikkarten, die in den aktuellen iMacs verfügbar sind, sind wesentlich leistungsfähiger als das, was zuvor verfügbar war. Nutzer können ihre iMacs mit den Chips der neuesten Generation von Intel und Grafikkarten von AMD ausstatten. Lohnt sich natürlich nicht nur für Menschen, die diese Leistung beruflich brauchen, sondern auch für die, die auf viele Jahre, also lange Sicht, denken. Mehr ist halt mehr, Programme, das System und auch das Web wird sicherlich nicht weniger anspruchsvoll in Sachen Hardware. Was man hat, das hat man – auch wenn es bei einem iMac eben eine Stange Geld kostet.

Wo wir bei den Innereien sind. Der iMac hat einen Lüfter. Den bekommt man natürlich an die Arbeit, doch gefühlt muss ich sagen, dass mein neuer iMac im direkten Vergleich deutlich ruhiger ist. Meinen alten hörte man schon, wenn man in Google Chrome den Live-Tab mit Google Analytics geöffnet hatte. Festzuhalten bleibt, dass der neue iMac unter Last deutlich ruhiger ist, was bedeutet, dass der Prozessor kühl genug ist und somit der Punkt der übermäßigen thermischen Drosselung vermieden wird.

Cinebench (Geekbench hier nachzulesen):

Wie bereits erwähnt: Im Inneren hat Apple in diesem Jahr alle großen Änderungen vorgenommen und bietet neue 6- und 8-Kern-Prozessoroptionen von Intel sowie neuere Grafikkartenoptionen von AMD. NVIDIA steht nicht zur Auswahl. Meine Wahl in Sachen Prozessor fiel auf den Core i9. Damit bin ich erst einmal auch auf der sicheren Seite und ich musste nicht auf dem iMac Pro rumdenken, der eher für andere Berufsgruppen als der meinen gedacht ist. Apple behauptet, dass die Leistung im Vergleich zum Modell 2017 um das bis zu 2,4-fache gestiegen ist – und da ich von einem noch älteren Modell komme, nehme ich das einfach mal hin – zudem kann ich bestätigen, dass das ein himmelweiter Unterschied ist.

In Sachen der Grafik muss der geneigte Anwender natürlich schauen. Ist bei mir keine primäre Geschichte, aber AMDs Radeon-Serie ist mit oder ohne X fast identisch, wer auf Grafik schon Wert legt, der zahlt ordentlich: Die AMD Pro Vega 48 kostet extra. Sicherlich keine Überraschung für euch. Mit der dürftet ihr dann aber auch über dem iMac Pro liegen, der professionellen Anwendern aber auch eben sämtliche Vorteile des T2-Coprozessors, ein noch anderes Kühlsystem, 10 Gb-Ethernet oder auch bis zu 256 EEC-RAM bieten könnte.

Letzten Endes muss man abwägen und schauen, in was man investiert. Und Apple macht aus meiner Sicht viel richtig in Sachen Marketing, was natürlich uns, den Kunden, nicht immer zum Vorteil reicht. Man nehme eine Grundkonfiguration, die vielleicht Luft nach oben hat (Hey, ich nehme doch eine SSD!), dann greift man fast automatisch zum schnelleren Prozessor, der aber nur Sinn ergibt, wenn man den entsprechenden Arbeitsspeicher hat.

Auf der anderen Seite: Ich bin mir fast sicher, dass das Modell 2019 das letzte Modell sein wird, in dem der Kunde noch so rumfuhrwerken darf – RAM könnt ihr selber um- bzw. einbauen. Gerade beim 21,5er iMac ist es meines Erachtens so, dass der nicht das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat, wenn man diesen entsprechend bei Apple hochlevelt.

Es ist ein bisschen innen wie außen. Mega Display im neuen iMac, während darum ein altes Gehäuse ist. So fühlen sich die Speicheroptionen in Sachen Arbeitsspeicher und Festplatte an, wenn man moderne Prozessoren und die Grafik im Hinterkopf behält.

