Android: CyanogenMod mit Incognito-Modus für Apps

Der CyanogenMod ist so ziemlich die beliebteste alternative Android-Version auf unserem Planeten. Basierend auf dem System Android von Google, stellt das Team für allerlei Android-Smartphones und -Tablets aktuelle Android-Versionen zur Verfügung. Ein Umstand, über den mancher Benutzer wirklich dankbar sein darf.

cyanogenmodDenn diese haben so die Möglichkeit, auf ihren Geräten ein aktuelles Android-System mit neuen Funktionen zu nutzen – auch wenn die Hersteller ihre Geräte gar nicht mehr aktualisieren. Viele Geräte wären nicht so populär, wenn es den CyanogenMod nicht geben würde.

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CyanogenMod-Kopf Steve Kondik gab heute bekannt, dass er an einer neuen Funktion arbeite, die die Daten von Benutzern besser schützen soll. Der so genannte Incognito Modus soll Nutzern dabei helfen, ihre privaten Daten unter Kontrolle zu halten. Mittels eines Klicks soll sich eine App in diese Modus schalten lassen. Durch diese Funktion wird der App zum Beispiel nur ein leeres Adressbuch geliefert oder das GPS-Signal als deaktiviert gemeldet.

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Hierbei soll es sich um keinen komplizierten Einstellungsreigen handeln, sondern um eine Lösung, die wirklich als One-Click arbeitet. Kondik betonte, dass diese Funktion nicht dem IMEI-Spoofing oder dem Blocken von Werbungen dienen soll, sondern explizit auf den Schutz persönlicher Daten aus gelegt ist.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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32 Kommentare

  1. @Sepp
    Ja, ein Bug… 😉 Nenne es wie du willst.
    Aber das dieser „Bug“ 60 Tage enthalten war langt doch, dies hat man nicht gemerkt ! So was kann und wird wieder passieren. Es ändert nichts an der Tatsache ! Ich verstehe auch nicht wie man das schön reden kann.
    Man gibt sich in Hände die man nicht kennt und nicht vertrauenswürdig sind.
    Und natürlich hat der Gerichtsstand damit etwas wichtiges zu tun. Wenn ich die Software von Samsung, Apple, Amazon oder sonst wem ist haften diese.
    Beispiel, ich lade mir ein App aus dem App-Store von Apple dieses hat Schadsoftware enthalten und ich werde geschädigt – haftet Apple. Oder Amazon, wenn ich dies dort drüber bezogen habe .

  2. Sowas wäre generell für alle persönlichen Informationen wünschenswert!

    Zu viele Anwendungen wollen immer auf Konten, Handynummer, Adressbuch etc zugreifen – wenn man sie nicht braucht bzw es Alternativen gibt, ist das nicht schwer, aber wenn es mal eine App ist, die man unbedingt nutzen will / muss, wären diese Features praktisch.

  3. Warten wir also auf die „sicherheitsbewussten“ User, die das einschalten, und dann die Foren volljammern, dass diese oder jene Funktion nicht mehr geht. Bereits jetzt wird ja über alle möglichen „unbenötigten“ Rechte geheult, ohne mal für 5 Sekunden darüber nachzudenken, dass die App dieses Recht für einen vom Anwender beabsichtigten Zweck benötigt.

  4. Geht nicht weit genug und gerade die IMEI durchzulassen find ich persönlich nicht gut, passt allerdings wunderbar vom Kondik für sich selbst und CM geforderten Tracking seiner User 🙁

    Wenn man sich die Comments im G+-Thread durchschaut, sieht’s so aus, als würde es auch keinen Automatismus geben, der das per default enablen würde, in einer Antwort steht sogar, man müßte eine App mindestens 1x starten, bevor das überhaupt funktionieren würde.

    Ich für meinen Teil bleibe da lieber erstmal bei openpdroid & AFW.

  5. @Sascha
    Ja, es war ein Bug. Was würde es sonst nützen, wenn das aufgezeichnete Muster nur gespeichert, aber nicht an die bösen Buben weiterversendet wird?
    Weißt du denn was ein Samsung z.B. an Closed Source in ihre Android ROM reinfrickeln? „Kennst“ du die? „Vertraust“ du denen bedingungslos? Wenn ja, warum? Weil du Geld dafür bezahlt hast?
    Und selbst wenn ich weiß, dass mir der Hersteller gewisse Dinge garantiert, warum muss ich mir dann Gedanken um den Gerichtsstand machen? Oder kaufst du nur Produkte, wo du vorab den Gerichtsstand abklärst?
    Zum Thema Haftung: Kennst du Fälle wo ein Hersteller wegen einer Schadsoftware gehaftet hat? Und selbst wenn sie das tun, was hast du von meinetwegen Geld als Ersatz? Bekommst du deine Daten dadurch zurück?

  6. Paul Daas says:

    Kleiner Tipp für SGS3 Besitzer, Slimbean. EInfach ein schlankes und fast problemlos laufendes Android 4.2.2, sogar auf einem GT-I9000.

