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So vergibt iFixit am Ende lediglich einen Repairability Score von 3/10. Geopfert hat Apple beim aktuellen iMac Pro die externe Zugriffsmöglichkeit auf den RAM. Dafür wurde die Kühlung stark erweitert, um der moderneren Hardware Herr zu werden. Dabei gibt es laut iFixit im Inneren im Bezug auf die Verbindungen mehr Gemeinsamkeiten mit dem Apple Mac Pro aus dem Jahr 2013 als mit den iMac 5K. Dadurch ließ sich etwa das Mainboard leichter entfernen.
Der Zugriff auf den Arbeitsspeicher ist zwar nun stark erschwert, es kommt aber immer noch Standard-RAM mit 288-Pins von SKHynix. zum Einsatz. Die GPU verbirgt sich wiederum hinter einem massiven Heatsink und ist aufgelötet. Anders sieht es mit der CPU aus, denn jene kann entfernt werden. Ob hier in der Praxis aber wirklich ein CPU-Upgrade möglich bzw. sinnvoll wäre, ist fraglich. Denn es handelt sich auch hier um einen Semi-Custom-Chip, den Intel speziell für Apple liefert. Auch ein Netzteil mit 500 Watt befindet sich im Inneren des Apple iMac Pro.
Laut iFixit setze Apple beim iMac Pro auf das gleiche Panel wie auch beim iMac 5K – es stammt von LG Display. Allerdings sieht die Verkabelung doch anders aus, also wäre es nicht möglich, die Displays zwischen dem Modellen beliebig zu tauschen.
Kritik übt iFixit stark daran, dass die GPU aufgelötet ist. Das heißt, man bleibt auf der Grafiklösung sitzen, die man sich beim Kauf ausgewählt hat. Zudem sei es zwar per se einfach den iMac Pro zu öffnen, aber danach müsse das Tape ersetzt werden, das man dabei durchschneide. Andernfalls ließe sich eine Reparatur nicht erfolgreich abschließen.
Insgesamt empfiehlt iFixit Basteleien am iMac Pro von Apple daher nur sehr erfahrenen Nutzern. Alle anderen sollten vom Herumfummeln an der teuren Workstation lieber die Finger lassen. Den gesamten Teardown mit allen Informationen zum Innenleben des iMac Pro findet ihr hier. Viel Spaß beim Lesen!