Im täglich Berufseinsatz war es so, dass der iMac alle Produktivitätsarbeit schneller erledigte als der Vorgänger (kein Wunder). Fenster, Fotos, Bildbearbeitung, Parallels, Musik, Kommunikation, 35 offene Tabs im Browser, Handbrake und weitere – kein Problem. Allerdings ist es so, dass man die wahre Leistung der oberen Konfigurationen erst schätzen wird, wenn man wirklich aufwendige Videos oder Bilder bearbeitet – oder selber irgendwelche Lösungen entwickelt. Für jeden normalen Nutzer, der ein bisschen Web und Video macht, der greift zu einer kleineren Konfiguration oder einem Gebraucht-iMac, wenn es denn schon einer sein soll. Auf der anderen Seite muss sich jeder überlegen, ob es nicht ein entsprechender Monitor sein kann, wenn man vielleicht schon ein potentes MacBook hat – oder ein MacMini.

Eine Art Fazit von mir? Für mich ist der iMac nicht nur ein Arbeitswerkzeug, ich habe ihn auch einfach gerne auf meinem Schreibtisch stehen – er setzt das System ein, mit dem ich gerne arbeite. Und mit der neuen, sicherlich nicht günstigen, Konfiguration bin ich wieder für Jahre versorgt. Wie in meiner obigen Kritik zu lesen: Ich komme mit dem Rahmen des 27ers klar (beim 21,5er sieht das schlimmer aus, weil das Dsiplay noch kleiner wirkt) – aber ich denke, dass wir hier die letzte Modellreihe vor dem großen Umbruch sehen. Der Desktop-Markt hat sich in den Jahren so extrem gewandelt, Apple setzt einfach nicht mehr die Mengen ab, wie andere Hersteller auch nicht. Da sieht man schon, wo der Fokus liegt.

Warten kann man natürlich immer – und es wird sicher ein neues, größeres Apple-Display kommen und irgendwann auch komplett neue iMacs, die einem vom Design her umhauen. Aber um ungelegte Eier mache ich mir keinen Kopf, es wurde Zeit für ein neues Gerät und den alten iMac konnte ich noch gut loswerden, der Wiederverkaufswert ist immer noch enorm. Kann man bei der Anschaffung immer im Hinterkopf behalten. Höre schon über 10 Jahre, dass sich das ändert – die Wahrheit ist eine andere.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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32 Kommentare

  1. Finde ich interessant als Entwickler, ich selbst arbeite parallel auf einem MacBook Late 2008 (10Jahre nun alt), sowie einem Pro aus 2016. da die Comlile-Vorgänge dezentral erfolgen, ist der Unterschied gefühlt gar nicht so groß. Vielleicht ist es auch nur eine Art des Arbeitens, lokal erfolgt bei mir kaum noch ein größere Rechenaufgabe

  2. Ich Liebäugel auch schon mit den neuen 27″ 5K iMac 2019. Mein 2015er macht es zwar noch, aber bei der Grafikkarte habe ich damals zu niedrig gegriffen. Diesmal soll es dann eine Vega werden – zwar sau teuer, aber der Unterschied soll sich dann doch bemerkbar machen 😉
    Muss nur noch meine Frau von den Ausgaben überzeugen xD

  3. Sehr schöner Bericht. Er stachelt auch die Vorfreude auf mein Gerät an, das einen iMac 27 Zoll Retina von 2014 (!) ersetzt. 🙂

    In einem Punkt habe ich jedoch Bedenken. Mir wurde zweimal das Display getauscht, weil sich in den unteren Ecken Flecken (Verschmutzung) bildeten, obwohl der iMac in einer sauberen, konsequenten Nichtraucher-Umgebung steht. Vor kurzem wurde Apple deswegen sogar mit einer Sammelklage in den USA konfrontiert.

    Ich hoffe wirklich, dass sie das jetzt im Griff haben. Auf jeden Fall werde ich deshalb noch ein Apple Care+ drauflegen.

  4. Ich hab noch einen Late 2012 iMac 27″. Habe auch überlegt ihn zu wechseln. Bin aber mit der guten Ausstattung (24GB Ram etc) wirklich noch gut dabei. Habe letztes Jahr bei einem Bekannten einen neuen iMac 27″ installiert, da war spürbar jetzt nicht soviel Unterschied merkbar. Deswegen werde ich derzeit noch warten. Unglaublich wie lange die iMac bzw. ipads mittlerweile arbeiten.

  5. schade dass apple nicht Nvidia grakas verbaut. die verbrauchen weniger strom und sind damit leiser, kühler und haben mehr power pro watt

  6. Sehr geiles Gerät. Für mich als Windows Admin sicherlich nicht die beste Wahl, aber wenn MacOS machbar ist, würde ich jedem mit genug Barmitteln zu so einem Gerät raten. Es gibt schnellere und billigere Geräte, aber die Mischung ist eben so unendlich gelungen, die findet man woanders so nicht.