  7. @ Sepp
    Ich glaube wir alle wollen ja eigentlich das gleiche.
    Ein System welches sicher ist und jeder nach seinen wünschen Bedürfnissen nutzen kann. Mich ärgert einfach nur masslos das die Hersteller oder Google es nicht hinbekommen. Die Nutzer werden ja regelrecht auf Custom Roms gestossen.

    Kaum jemand ist sich den Gefahren und Tücken bewusst. Wenn ich mir den Freundeskreis von meinem Sohn ( 13 Jahre ) anschaue. Die, die Android Telefone haben sind gerooted. Für mich unverständlich !
    Schaut man sich die Einschlägigen Feed Grabber, Internetseiten, Foren, Blogs an wird neben Spielen, Aktionen, Neuigkeiten auch und sehr ausführlich über Custom Roms berichtet.
    Jetzt kann man natürlich den Standpunkt vertreten, jeder muss selbst wissen was er macht. Dummheit schützt vor Strafe nicht ! oder, ich berichte darüber kläre aber auch auf und zeige die Risiken und Gefahren. Daher auch mein Ursprungskommentar.
    Wie schon geschrieben der normale Nutzer, oder Pauschal gesagt 99% haben keine Ahnung was die da machen !

    Jetzt zu deinen Fragen. Ja, ich hatte das tatsächlich mal. Auch bei Apple schleicht sich mal ein böses App ein. So wurde das eigentliche Poker App ein teurer spass. Nach einem Anruf bei Apple hatte ich das Geld innerhalb von 72 Stunden zurück auf der Kreditkarte.
    Es soll auch schon mal vorgekommen sein das ein Telefon nach einem Software Update das Telefon nicht mehr geht. Wer haftet ? Ganz einfach, der Hersteller von dem ich das Update habe. Mit dem Gerichtsstand Deutschland und unseren Gesetzen und nicht in Amerika oder irgendwo in China. Wir reden ja immerhin über Geräte die zwischen € 500 – 800 kosten, nicht wenig Geld.

  8. Also MIUI enthält solche Funktionen von Haus aus, aber viel differenzierter: Da kann man einfach und bequem die einzelnen Berechtigungen vergeben, die noch weit über die skizzierte Lösung hinausgehen. Es gibt ja auch noch Lösungen, die man selbst installieren kann, die sind dann aber nicht wirklich toll: Die Installation ist schon ein Kunstück für sich und man muss anschließend jede Berechtigung einzeln vergeben, man wird bei bestimmten Berechtigungen nicht gefragt wie in MIUI, dafür sind es dann allerdings mehr Berechtigungen. Ich meine MIUI setzt auf LBE. Dazu kann man auch geteilter Meinung sein. Das Prinzip „ich bestimme selbst welche App was darf“ finde ich jedenfalls Klasse (das würde man sich von anderen Plattformen auch wünschen).

    Was mir bei CM übrigens fehlt, ist die automatische Erinnerung an Geburtstage. Auch das ist in MIUI extrem gut gelöst: 3 Tage vor einem Geburtstag kommt der Hinweis und am Geburtstag selbst wird man nochmal aktuell daran erinnert. Und das ohne Zusatzapps. Unter CM geht das nur mit Zusatzapps oder man muss bei jedem Kontakt eine Geburtstagserinnerung hinterlegen (geht nicht in der Massenverarbeitung und bei Google Kalender selbst kann man keine Geburstagserinnerungen schicken lassen).

    Und zu guter letzt: Derzeit habe ich ParanoidAndroid im Einsatz. Der Titel lässt vermuten, dass man paranoide Berechtigungseinstellungen vornehmen kann. Doch das ist nicht der Fall. 😉 Stattdessen hat es eine sehr geile und richtig ausgereifte Funktion implementiert, mit der man Auflösungen fürs System und für Apps verändern kann. So kann ich auf meinem HTC Desire (ja, richtig gelesen, nächstes wird ggf. ein HTC One mit DualSIM/SD) den Bildschirm viel besser ausnutzen. Schwer zu beschreiben…

  9. @Sascha
    Dein Beispiel mit der Poker App passt aber nicht ganz. Auch bei Android und mit Cyanogenmod benutze ich den Play Store. Und wenn ich die App da kaufe und sie mir Kosten verursacht, dann würde ich das Geld auch mit Custom ROM wiederbekommen.

  10. SGS3 gerootet, mit iptables standart das komplette Netz deaktiviert, erlauben tu ich nur was wirklich ins Netz muss, dazu openpdroid um den Apps alle unnötigen Reche zu entziehen. So bin ich zufrieden 😉

  11. @boogel – kenne ich schon von xda-devs., ist ein ‚alpha‘ und somit quasi unbrauchbar… 😉
    ob es noch bis ’stable‘ entwickelt wird… ?

  12. Ah, der letzte Kommentar von „Sascha“ lässt die Katze aus dem Sack: Applefanboy, der einfach mal gegen die ach so große Unsicherheit bei gerooteten Androids FUD betreiben möchte.

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