Apple veröffentlicht häufigste Gründe für App Store Ablehnungen

Apple verweigert immer wieder Apps den Zugang zum App Store, der einzigen Möglichkeit, um Apps auf normalem Weg auf iOS-Geräte zu bringen. Die Gründe sind vielfältig, ebenso wie die Regeln im App Store selbst. Auf einer extra Unterseite hat Apple nun nicht nur die häufigsten Gründe für eine Ablehnung aufgelistet, sondern gibt auch gleich noch Tipps, wie man dies vermeiden kann. Für 58 Prozent der abgelehnten Apps in den 7 Tagen des Zeitraums 22. – 28. August, sind 10 Gründe verantwortlich.

Top10_Reasons_AppStore

Wie man sehen kann, gibt es nicht den einen Grund, der dafür sorgt, dass Apps es nicht auf den ersten Anlauf in den App Store schaffen. Vielmehr sind es viele Gründe unterschiedlicher Art. Den größten Posten nimmt jedoch Informationsmangel ein. Mit 14 Prozent ist es der häufigste Grund für eine Ablehnung. Immerhin 8 Prozent der Apps werden aufgrund von Bugs abgelehnt. Erstaunlich, wenn man bedenkt, wie viele Apps auch im App Store völlig verbuggt durchgelassen werden.

Total_AppStore

Die restlichen Zahlen seht Ihr selbst, keine großen Ausreißer dabei, bei denen man sagen könnte, dass sie hauptverantwortlich wären. Interessant wären sicher auch Zahlen zu Apps, die vorerst eine Erlaubnis für den App Store erhalten und im Nachhinein wieder entfernt werden, was ebenfalls häufiger vor kommt. Dennoch sind es genau diese strengen Regeln, die Apples App Store zum Vorzeige-App-Store machen. Zwar ist auch bei Apple nciht jede App so perfekt, wie es sich die Nutzer und auch Apple wünschen, die allgemeine Qualität ist jedoch höher als in den Konkurrenz-Stores con Google, Amazon und Microsoft. (Danke Daniel!)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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17 Kommentare

  1. Ich schätze Google Play aufgrund von einem Grund, für den Apple Apps aber raus schmeißt:
    Guideline 2.9; Public Betas sind toll für Entwickler und interessierte Nutzer und Testversionen vor dem Kauf einer App helfen sehr.

  2. Und die restliche Grauzone mit 42%? Einfach mal nach „Apple App Store Zensur“ googeln.

  3. Ganz ehrlich, wenn man wirklich fies sein will, kann man das mit einem gewissen Menschen aus dem 2. Weltkrieg vergleichen. Was in Apples Augen minderwertig ist, wird einfach entsorgt … wie gesagt, wenn man fies sein will …

  4. Punkt 4: D übe UI ist primär auf Funktion ausgelegt. Bäm weg aus dem AppStore…

  5. @Phil: …und Äpfel sind Birnen. Wo ist denn da bitte ein Zusammenhang?!
    Wenn du kein Abitur hast, kannst du nicht studieren. Solche Vorgänge dienen einfach der Qualitätssicherung!

  6. @Sebastian: Ist aber dennoch machbar & tun auch einige Entwickler! Sie setzen einfach einen gewissen Free Content und Premium wird per In-App dazu gekauft! So hat man seine „Testversion“ 😉

    Zudem hast du bei Apple 3 Monate Zeit die App wieder zurückzugeben! Was willst du nach länger testen? 😀

    @Lux/Jo: <

    @Phil: Find ich eigentlich ganz gut so. Ich brauch nicht um jeden Preis die größten Scheiß Apps im AppStore, nur damit Apple sagen kann das sie mehr Apps haben, als die Konkurrenz! (Siehe Google) Am Ende will man auch etwas Qualität haben!

    @Konstantin: Ach, das hätte ich gerne auch bei anderen Programmen. Besonders im OpenSource-Sektor!

  7. @Tim,

    natürlich kann man in Deutschland ohne Abitur studieren! Das sollte man auch als Nichtabiturient wissen. Es gibt mehr als nur eine Zugangsvorsetzung!

