
Wir berichteten schon letztes Jahr darüber, dass Google seine Voice-Match-Funktion auf Android-Smartphones anpassen wird. War es bislang so, dass man das Smartphone komplett mit der Stimme entsperren konnte, wenn man den Assistant bemüht hat, wird dies künftig nicht mehr der Fall sein. Stattdessen gibt es nur noch begrenzten Zugriff auf Assistant-Dienste, wenn das Smartphone gesperrt ist. Personal Lockscreen Results nennt Google das.
Zu den Informationen, die über den Assistant auf dem Sperrbildschirm ausgegeben werden, zählen:
- Email, including personal results from Gmail, like flight reservations and bills
- Google Calendar
- Contacts
- Reminders
- Memory aids
- Shopping lists
Mehr gibt es ohne das Entsperren des Gerätes nicht zu holen. Google hat nun laut 9to5Google damit begonnen, die Funktion breiter zu verteilen, sie wird also nach und nach bei allen ankommen.
Die neue Funktion birgt dabei durchaus Einschränkungen, zum Beispiel beim populären Task des Abspielens von Musik. Auch dafür muss das Smartphone nun nämlich entsperrt sein. Aber das Ganze hat natürlich auch einen Grund. Denn offenbar war das Entsperren per Voice Match nicht sicher genug.
Um Einstellungen zur neuen Funktion vorzunehmen, muss der Nutzer in die Einstellungen des Google Assistant gehen und dort alle Assistant-Geräte aufrufen. Dort ist die Einstellung dann unter Phone zu finden, sofern schon bei Euch verfügbar – Google verteilt de Neuerung serverseitig, Ihr könnt sie also nicht mit einer bestimmten App-Version erzwingen.