Apple Event: Kleine Zusammenfassung

Das Apple Event liegt hinter uns. Zeit für ein paar Eindrücke und Gedanken. Vieles war vorher schon vermutet worden, einige Sachen auch durch Firmware-Leaks bekannt. Da saßen wir da nun also im Steve Jobs Theater mit Blick auf die neue Firmenzentrale von Apple. Schon ein sehr beeindruckendes Gelände. Nicht nur das Gebäude an sich, sondern auch das Drumherum. Viel Grünzeug. Machte einen guten und modernen Eindruck. Das Dach des Steve Jobs Theaters gab Rätsel auf. Wie kann so ein Glaskonstrukt das Dach wohl halten? Des Rätsels Lösung erfuhr ich eher zufällig.

Es scheinen Deutsche am Werk gewesen zu sein, mit diesen unterhielt ich mich dann. Das Dach ist wohl recht leicht und aus Kohlenstofffaser. Wie das da so aussieht, kann sich jeder anschauen, ich hatte einen kleinen Rundgang via Facebook Live gemacht, alternativ könnt ihr das auch auf meinem Instagram-Kanal finden. Im Theater unten findet man bequeme Sitze, rund 1000 Leute passen rein.

Die Neuvorstellung ging los, allerdings sprach Tim Cook noch ein wenig über Steve Jobs und dessen Visionen. War für mich sehr interessant, denn als Techie sind Menschen wie damals Bill Gates oder eben auch Steve Jobs große Macher und Denker, ähnlich wie es ein Elon Musk heute ist – oder es ein Nikola Tesla „ganz“ früher war.

Kam leider zu kurz in der Keynote, ARKit und Co:

Mehrere Produkte standen auf der Agenda, manche Aktualisierungen kleiner, andere größer. Während ich mich um die Bespaßung im Ticker kümmerte, sorgte das großartige Team daheim für die Aufbereitung der Themen im technischen Sinne. Aus diesem Grunde werde ich nicht noch einmal alles komplett wiedergeben, stattdessen auf die Beiträge meiner Kollegen verweisen.

Los ging es mit dem Apple TV, der gefühlt bisher noch nicht so richtig aus dem Knick kam. Liegt sicherlich auch daran, dass Amazon Prime Video noch fehlt, aber das soll ja noch folgen. Nun also auch bei Apple 4K und HDR. Muss man schauen, wie man das bewertet. Aus meiner persönlichen Warte ist Apple hier spät dran, was aber auch daran liegt, dass ich den entsprechenden TV habe.

Für Bestandskunden vielleicht ganz gut: 4K-Inhalte sollen nicht teurer sein, Bestandsinhalte sogar kostenfrei hochgelevelt werden. Wer Serien- oder filmtechnisch im Apple-Universum unterwegs ist, wird das vielleicht schätzen. Des Weiteren kann man vielleicht bedenken, dass der Apple TV gleich als HomeKit-Zentrale dienen kann, Spiele und Apps gibt es ja auch. Aber ganz ehrlich: Wer nicht auf die Apple-TV-Inhalte festgenagelt ist, stattdessen eher mit Amazon Prime und Netflix unterwegs ist, die Mehrwerte des Apple TV eh nicht nutzt, der holt sich weiter einen Fire TV Stick. Weiterhin meine Empfehlung.

Danach ging es noch rüber zur Apple Watch Series 3. Die gibt es mit leistungsstärkerem Prozessor, eine Ausgabe kommt sogar mit eSim. Gleiche Telefonnummer wie euer Smartphone und ihr könnt so ohne iPhone joggen gehen und telefonieren. Auch Apple Music lässt sich streamen, zudem spricht Siri nun auch. Toll.

Aber: In Deutschland ist die Deutsche Telekom der bisher einzige Carrier, der das unterstützt. Heißt: Wer bei Vodafone ist, der könnte das momentan noch nicht nutzen. Mal schauen, wann da die Hersteller aus dem Knick kommen. Ansonsten: Bessere Trainings und besser visualisiertes Monitoring.

Nettes Upgrade und viele der Neuerungen landen ja auch auf den älteren Generationen durch watchOS 4. Wird sicherlich die freuen, die mehr mit ihrer Apple Watch machen – außer sich Benachrichtigungen anzeigen lassen. Und ja, die kann schon eine Ecke mehr, wenn man sich darauf einlässt.

