Android Ready SE Alliance startet

Smartphones nehmen heutzutage eine wichtige Rolle in unserem Leben ein und sind nicht mehr nur ein Handy. Wir fotografieren damit, tauschen private Dinge mit anderen aus, führen Tagebuch und vieles mehr. Mittlerweile gehen Apple, Samsung, Google und Co. auch immer mehr in die Richtung, dass das Smartphone Autoschlüssel und Co. ersetzt, auch Kreditkarten müssen durch das Smartphone nicht mehr gezückt werden. So viele Daten, die es auch zu sichern gilt.

Google führte mit dem Pixel 3 einen Sicherheitschip ein, der für solche Tätigkeiten verantwortlich ist. Dort liegt auch der Schlüssel-Speicher für Android-Apps namens StrongBox. Auch Apple hat eine Secure Enclave in seinen Chips, um das Smartphone sicherer zu machen und Verschlüsselung und Co. durchzuführen. Google möchte nicht nur alleine dafür sorgen, dass Sicherheit großgeschrieben wird und startet die Android Ready SE Alliance zusammen mit Partnern (aktuell Giesecke+Devrient, Kigen, NXP, STMicroelectronics und Thales). SE steht dabei für Secure Element, also einen separaten Sicherheitschip.

Ziel ist es Open-Source-Applets zu schaffen, die direkt auf diesen Sicherheitselementen ausgeführt werden. StrongBox ist nun beispielsweise für SE verfügbar und kann direkt von OEMs genutzt werden. Im Ergebnis werden Dinge wie digitale Autoschlüssel, digitale Führerscheine und andere Sachen überhaupt erst möglich.

Mal schauen, wo die Reise damit hingeht. Mehr Informationen findet ihr direkt bei Google. 

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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Ein Kommentar

  1. Wolfgang D. says:

    „Ziel ist es Open-Source-Applets zu schaffen“

    Das wird bei einem closed Source Chip („wegen der Sicherheit“) außer einer netten Werbeaussage keinen Vorteil bringen. Kostensenkung ist bei OSS nicht zwangsweise zu erwarten. Und man kann darauf wetten, dass ohne eine Pflicht-Zertifizierung nicht auf den Sicherheitschip zugegriffen werden darf. Die sicher nicht kostenlos ist.

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