Apple AirTags sollen beim Wiederfinden von Gegenständen helfen

Da sind sie nun endlich. Lange vermutet, hat Apple heute den Vorhang gelüftet und die AirTags vorgestellt. Dabei handelt es sich um kleine runde Chips, die, ähnlich wie die Tracker von Tile, dabei helfen sollen, Gegenstände wiederzufinden, die man verlegt oder verloren hat. Die kleinen Dinger kommunizieren dabei mit Bluetooth LE und der UWB-Technologie, die Apple erstmals mit dem U1-Chip des iPhone 11 Pro unterstützt. Die Ultrabreitbandtechnologie ermöglicht punktgenaue Ortung und soll den Fundort noch enger eingrenzen können als etwa Bluetooth, das nur als Fallback genutzt wird, wenn das genutzte iPhone eben jenen U1-Chip beispielsweise nicht im Bauch hat. Der U1-Chip wird nicht nur genutzt, um die Distanz zum AirTag exakt ermitteln zu können, er sorgt auch für entsprechendes Feedback, akustisch, visuell und haptisch am iPhone.

Die AirTags können Gegenständen zugeordnet werden, die ihr dann in der „Wo ist?“-App von iOS sehen und orten könnt. Apple-typisch hat man den Tags aber keine Öse verpasst, damit man sie an einem Schlüsselbund oder Rucksack festmachen kann, es gibt natürlich separates Zubehör dafür. Die AirTags können ab diesem Freitag vorbestellt werden und sollen dann ab dem 30. April 2021 für 29 Dollar einzeln oder für 99 Dollar im Viererpack zu bekommen sein.

Update: Deutsche Preise: AirTags können im Einer- und Viererpack für nur 35 bzw. 119 Euro inkl. MwSt. erworben werden und sind ab Freitag, 30. April erhältlich.

Wer es gerne etwas individuell mag, der darf seine AirTags auch noch personalisieren, zum Beispiel mit Emojis. Es gibt dann auch welche mit schicken Leder-Anhängern, zudem spezielle Varianten für Koffer und so weiter.

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Preise und Verfügbarkeit

Kunden können AirTag ab Freitag, 23. April 14:00 Uhr bestellen.
AirTags werden ab Freitag, 30. April, im Einer- und Viererpack für 35 bzw. 119 Euro inkl. MwSt. auf apple.com, in der Apple Store App, den Apple Stores und bei autorisierten Apple Händlern und ausgewählten Mobilfunkanbietern erhältlich sein (Preise können variieren).

Das von Apple für AirTag entworfene Zubehör umfasst den Schlüsselanhänger aus Leder in Sattelbraun, (PRODUCT)RED und Baltic Blue für 39 Euro inkl. MwSt., den Anhänger aus Leder in Sattelbraun und (PRODUCT)RED für 45 Euro inkl. MwSt. und den Anhänger aus Polyurethan in Weiß, Deep Navy, Sonnenblume und Electric Orange für 35 Euro inkl. MwSt..

AirTag Hermès umfasst den Premium Taschenanhänger und Schlüsselanhänger in Fauve Barénia, Bleu Indigo und Orange Leder, sowie Gepäckanhänger und Travel Tag6 in Fauve Barénia Leder, die alle ab Freitag, 30. April erhältlich sein werden.

Beim Kauf auf apple.com oder in der Apple Store App kann man eine kostenlose persönliche Gravur hinzufügen.

AirTag erfordert iPhone oder iPod touch mit iOS 14.5 oder neuer oder iPad mit iPadOS 14.5 oder neuer. Diese Software-Updates wird ab nächster Woche verfügbar sein. Kund:innen müssen eine Apple ID besitzen und in ihrem iCloud-Konto angemeldet sein. Bestimmte Funktionen erfordern die aktivierte „Wo ist?“-Funktion in den iCloud-Einstellungen.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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40 Kommentare

  1. Bin mal gespannt wie das Teil geladen wid, ein Jahr Laufzeit ist natürlich schon mal nice.

  2. Da gibt es etwas besseres. Nennt sich Gehirn. Hat jeder und sollte jeder benutzen, dann weiß man auch wo man seine Dinge hingelegt hat 😉

    • Nooblucker says:

      Ja, geht auch, aber wenn man mal was tracken will das man hergibt z. B. das Auto oder das Haustier ist es ganz hilfreich…

      • Genau das geht ja eben nicht. Es hat kein GPS sondern Bluetooth. Und dessen Reichweite ist ja arg begrenzt.

        • So wie ich das Apple Protokoll verstanden habe, reicht es allerdings aus, wenn irgendein iPhone User an dem Auto vorbeigeht.
          Die Daten werden dann verschlüsselt an Apple geschickt und der User dem die entsprechenden ID gehört, der kann den Standort nachschauen.
          Ja es basiert auf Bluetooth, aber zumindest in Städten ist eig fast überall ein Apple Gerät in der Nähe.
          (Ich als Android User bin da fast etwas neidisch)

      • Naja, dafür ist wohl eher ein GPS-Tracker mit SIM-Karte geeignet.

