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Angeschaut: Nachttischlampe von Meross mit HomeKit-, Alexa- und Google-Assistant-Unterstützung für knapp 50 Euro

Ich habe mir mal wieder ein Leuchtmittel angeschaut. Hierbei handelt es sich um eine Leuchte mit HomeKit-Unterstützung des Herstellers Meross. Konzipiert als Nachttischlampe, unterstützt sie nicht nur Apple HomeKit, sondern auch Samsung SmartThings, Google Assistant sowie Amazon Alexa.

Beleuchtungslösungen, die gängige Smart-Home-Standards abdecken, gibt es einige. Allerdings ist Meross generell im Bereich „gut und günstig“ unterwegs, wenn es um native Unterstützung von HomeKit geht – und nicht über irgendwelche Umwege. Meross bietet Garagentoröffner an, dazu auch smarte Steckdosen – alles prima Ware zu fairen Preisen. Bislang testete ich bereits ein Nachtlicht und andere Leuchten (z. B. einen Strip) – und deren Leistung war eher „naja“.

Funktionierten tadellos, das Leuchtspektrum und die Farben waren aber irgendwie nicht mehr als maximal „gerade ok“. Macht das die Nachttischlampe anders? Nun ja. Die Einbindung ins Smart Home spare ich mir mal hier, das funktioniert innerhalb weniger Augenblicke (auch diese Lösung arbeitet im 2,4-GHz-WLAN) – und die Steuerung ist je nach verwendeter Smart-Home-App anders, kann natürlich auch per Sprache erfolgen.

Weiterhin kann man die Lampe, deren LEDs unter einer „vermilchglasten Kunststoffkuppel liegen“ auch per Touch bedienen. Das geht über das klassische An / Aus hinaus. So kann man beispielsweise Voreinstellungen oder Farben über den Button auf der Oberseite aufrufen.

Und die Farbauswahl? Auch bei dieser Leuchte kann ich Meross nur Mittelmaß attestieren. Rot ist eher rosa, Terrakotta milchig und orange eher gelb. Es scheint, als könnte die Lampe nicht die Nuancen anzeigen, stattdessen dreht man sich im minimalen Radius einiger Grundfarben (man spricht selbst von 16 Millionen Farben und 2700K bis 6500K). Das mag für manche reichen. Für Stimmungs-Enthusiasten wird das aber dennoch nichts sein. Zumal die Lampe dann doch knapp 50 Euro in ihrer HomeKit-Ausgabe kostet.

Auch wenn nicht alles, was hinkt, ein Vergleich ist: Für das Geld hole ich mir dann einen feinen Betonsockel (Amazon hat die manchmal im Angebot für um die 15 Euro) im Angebot und eine Birne von Nanoleaf (wobei es auch da zahlreiche Alternativen gibt). Zu erwähnen ist: Meross hat mittlerweile in seinen Produktbeschreibungen erläutert, dass in Apples Home-App die Farbtemperatur nicht richtig eingestellt werden kann, man aber daran arbeite, das Problem zu lösen. Nun hab ich das Ganze auch in der Meross-eigenen App ausprobiert, was mein Gesamtfazit aber nicht ändert. Außerhalb der App von Apple lässt sich allerdings das Weiß besser justieren.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Auf dem ersten Bild dachte ich „Grablicht“.

  2. Sag Carsten, schon viel Meross-Artikel in letzter Zeit. Ist das nicht schon Werbung?

    • Tja, hätte ich andere Sachen hier, die ich gerade gerne teste, dann würde eine andere Firma dran stehen. Nur mal für dich: Ich teste die Sachen hier freiwillig, nicht weil ich es muss – oder Geld oder eine Gegenleistung dafür bekomme.

      • Ich mag die Art wie ihr testet. Ich finde es immer sehr informativ. Auch habe ich das Gefühl, wenn man die Texte liest, es klingt als wenn ihr beim beschreiben viele Dinge berücksichtigt, die für mich als Konsumenten wichtig sind und nichts schön geredet wird.
        Ehrlich währt am längsten!

    • 1. ein Glück dass er testet, dann spart man sich das kaufen, testen und zurückgeben
      2. ohne diesen Blog (incl. Kommentaren) hätte ich nix von diesem Anbieter erfahren
      3. was kann er dafür, dass Meross soviel Artikel hat Insbesondere für HomeKit
      4. ich glaube die EVE werden genauso häufig erwähnt/ getestet.

      Also so what

    • und wieder so ein „Oberverdachtschöpfer“

  3. Ich schreibe etwas völlig anderes…wer kennt das nicht, hungrig ins Bett und dann noch rotes Licht! Rotes Licht macht hungrig…grien

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