Apple HomePod: So nutzt du die Ambient Sounds


Apple hat Ende Oktober iOS 13.2.1 für den HomePod veröffentlicht, nachdem das Update auf Version 13.2 für einige gebrickte HomePods gesorgt hat. Das Update hat auch neue Funktionen im Gepäck, nutzt man den HomePod auf Englisch, kann er nun auch Personen unterscheiden. Außerdem kann man jetzt sehr einfach Musik vom iPhone an den HomePod übergeben, dazu muss man lediglich das iPhone direkt an den HomePod halten, mehr nicht.

Eine neue Funktion sind auch Ambient Sounds – Umgebungsgeräusche. Manchem helfen solche Sounds bei der Konzentration oder bei der Entspannung, man muss aber irgendwie auch dafür empfänglich sein. Die Ambient Sounds werden einfach per Sprachbefehl gestartet. Interessant ist, dass Siri selbst sowohl von „Ambient Sounds“ als auch von „Umgebungsgeräuschen“ spricht. Das verwirrte mich beim Ausprobieren etwas. Ich komme aber zu dem Schluss, dass Siri besser versteht, wenn man „Umgebungsgeräusche“ anfordert, auch wenn sie daraufhin antwortet, dass das Geräusch via Ambient Sounds abgespielt wird.

Der Befehl, der bei mir in den meisten Fällen funktioniert hat: „Hey Siri, spiele ‚Geräusch X‘ über Umgebungsgeräusche.“ Probierte ich mit „Ambient Sounds“, spuckt mir Siri stets „Amnesie“ von Alligatoah aus. Zwar gutes Lied, aber nicht das, was ich angefordert habe. Das kann ich eben umgehen, wenn ich „Umgebungsgeräusche“ in den Befehl packe.

Welche Geräusche stehen zur Verfügung?

– Bach
– Kamin
– Nacht
– weißes Rauschen
– Meeresrauschen
– Regen
– Wald

Wer solche Geräusche zum Einschlafen nutzt, kann sie auch mit einem Sleep Timer versehen. Dazu startet man einfach das gewünschte Geräusch. Danach gibt man den Befehl „Hey Siri, stelle einen Sleep Timer.“ Siri fragt dann für wie lange, das sagt man und kann dann beruhigt einschlafen. Nutzt ihr Umgebungsgeräusche im Alltag?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Siri versteht Kamin nur, wenn ich es falsch als „Kam-In“ ( so ähnlich wie das englische Come-In, bei dem man das e verschlickt) aussprechen.

    • Das E verschluckst du ja eigentlich nicht, weil das bei „Come-In“ gar nicht ausgesprochen wird?! 😉 Was natürlich nichts an der an sich falschen Aussprache ändert. Aber das ist eben Apple. Das dauert immer etwas, bis die gute das auch so versteht wie sie es soll. Allerdings ist Siri mit dem aktuellen (für mich immer noch zu geringen) Funktionsumfang einfach nicht zu gebrauchen. Schade eigentlich.

  2. Christian. G. says:

    * verschluckt

  3. Zum Einpennen empfehle ich Moby´s – Long Ambients Two. Sieben Titel, alle über 30 Minuten lang.
    https://music.apple.com/de/album/long-ambients-two/1459132989

  4. ob man das auch irgendwie als Siri Kurzbefehl hinbekommt? Oder in irgendeine HomeKit Szene einbinden kann? Ich habe mir ja sagen lassen das Alexa sowas mit links kann, aber die kommt mir nicht ins Haus. Muss das mal googeln.
    Das würde ja Sinn machen, will ja nicht noch lange mit Siri reden wenn ich ins Bett gehe 😉

  5. Amnient Sounds habe ich hier in Frankfurt ohne Siri und HomePod genug… Strassenlärm zum Beispiel.
    Wie gerne würde ich sagen: „Siri… Ruhe jetzt!“

    😉

  6. „Hey Siri, spiele Geräusche!“ genügt auch. Das wirkt auf mich eher unnötig und so als ob man bei einem Major Update auch zumindest irgendwas neues bieten wollte. Die Stimmerkennung gibt es ja auf Deutsch und in den meisten andern Sprachen noch nicht. Ich hab gerne Input beim Einschlafen, wie Podcasts oder Hörbücher und tagsüber lieber Musik.

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