Apple experimentiert mit Displaygrößen zwischen 4 und 13 Zoll

Apple und die größeren Displays. Spekulationen gibt es seit einigen Jahren, letztes Jahr wurde dann beim iPhone erstmals ein größeres Display eingeführt, das iPad schrumpfte hingegen. Wie das Wall Street Journal aktuell berichtet, experminentiert Apple nun mit weiteren Displaygrößen, um den Kundenwünschen gerecht zu werden.

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Allerdings ist es auch nicht ungewöhnlich, dass sich Hersteller verschiedene Prototypen von Displays anfertigen lassen. Daraus abzuleiten, dass diese auch tatsächlich auf den Markt kommen, ist gewagt. Am Beispiel Smasung sieht man aber, dass die Viel-Geräte-Strategie durchaus aufgehen kann.

[werbung] Der Trend bei mobilen Computern geht ja zu abnehmbaren Displays. Diese Notebook-Tablet-Hybriden sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Die Größe von 13 Zoll würde bei Apple beispielsweise perfekt in die Macbook-Reihe passen. Ein Macbook Pro, das ein abnehmbares Display hat? Ein größeres iPad, das mit OS X anstatt iOS läuft? Eine ganze iPhone-Reihe in verschiedenen Größen?

Auch wenn heute die Gewinne bei Apple noch überdurchschnittlich hoch sind, kann man sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. Man muss sich weiterentwickeln, will man erfolgreich bleiben. Dazu gehören nicht nur neue Produkte, sondern auch Verbesserungen und Neuerungen an bereits verfügbaren Geräten.

Dieses Jahr wird man die neuen Displays nicht mehr in den Geräten finden. Laut WSJ wurde die Massenproduktion für das neue iPhone bereits gestartet und auch die Produktion des neuen iPad ist in der Vorbereitung. Letzteres soll ein leichteres und dünneres Display erhalten. Die Auflösung und Größe soll dabei dem aktuellen Modell gleich sein.

Was meint Ihr, kommt Apple nächstes Jahr mit einem Riesen-iPad und neuen iPhone-Modellen in verschiedenen Größen?

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

7 Kommentare

  1. Apple muss dringend – gerade im Bereich Mobiltelefone – das Produktportfolio breiter aufstellen. Die Strategie des iPods (ein Modell für jede Preisklasse) war sehr erfolgreich und hat den iPod als erstes Apple-Gerät in die Rolle des Marktführers gebracht. Bis zu diesem Zeitpunkt war Apple bei anderen Produkten immer in einer Nischen-Rolle.

    Wenn Apple gegen Samsung konkurrieren will, müssen sie – wohl oder übel – ein Produkt anbieten, das zumindest im mittleren Preissegment spielt. Im oberen Preissegment sind sie mit dem „bisherigen“ iPhone ja weiterhin sehr gut aufgestellt.

  2. „Auch wenn heute die Gewinne bei Apple noch überdurchschnittlich hoch sind, kann man sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen.“

    Überdurchschnittlich im vergleich zu was? Zumindest nicht im Vergleich zum Vorjahr.

  3. @Marvin Scharle

    Gerade einen einzug ins mittlere Preissegment würde ich kritisch sehen. Dort gäbe es ja nur 2 möglichkeiten, am den Specs schrauben oder an der Verarbeitung. Beides würde wahrscheinlich viele von den „iPhone Pro“ abhalten, da sie nicht wissen warum sie für mehr cpu bei Whatsapp und Facebook zahlen sollen oder nur dafür damit es aus Glas ist. Dadurch könnte sich Apple die marge bei den „iPhone Pro“ versauen.

    Bei den iPods ist ja ein iPod Nano nicht wirklich mit einem iPod Touch vergleich, die Hardware zielt ja auf völlig andere Nutzergruppen ab.

    Sinnvoller wäre es da ein Low Budget iPhone raus zubringen, was eher eine Content Maschine ist, Filme und Musik. Dadurch würde Apple eben die Nutzer abgreifen die jetzt gar kein interesse an einem iPhone haben, weil nur für Sms und telefonieren ist es einfach zu teuer. Diese Gruppe wäre aber vielleicht bereit für den unbeschwerten zugriff auf iTunes sich ein günstiges Gerät zu zulegen.

