Apple erhöht Downloadgrenze über mobile Daten im App Store

Ob man es als Eingriff in die Selbstbestimmung sieht oder Apple dankbar dafür ist, dass Downloads über mobile Daten aus dem App Store begrenzt ist, sei dahingestellt. Auf jeden Fall erhöht Apple die bisherige Grenze wieder einmal. Waren nach der letzten Erhöhung Downloads von bis zu 100 MB über mobile Daten möglich, sind es nun 150 MB. Das eröffnet vielen Apps die Möglichkeit, auch unterwegs aus dem Store geladen zu werden. Beachtet dies gegebenenfalls, falls Ihr mit knappem Datenbudget unterwegs seid, aber doch mal die ein oder andere App direkt ladet.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Kenneth Hackstein says:

    Wäre es nicht sinnvoller eine Option anzubieten, mit der man die Datenmenge selbstständig regeln kann? Heutzutage fallen 150MB doch kaum noch ins Gewicht.

  2. Ist die Grenze pro Download beschränkt? War am überlegen auf iOS zu wechseln, aber das ist schon ein Hammer. Das mobile Datenvolumen wird immer mehr, das Datenvolumen in den Verträgen wird immer höher und schlussendlich bin ich von Apple abhängig, ob ich eine App mobil runterladen kann?

  3. Ja wäre schön gewesen wenn das eine einstellbare Option geworden wäre … oder das man sein mtl. Volumen einstellen kann und dann mit Faktor x entschieden wird wir groß der Download sein darf und dann ggt. halt nochmal ne Rückfrage kommt ob man das jetzt wirklich will … bei >10GB Datenvolumen ist mir das herzlich egal wenn ne App 500MB groß ist …

  4. lol, das Apfel-Imperium schreibt seinen Usern vor was sie mit ihrem Datenvolumen tun dürfen und was nicht? Irgendwie geil, wenn es nicht so traurig wäre…

  5. @Schorni
    Pro Download. Das ist ganz gut wenn man viele Apps hat und automatische Downloads von Updates und Apps eingeschaltet ist. Trotzdem ist das bescheuert gelöst. Zehn Apps von 150 MB sind kein Problem, aber eine mit 150,1 MB geht plötzlich nicht. Es sollte eine Option geben um den Download doch zu starten.

    Es gibt aber einen umständlichen Weg das Limit zu umgehen: den Download starten, dann das Gerät neu starten. WiFi Hotspot aufmachen geht auch.

  6. komisch auf einmal haben sie hier alle unendliches Downloadvolumen.
    150 MB bei 10 Apps – zack sind 1,5GB weg. denn es betrifft ja nicht nur die Apps sondern auch die Updates

  7. Welchen Sinn macht sowas denn? Ich mein wer seine Apps Unterwegs Installieren will oder Updaten. Warum sollte man das den Leuten vorschreiben?

    Ich habe kein Apple aber ich halte das für eine echt Kuriose Idee.

    Und man kann das zumindest bei Android einstellen das Updates nur im Wlan gemacht werden. Also Unfälle das man den Traffik ohne Absicht leersaugt können da auch nicht passieren.

    Apple war schon immer ein Käfig für Nutzer meiner Meinung nach.

  8. @Micha, genau das ist ja das Kuriose. 10 Apps mit jewils 150MB lassen sich ja laden aber eine einzige mit 160MB eben nicht!
    Das hat nichts mit endlichem oder unendlichem Datenvolumen zu tun, sondern macht einfach keinen Sinn.
    Komfortabler wäre es, jedem Benutzer, der ja auch einen individuellen Vertrag hat, eine Option zu geben, mit der er seine Grenze individuell einstellen kann.
    Noch besser wäre es, wenn man zwischen aktiven Installationen und automatischen Updates unterscheidet. Bei einer Installation kann ich selbst entscheiden, ob ich bereit bin, eine große App zu installieren. Bei Updates im Hintergrund kann es natürlich eine böse Überraschung geben.
    Bei Android habe ich dies auch abgeschaltet und lasse mich informieren, um dann die Updates selbst zu starten.

  9. Dass es eine Warnung gibt ist gut, aber es sollte eine Option geben selbst zu entscheiden und den Download dann trotzdem auszulösen.

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