Android-Chef Sundar Pichai: Wir haben nicht für WhatsApp geboten

Liebe Grüße aus Barcelona – direkt vom Mobile World Congress. Interessantes gab es hier gerade von Sundar Pichai zu hören, Googles Android-Chef, der auch hinter Chrome und Apps steht. Nach dem 19 Milliarden Dollar-Deal in Sachen WhatsApp und Facebook machten Gerüchte die Runde, dass auch Google für die Messenger-Größe geboten haben soll. 10 Milliarden Dollar sollen angeblich auf der Uhr gestanden haben, Pichai entkräftete nun die Gerüchte, man habe nie ein Angebot für WhatsApp abgegeben, die Berichte würden einfach nicht stimmen. Muss man ihm jetzt erst einmal glauben, einen Gegenbeweis gibt es nicht – und selbst wenn, wäre der Drops ja nun eh gelutscht.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

13 Kommentare

  1. Google hat doch sowieso einen Messenger, der um Klassen besser als Whatsapp ist, nämlich Hangouts. Hangouts läuft auf allen Plattformen parallel und ist auf allen Geräten immer synchron. Und kann noch viel mehr, z. B. optionale SMS-Integration oder Videotelefonie.

    Dagegen ist Whatsapp, das auf ein einziges Handy beschränkt ist, nur Kinderspielzeug. Das ist veraltete 90er-Jahre-Technologie wie SMS.

  2. Komisch, gestern Sundar Pichai noch auf’m Klo getroffen. Da hat er was von 10 Billion gemurmelt – war aber möglicherweise was anderes gemeint 😉

  3. @Jo – so sehr ich Hangouts mag, aber es fehlen auch noch wichtige Funktionen wie z. B. das Einfügen von Bildern. Schon ein Must-Have heutzutage.

  4. @Matze B.
    Man kann in der Hangouts App doch bilder einfügen. Zumindest in der Android Version.

  5. Kann mir jemand Hangouts erklären? Mir werden da alle Kontakte aus meinem Telefonbuch angezeigt, aus meinen Google+ Kreisen und irgendwelche Personenvorschläge.

    SMS über Hangouts habe ich nicht aktiviert, was passiert, wenn ich da jemanden anschreibe, der Hangouts nicht nutzt? Woran erkenne ich, wer Hangouts überhaupt installiert hat?

    Whatsapp und Facebook Messenger zeigen ja nur Kontakte an, die man auch erreichen kann. Google zeigt einem einfach alle Personen an, mit denen man interagiert hat und lässt einen im Dunkeln, wie und ob die Nachricht über Hangouts ankommt.

  6. Ich finde Hangouts jetzt auch nicht soo toll. Habe auch kaum Kontakte dort und inzwischen – seit der letzten Umstellung – keine mehr, die das nutzen.

    Ich fand die Zusammenlegung der Services auch sehr sehr ungünstig gelöst. Ein alter Name, der für etwas „ganz“ anderes stand, wird weiter benutzt aber hauptsächlich für einen Dienst der davor anders hieß und selbst schon noch älter war. Und keiner kapiert, wie die Kontaktliste entsteht. Keine überzeugende Leistung von Google.

    btt:
    Ob Google nun auf WA geboten hat oder nicht interessiert mich nur knapp mehr als der sprichwörtliche Sack Reis.

  7. Aus meiner Sicht hätte Google das größte Potential WhatsApp Paroli zu bieten, doch auch hier hat Google die Zeichen der Zeit verkannt. Zu lange haben sie mit ihren vielen verschiedenen „Messenger“-Plattformen (Talk, Hangouts, Voice, Messenger) gewartet, um daraus ein ordentliches Produkt zu vereinen. Herausgekommen ist Google Hangouts, ein Messenger, der immer noch nicht ausgereift wirkt.

    Das größte Problem ist aber die Akzeptanz von Google Hangouts. Technik- und Androidinteressierte kennen und nutzen den Messenger auch, aber das ist nur eine kleine Nutzergemeinde. In meinem privaten und beruflichen Umfeld nutzen mittlerweile sehr viele Android-Smartphones. Der überwiegende Teil nutzt ein Samsung-Smartphone und Viele wissen nicht einmal, was für ein Betriebssystem darauf läuft. Und darin liegt auch das Problem von Hangouts bzw. Talk, ein sehr beachtlicher Teil der Android-Nutzer weiß mit Hangouts. bzw. Talk gar nichts anzufangen. Sie haben zwar alle schon das Icon auf dem Launcher gesehen, wissen aber nicht, was sich hinter dieser App verbirgt.

    Hangouts hat ebenfalls gute Ansätze, aber wichtige Merkmale um eine große Nutzergruppe anzusprechen fehlen weiterhin. Da ist einerseits die Google+-Pflicht (für iOS-Nutzer), der automatische Abgleich der Rufnummern aus den eigenen Kontakten (das, was WhatsApp zum Erfolg machte), länderübergreifende Voice-Funktion und ein ansprechendes UI. Ich habe zwei Google+Kreise für Hangout-Kontakte freigegeben, die Kontaktliste ist dadurch kaum durchschaubar und wirkt abschreckend.

  8. wo kommt denn dann dieses scheiss gerücht her ?

  9. Wäre gut, wenn sie etwas für WhatsApp geboten hätten. Dann gäbe es nun keine FB und Threema Diskussion und alle hätten ihre Ruhe 🙂

  10. Ich hab bei Hangouts Kontakte drinnen, die ich garnicht kenne. Das sind Personen die meinen Namen verwechselt haben und mich bei Google+ hinzugefügt haben. Die Usability ist jedenfalls eine Katastrophe – kein Wunder dass es niemand nutzt.

  11. Facebook hatte auch einen Messenger der besser als WhatsApp ist, also von daher wäre das jetzt nicht unbedingt ein Argument, das Google kein Interesse gehabt hätte 😉

  12. bei mir werden vor allem mal nur die nummern (von bestehenden kontakten) und mal der name angezeigt, wenn ich nachrichten über hangout bekomme (die ich dann auch als sms bekomme). einstellungssache am gerät?

  13. Ich bin auch genervt von Hangouts. Damals war es auch meine größte Hoffnung, dass Hangouts Whatsapp paroli bieten wird. Doch dann merkte ich, wie schwierig es war, Hangouts bei meiner Schwster zu installieren. Das schreckt doch andere tierisch ab? Ich musste ihr jedenfalls erst einmal ein G+-Account anlegen (sie nutzt IOS). Und G+ interessiert sie überhaupt nicht.

    Des weiteren funktioniert das Hinzufügen nicht richtig. Schreibe ich eine Person an, in deren Liste ich nicht bin (in diesem Fall meine Schwester), so erhält die Person zunächst nichts. Erst als ich auf dem Handy der anderen Person (hier meine Schwester) meine E-Mail eintrug, funktionierte es es. Wie einige schon schrieben, hat Google unheimlichen Nachholbedarf. Selbst mir als ITler erschließt sich nicht immer sofort alles.