Android: Mit „Zero-touch enrollment“ sind Firmen-Smartphones in Windeseile eingerichtet

Moderne Unternehmen statten ihre Mitarbeiter heutzutage oft mit firmeneigenen Smartphones aus, auf denen diese nicht nur erreichbar sind und sich für Projekte untereinander koordinieren können. Oftmals wird dort auch spezielle Software installiert, mit der die Mitarbeiter während der Arbeit hantieren müssen. Jedes einzelne Gerät muss bisher nach dem Erwerb durch das Unternehmen einzeln eingerichtet werden, was je nach Mitarbeiterzahl zum Mammutprojekt ausarten kann, gerade wenn ein neues Geräte-Rollout ansteht. Google möchte diesen Prozess nun aber mit seinem „Zero-touch enrollment“ deutlich vereinfachen.

Unternehmen haben hiermit die Möglichkeit, schon während des Bestellvorgangs festzulegen, wie die einzelnen Geräte am Ende konfiguriert sein sollen sobald sie aus dem Karton geholt werden. Dazu zählt dann auch Software, die von diversen Partnern angeboten wird. Dazu gehören aktuell unter anderem VMWare, AirWatch, BlackBerry, MobileIron, IBM und Gsuite.

Das Feature funktioniert derzeit nur mit dem Google Pixel, andere Devices sollen aber schon bald folgen. Unterstützte Mobilfunk-Anbieter sind derzeit Verizon, AT&T, Sprint, T-Mobile, BT, Deutsche Telekom, Softbank und Telstra.

(via Android Enterprise Blog)

 

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Benjamin Mamerow

Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Es gibt ja durchaus auch Administrationstools für Android. Die Plattform ist halt aus Sicherheitsgründen nicht sonderlich beliebt in vielen Unternehmen.

  2. Was ein Quatsch. Ich Rolle seit 15 Jahren BYOD-Umgebungen aus, Android ist beliebt und jeder will sein eigenes Gerät mitbringen. Es gibt duzende Lösungen am Markt, um das einfach zu konfigurieren. Google ist zu langsam, Benjamin schreibt falsches Zeug und elknipso hat unrecht. 😉

  3. Die Aufregerphase, weil die Leute ihre eigenen privaten Geräte benutzt
    haben (sogar ohne ausdrückliche Genehmigung)…das haben wir schon
    ein paar Jahre hinter uns.Die Geschäftsleitung und Admins.haben sehr
    schnell begriffen, dass man das nicht unterbinden kann und ein
    entsprechendes Konzept erarbeitet.

    Heute bekommt zwar jeder von der Firma die zwei Standardgeräte (Phone
    und Notebook) gestellt(zumeist sind das aber eh nur eine Alibi-Billig-Möhren,
    die dann in die Ecke gestellt werden und dort verstauben), es kann aber
    jeder das nutzen was im persönlich besser gefällt (im Home-Office auch
    Privatgeräte).
    Eine Cloud-Lösung sichert die Firmendaten ab…und der Hardware-Park
    ist kunterbunt gemischt. Das interessiert eigentlich gar keinen mehr, wer
    da was benutzt

    Kurz:
    Google ist da also wirklich etwas arg „hinten dran“..na ja, aber besser als nichts

  4. @peter beliebt bei den Usern heisst nicht automatisch auch beliebt bei den Sicherheitsverantwortlichen

  5. Entrollmment? Da bekomm3 ich ein lolment.

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