Dann kamen die neuen iPhones. Nicht iPhone 7s und iPhone 7 Plus, die neuen Namen sind iPhone 8 und iPhone 8 Plus. Das Design ist fast identisch, allerdings hat man auch unter der Haube gewerkelt und die iPhones leistungsstärker gemacht. Dazu Neue Finishes in Space Grau, Silber und Gold und eine Vorder- sowie Rückseite aus Glas.

Wireless Charging nach QI-Standard. „Wird Zeit“ werden da einige sicherlich sagen, für mich war es bisher immer ein Feature, welches ich nicht genutzt habe in unterstützten Geräte. Ab 2018 will man bei Apple eine Station namens AirPower anbieten, die lädt dann iPhone, Apple Watch und auch das neue Case der AirPods. Mal schauen, inwiefern man sich im Konsortium da einbringen kann.

In Sachen Lautsprecher konnte ich jetzt keine direkte Hörprobe beim Ausprobieren machen, die Umgebung war zu laut. Ich mag die Lautsprecher im 7 Plus und Apple sagt, dass man noch nachjustiert habe – so sollen die dynamischen Stereo-Lautsprecher nicht nur besser klingen, sie sollen „bis“ 25% lauter sein. In Sachen Speicher gibt es nun beim 8 Plus andere Optionen, entweder 64 GB oder 256 GB. Beim Display hat man auch nachgearbeitet, die technischen Eckdaten sind gleich, allerdings nun True Tone an Bord, zudem wird Dolby Vision und HDR 10 unterstützt.

Das 8 Plus ist übrigens 14 Gramm schwerer, es kommt 202 Gramm wiegend auf den Markt. Auch an der Kamera hat man justiert und gerade das 8 Plus dürfte für viele interessant sein – zumindest, wenn man von einem iPhone älter als iPhone 7 Plus kommt. Das neue Feature heißt Porträtlicht und ist erst einmal auf dem iPhone 8 Plus als Beta zu haben.

Die Kamera nimmt dabei ein Porträt auf, verschiedene – ich mag es echt nicht Filter nennen, aber letzten Endes sind es doch welche, allerdings mit viel Prozessor-Arbeit errechnete – und am Ende kommt das perfekte Porträt dabei heraus. Sah nicht nur in der Demo toll aus, sondern auch in der Hands-on-Area. Die Generation Selfie wird es freuen, mich allerdings auch, ich nenne das aber lieber immer „Statt Postkarte“.

In Sachen Videos kann man mit dem iPhone 8 Plus nun 4K Videoaufnahmen mit 24 fps, 30 fps oder 60 fps aufnehmen, dazu können Zeitlupenfreunde 240 fps bei 1080p nutzen. Gelungenes Upgrade für all jene, die von einem älteren Gerät aktualisieren wollen. Pflicht, wenn man den direkten Vorgänger hat? Ach was, wer euch so etwas erzählt, der spinnt. Die Geräte in der Leistungsklasse haben so viel Dampf, dass man da locker zwei, eher drei Jahre seinen Spaß mit haben kann. Ansonsten: Weniger Rahmen ist heute Standard und das iPhone 8 hat weiterhin viel davon. Vielleicht ein Grund, warum es keine Demo-Time für das Gerät gab. Macht es als Gerät aber sicher nicht schlechter. Ich verstehe die Rahmen-Diskussion zwar, höre die aber eigentlich nie von normalen Menschen, eher von Hardcore-Techies.

One more thing. Das iPhone X. Smartphones mit viel Display sind mittlerweile vermehrt auf dem Markt und das neue iPhone X reiht sich ein. Kein Homebutton mehr. Entsperren per Face ID. Über 40.000 Punkte im Gesicht werden gescannt, das soll in jeder Lebenslage funktionieren, auch wenn wir uns verändern.

Klappte in der Vorstellung bei Apple dann direkt nicht (war angeblich kein Fehler, das Gerät war vorher einfach nicht entsperrt worden – und das muss es bekanntlich nach Neustart), im Demo-Bereich konnte ich mir dass dann aber anschauen und das funktionierte recht ordentlich. Muss es auch. Unbedingt.

Durch das Fehlen von Touch ID habe ich keinen Bock, da irgendwelche Pins einzugeben. Klassisches Einloggen per Muster oder Pin ist zeitaufwendig und das will keiner mehr machen. Ich hoffe mal, dass das Entfernen des Fingerabdrucklesers kein Fehler war.

