AnkerMake: Neue Marke von Anker für 3D-Drucker

Anker hat offiziell seine neue Marke AnkerMake vorgestellt. Die Marke ergänzt das Portfolio des chinesischen Herstellers, der auch die Marken eufy, Soundcore und Nebula vertreibt. Unter dem Banner AnkerMake will man in Zukunft 3D-Drucker anbieten.

Eine Website ist bereits geschaltet. Auf dieser könnt ihr euch für einen Newsletter mit weiteren Informationen anmelden. Der erste 3D-Drucker soll noch im Frühjahr 2022 vorgestellt werden – im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne mit Vorbesteller-Angeboten. Das hinterlässt bei mir persönlich leider direkt einen faden Beigeschmack: Ich halte gar nichts davon, wenn große Unternehmen Crowdfunding zweckentfremden, um das Risiko für Produktveröffentlichungen für sich zu minimieren.

Bieten soll der erste 3D-Drucker des Unternehmens laut ersten Angaben jedenfalls schnelles Drucken bei detaillierten wie sauber abgerundeten 3D-Erzeugnissen und wohl ein smartes System mit intelligenter Erkennung. Ich bleibe am Thema und werde euch weitere Infos nachreichen, sobald sie mir vorliegen.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. Hi André. Mich würde interessieren warum das für dich einen faden Beigeschmack hat? Ich sehe keinen offensichtlichen Nachteil der dem Kunden entsteht, wenn es dann ja ganz normal in Handel erhältlich ist. Und wie du schon schreibst minimiert es das Risiko für das Unternehmen.

    • André Westphal says:

      Ich finde es nicht gut, wenn ein großer Hersteller mit ausreichend finanziellen Mitteln das Risiko auf Kunden umlagern will – es besteht ja das Risiko, dass die Produkte sich verzögern oder nie erscheinen. Denn bei Kickstarter kauft man formal kein Produkt, sondern unterstützt eine Kampagne – und kann am Ende auch nichts für sein Geld bekommen und in die Röhre schauen.

      Das ist bei Anker eher unwahrscheinlich, aber es widerspricht letzten Endes dem, wofür Kickstarter stehen sollte: Wirklich kleineren Unternehmern die Option bieten, Produkte mit Hilfe der Community zu entwickeln, selbst wenn ihnen die Mittel fehlen. Generell sehe ich aber Crowdfunding grundsätzlich sehr kritisch und bin kein so großer Freund davon. Ich bin eher der Typ: Ich unterstütze gerne auch kleinere Teams und Produkte, will aber die Sicherheit haben auch etwas für mein Geld zu erhalten.

      • Warum soll nicht jeder sein Projekt finanzieren können wie er will, egal ob Start-Up oder Konzern? Man wird als Kunde ja nicht gezwungen dort sein Geld reinzustecken. Auch schadet es niemand anderen der sich über Kickstarter udgl. finanziert.

        • André Westphal says:

          Ich sage nicht, dass das nicht jeder „können sollte“, nur dass ich nichts davon halte ;-). Das kann man durchaus differenzieren.

      • Ja, verstehe ich. Dem Grundgedanken von Crowdfunding folgt das natürlich nicht. Aber wie du schon sagst ist die Gefahr für sein Geld nichts zu bekommen bei Anker recht gering.

        Und man hat dadurch die Gewissheit das die Userbase groß genug ist und Anker den Support nicht nach einem halben Jahr einstellt. Dann sitzt man als Käufer blöd da, weil man nur einer der wenigen war der das Teil gekauft hat.

        Gerade bei 3D-Druckern ist der Support schon recht wichtig.

    • Ich finde Kickstarter auch nicht gut, also kann selbst damit nichts anfangen als Kunde. Aber unternehmerisches Risiko auslagern ist schon okay, gerade bei einer etablierten Marke. Bei meinem Arbeitgeber konzentrieren wir uns aufs Kerngeschäft aber wenn man abseits davon was ausprobieren möchte, bietet das eine gute Möglichkeit zu schauen ob das gut klappt. Die Manpower und das Wissen sind ja halbwegs da, aber beides vom Tagesgeschäft abzuziehen ohne Sicherheit birgt Risiken.
      Kann mir zwar nicht vorstellen, dass Anker hier das Rad neu erfindet und nur weil Make draufsteht heißt das ja nicht, dass es für Maker ist. Aber wenn sie da offen sind und auch schön 3D Modelle bereitstellen für ihre anderen Produkte, kann das nette Symbiose geben und damit einen Vorteil gegenüber vielen anderen Marken.
      Faszinierend wie einige sehr wenige Unternehmen mittlerweile auf z.B. Thingiverse unterwegs sind und dort Modelle anbieten. Erst neulich Miele entdeckt, die paar nette Sachen anbieten und selbst wenn man kein Miele hat ist da was dabei wie Kaffeebohnenpackungverschluss.

  2. Kleine Korrektur:
    Anker ist kein chinesischer Hersteller sondern ein US-amerikanischer.

    • André Westphal says:

      Äh, nein. Wie kommst du auf diese Idee?

      • Anker wurde zwar in den USA gegründet aber ist nach Hong Kong umgezogen wegen der Distribution der Ware.
        Anker Innovations, der Mutterkonzern ist chinesisch, die Marke Anker US-Amerikanisch.

      • US-amerikanisch an der Geschichte ist, dass der Gründer von Anker 2009 bei Google in Santa Clara gearbeitet hat, als er nebenbei anfing Produkte unter der Marke Anker bei Amazon zu verkaufen.
        Vielleicht kommt daher die Verwirrung.

  3. Also ich habe die Anker Zolo Liberty+ via Kickstarter mitgemacht und da lief alles bestens.
    Sie haben damit schon Erfahrungen gesammelt. Daher denke ich, dass auch diese Kampagne gut durchgezogen wird.

    Die Frage die ich mir stelle: Braucht die Welt noch einen Ender Klon?

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