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Apple & Google: Abkommen macht Wettbewerbshüter in Großbritannien skeptisch

Apple und Google haben schon seit einiger Zeit ein Abkommen getroffen: Damit Google die Standard-Suchmaschine im Safari-Browser von Apple bleibt, wandern da ein paar Taler in die Taschen des Unternehmens aus Cupertino. Das finden die Wettbewerbshüter im Vereinigten Königreich eher bedenklich. Denn das mache es anderen Anbietern von Suchmaschinen sehr schwer da mitzuhalten.

Die Vereinbarung zwischen Apple und Google stelle daher für Konkurrenten „eine signifikante Barriere für den Einstieg und die Expansion“ im Markt für Suchmaschinen. Betroffen seien davon etwa Microsoft mit Bing, Yahoo oder auch DuckDuckGo. Auch diese Anbieter blechen an Apple, um als Suchmaschinen-Optionen in Safari aufzutauchen.

Laut den Wettbewerbswächtern zementiere Google durch das Abkommen mit Apple seine dominierende Stellung und der Wettbewerb werde behindert. Doch was werden nun in Großbritannien die Folgen sein? Das ist noch nicht ganz klar, es gibt mehrere Vorschläge. Denkbar wäre etwa beim ersten Start von Safari an einem neuen Gerät ein Bildschirm, der mehrere Suchmaschinen gleichberechtigt zur Auswahl anbietet.

Alternativ wäre es möglich, Apple eine Beschränkung aufzuerlegen, welche Maßnahmen, wie die aktuelle Monetarisierung der Suchmaschinen-Optionen, grundsätzlich untersagt. Das kommentierte Apple bereits zähneknirschend damit, dass ein solcher Schritt „sehr kostspielig“ für Apple wäre. Google wiederum hat sich zu der Kritik bisher nicht geäußert.

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