Ich kann mir vorstellen, dass dann die Besitzer mit Mistgabeln auflaufen werden. Und gefühlt habe ich mit dem auch schneller entsperrt. Instant quasi. Das ist bei Face ID nicht der Fall.

Die Kamera beim iPhone X fand ich interessant, denn die Frontkamera hat nun auch einen Porträtmodus und hat auch das eben erwähnte Porträtlicht an Bord.

Das Gerät lag gut in der Hand, ließ sich toll bedienen. Bin nur mal gespannt, wie die Leute hassen werden, weil sie umdenken müssen. Die Bedienung ist anders, man hat halt keinen Homebutton mehr, den man drücken kann, um zum Hauptbildschirm zu kommen – oder in den App Switcher – man wischt nun. Muss man sich sicher mal eingroven. Beispiel: Kontrollcenter von rechts oben nach unten ziehen, Benachrichtigungen eben über den Sperrbildschirm oder über die linke obere Ecke.

Ansonsten musste ich natürlich bei dem 5,8 Zoll großen Display (unterstützt auch HDR) daran denken, wie das wohl in Apps und Spielen aussieht, wenn man es quer hält, ob die Sensor Bar nicht stört. Ansonsten im direkten Vergleich: Die Kiste hat 5,8 Zoll, das 8Plus 5,5 Zoll. Das iPhone X hat mehr Pixel (2436 x 1125 Pixel bei 458 ppi) und ist dabei schmaler, kleiner und leichter. Auch hier kann man dann wohl sagen: Es wurde Zeit.

Geldfaktor: Kostet natürlich eine ordentliche Stange Geld. Ab 1.149 Euro ist man dabei. Und wenn man die Kamera ausreizen möchte, dann geht man sicherlich auf 256 GB – das sind mal eben 1.319 Euro. Und das in einer Zeit, in der man bereits im 400-Euro-Bereich gute Geräte bekommt. Doch ganz ehrlich – und das ist einfach meine persönliche Meinung: Ich würde als Early Adopter (also der, der nicht auf einen Preisverfall wartet, sondern direkt kauft) auch für ein LG V30 keine 900 Euro ausgeben, sondern gleich in der Preisklasse zu einem iPhone greifen. Letzten Endes muss und darf jeder Mensch ja selber entscheiden, was er kauft, wie viel er in ein Gerät investieren möchte, welches er wohl am häufigsten nutzt.

Bin gespannt, wie das neue Gerät ab November einschlägt. Die anderen Dinge waren quasi Pflicht-Aktualisierungen, das neue iPhone X war trotz der angesprochenen Dinge mein Highlight, randvoll mit Highend-Hardware, die anderen Geräte das Rücklicht zeigt. Da freue ich mich auf meinen Test, der mir dann auch zeigt, ob Face ID und Gesten wirklich so praktisch sind, wie es jetzt Touch ID ist.

Auch zum Thema:

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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34 Kommentare

  1. Erst Fingerabdruck, jetzt Gesicht. Als nächstes DNA zum Entsperren oder wie? Klingt wie eine freiwillige ed-Behandlung, nur halt nicht bei der Polizei.

    Und Sicherheit wird vorgegaukelt (Daten landen nicht in der Cloud, sondern nur auf dem Gerät).

    Amerikanische IT-Firmen können gezwungen werden, überall Hintertüren einzubauen und ebenso verpflichtet werden, nicht drüber zu sprechen. Sonst gibt es Knast.

    Und ja, man kann sich auch ohne Aluhut informieren und nachdenken.

