Anton: Lern-App soll schwere Sicherheitslücke gehabt haben

Die beliebte und von vielen gern genutzte -LernApp „Anton“ soll laut BR-Recherchen eine gravierende Sicherheitslücke gehabt haben. Offen zugänglich waren laut Bericht unter anderem Vor- und Nachnamen von Schülern, außerdem Informationen zu Lernfortschritten, Klassen- und Schulzugehörigkeit, und zu welchem Zeitpunkt die Schüler eingeloggt waren.

Darüber hinaus wäre es nach BR-Informationen für Außenstehende theoretisch möglich gewesen, sich als Lehrkraft auszugeben und Nachrichten an Schüler in Lerngruppen einzustellen. Die Lücke ist mittlerweile behoben, nach derzeitigem Kenntnisstand sei „kein Missbrauch potenziell unberechtigt abrufbarer personenbezogener Daten erfolgt“, so das Unternehmen Solocode, Entwickler der Anton-App. Derzeit untersuche man, ob es in der Vergangenheit Versuche gegeben hat, die Sicherheitslücke auszunutzen, und informiere betroffene Schulen, Nutzer und die Datenschutzbeauftragten.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Oh, nicht so lustig. Hab aber auch keine Notwendigkeit gesehen, meine Kinder mit Schule und Real-Namen anzumelden. So sind schon mal die personenbezogenen Daten geschützt.

  2. Ich zitiere kurz einen Wahlspruch der FDP: „Digital first, Bedenken second.“

  3. Ist bei uns an der Schule vorgeschrieben und die Englischaufgaben laufen durch ein Google Adsense verseuchtes Portal.

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