    Einzig das Display finde ich diskussionswürdig. 27″ sind nicht mehr so atemberaubend wie noch vor zehn Jahren. Apple selbst hatte einmal ein 30″ Display im Angebot und so eines dürfte es für den besten Desktopcomputer dann doch sein. Die Auflösung ist natürlich extrem gut, doch was ist mit HDR? Ich setze privat auf zwei 27″ Acer UHD Monitore mit HDR und bin jedes Mal total fasziniert von der Qualität der Darstellung. Gerade in Spielen ist das eine ganz neue Welt. Das stünde dem iMac auch gut.

    Für das Business nur das Beste. So lese ich das aus dem Artikel heraus. Wer beruflich jeden Tag vor der Kiste sitzt, will das Beste, keinen Kompromiss. Glückwunsch zu so einem tollen Gerät.

    • Welche Acer nutz du genau?

    • „aber die Mischung ist eben so unendlich gelungen“

      Als langjähriger Windows Nutzer kann ich das leider nicht bestätigen. Nach 2 Jahren MacOS komme ich immer noch nicht zurecht. Mir gefällt ein Windows PC nach wie vor „unendlich“ besser! Das Design beeindruckte mich durchaus, was MacOS leider nicht konnte. Mein nächster Rechner ist wieder einer mit Windows OS, ich kann nur jedem raten der mit einen Mac liebäugelt sollte, sich intensiv damit auseinandersetzen und vor allem richtig in einem Markt vor Ort zu testen, für den Kaufpreis ist es kein Pappenstiel einen Fehlkauf zu machen.

  7. Entweder habe ich es überlesen oder steht der Preis nicht im Text?
    Ich hab mir ja auch letztes Jahr nach 13 Jahren einen Desktop zugelegt. Der dreht Kreise um so einen AIO und das zu ca. einem Drittel des Preises. (Und dazu noch das bessere BS) 😉
    Dieses Jahr spendiere ich mir dann noch eine neue M.2 1 TB Systemplatte und als Datengrab eine neue SATA 2 TB Platte. Allerdings sind die Preise dafür gerade extrem im Fallen und wirklich brauchen tue ich es nicht…
    Vor einem Jahr habe ich für die m.2 des Notebooks das Dreifache von heute bezahlt und das war da schon „billig“.

    ABER: Neidisch bin ich auf das Display-Panel! Ich „gurke“ hier mit einem Lenovo 1440p im matt und einen 1080p rum. Auch wirklich gut. Nur ein glossy 4k/5k ala iMac oder Surface Studio ist schon Endstufe!

  8. Nachdem mein iMac 2011 mit SSD nachgerüstet doch etwas lahm wurde, hab ich mir auch den neuen iMac 27″ i9, 40GB Ram (32 GB günstig bei Amazon), SSD und Pro Vega 48 geholt. Sehr geiles Display, sehr schneller Rechner bis auf…die Grafik. X-Plane ruckelt in nativer Auflösung nur, gejt nur mit ungefähr halber Auflösung, dafür dann mit höchsten Settings. Da verstehe ich Apple nicht. Die Vega 48 ist langsamer als eine GeForce GT 1070, die sehr günstig ist. Hab noch nen Alienware zum Vergleich. Mindestens eine Vega 58 oder 64 wäre nötig, wenn schon der AMD Mist.

    • Jonas Lapp says:

      Mit AMD-Grafik sein Glück bei X-Plane zu versuchen ist aber auch mehr als optimistisch. Leider aktuell kein Vergleich zu Nvidia mit der OpenGL-Geschichte.

  9. Ich selbst arbeite mit einem MACmini late 2012, Intel i7, 512 SSD, 16 GB RAM und MAC OS X Majove, MS Office 2019/365, Adobe CC (Abo) und Parralells Desktop mit Virtuellen Windows Maschinen.
    Ich kann nur sagen, dass der MACmini noch sehr gut läuft und das Arbeiten am MAC einfach Spaß macht. Die MAC Rechner laufen auch sehr stabil. Für mich als Webdesigner bzw. Creativer ist ein MAC einfach optimal. Aber ich finde es gibt heute auch gute Windows Rechner. Habe noch ein MS Surface Pro 2, ursprünglich mit Windows 8.1, heute mit Windows 10 May 2019 Update.