    Quellen:
    @durov
    https://thebaffler.com/salvos/the-crypto-keepers-levine

  2. FriedeFreudeEierkuchen says:

    „Wer über das iPhone 8 meckert, weil es durch Display Ratio, Gewicht und Auflösung eben nicht mit S8 und Co mithalten kann, der darf folgendes nicht vergessen. Die Mehrzahl der iPhone Kunden sind zufriedene Durchschnittsnutzer sind, bei denen das Smartphone jeden Tag einfach nur seine Arbeit machen muss.“
    Ich verstehe diese Aussage nicht: denkst du, dass „einfach seine Arbeit machen“ nicht mit Features wie bei anderen Oberklasse-Geräten zusammen geht? Ich finde angesichts der fürstlichen Preise (und der bekannt krassen Gewinnspanne bei Apple) wäre mehr zu erwarten gewesen. Wenn ich so viel Geld für ein Smartphone ausgeben würde, wäre mein Anspruch deutlich größer.
    Momentan habe ich den Eindruck, dass man durch Apple kurz gehalten wird.
    Sie scheinen bei der Hardware eher zu reagieren, als den Markt voran zu treiben.
    Bei Apple scheinen seit einigen Jahren die Design-Entscheidungen höher zu stehen, als die Usability. Ob es weg gestrichene Schnittstellen sind, überall glänzende Displays oder jetzt die Entfernung des Home-Buttons und die seltsame Sensorbar, in meinen Augen haben sie ihre früher führende Stellung eingebüßt. Apple Geräte standen mal (abgesehen von dem Ausrutscher der runden Maus) für exzellente Usability und nachhaltige Nutzbarkeit. Schade.

    Einzig AR-Kit ist wirklich ein Sprung der wieder Bewegung bringen wird. Das hat zwar Google schon viel länger im Angebot, aber mangels Hardware-Unterstützung ist deren technisch deutlich überlegenere Verfahren einfach ein Flop. Apple macht es technisch einfacher, aber dafür wohl markttauglicher. Und da die Zielgruppe generell mehr Geld in die Hand nimmt, ist eine Unterstützung von AR-Kit natürlich interessanter. IKEA macht es vor.

  3. @FriedeFreudeEierkuchen

    Es mag komisch klingen, aber viele User kennen nicht einmal das Modell ihres iPhones oder wissen über aktuelle technische Entwicklungen bescheid. Der Irrglaube bei vielen Nerds ist, dass es da draußen ebenfalls nur Nerds gibt.

    Ein iPhone muss als iPhone erkennbar sein und sich wie eines bedienen lassen. Das war das Pflichtenheft beim iPhone 8 und genau das haben sie geliefert. Ob es anderswo edge-to-edge Displays gibt, höhere Auflösungen oder sonst ein Feature interessiert unendlich viele Nutzer einfach nicht.

    Die würde man sogar damit verprellen, wenn man das iPhone zu sehr verändern würde. Für alle anderen gibt es das X.

  4. Der Fingerscanner vorne wird wiederkommen, sobald er unter dem Display und Glas problemlos funktioniert. Könnte man fast drauf wetten. Oder einfach einen schmaleren Rand mit kleinerem Scanner, wie beim U11, verbauen.

    Die Gesichtserkennung wurde schon mehrmals mit einfachen Fotos ausgehebelt, einen sauberen Fingerabdruck zu klauen ist da wesentlich schwieriger. Das Interessanteste an der Präsentation war nach meinem Erleben zweifellos das „Dabeisein“ in Caschy’s Chat.

  5. Face ID, der größte Schwachsinn. Einmal aufs Gesicht drauf halten und das Teil ist entsperrt, da freut sich nicht nur das FBI. Unglaublich sicher! Ich werde solange es nur geht bei Touch ID bleiben.

  6. @Oliver: Genau so ist es. Das kann ich zu 100 % unterschreiben. Meine Frau hat ein refurbished 6s. Und außer der Farbe, der einfachen Bedienung und dem guten haptischen Gefühl interessiert die sich Null für irgendwelche Tech Specs. Kamera? Keine Ahnung, macht aber gute Fotos. Display-Ratio? Was ist das? Egal sieht doch gut aus!! Andere hersteller hatten XYZ schon vorher! Mir doch egal, hier funktioneirt es einfach im Gegensatz zu meinem G3.
    So ungefähr ist das bei Otto Normal-Usern.
    Denke ich werde dank Vertragsverlängerung wieder zu Apple wechseln. Wird wohl ein 8 PLus werden.

  7. Hmm, dass Apple animierte Emojis als Schlüsselfeature präsentiert zeigt irgendwie, wo Apple heute steht. 😉

    Ansonsten, Gesichtserkennung soll sicherer als Fingerabdruckerkennung sein? Was wohl Zwillinge dazu sagen?

    Und irgendwie wirkt das seltsam. Dieser Displayausschnitt oben beim iPhone Mi Mix, ähm….. ups….., iPhone X. 😉

  8. @caschy, interessanter Bericht, danke!

