Apple HomePod lässt sich einfach einrichten, erfordert iCloud-Schlüsselbund und 2-Faktor-Authentifizierung

Während Apples erster Smart Speaker hierzulande noch ein wenig länger auf sich warten lässt, kann er in anderen Ländern bereits ab 9. Februar gekauft werden. Mit iOS 11.2.5 kam auch die Unterstützung für den HomePod auf iOS-Geräte. Und somit auch das Wissen, wie man den HomePod einrichtet. Das erfordert nämlich bestimmte Voraussetzungen auf Nutzerseite, während die Einrichtung an sich kaum einen Unterschied zur Einrichtung von Apple TV oder auch AirPods bietet.

Voraussetzung für die Verbindung eines HomePod ist auch, dass der Nutzer sowohl den iCloud-Schlüsselbund als auch die 2-Faktor-Authentifizierunng aktiviert hat. Für die Einrichtung wäre es natürlich günstig, wenn dieser Umstand schon gegeben ist. Dann ist die Einrichtung auch schnell abgeschlossen, man muss lediglich das iOS-Gerät in die Nähe des HomePod bringen und schon bekommt man ein Pop-up angezeigt.

Im Anschluss gibt man noch die 4-stellige PIN ein, die von Siri auf dem HomePod angesagt wird und es kann losgehen. Im eingebundenen Video seht Ihr noch die Möglichkeit, zwei HomePods als Stereo-Paar zu verbinden, diese Funktion kommt aber erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Während der Einrichtung soll man den HomePod zudem einem Raum zuweisen, das ist für die HomeKit-Nutzung wichtig, aber natürlich auch für das Ansprechen des Speakers an sich. iCloud und iTunes muss ebenfalls eingerichtet werden, die Übertragung von Einstellungen diesbezüglich und auch der von WLAN-Zugängen erfolgt automatisch.

Alles in allem also nicht viel anders als beim Apple TV, nur dass eben keine Codes auf einem Display angezeigt werden können. Änderungen an den Einstellungen werden indes über die Home-App vorgenommen.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

9 Kommentare

  1. Frank Ingendahl says:

    Braucht man für das Teil zwingend ein IPad/IPhone? Ich habe nämlich nur iMac und Macbook Air

  2. Wer kauft das bitte. Nutze selber viele iOS Produkte aber Siri ist absolut unbrauchbar im deutschsprachigen Raum. Da bekomme ich jetzt schon Schmerzen wenn ich dran denke mir zum Beispiel einen Song der Nine Inch Nails zu wünschen.

  3. Ich überlege, mir morgen ein Exemplar in UK für 319 GBP zu bestellen. Mit Versandkosten lande ich dann unter der UVP in unserem Land, die vermutlich mindestens 399€ sein wird. Unsere Sprache wird dann vermutlich erst ab dem Launch in Deutschland unterstützt? Gut, dass ich auch englisch kann ;-). Mir geht es vor allem um den Sound und das Design. Auch bin ich Apple Heavy User, obwohl auch Alexas bei mir wohnen, die mich zwar besser als Siri, aber auch oft nicht oder falsch verstehen. Sinnvolle Sprachassis wird es erst in einigen Jahren geben.

  4. Neben der sicherlich vorzüglichen Integration in die Apple-Welt denke ich, dass der HomePod den Konkurrenten auch klanglich überlegen sein wird. Auch das wird viele bewegen, zumindest über eine Anschaffung nachzudenken.

  5. Biff Tannen says:

    @Chris R., ob der Homepod der Konkurrenz klanglich wirklich so überlegen ist, muss sich erst noch zeigen.
    Sicherlich können weder der Google Home noch Amazons Echo Lautsprecher gegen den Homepod klanglich mithalten.
    Aber die Konkurrenz ist inzwischen ja viel größer (Sonos, Sony, JBL, Panasonic, etc. mischen ja auch noch mit), bei denen bekommt man dann teilweise sogar ein Stereoset zum gleichen Preis und erhält dabei auch noch das vielseitigere Gerät. Der Homepod ist ja doch ein recht beschränkt System: iOS Pflicht, nur Apple Music als Musikanbieter per Sprache bedienbar, noch kein Stereomodus, schlechterer Assistent, etc.
    Sicherlich wird Apple da trotzdem viele Käufer finden, und die Audiotechnik klingt spannend, aber ich denke, dass man mit anderen Systemen besser beraten ist. Apple hat dieses Gerät aus dem Zugzwang heraus entwickelt und wirft es (wie andere Firmen leider auch) halbgar auf den Markt.
    Trotzdem würde ich den Homepod gerne mal Live hören…

  6. Frank Ingendahl says:

    @Christian Appel Siri funktioniert hervorragend, man muss nur damit umgehen können.

  7. Frank Ingendahl says:

    @Chris R. Klang ist doch völlig nebensächlich, dafür gibts die Stereo Anlage. Es ist ein Sprachassistent zum schalten von Gräten (Genau wie Alexa und Co) , wie Licht, Heizung, Rollläden etc. Irgendwie verwechselt ihr da etwas. Die Geräte sind keine Spielzeuge.

    Kleines Beispiel zum ausprobieren
    Stecke einfach mal die Hände in die Hosentaschen, setze dich mit dem Stuhl vor einen Lichtschalter und bediene den dann (Die Hände bleiben dabei aber in der Hosentaschen).

  8. Biff Tannen says:

    @Frank, warum legt Apple denn dann deiner Meinung nach soviel Wert auf die Klangeigenschaften des Homepods?
    Der ist schon zum Musikhören konzipiert. In diesem Fall verwechselt du da eher etwas…

  9. @Frank
    Der Klang ist Verkaufsargument und war offensichtlich ein Schwerpunkt bei der Entwicklung. Der HomePod bedient den Markt für Aktivboxen und Multi-Room Audio. Nicht jeder stellt sich eine Stereoanlage mit Kabel, Verstärker, Receiver, CD-Player, Boxenpaar, 5.1 Setup usw hin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.