  10. Robert Wechsler says:

    Langer Bericht, aber über ein so nebensächliches Thema wie den Preis spricht man unter Apple-Jüngern einfach nicht, was?

    • Ah, schau an. Ein Troll zu Ostern.

      • Ne, der Troll bist du! Man hätte ruhig auch den Preis ansprechen sollen, zu jedem guten Bericht/Test gehört auch die Evaluierung des P/L Verhältnis.

        Meine beide iMacs von 2011 (27“ und 22“) habe ich auf SSD umgerüstet und rennen weiterhin wie Sau! Erst wenn ich mit dem OS soweit zurück hänge, dass es keine Sicherheitsupdates gibt, wird neu gekauft. Hoffe bis dahin, dass Apple Mac OS nicht komplett vermurkst. Die Annäherung an iOS gefällt mir immer weniger…

        • ich hatte auch nen 2011er mit nachgerüsteter Samsung pro SSD. Trotzdem wurde er mit jedem neuen MacOS langsamer. Und die Grafikleistung war unter aller Sau.

    • Ich habe mir diesen iMac 27“ vor 1,5 Jahren mit 256GB SSD gekauft, Listenpreis 2150€, im Internet 1900€ bezahlt (zudem kann ich mir über mein Kleingewerbe die 300€ MwSt zurückholen). Der neue iMac hatte meinen iMac von 2007 abgelöst. Beide iMacs betrachte ich als beste Investition in Technik, die ich je getätigt habe. Null Probleme, sehr langlebig und daraus resultierend ein unglaublich gutes Preis/Leistungsverhältnis. Nicht nur für Apple Verhältnisse ist so ein iMac günstig, sondern auch wenn man ihn mit Windows Geräten vergleicht.

  11. Ich habe am Dienstag voller Vorfreude meinen neuen iMac bekommen. Er sollte meinen 2011er-iMac ersetzen. Am Mittwoch habe ich den Kasten wieder zur Post schleppen dürfen.
    Der Audio-Eingang war tot. Er ließ sich weder durch Neuinstallation, den Apple-Support oder sonstige Maßnahmen zum Leben erwecken.
    Kurios ist, dass externe Lautsprecher perfekt funktionierten und selbst Windows mit BootCamp aus den internen Lautsprechern Musik wiedergeben konnte. Nur macOS war sich zu fein, einen Pieps von sich zu geben.
    Nach acht Jahren mit dem alten Kasten war das kein angenehmer Einstand…

    • Defekte lassen sich halt nie ganz ausschließen. Und sind immer blöd für den, den es trifft.

      Mein Macbook hatte am Anfang auch öfters unerklärliche Abstürze, deren Ursache ich erst in der Software gesucht hatte. Zur Reparatur gegeben, Logikboard neu, seitdem seit drei Jahren Null Probleme.

  12. Ich finde das Fehlen von 10 Gbit/s Ethernet immer noch ein fatales Versäumnis. Das kann ich sogar beim Mac Mini für verhältnismäßig kleines Geld mitkaufen.
    Vor allem wenn man seine Daten auf einem NAS hat, von denen nahezu alle Größeren bereits 10 GBit/s haben oder nachgerüstet werden können .
    Es mach schon einen Unterschied ob man mehrere Gigabyte große 4K Videos mit 125 MB/s oder mit 1250 MB/s über die Leitung nuckelt. Bei einem 10 GB File mach das einen Unterschied von 80 zu 8 Sekunden.

  13. Lächerlich für deine Art der Arbeit 32GB RAM zu nutzen. Du machst weder Videos noch schneidest du riesige 4K-Dateien, du machst keine mehrspurige Musik und du bearbeitest auch keine Bilder in Photoshop mit dutzenden Ebenen. Wozu in aller Welt brauchst du also 32GB? Für das bißchen WordPress-Tipperei tut das auch ein billiges Trekstor. Scheint ja super zu laufen, dein Blog, wenn man das Geld so mit vollen Händen rausschmeißen kann. Rentieren sich diese paar Banner so stark, dass man mehrere Mitarbeiter plus nen Rechner im Wert eines Kleinwagens bezahlen kann? Oder stecken da andere Sponsoren hinter. Es spricht ja Bände, dass du in dem gesamten Artikel jedes Furz erwähnst, den Preis aber wissentlich verschweigst. Traurig…

    • Oh ein aggressiver deutscher Neider. Ich empfehle Anger Management Therapie.

      Und PS.: Deine Armut kotzt mich an.