    Function follows form scheint bei Apple immer wichtiger zu werden. Ohne Fingerabdruck Sensor und Klinke würden mir schon zwei Merkmale sehr deutlich fehlen.

    Auch wenn es schon vorher lange bekannt war, aber den richtigen Sinn von 8 und 8+ verstehe ich nicht wirklich. Da bringt man zwei Geräte heraus, um die gleich neben dem dritten mächtig alt aussehen zu lassen und das im wahrsten Sinne des Wortes (drei Jahre altes und wirklich nicht mehr zeitgemäßes Design). Wie soll denn da ein „haben wollen“ beim Kunden enstehen?
    Ich tippe mal, dass sich das X sehr gut verkaufen wird. Bei 8 und 8+ bin ich mal gespannt.
    Hätte ich es entscheiden müssen, hätte ich zwei verschiedene Größen des X veröffentlicht (mit Fingerabdruck auf der Rückseite) und das 8 und 8+ weggelassen, auch wenn das technisch gesehen sicherlich Klasse Smartphones sind…

  9. Baut Apple eine nahezu randloses Handy – ist doof, wegen der Leiste. Hätte die diesen Bereich begradigt, würden sich mit Sicherheit Meinungen finden, die dann kritisieren würden, dass es kein randloses Design ist. Manchmal müssen Kompromisse gemacht werden.

    @Sven
    Nichts ist sicher. Auch da ist der Kompromiss zwischen Sicherheit und Usability. Und keine FaceID, weil es Zwillinge gibt, die sich so spinnefeind sind, dass der eine das iPhone des anderen entsperrt ohne dessen Zustimmung und damit ganz fürchterliche Sachen macht… ist schon weit hergeholt, dass aus diesem Grund Millionen ohne das Feature auskommen müssen. Dann sollten aber auch keine Autoschlüssel, Tagebücher usw. griffbereit liegen gelassen werden aus Schutz vor interfamiliären Missbrauch.

    Und ja, die Welt wird durch animierte Emojis nicht besser, eine sich mitbewegender Bildhintergrund beim Scrollen durchs Display auch nicht. Nett sind beide. Nicht zuletzt dienten die animierten Emojis als nette Demo bzgl. der Leistungsfähigkeit von FaceID.

  10. Bin mal gespannt wie die das Problem mit FaceID und Fotos, Videos des Benutzers gelöst haben. Überhaupt, wo liegt das Problem den Fingerabdruck Scanner am Rand auf der linken Seite zu verbauen? Den genau da liegt der Daumen wenn man das Telefon hält… Wäre wohl technisch kaum schwerer als ein im Display integriertes Scanner.

  11. @NickS, so wird es wohl sein, aber es wirkt in meinen Augen doch etwas unprofessionell bzw. Apple untypisch, da man zeitgleich auf zwei verschiedene Bedienkonzepte setzt (mit/ohne TouchID). Zudem würde ich mich als Kunde auch etwas veräppelt ( 😉 ) vorkommen, da Apple das „billige“ Gerät teurer verkauft als das vohrjares Premium-Modell, auch wenn es technisch gesehen eine Steigerung ist. Die Preise sind allerdings eh jenseits von gut und böse. Aber die Taktik geht ja bekanntermaßen auf…

  12. Der Timido scheint einer dieser Menschen zu sein, die Probleme damit haben, Ironie (trotz Smilies) zu erkennen. Oder er wollte es nicht, weil er als Fanboy auf gewisse Äußerungen einfach anspringen MUSS!

  13. Wie hast du egtl. „Karten“ für das Launchevent bekommen, gehe mal davon aus die waren heiß begehrt?! Gabs da länderspezifische Influencerratings und dann Kontingente?

  14. @Tannenpflaum
    Man kann sich keine Karten besorgen, sondern wird von Apple auserwählt. Bei Caschy ist eine Einladung aber schon Standard. Apple hat natürlich einen Überblick im jeweiligen Land, wer aktuell wichtig ist bzw. wer in den Kreis der Journalisten und Blogger passt, die Apple gerne dabei hätte. Ob diese Daten Apple Deutschland direkt pflegt oder eine PR Agentur, weiß ich natürlich nicht. Apple zahlt natürlich dann das Flugticket und Hotel und sorgt für einen Shuttle vor Ort. Das machen aber andere Hersteller auch so, zb. Samsung.

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