    Kostenpunkt würde ich bei 199-250€ sehen

  4. @FlyingT

    So in der Art habe ich das auch gemeint. Das derzeitige iPhone ist im oberen Preissegment. Dort kann es auch weiterhin als „Prestigeobjekt“ punkten.

    Was das untere Preissegment angeht, gebe ich dir voll und ganz recht. Das mittlere Preissegment lässt sich – meiner Meinung nach – mit dem viel gemunkelten Plastik-iPhone bedienen, sofern dieses vom Käufer immer noch als iPhone wahrgenommen wird und nicht als Billig-Plastik-Kram. Apple muss dazu diesen Spagat schaffen.

    Aber ja: sowohl unteres als mittleres Preissegment werden derzeit zu 95% von Android dominiert. Hier muss Apple nachrüsten, um nicht den Markt zu verlieren.

  5. Sicherlich ein nötiger Schritt heutzutage, gerade da Android in den letzten Jahren ja deutlich aufgeholt hat was das OS und die Handies angeht (oder überholt, wie auch immer die Profis das hier sehen, aber so lange die Android Apps immer noch grottig sind bringt es nichts ein noch so gutes Handy/ Betriebssystem zu haben)

    Wenn Apple es schafft das untere/ mittlere Preissegment für sich zu erschließen wäre das sicherlich auch ein großer Gewinn für den ohnehin schon guten App Store und das iOS Ökosystem. (und natürlich die Zubehörverkäufer etc…)

    Schwierig wirds aber tatsächlich sich nicht zu viele Kunden vom „richtigen“ Iphone durch ein Iphone aus Plastik abzugreifen, da muss Apple wohl leider einige (oder eine) richtige Einschränkung gegenüber dem richtigen Iphone in das Plastik Handy integrieren.

  6. In meinen Augen kommt Samsung um Längen nicht an Apple Produkte ran. Hatte meinen Spaß mit dem S3 – nach 4 Monaten habe ich es wieder verkauft. Häufige Abstürze, seltsame Fehler und nicht einmal das Copy & Paste funktionierte richtig. Dazu dann noch ein dermaßen billig wirkendes Gehäuse im Vergleich zu meinem vorherigen iPhone 4. Also ich kann da beim besten Willen keine Konkurrenz zu Apple sehen. Samsung mit zeinen zig Geräten und Android noch dazu, das perfekte Fragmentierungsparadies. Und in etwa so fühlte sich auch mein Smartphone an. Hier ein bisschen, da ein bisschen. Rund und durchdacht ist was anderes. Dazu noch das ständige Wiederaufspielen von unnützen Apps bei jedem Update (wenn es denn dann endlich mal erschien).

    Auch den Trend zu immer größer kann ich absolut nicht nachvollziehen. Wie soll man ein Smartphone mit annähernd 5 Zoll praktisch bedienen? Das dürfte für die meisten Menschen nur mit einer Hand ein Ding der Unmöglichkeit sein.

    Also bitte: Ich hoffe Apple spielt bei diesem Spiel nicht mit und bringt demnächst nicht zig Geräte mit unterschiedlichen Bildschirmgrößen auf den Markt. Im Endeffekt führt das nur zu schlechteren Apps. Und ich habe auch keine Lust auf sparflammen Apps, die so minimal gehalten sind, damit sie auch auf einem Pfennigfuchser-Billig-iPhone laufen – auch wenn sich das vermutlich nicht mehr aufhalten lässt.

    Samsung baut eben auch Geräte für das niedrige Preis-Segment. Und das merkt man einfach auch an den „Premium-Produkten“. Klar, die ganzen Modelle wollen auch gewartet und aktualisiert werden. Apple darf sich in meinen Augen sehr gerne auf den Premium Bereich konzentrieren und weiterhin Geräte für Leute herstellen, die eben nicht jeden Cent beim Smartphone kauf noch einmal umdrehen.

  7. Warum sollte Apple im mittleren und unteren Preissegment mitmachen in denen es nichts zu verdienen gibt und wo man die Produktionsstandards senken müsste? Ausserdem gibt es die letzten beiden Generationen für kleines Geld von Apple bzw 1 Euro von den Providern, also ist die Diskussion um ein Einsteiger-iPhone ist sinnlos.