Android P: Benachrichtigungen mit einigen Neuerungen

Android P ist als zweite Developer Preview verfügbar und kann auch von Nicht-Entwicklern relativ einfach ausprobiert werden. Sofern man ein von der Beta unterstütztes Smartphone hat. Das sind ja diesmal glücklicherweise nicht nur Smartphones von Google selbst. Es warten zahlreiche Neuerungen Inn der zweiten Preview, viele davon sind auch eher klein. So auch bei den Benachrichtigungen, Caschy hatte dies schon im Zuge der Justierung von Benachrichtigungen angerissen.

Aber in den Benachrichtigungen warten noch weitere Änderungen. Nicht neu, aber in der neuen Preview nun endlich mal aktiv, ist die Möglichkeit, mehrere Antworten auf eine Benachrichtigung zu verfassen. Die Benachrichtigung verschwindet also nicht mehr nach der ersten Antwort, sondern man kann sie quasi als Mini-Chat-Widget nutzen.

Nicht neu ist das deshalb, da die Funktion selbst bereits seit Android Nougat (API Level 24) unterstützt wird. Bislang mussten Entwickler dies aber auch in ihre Apps implementieren, nun scheint es das normale Verhalten bei Benachrichtigungen zu sein, die generell ein Antworten ermöglichen.

Ebenfalls im Bereich Benachrichtigungen findet man die Akkuwarnung, wenn dieser kurz vorm Aufgeben ist. Wie lange sich dieses Aufgeben dann noch hinzieht, wird in Android P angezeigt. Bei der angenommenen Nutzung hält der Restakku bis zu einer bestimmten Uhrzeit. Das kann durchaus hilfreich sein, um einschätzen zu können, ob man die Nutzung riskieren kann oder doch besser erst noch einmal nachlädt.

Sieht dann aus wie auf dem Screenshot oben, nichts weltbewegendes, aber eben eine Neuerung, die sich als nützlich erweisen kann.

Und dann gibt es noch eine weitere Neuerung, die auch in Richtung Privatsphäre schielt. In den Benachrichtigungen zu Apps, die im Hintergrund laufen, wird unter Android P angezeigt, wenn diese Zugriff auf Kamera oder Mikrofon haben. Das kann oftmals gewollt sein, aber die Anzeige sollte verhindern, dass Apps im Hintergrund Dinge ausführen, die man so vielleicht gar nicht möchte.

Dass Android P generell auf die Hintergrundaktivität von Apps achten wird, haben wir schon früher erfahren. So ein bisschen spielt das aber auch zusammen. Man hat fast den Eindruck, Google möchte das „unsichere“ Android-Image ein bisschen aufpolieren und vielleicht auch für ein bisschen mehr Transparenz sorgen. Gerade im Zuge von AI und immer mehr erfassten Daten ist das wichtig, möchte man nicht, dass sich der Nutzer hintergangen fühlt.

via Android Police 1, 2, 3

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Avatar-Foto

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019*

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

2 Kommentare

  1. Also Batterie-Stand gab es doch schon eine Benachrichtigung, aber diese 2 anderen lästigen Benachrichtigungen kann ich nicht gut heißen und gingen schon bei Oreo auf den Geist, das irgendwas den Akku frist. Musste erstmal mühselig googlen bis ich ne Lösung fand diesen Scheiß weg zubekommen. Diese vielen Benachrichtungen sind für mich eher ein Negatives Feature als von Vorteil.

    • Die Benachrichtigung über den Akkuverbrauch gibt es allerdings bei Android P nicht mehr.
      Und das Apps auf Kamera und Mikrofon zugreifen ist in der Hinsicht eine gute Neuerung, weil man diese nicht ständig aktiviert hat.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor. In jedes Thema Politik einbringen ist nicht erwünscht.

Du willst nichts verpassen?

Du hast die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.