        • Ähm, also wenn ich mich nicht komplett irre, dann nutzen auch die AirTags das gesamte Netzwerk von Apple Produkten, also das gesamte FindMy Netzwerk. Bedeutet dass ein fremdes iPhones in der Nähe den Airtag erkennt und dessen Standort übers Internet an den Besitzer weiter gibt. Total anonym natürlich.

          • Ja, aber das nützt auch nur dann, wenn jemand mit eine IPhone im der Nähe ist, das reicht sicher für meinen Schlüssel und Rucksack. Um sein KFZ zu sichern und zu Tracken würde ich aber er auf GPS/SIM setzen, weil dies tatsächlich unabhängig ist.

    • Ich gehöre zu den Menschen die sehr sorgfältig mit Ihren Dingen umgehen und verlege daher auch äußerst selten was. Aber manchmal hat man halt auch wirklich mal einen Durchhänger. Ich habe es mal geschafft meinen Geldbeutel im Kühlschrank abzulegen, und habe ihn danach länger gesucht bis es mir gedämmert hat, Du wirst doch wohl nicht….

    • Matthias___ says:

      Die Dinger eignen sich nicht nur, um verlegte Dinge, etwa in der Wohnung, zu suchen. Fundbüros sind ja auch völlig überbewertet.

      • Peter Brülls says:

        Fundbüros: Sind sie auch. Prinzipiel schaue ich, dass ich in allen verlierbaren Sachen, die mir wichtig sind, eine Visitenkarte drin habe. NFC und QR Code im Notitzbuch. Digitalkamera, UBS Sticks: Telefonnnumer als Name des Gerät, Foto der Visitenkarte als erstes Bild, Aufkleber auf der Batterie.

        Aber das nutzt alles nur, wenn der Finder auch was macht.

    • Bin ich skeptisch. Manche nutzen das Teil (dieses Gehirn) nicht mal, um mal Kommentare zu verfassen. Sieh dir mal „Apollo Robbins: Die Kunst der Täuschung“ an. So leicht ist dieses Gehirn zu manipulieren. Passiert im Alltag genauso, wenn die Informationsflut nicht gegen 0 geht.
      Noch ’ne steile These: Es soll auch Mehrpersonenhaushalte geben, wo andere gern auch mal gemeinsam genutzte Sachen „umsortieren“. Und in einem solchen Szenario ist beim Zusammenlebenbingo garantiert: „Weiß jemand, wo mein *** ist?“ mindestens einmal angekreuzt worden sein. Bestimmt muss und wird man nicht jedes Teil mit so einem Teil ausrüsten müssen, aber lohnenswerte Objekte gibt es mit Sicherheit.

  3. Ist das nicht – genau wie bei Samsung – die Krone der Ideenlosigkeit?

    Ich meine, man verlegt mal seinen Schlüssel, aber ist sowas echt notwendig?

    • Ob das notwendig ist, muss jeder selbst entscheiden.
      Es gibt genügend Leute die Schlüssel oder Geldbeutel verlegen und Dankbar für so etwas sind.
      Und Tracker gibt es tatsächlich schon viele, die Frage ist allerdings ob die Apple-Lösung besser funktioniert (wird sich zeigen).

      • Schlüssel verlegen ist eine Frage der Erziehung. Wem als Kind beigebracht wurde den Schlüssel nicht zu verlieren, weil sonst die komplette Schließanlage in einem Mehrfamilienhaus getauscht werden muss, der passt auf seine Sachen auf und verliert nichts. Einen Koffer bei einem Flug zu taggen oder das Fahrrad, damit man es lokalisieren kann, falls es gestohlen wurde, ist was anderes.

    • Man kann bspw einen unauffällig in seine Uni-Tasche wo Laptop Tablet etc drinnen sind anbringen. Evtl kann man dann sein Zeug noch retten. Oder am Fahrrad.
      Die Wahrscheinlichkeit das ein Objekt mit einem angebrachten Tracker (falls der nicht entfernt wird) wiedergefunden wird ist schon sehr hoch, da alle iPhones danach „suchen“.

    • Peter Brülls says:

      Ja, natürlich ist das notwendig. Menschen arbeiten buchstäblich seit Jahrtausenden an Mnemo-Techniken, um sich zu erinnern. Machen sich Knoten in Taschentücher. Haben die Schrift erfunden.

      Alles Behelstechniken, weil unser Gehirn eben NICHT in der Lage ist, sich jeden Mist zu merken, inbesondere, wenn es gerade ein anderer Kontext daherkommt. (Das beliebte „Raum gewechselt und was wichtiges sofort vergessen“ – das ist Garbage Collection des Kurzzeitgedächnts.)

      Manche Sachen helfen, inbesondere fest Gewohnheiten, aber gerade da ist es NOCH fataler.

