Android Verteilung: Jedes 5. Gerät nutzt Android Lollipop

artikel_androidJeden Monat stellt Google Entwicklern neue Zahlen zur Verfügung, die die Verteilung der einzelnen Android-Versionen auf den Smartphones und Tablets darstellen, die den Google Play Store besuchen. Erfasst werden diese Zahlen über einen 7-Tages-Zeitraum, der aktuelle endete am 7. September. Android Marshmallow steht vor der Tür, umso interessanter ist es, wie sich Android Lollipop nun nach fast einem Jahr Verfügbarkeit verbreitet hat. Mittlerweile nutzen 21 Prozent der Geräte Android 5.x. Für Android-Verhältnisse ist das gar nicht so wenig, immerhin sind die meisten Geräte auf ein Update seitens der Hersteller angewiesen.

Android_Verteilung_Sep15

Den größten Anteil macht Android 4.4 (KitKat) aus. 39,2 Prozent der Geräte, die den Google Play Store besuchten, laufen auf dieser Version. Ähnlich viele sind es, die mit Android Jelly Bean unterwegs sind. Mit ihren Unterversionen kommt diese Android-Version auf 31,8 Prozent. Spannend wird es werden, wie schnell Android Marshmallow auf den Geräten ankommt. Google ist bemüht, die ganze Update-Geschichte besser in den Griff zu bekommen, gibt hierfür seit Lollipop auch Developer-Previews der kommenden Android-Versionen heraus.

Die Hersteller selbst scheinen ebenfalls erkannt zu haben, dass die Nutzer schnelle Updates wollen. Leider versprechen sie Updates schneller als sie sie dann ausführen können, sodass es dennoch immer wieder lange Gesichter gibt. Man merkt aber bereits, dass es mittlerweile tatsächlich zügiger passiert, auch wenn die Wartezeiten im Vergleich zu Nexus-Geräten nach wie vor sehr hoch sind.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. Guten Abend, Gute Nacht says:

    Gibt es eigentlich eine Liste der Hersteller, die am längsten mit den Updates trödeln? Mich würde interessieren, ob Lenovo auch darunter ist

  2. Seit Android 5.1 wird Dual Sim unterstützt und Samsung schafft es nicht dieses Update für die Dual Sim Geräte bereit zu stellen… ziemlich schlecht!

  3. Android an sich ist heute ja sicher nicht schlecht – dennoch hat das Image bei mir über die Jahre schwer gelitten. Immer wieder hört man von Leuten, die noch heute auf der Version sind, die schon beim Kauf auf dem Gerät war.

    Die Update-Politik ist einfach total hinüber. Für mich würde eh nur ein Nexus in Frage kommen.

  4. Schockierend das mehr als 40% mit Uraltversionen unterwegs sind. Daíe sind ja bis oben hin voll mit Sicherheitslücken.

    Eine Liste nach Herstellern wäre echt interessant. Einige updaten im Grunde überhaupt nicht.

  5. ich glaube, eine Liste mit Herstellen, die Updates bereitstellen, ist schneller erstellt…

  6. Viele Geräte wie z.B. das Samsung S4 mini haben auch nur 4.4 und diese sind extrem verbreitet. Unter dieser Statistik sind eben auch sehr viele Geräte die älter als 2 Jahre sind !

  7. Guten Abend, Gute Nacht says:

    Ich erkenne langsam aber sicher, daß ein Monopol (Apple) oder Quasi-Monopol (Windows Phone) durchaus Vorteile hat. Hab‘ noch 2 Android-Smartphones und 2 Android-Tablets. Wenn sich an der Update-Politik dort nichts ändert, werden die Geräte durch etwas anderes ersetzt, sobald sie ausgetauscht werden müssen.

  8. Also mein Nexus 5 rennt mit dem neusten Marshmallow (Android 6.0) wie ein Formel 1 Auto auf Speed. Da können sich die Drölfmillionen Samsung, Sony whatever Besitzer in 3-4 Jahren ja so richtig freuen *g*
    Die Bloatware der Hersteller halte ich für überflüssig, mehr als 20-30 Apps benötigt man in der Regel nicht. (Karte, Email, Social Media, Rechner, Taschenlampe, Cloud, Office, Foto, Video, Musik, Fitness, Transport, Information).

  9. Wie die Ansprüche und Erwartungen über die Jahre doch angestiegen sind.

    Damals war man froh, wenn das Handy bis zur Vertragsverlängerung hielt. Alle Apps blieben in der Zeit meist wie sie sind und wurden nur selten vom Hersteller aufgefrischt. Wenn dann meist nur gezwungenermaßen und direkt in den ersten Wochen, um einige Fehler zu beheben. Jetzt wollen alle schon beim Kauf ein angekündigtes Update und klopfen mit dem Besteck auf den Tisch.

    Und warum bashen einige auf die Update-Politik von Android? Die Hersteller sind doch in der Pflicht.

    Ich bin jedenfalls zufriedener KitKat zu Lollipop Updater. Für mich das bisher beste Update von Android, zumindest auf meinem Moto. Genau die richtige Masse an Veränderungen, die ich verdauen konnte und die ich nach kurzer Umgewöhnung nicht mehr missen möchte.

    Die 4.2 Zahlen wundern mich übrigens nicht. War ’n rundes OS und wurde gut verkauft. Ich hab’s selbst noch auf meinem kleinen alten Notfall-Handy.

  10. Ich denk mal, viele behalten ihr altes Handy ja und geben es vielleicht an Verwandte, die eigenen Kids oder Freunde weiter. Und im Low- bis Midrange-Budged Segment, oder wenn das Handy einfach schon etwas älter ist, kommen halt keine Updates mehr. So erklär ich mir die noch vielen alten Versionen. Schön zu sehen, dass die Geräte noch benutzt werden.

  11. Guten Abend, Gute Nacht says:

    @unbenannt Altgeräte ohne Update weiterzugeben, ist zu kurz gedacht. Würde ich nicht tun. So arm ist niemand in diesem Land, daß er diesen Krempel braucht.

  12. Mein Eindruck ist, dass das immer besser wird. Ich würde mich zwar freuen, wenn Google deutlich mehr Druck auf die Hersteller ausüben würde, aber der Markt wird da viel richten. Samsung wird sich ein Vorgehen wie beim S3 kaum mehr erlauben können. Es gibt inzwischen derart viele Smartphones, die für die Hälfte des Preise beinahe dasselbe bieten können, wie die richtig hochpreisigen Modelle, da braucht man Differenzierungsmerkmale. Ich bin optimistisch, dass künftige Generationen einen ähnlich langen Support wie Apple erhalten könnten und dabei bei älteren Modellen nicht laggen wie Sau.

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