    Phils Vergleich ist etwas sehr grob, aber im Grunde hat er recht. Gerade was 10.6. angeht. Hier müsste dein Vergleich aber ehr „Siehst Du scheiße aus, darfst Du nicht studieren“ lauten. Und Uniformpflicht besteht an unseren Uni’s auch schon eine weile nicht mehr- 😉

    Gerade was UI-Design angeht, hier hat sich der Entwickler im Normalfall was bei gedacht.
    Der eine Entwickler ist darin besser, der andere nicht. Letztlich entscheide ich als Kunde doch, mit was ich klar komme und was ich will. Apple müsste nur die Rückgaberichtlinien etwas erweitern. Einfach ein 1-2 Stunden langes Rückgaberecht, falls die App nicht gefällt. Genau wie es im PlayStore ist. So habe ich als Kunde die Möglichkeit zu entscheiden und muss mich nicht bevormunden lassen, was ich schön zu finden habe!

    Klar, einige Guidelines sind richtig und ich würde mir diese auch für den PlayStore wünschen, aber man kann es auch übertreiben.

  8. @Klaus: Gerade das „Übertreiben“ ist doch das, was Apple seit Jahren (aus)macht. Dort ist es aufgrund der Richtlinien eben nicht möglich, einfach als Entwickler eine eigene UI zu basteln und die Vorgaben über Bord zu werfen. Das hat logischerweise Vor- und Nachteile, aber es ist alles andere als unbekannt. Mit dem Anspruch, der Kunde soll/kann selbst entscheiden, was richtig ist, ist man bei Apple beim falschen Anbieter gelandet. Apple nimmt für sich den Anspruch, das (als Teil des Paketes) zu entscheiden. Wer das nicht möchte, braucht es ja auch nicht zu machen, es gibt ja nun wirklich Alternativen. Ist doch ok so, für wen das ein wichtiges Kriterium ist, der sollte eben nicht zu Apple gehen…

  9. @zhet
    Ja, das ist klar. Aus diesem Grund kommt mir Apple auch nicht ins Haus. 🙂
    Ging ja auch nur um die Kommentare von Phil und Tim, gewürzt mit meiner Meinung.

  10. Womit mal wieder bewiesen wäre, dass unter einem Betrag zum Thema „Apple“ in diesem Blog nicht die Beleuchtungsstärke sondern eher die Dämmerung in Lux gemessen wird… 😉

  11. @zhet: Originelle Ausdrucksweise. 🙂

    Aber es ist andererseits unoriginell, nur über den Überbringer der Nachricht zu lästern, wenn man sich nicht mit den Inhalten der Nachricht auseinandersetzen will. Begründete Kritik an Apple’s totalitärer Diktatur und Zensur scheint für manche Fans einer Götterdämmerung gleichzukommen. 😉

  12. Troll-Logik:

    Apple hält den App Store sauber: anklagen wie ein Staatsanwalt.

    Google, Microsoft, etc macht das Selbe: verteidigen wie ein Anwalt.

  13. @Lux

    > Apple’s totalitärer Diktatur und Zensur

    Darum lachen die Leute über dich.

  14. den Punkt 3.3. finde ich sehr lustig 🙂
    Sperrt sich Apple jetzt auch aus dem Store aus? Da sie ja weder Äpfel noch deren Bäume verkaufen? 🙂

  15. 2.9 ist doch nur ein schwachsinniger punkt! Wie soll man dann Apps testen?!

  16. @M3gaFr3ak in einer closed Beta, nicht als Bananaware (reift beim Kunden).

    @Phil ja genau, Apple als „Gatekeeper für schlechte Apps“ ist schon verdammt nah dran am Genozid, wtf läuft bei Menschen wie dir schief?

  17. Devil_of_Chaos says:

    Ja mit diesem review prozess hatte ich bisher keinerlei probleme. Meine beiden apps wirden sofort akzeptiert und sind noch in Store

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