      Szenario: Benutzer legt *immer* den Schlüssel in die Schale neben den Eingang. Mehr muss er sich nicht merken.

      Jetzt passiert aber folgendes: Benutzer kommt nach Hause, aber mit extremem Durchfalldruck. „Ausnahmsweise“ kommt der Schlüssel mit ins WC, alles fertig da klingelt das Telefon.

      Und zack, bleibt der Schlüssel liegen.

      Bei mir war es vor ein paar Monaten der Regen, Ausnahmsweise eine Jacke mitgenommen, normalerweise bin ich ab Mai nur it kurzen Ärmeln unterwegs. Jacke aufgehängt im Büro und vergessen und damit war der Schlüssel auch weg.

      Hat zwei Tage gedauert bis ich der Sache auf die Spur gekommen war, denn erst mal habe ich geschaut, ob der Schlüssel an einer der *vier* öglichen Abgabestellen in der Firma liegt und bin natürlich meinen Weg abgegangen.

  4. Wie lade ich des Ding denn? Knopfzelle?

  5. was ist denn die Reichweite?

    • Habe ich mich auch gefragt, wenn die Dinger aber auf Bluetooth basieren dürfte irgendwas um die 10 Meter das Maximum sein.

    • Theoretisch weltweit, vorausgesetzt, es ist jemand in der Nähe, der ein iPhone mit aktiviertem Bluetooth hat.

      „Alle Geräte, die Standort­daten von deinem AirTag weiterleiten, bleiben ebenfalls anonym, und die Standort­daten werden bei jedem Schritt der Über­tragung ver­schlüsselt. Darum kennt nicht einmal Apple den Standort deines AirTag oder die Identität des Geräts, das bei der Suche hilft.“

  6. Seit mal froh, das das Teil nicht gleich entsorgt werden muss, wenn die Batterie leer ist…

  7. Andreas H. says:

    Schade. Apple könnte noch RFID und offenes NFC einbauen können. So würde ich mir sofort eins kaufen, damit ich ein Schlüssel Finder habe, das Büro öffnen kann und vielleicht auch mal NFC Kommandos ausführen kann. Vielleicht kommt ja bald jemand damit um die Ecke.

  8. Die Knopfzellen gibt es übrigens auch als Akku!
    Viele hier haben auch nicht verstanden, dass dieser Tracker eben nicht nur auf die Bluetooth Reichweite begrenzt ist, sondern theoretisch weltweit ortbar ist. Natürlich aber nicht in Echtzeit!

  9. Mir ist nicht ganz klar wie das finden funktionieren soll- also wenn es wie bei den AirPods funktioniert dann ist das Quatsch. Wenn es den letzten Standort markiert indem Kontakt bestand, dann würde es Sinn ergeben. In der Präsentation kam ja auch was von Netzwerk, also fremde Geräte melden auch Standorte. Das ist entscheidend ob Top oder Flop. Die Preise sind frech, es wurde mal 1:1 interpretiert… was schon frech ist, jetzt nochmal 20% zum Dollar draufhauen, wieso?

    • Weil das die Mehrwertsteuer sein dürfte. Dollar Preise sind in den USA nicht mit angegeben, weil jeder Bundesstaat nen andern Mehrwertsteuersatz hat.

      • Peter Brülls says:

        Ja, ist Brutto und da gilte bei Aple € = $. Wechselkursrisiko, gesetzliche Gewährleistung, teilweise (hier wohl eher nicht) lokale Abgaben auf bestimmte Gerätetypen (GEMA, etc)

  10. Bin ein wenig hin- und hergerissen. Bei Apple reizt mich das grosse Netzwerk definitiv, im Gegensatz zu Tile & Co. stehen die Chancen seinen Tag wieder zu finden eindeutig besser. Anderseits hat Apple sein „Find My“ Netzwerk ja auch geoeffnet, sprich man koennte Tags von Drittherstellern verwenden. (Siehe Openhaystack)

  11. Wieso denn nicht mit Qi aufladbar?
    Mittlerweile hat schon jeder einen Qi-Ladegerät, sei es von der Watch oder iPhone.
    Beim niedrigen Ladezustand könnte dann das iPhone sagen: halte mal deinen Schlüsselanhänger an der Ladebuchse deiner Uhr für 2 Minuten!

    • Weil die passive und aktive Elektronik dafür viel zuviel Platz brauchen würde. Außerdem ist die Energiedichte von einer Batterie in dem Fall besser als von einem Akku … was hilft das QI wenn du dann 1x Monat laden musst.

    • Die Knopfzellen kosten doch so gut wie nichts und dadurch sind die Chips preiswerter…

  12. Vollkornbrötchen says:

    Bin ja mal gespannt ob die Dinger erfolgreich sein werden. Außer als Kofferanhänger fällt mir zur Zeit nix ein wofür man so ein Ding nutzen könnte.

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