      • Recht hat er doch. Sowas ist Prestige. Er betont doch immer, das er außer Textverarbeitung nichts weiter macht.
        Übrigens sind nicht alle (eher ganz wenige) so privilegiert um sich mal so nebenbei einen PC für 4500+ kaufen kann.

        • @Asti:

          * Ich mache nicht nur Textverarbeitung – und wer bitte kauft sich seinen Rechner nach den Dingen, die er gerade jetzt tun will?
          * Ich bin maximal privilegiert – denn ich mache den Job, der mein Hobby ist. Und das so 14 Stunden am Tag (übrigens arbeite ich nicht nur „hier“ im Blog). Ich darf mir sogar den Rechner kaufen, den ich will – und nicht irgendeinen, den ich nicht will.
          * Er war günstiger als von dir nachgeschlagen (siehe Text: 3919,-)

    • Ich habe in meinem 27″ Late 2014 auch 32 GB RAM und mache damit auch keine deiner angesprochenen Dinge.
      Wozu so viel Ram?
      Weil ich manchmal gut und gerne 20-30 Apps offen habe sowie nochmal so ca 20 Tools. Auch habe ich oftmals 40+ Tabs in Chrome geöffnet. All das braucht Arbeitsspeicher.
      Und ja das ist Arbeit. 16 GB ist eigentlich immer voll. 24 GB überschreite ich auch manchmal. So ist es immer gut etwas Reservere zu haben.
      Man will ja nicht wenn man über etwas wichtigem sitzt, dass einem plötzlich die Apps geschlossen werden weil der RAM zu Ende geht.
      Mir kam noch nie in den Sinn „Weniger RAM hätte es auch getan“

      Wie du siehst gibt es durchaus Anwendungsfälle die sich von deinen Beispiel unterscheiden die ordentlich RAM benötigen.
      RAM kann man nie genug haben und wenn man RAM beim iMac selbst nachrüstet ist es so ziemlich das günstigste am Rechner. 32 GB RAM für meinen Mac gibt es aktuell für ca 160 € und für den aktuellen iMac für ca 220 €

  14. Roland Ungar says:

    So ein genialer SD-Kartenslot auf der Geräte-Rückseite, das hat doch was praktisches: -)))

  15. Schade das es Apple einfach nicht schafft so ein Ding mit anständiger Grafikkarte zu verkaufen. Dann könnte man auch mal gescheit aus OSX zocken .

  16. Hatte auf das Upgrade dieses Jahres gewartet, wurde dann aber enttäuscht. Ich sitze „noch“ auf einem 2015 Retina Modell, mit i7 und 16GB RAM. Aus Performancesicht ist wohl vorerst kein Upgrade notwendig, mit dem Wiederverkaufswert die Neuanschaffung aber auch nicht so teuer wie es zunächst aussieht. Nur USB-C fehlt mir etwas.

    Ich warte erstmal noch auf ein anderes Design. Ultra-Wide dürfte ja drin sein. 🙂

  17. Danke für den Bericht. Ja, Apple macht vieles richtig. Wenn sie sich jetzt noch von den vollkommen überzogenen SSD-Preisen verabschieden würden, dann wären ihnen sicher weiter Käufer sicher. Hier soll ein neuer Mac mini die Win10-Dose ablösen. Allerdings benötige ich 1TB SSD. Und ich will einfach keine Bastellösung mit externen SSDs. ich Wills clean. Da hole ich mir keinen Mac, um dann wieder nen Haufen Kabelsalat zu haben. Wenn man wenigstens vernünftig steckbare Zusatzgehäuse für sowas bekommen würde. Da sind noch echte Lücken am Markt.

  18. Ok bei 3000€ muss man aber viel schreiben um das wieder rein zu bekommen. Ich bin Windows Nutzer und konnte mich mit MacOS nie so wirklich anfreunden. Ich habe auch Kunden die einen Mac besitzen und ich muss zugeben habe auch schon mal einen Verkauft. Ich bin mir aber sicher das der i9 nicht so lange halten wird die die Vorgänger. Aber das wird sich Zeigen. Wirst ja sicher berichten wenn du mal einen defekt hast. Was mich bei allen Herstellen von Notebooks und auch All in One Geräten stört das immer mehr Verklebt wird an Komponenten. Das Display ist aber wirklich Top da gibt es im Pc Bereich nur sehr wenig vergleichbares. Und kostet dann auch ähnlich.

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