
Samsung hat bereits einen Browser für sein eigenes Produkt Gear VR entwickelt, der aber eben nur mit diesem Headset funktioniert. Nutzer von Cardboard-Lösungen oder andere Brillen schauen derzeit noch „in die Röhre“. Die VR-Shell soll das ändern. Durch sie soll es möglich sein, dass der Surfende nicht einmal das Headset abnehmen muss sobald er Internetseiten aufruft, die nicht für VR optimiert sind – der Browser nimmt nämlich in dem Moment die nötigen Anpassungen vor.
Der Google Play Store soll ebenfalls eine eigene App-Kategorie für VR bekommen, so dass sämtliche zugehörigen Apps direkt für den Interessierten auffindbar sind. Außerdem arbeite Google bereits an einer Desktop-Chromeversion, die auf Nutzer von Oculus Rift und HTC Vive ausgelegt ist.
Ich kann mir persönlich noch nicht vorstellen, demnächst per VR-Brille meine Internetseiten anzusurfen, werde es aber definitiv ausprobieren. Cardboard und eine der Gear VR-ähnliche Brille haben mir inzwischen zumindest gezeigt, dass das Thema kein uninteressantes ist und Potential hat, ein großes Marktsegment zu werden.